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pit234a

Fortgeschrittener

1

04.04.2018, 17:24

NomadBSD - ein LiveUSB-System basierend auf FreeBSD 11.1

https://www.bsdforen.de/threads/nomadbsd…bsd-11-1.34113/

Es ist ein schlechter Brauch, einfach Links zu fremden Foren zu setzen. Es kann gut sein, dass die Admins deshalb hier einschreiten und diesen Link entfernen. Wer am Thema interessiert ist, kann einfach nach freebsd foren de suchen und dort dann nach nomadbsd.

Wer alle meine Beiträge in diesem Forum gelesen hat ( ;) ) weiß ja, dass ich Linux aus ideologischen Gründen nicht so mag. Das möchte ich deshalb betonen, weil ich hier nicht Werbung für FreeBSD oder ein anderes System aus der Reihe der BSD-Systeme machen möchte, die sich so anhört, als wäre das besonders gut, besonders cool und viel stabiler, besser oder was weiß ich. Ist es nämlich nicht. Oder vielleicht schon, wenn man nämlich selbst versuchen würde, ein GNU/Linux-Desktop-System zusammen zu stellen. Das macht aber niemand, weil es ja fertige Distributionen gibt und da haben einem freiwillige Helfer so viel Arbeit abgenommen, dass es in der Regel sehr viel einfacher ist, damit zu einem Erfolg zu kommen, wenn man denn OpenSource-SW überhaupt favorisiert.
Nun ist es für Leute, die sich Gedanken machen und denen vielleicht auch einiges an Linux nicht so gefällt mitunter sehr schwierig, einen einfachen Zugang zu FreeBSD zu finden. Es gibt quasi nicht so etwas, wie eine FreeBSD-Desktop-Distribution.
Man muss sich das vor Augen halten, dass es sehr viel weniger Man-Power im FreeBSD Lager gibt und so ist auch die aktuelle Entwicklung von NomadBSD das Werk eines Einzelnen.

Der Entwickler hat im bsdforen.de den Nick marcel und er ist ein sehr kommunikativer Entwickler, den ich überaus schätze. Er hört zu und ist gerne bereit, Vorschläge umzusetzen und was vielleicht noch wichtiger ist, sein System zu verbessern und den Nutzern anzupassen. Dafür sucht er geradezu nach Testern, die auch aktiv FeedBack geben.

Über NomadBSD selbst will ich nicht viel sagen. Zum Einen, weil es ja noch aktiv in der Entwicklung ist, zum Anderen, weil ich es eben nur mal kurz probiert habe.
Es ist ein Live-System, aber vollkommen anders, als wir das von Knoppix kennen.
Gemacht für USB-Sticks startet es von einem solchen in einen Dialog! Es setzt nicht alles automatisch, sondern es wird interaktiv beim ersten Start vom Nutzer Grund-konfiguriert.
Wenn alles gelingt, erscheint ein Desktop mit OpenBox und Tint2. OpenBox bietet ein "rechts-Klick-auf-den-Hintergrund"-Menü und marcel hat das so vorkonfiguriert, dass es als Hauptnavigations-Menü benutzt werden kann.
Das -HOME-Verzeichnis ist beschreibbar und persönliche Einstellungen deshalb persistent.
Der Stick ist nicht als Austauschdatenträger gedacht, er kann von Windows nicht benutzt werden und von GNU/Linux vermutlich auch nicht, weil er ein FreeBSD-Dateisystem nutzt.
Die für mich wichtigsten Programme, die man sich zur "Datenrettung" wünscht, sind an Bord und wie gesagt, marcel ist da durchaus offen für Anregungen. Ein großer Vorzug ist es, dass dieses System auch ZFS beherrscht. Damit kann ich auch an solchen Geräten Reparaturen versuchen, die eben ZFS nutzen und das geht mit Knoppix nicht und generell mit GNU/Linux nicht so einfach out of the Box.

Meine Hoffnung ist, dass es hier Leser gibt, die das mal probieren möchten:
Das gerade aktuelle lzma gepackte Image für USB gibt es hier: http://nomadbsd.org/download/nomadbsd-1.1pre-2.efi.lzma
Die Prüfsummer für das lzma gepackte Image: http://nomadbsd.org/download/nomadbsd-1.…efi.lzma.sha256
Die "Bauanleitung" von marcel:

Quellcode

1
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# unlzma nomadbsd-1.1pre-XYZ.efi.lzma
# dd if=nomadbsd-1.1pre-XYZ.efi of=/dev/da0 bs=1m conv=sync

und XYZ ist natürlich durch aktuelle Werte zu ersetzen und /dev/da0 ist "FreeBSD-Speech", auf GNU/Linux muss das übersetzt werden und wäre dann vielleicht /dev/sdc oder wo der Stick auch immer erkannt wird.

Wie gesagt, marcel wird sich sicher über Tester mit Rückmeldungen freuen.

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