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1

06.10.2005, 21:23

Live-CD von SUSE 10?

Seit heute gibt's ja offiziell SUSE 10, aber die Anzahl der verschiedenen Versionen (OSS only/plus "Kommerzware", CD/DVD, Full Install/Net Install) ist doch etwas verwirrend :D

Hat von Euch einer eine Live-CD Version gesichtet?

2

07.10.2005, 10:19

Hallo,

> Hat von Euch einer eine Live-CD Version gesichtet?

mich wuerde interessieren, ob man die Live-CD auch auf Platte
installieren kann, um so ein SuSE 10 (Basis-)System installiert
zu bekommen.

Tschuess
Karl

3

07.10.2005, 11:48

Die bisherigen SUSE Live-CDs konnte man nicht installieren. Gut, das mag sich aendern ;) Setzt aber voraus, dass es ueberhaupt eine gibt...

Es gibt eine Netinstall CD, vielleicht kriegt die eine Minimalinstallation hin. Oder es reicht CD1 von den 5 fuer ein Minimalsystem.

4

07.10.2005, 15:20

Hallo Brack,

> Setzt aber voraus, dass es ueberhaupt eine gibt...

stimmt. Es scheint nur eine LiveDVD (1GB) zu geben.

Ich habe eine Flat-Rate mit 2GB Volumenbegrenzung. Da
kann ich es mir nicht leisten, alle 5 CDs herunterzuladen. :-(

Tschuess
Karl

5

07.10.2005, 15:35

Und ich habe keinen DVD-Brenner, dafuer aber die Flatrate ;)

6

07.10.2005, 20:22

Hi Brack, hi Schock,

erkl?rt mir mal, was Ihr an suse findet.
Wenn ich mich an einige Beitr?ge erinnere, nutz Ihr es ja beide auf hd.
Mich st?rt zum einen Yast - der macht was - ich wei? nicht wirklich was und nachher geht?s oder eben nicht.
Dann fehlt mir apt-get. Die Paketverwaltung von suse hab ich nie durchschaut. apt-get ist doch viel einfacher - oder?
Dann Dokumentation und Foren im Netz. Bei debian hab ich ein super Handbuch online - dann gibt?s dieses Forum und das beim Kano. Zusammen hat mir das bis jetzt immer geholfen.

Da Ihr Beiden ja nun wirklich Durchblick habt, k?nnt Ihr ja mal kurz die Vorz?ge und Vorteile gegen?ber debian-artigen erkl?ren.Vielleicht bin ich da ja "gewohnheitsblind" :roll:

Gruss Guido

7

08.10.2005, 15:21

Hallo Guido,

in www.elearnit.de/knoppix/forum/viewtopic.php?t=594
habe ich einige Gruende genannt.

Ich glaube aber, es gilt:

Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Nachtigall.

Ich mache es so, dass ich immer mal wieder andere
Distributionen ausprobiere und sehe ob und wie sie mir
gefallen.

Tschuess
Karl

8

08.10.2005, 16:11

Zitat von »"guido17"«


erkl?rt mir mal, was Ihr an suse findet.
Wenn ich mich an einige Beitr?ge erinnere, nutz Ihr es ja beide auf hd.


Die kurze Zusammenfassung: Gewohnheit und bei anderen probierten Distris braucht's immer sehr lange, bis alles so laeuft, wie ich das gerne haette. Anscheinend macht SUSE da die mit mir am besten kompatible Vorkonfiguration. Gerade bei Debian nervt es mich immer gewaltig, wieviel ich da an der zsh konfigurieren muss, bis die erstmal so laeuft wie bei SUSE, und dann kaemen immer noch meine spezifischen Settings hinzu. Gut, vielleicht sollte ich mir mal die Muehe machen, mir eine zshrc zu basteln, die auf allen Distris einfach raufkopiert werden kann und gut. Aber wieso sollte ich mir die Muehe machen?

Hehe, und das hab' ich "kurz" genannt :D

Zitat


Mich st?rt zum einen Yast - der macht was - ich wei? nicht wirklich was und nachher geht?s oder eben nicht.


Ich benutze Yast nicht. ;)

Ne, mal ehrlich, was ist an Yast schlechter als an anderen Konfigurationstools wie z.B. Drakconf von Mandriva oder die "wilde Skriptsammlung" bei Debian? Ich hab' schon oft genug in Konfig-Files per Hand editiert, um irgendwas ueberhaupt ans Laufen zu kriegen. Da habe ich keine Lust und Zeit mehr zu. Feintuning mach' ich natuerlich immer noch per xemacs oder pico, aber ansonsten bin ich froh ueber die Mechanismen, die mir stundenlanges Gefrickel ersparen. Das habe ich so schon oft genug mit dem ATI-Treiber gehabt, da will ich das nicht auch noch bei "nichtigeren" Dingen machen muessen.

Zitat


Dann fehlt mir apt-get.


1) Nachinstallieren (bis SUSE 9.3)
2) Benutzen (ab 10 vorinstalliert laut diverser Artikel)

Zitat


Die Paketverwaltung von suse hab ich nie durchschaut. apt-get ist doch viel einfacher - oder?


Wieso? Die Paketverwaltung ist doch dieselbe, man nimmt halt das Frontend, das einem am besten liegt. Ich kenne Leute, die ihr Debian lieber per dselect administrieren, was mich beim ersten Kontakt mit der Distri sowas von abgeschreckt hat...

Zitat


Dann Dokumentation und Foren im Netz. Bei debian hab ich ein super Handbuch online


Kriegst Du bei SUSE gedruckt. Kann man auch mal lesen, wenn man gerade nicht am Rechner sitzt. ;)

Zitat


dann gibt?s dieses Forum und das beim Kano. Zusammen hat mir das bis jetzt immer geholfen.


Naja, man findet auch fuer SUSE Hilfe im Netz, so ist das ja nicht. Zudem hat SUSE eine in meinen Augen sehr gute Support-Datenbank. Ich habe mich schon x-mal gefragt, wieso so viele Leute erstmal in Foren nachfragen, wenn sie da die Antwort (teilweise sehr detailliert) sofort gefunden haetten. Zumal die SDB demnaechst auch fuer die Community geoeffnet werden soll. Damit sollte sich dann noch mehr Hilfe finden lassen.

Zitat


Da Ihr Beiden ja nun wirklich Durchblick habt, k?nnt Ihr ja mal kurz die Vorz?ge und Vorteile gegen?ber debian-artigen erkl?ren.Vielleicht bin ich da ja "gewohnheitsblind" :roll:


Wie Karl schon sagte, das ist vielleicht nur eine Frage des Geschmacks. Man guckt sich halt ein paar an und entscheidet sich fuer eine. Hat man die Prinzipien verstanden, ist daran in meinen Augen nichts auszusetzen. Die Distri, bei der alles auf Anhieb funktioniert, wird man eh nicht finden. Ich kenne jemanden, der hangelt sich von Distribution zu Distribution. Immer klappt mal wieder was mehr, aber immer ist auch irgendwas funktionsuntuechtig. Statt so viele Installationen durchzufuehren und immer wieder zu Konfigurieren, sollte er vielleicht einfach mal bei einer bleiben und sich intensiver mit den Problemfaellen befassen. Die lassen sich dann hoffentlich mal loesen und dann sollte man es mit der naechsten Version der gleichen Distri ziemlich schnell wieder hinkriegen, sollte es dann immer noch nicht out-of-the-box funktionieren.

9

08.10.2005, 21:02

Hallo,

danke Euch Beiden f?r die Ausf?hrungen. Ich habe daraus gelernt mir suse
doch vielleicht mal genauer anzusehen, da ich einiges einfach nicht wusste.
z.B.: das apt-get auch unter suse realisierbar ist.
Aber genau so etwas meinte ich eingangs mit "gewohnheitsblind"! :wink:
Wahrscheinlich liegt das daran, da? bei mir mit kanotix alles klappt, was ich brauche.

Gruss Guido

Bephep

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10

09.10.2005, 00:38

Das man nicht st?ndig die Disti wechseln soll ist schon richtig.Denn jede muss man erst einmal kennenlernen.
SuSE,da habe ich immer Probleme die 9.1 Live Cd startet noch nicht einmal.

Beruflich habe ich nichts mit Computern zu tun aber ich verlege die Strom und Netz Leitungen.

Diese Woche habe ich zwei B?ros abschalten m?ssen,nat?rlich mit Servern.

Auf einem war SuSE.Der Server l?uft nicht sauber hoch.Eingerichtet ist ein Automatisches Update von SuSE und ein Update der Datenbank.Das muss jedesmal per Fernwartung wieder gestartet werden.

Der Server l?uft stabiler wie unter Win nur darf keine Stromunterbrechung passieren das gibt immer das gleiche Problem.

Demn?chst bekommen die einen neuen Server aber unter Debian.Da soll so etwas nicht passieren.

Vor Knoppix habe ich mehrere Mandrake benutzt da war ich auch immer zufrieden mit bis ich ISDN bekam,das geht bei Mandrake nicht, nur ?ber die Konsole.

11

09.10.2005, 13:54

Zitat von »"Bephep"«


Diese Woche habe ich zwei B?ros abschalten m?ssen,nat?rlich mit Servern.

Auf einem war SuSE.Der Server l?uft nicht sauber hoch.Eingerichtet ist ein Automatisches Update von SuSE und ein Update der Datenbank.Das muss jedesmal per Fernwartung wieder gestartet werden.

Der Server l?uft stabiler wie unter Win nur darf keine Stromunterbrechung passieren das gibt immer das gleiche Problem.

Demn?chst bekommen die einen neuen Server aber unter Debian.Da soll so etwas nicht passieren.


Vielleicht bin ich bloed, aber was soll Software an einem Stromausfall verhindern bzw. wie soll ein Distri da besser sein als eine andere? Hoert sich fuer mich schwer nach Maerchen an. Ich wuerde da eine USV hinstellen und gut is.

Bephep

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12

09.10.2005, 22:29

Hallo Brack

Ich habe geschrieben
>>Auf einem war SuSE.Der Server l?uft nicht sauber hoch.Eingerichtet ist ein Automatisches Update von SuSE und ein Update der Datenbank.Das muss jedesmal per Fernwartung wieder gestartet werden.

Der Server l?uft stabiler wie unter Win nur darf keine Stromunterbrechung passieren das gibt immer das gleiche Problem. >>

Da h?ngt naturlich eine USV vor den Servern aber bei l?ngeren Stromunterbrechungen f?hrt der Server den Rechner per Programm Automatisch runter.

13

11.10.2005, 07:47

Hm, da muss ich das voellig falsch verstanden haben. Aber trotz Erklaerung weiss ich immer noch nicht, wie das Posting hier in den Kontext passt. Fuer mich teilt sich das in 3 Aussagen auf: "Es laeuft ein SUSE Server", "Das einzige Problem sind Stromausfaelle", "Bei Debian soll sowas nicht passieren". Oder haben die drei Saetze, die ich jetzt gekuerzt habe, ueberhaupt nichts miteinander zu tun?

Bephep

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14

15.10.2005, 23:55

Hallo Brack.

>>>Es laeuft ein SUSE Server", "Das einzige Problem sind Stromausfaelle", "Bei Debian soll sowas nicht passieren". Oder haben die drei Saetze, die ich jetzt gekuerzt habe, ueberhaupt nichts miteinander zu tun?<<<

Doch ,sie haben etwas miteinander zu tun.Wenn der SuSE Server herunter gefahren wird startet er nicht ohne Probleme wieder.Bei jedem Stromausfall f?hrt die USV ab nur beim Neustarten "vergisst" er die Update Funktion.
Ich kenne das Problem nur bei Win Servern.

15

16.10.2005, 09:19

Hi Bephep,

ich kann Dir da aber auch nicht folgen:

"Bei jedem Stromausfall f?hrt die USV ab"??????? h?h?
Wie reden von USV - unterbrechungsfreie Stromversorgung - oder hab ich irgendetwas falsch verstanden?

Dann: Wieso sollte ein Suseserver nicht wieder hochfahren, vorausgesetzt er ist richtig konfiguriert? Die richtige Konfiguration ist auch bei einem debian-Server Vorraussetzung.

Gruss Guido

Bephep

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16

16.10.2005, 23:31

Hallo guido 17

USV heisst Unterbrechungsfreie Strom Versorgung aber das ist nicht ganz richtig.

Eine USV hat eine Batterie und die hat nur eine begrenzte Kapazit?t.Je nach Gr?sse der USV und der Stromaufnahme des Computers h?lt die USV zwischen 10 und 20 Minuten.Und die kosten schon 400 EURO.Man kann nat?rlich eine gr?ssere USV nehmen aber dann ist ein Notstrom Aggregat besser und billiger.

Eine USV kann also nur kurzzeitige Stromunterbrechungen ?berbr?cken.Bei l?ngerem Stromausfall wird ?ber die USV der Computer herunter gefahren.

Eine USV hat auch den Vorteil das sie St?rungen aus dem Stromnetz filtert.

Wenn die Admins einen debian Server installieren k?nnen da m?ssten sie auch einen SuSE hinbekommen.

Jeder sollte die Distri nehmen mit der er am besten klar kommt. Aber ich glaube, das nicht jede Distri f?r alle Zwecke geeignet ist.

17

17.10.2005, 22:37

Zitat von »"Bephep"«

Bei l?ngerem Stromausfall wird ?ber die USV der Computer herunter gefahren.


Den Teil finde ich am interessantesten. Sind Rechner und USV noch irgendwie verkabelt? Seriell, USB, ...? Der Rechner muss den "Befehl" der USV ja entgegen nehmen koennen.

18

18.10.2005, 08:45

Hallo Brack,

> Sind Rechner und USV noch irgendwie verkabelt? Seriell, USB, ...?

ja, z.B. ueber die serielle Schnittstelle.

Tschuess
Karl

19

18.10.2005, 20:16

Hi,

nun ja, von wegen 10 bis 20 Minuten.
Kommt drauf an, was der Ausfall eines Servers kostet. Die meisten Kunden legen da schon etwas mehr bei einer USV an. :wink:

Gruss Guido

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