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tunix ;-)

Anfänger

Beiträge: 34

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1

13.09.2017, 02:35

usb stick DUPLIKAT BACKUP clonen ??

hallo ,
nur tunix geh offenbar auch nicht ;-)) aber etwas pratikabilitaet sollte auch sein oder ??

weiss man(frau) von anwendungsprogrammen mit denen man solche probleme praktikabel loesen kann ? ?

gibt es erfahrungen mit knoppix bzw linuxderivaten auf win 10 tablet pcs ?

aktueller infos zu kmail installationsproblemen ?
::-(()) ** KISS - keep IT short and simply

pit234a

Fortgeschrittener

2

13.09.2017, 14:07

worum geht es hier?

https://www.tunix.de/ ???

Der Thread heißt:
usb stick DUPLIKAT BACKUP clonen ??

usb-stick ist wie jeder andere Datenträger
Wenn man zwei gleiche hat, ist das ein Duplikat ?
Ein Backup erstellt man immer auf ein zweites Speichermedium und dabei kopiert man normalerweise einzelne Dateien, die einem wichtig sind. Einfaches Kopieren genügt dazu in der Regel. Es gibt Tools, die meiner Ansicht nach etwas einfacher laufen und mein Liebling ist seit langem rsync.
Einen Clon erzeugt man am ehesten (weil es immer vorhanden ist) mit dd. Es gehen natürlich auch Programme, wie ddrescue. Es gibt dabei einige Besonderheiten, die man beachten muss. Ein Klon ist so groß, wie der komplette Datenträger, bzw die komplette Partition. Ich sage das mal Platt: es werden nämlich auch die Nullen mit geklont, also auch der freie Platz wird im Ziel benötigt.

Am Besten, du erklärst nochmal genauer, was du da wissen möchtest.

Es gibt Leute, die auch auf einem Tablet ein Freies Betriebssystem haben möchten. Hier muss aber nicht nur die Prozessor-Architektur unterstützt werden, es muss meist auch das berücksichtigt sein, was so für Embedded-Systeme gilt. Das bedeutet, dass die Systeme meist auf einem speziellen Speicher liegen und von dort gestartet werden. Die Art des Betriebs im RAM oder auf speziellen Medien entscheidet dann häufig über den Aufbau der Systeme. Oder anders gesagt: einfach ein Knoppix irgendwo hin legen und davon booten wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gelingen, selbst dann, wenn ein unterstützter Prozessor vorhanden ist (Knoppix unterstützt nur i386 und amd64). Meist werden deshalb für bestimmte Geräte-Gruppen eigene Alternativen von Enthusiasten entwickelt, die da am Basteln interessiert sind.

Dass es ein Installationsproblem mit kmail gibt, ist mir neu. Allerdings nutze ich selbst das auch nicht. Ich finde aber keine derartigen Hinweise. Es dürfte also ein spezielles problem sein und braucht deshalb mit Sicherheit viel mehr und genauere Angaben. Welche Versionen auf welchem System bei welcher Installationsart und so weiter.

tunix ;-)

Anfänger

Beiträge: 34

Geschlecht: Männlich

3

15.09.2017, 04:51

TUNIX Muenchen bisher unbekannt

hi pit , danke fuer die antwort

die webstite war mir unbekannt das wort bezieht sich bei mir auf unix mitte der 80 er

es gibt hier einfach mehrere linuxbegriffe die so vielleicht so unpraktisch sind

wie remaster ,clonen, backup, duplizieren

praktisch also ein duplikat des arbeitsspeichermediums anfertigen mit oder ohne persistentspeicher

persistentspeicher regelmaessig sichern koennen

kmail die mit neuem knop geliefert wird

stelle auch immer wieder fest dass verschiedene deb versionen mal booten mal nicht
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pit234a

Fortgeschrittener

4

15.09.2017, 13:12

Wie Knoppix geht, Remastering und Installation

Deine Fragen sind so nicht zu beantworten.

Ich muss da ziemlich weit ausholen, um die verschiedenen Dinge zu sortieren und das fällt mir wirklich schwer. Es wäre einfacher, auf einen ganz konkreten Fall zu antworten. Deshalb möchte ich mal mit dem anfangen, was einfach ist und nichts mit dem eigentlichen Thema der Backup-Strategie zu schaffen hat.

Meines Wissens gibt es keine Distribution, die garantiert mit aller HW immer klar kommt. Es kann immer Fehler geben. Klassischerweise liegen die oft in der Implementation des BIOS, neuerdings des (U)EFI und extrem häufig in einem fehlerhaften ACPI. ACPI ist ziemlich wichtig aus Gründen der Performance-Regelung. Die Hersteller von Mainboards im uns zugänglichen Consumer-Bereich geben sich schon seit Jahren keine echte Mühe damit, sondern setzen sehr gerne fehlerhafte Versionen ein. Den Rest kitten sie dann mit speziellen Treibern, die natürlich in erster Linie für Microsoft-Systeme verfügbar sind. Die beste Unterstützung für solch fehlerhafte Versionen von ACPI liefern meiner Erfahrung nach GNU/Linux-Distributionen, die sich auch nicht scheuen, im Linux (also dem Kernel) sogenannte Blobs einzubauen. Das sind Stücke verschlossenen Codes. Wie weit einzelne Distributionen hier gehen, ist vollkommen unterschiedlich.
Für alle Distributionen kommt mit systemd eine neue Situation. Die hat zwar im Augenblick noch nicht direkt mit Aufgaben des Kernels zu schaffen, aber sie ändert laufend den Boot-Prozess, in dem Maße, in welchem sie weiter entwickelt wird. Viele große Distributionen haben sich für den Schritt zu systemd entschieden. Darunter auch Debian und mit Debian dann auch Ubuntu und Knoppix. Halt! Knoppix eben nicht. Denn, viele der bewährten Mechanismen, die Knoppix zum Systemstart benutzt, stehen Konzepten von systemd im Wege und weil Knoppix aber ein Debian ist, könnte die schlimmste Folge sein, dass es kein neues Knoppix mehr gibt, wenn systemd so weiter entwickelt wird. Ich bin sicher, dass die Knoppix Leute schon angestrengt nachdenken oder vielleicht sogar Lösungen anstreben.
Die letzte Knoppix Version, 8.0, hatte schon mit systemd gespielt und hauptsächlich Mechanismen eingebaut, die systemd umgehen und die eigenen Routinen in Knoppix weiter laufen lassen. Diese Version ist aus mehreren Gründen eine strenge Testversion, eine Sonderversion, keine offizielle Version. Knoppix ist nie gut zum installieren, es ist nicht dafür gedacht, aber das gilt besonders für diese Test-Version. Damit sind Probleme absehbar.
Von Ubuntu und Debian lese ich nur wenig über Probleme beim Booten von installierten Systemen, aber sie kommen gelegentlich bei Versionen mit systemd auch dort vor. Fehler sind aktiv in Arbeit.

Um dies mal wieder zu unterscheiden, möchte ich nun drei Begriffe benutzen. Reguläre-Installation, Flash-Installation und HD-Installation. Die beiden letzten Versionen sind Knoppix-spezifisch.
Bei einer Regulären-Installation wird ein Datenspeicher vorbereitet (partitioniert und formatiert), damit er das System aufnehmen und später booten kann. Es werden HW-typische Konfigurationen und Treiber geladen und fest eingestellt. Es erfolgt nicht bei jedem Systemstart eine komplette Neukonfiguration und Adaption an neue HW. Man geht davon aus, auf bestimmter HW im bestimmten Umfeld zu laufen und startet jedesmal genau das installierte System mit seiner festen Konfiguration. Wenn man zB eine bestimmte Grafik-Karte hat, dann installiert man nur den dazu passenden Treiber und konfiguriert den richtig. Man benutzt später nur diesen einen Modus und muss mit neuer GraKA einen neuen Treiber installieren. Man installiert nicht auf Verdacht alle Treiber schon mal vorab oder nutzt einen eingeschränkten Modus, was ein Live-System vielleicht machen wird.
Das Booten geschieht fast immer so, dass ein Kernel geladen wird, der alle benötigten Module direkt enthält oder diese laden kann und der auch das Dateisystem beherrscht, von welchem aus schließlich gebootet wird.
Um ein Knoppix zu bauen, läuft genau solch ein installiertes System, zunächst einmal.
Das komplette Knoppix ist derzeit so ungefähr 12GB groß, es ist ein Debian mit zusätzlichen Paketquellen zu aktuelleren Versionen. Bis dahin ist das kein großer Unterschied zu einem Ubuntu oder Mint oder anderen Debian-Versionen.
Nun wird durch ein Script und den Einsatz gewisser Befehle diese Installation in ein bestimmtes Format gepackt. Man macht also ein komprimiertes Abbild dieser kompletten Installation und nennt es KNOPPIX. Tatsächlich verteilt man die Installation auf zwei Images, weil sie dann auch auf einem FAT-Dateisystem liegen kann, das nur Dateien mit maximal 4GB Größe kann. Deshalb gibt es KNOPPIX und KNOPPIX1 mit den beiden gepackten Images der Knoppix Installation. Wenn du auf eine KNOPPIX-DVD schaust oder einen USB-Stick, dann siehst du die beiden Images in /KNOPPIX und kannst ihre Größe sehen.
Damit diese Images starten können, gibt es zusätzliches Material mit der Knoppix-DVD. Den eigentlichen Start übernimmt ISOLINUX oder auf einem anderen Medium SYSLINUX. Ersteres ist typisch für ISO, also CD oder DVD und letzteres braucht ein FAT.
Der Startvorgang eines Knoppix ist sehr komplex.
Zunächst wird ein Kernel ausgewählt und entschieden, ob BIOS oder (U)EFI Boot. Dann wird nicht eines der erwähnten Images gestartet, sondern ein busybox. Das ist ein "mini-Unix", hauptsächlich für Embedded-Systeme. Bei Knoppix bereitet es die Umgebung für den Start der eigentlichen Images vor. Diese werden schließlich in einem speziellen Dateisystem zusammengeführt.
Knoppix benutzt AUFS, eine Weiterentwicklung von UNIONFS. Die Funktion ist sehr kompliziert, aber ich kann es kurz versuchen zu erklären. Man kann damit Teile des System zusammenführen und überlagern. So wird im laufenden Betrieb aus den beiden gepackten Images KNOPPIX und KNOPPIX1 wieder das komplette 12GB-Knoppix (erweitertes Debian), das zu Anfang mal irgendwo installiert und dann erst so zusammen gepackt worden war.
Soweit so gut.
Nun kommt noch eine großartige Sache: KNOPPIX bietet nämlich noch ein drittes derartiges Image an, eine sogenannte Overlay-Partition (oder eine Datei). Sie heißt KNOPPIX-DATA und ist optional, wird aber, wenn sie vorhanden ist, ganz genau so eingebunden, wie die beiden Teil-Images zuvor. Das coole daran ist, dass nun nicht nur zusätzlich SW installiert werden kann, es kann auch bereits vorhandene gelöscht werden oder es können bestimmte Konfigurationen geschrieben werden usw. Das ändert jeweils niemals etwas an den beiden gepackten Images mit KNOPPIX und KNOPPIX1, aber beim Einbinden von KNOPPIX-DATA ins laufende System werden die Inhalte einfach überlagert. Das ist vielleicht der beste Ausdruck dafür.
Auf einer DVD kann man natürlich kein zusätzliches KNOPPIX-DATA anlegen.

Nun wird es deshalb Zeit, die beiden KNOPPIX-Installationsmethoden zu beschreiben.
Bei einem Flash-Install werden auf ein beschreibbares Medium die beiden Images KNOPPIX und KNOPPIX1 kopiert, es wird die Bootumgebung eingerichtet und das Medium bootbar gemacht. Außerdem kann die besagte Overlay-Partition (oder Datei) angelegt werden.
Ein Flash-Install schafft ein Live-System, der Bootvorgang ist quasi identisch zu dem auf einer DVD, es hat aber durch KNOPPIX-DATA die Möglichkeit, erweitert und verändert zu werden. Das ist DIE Methode der Wahl, mit einem Knoppix gescheit umzugehen.
Bei einem HD-Install wird ein beschreibbares Medium partitioniert, formatiert und zum Booten bereit gemacht. Dann wird das laufende Knoppix, mit allen eingebundenen Images (KNOPPIX, KNOPPIX1 und KNOPPIX-DATA) komplett auf das Medium kopiert. Nicht gepackt. Also braucht das etwa 12GB an Platz und es wird der überlagerte Zustand kopiert. Also, alle Änderungen, die man so gemacht hat, sind in dieser Installation mit enthalten.
Es ist aber nicht mit enthalten, was die Images beim Live-System einbindet, also der komplette Start über busybox fehlt und damit auch ein wenig von der HW-Erkennung. Es muss auch bei der Installation entschieden werden, ob man ein BIOS oder EFI nutzt. Ich weiß nicht, wieweit hier die Automatik bei Knoppix geht. Bei meinem einen und einzigen Test wurde nur ein BIOS-Boot eingerichtet, obwohl die HW EFI kann und das Live-System entsprechend bootet.

Zu Remastering.
Im Grunde ist das, wenn ich in der Ausgangslage ein installiertes Knoppix (bzw zu diesem Zeitpunkt ja noch ein erweitertes Debian) habe und dieses nach meinem Geschmack verändere. ZB braucht nicht jeder ein komplettes KDE oder LXDE und kann nun diese von der Installation entfernen oder andere SW hinzunehmen, die er in Knoppix schon immer sehen wollte. Genauso, wie das die Entwickler von Knoppix machen, kann dieses laufende System nun neu zu einem (oder mehreren) Image gepackt, eine Bootumgebung dazu gebaut werden und so erhält man dann ein eigenes Live-System auf Basis des Knoppix und mit Hilfe der dort benutzten Mechanismen.
Die einfachste Art, ein solches laufendes Knoppix zu erhalten, das man dann verändern kann, ist eine HD-Installation. Man kann auch alle Teile eines laufenden Systems einfach irgendwohin kopieren, ohne sie bootfähig zu machen, und einfach dieses neu zu einem (oder mehreren) Image bauen lassen. Auch dies bezeichnet man als Remastering. Bei dem Schritt wird quasi die Overlay-Partition (oder Datei) in das Live-System integriert, was manchmal Sinn machen kann. Nehmen wir nur den Fall, dass eine Overlay-Partition voller Einträge ist, was alles gelöscht und nicht benutzt werden soll.
Um die Verwirrung noch größer zu machen, bezeichnet man sogar als Remastering, wenn man überhaupt schon an einem Live-System Änderungen vornimmt. In Knoppix bleiben diese Änderungen dann erhalten, wenn man eine Overlay-Partition (oder Datei) angelegt hat, die diese Änderungen permanent speichern kann.

Du siehst, dass es nun sehr schwierig ist, auf alle möglichen Fälle eine gute Antwort zu geben, wie denn jeweils ein Backup oder Clone etc angelegt werden kann.
Auch hier gibt es eine Vielzahl von Doppeldeutigkeiten oder unterschiedlichen Gebrauch der Begriffe. Für die Duplikation "meines Knoppix" genügt es zB, die Overlay-Partition zu kopieren und in einem anderen Knoppix (der gleichen Version) hinzuzufügen. Auf diese Weise benutze ich zwei Sticks mit Knoppix und halte den Zustand auf beiden gleich (ich verändere immer einige Dinge). Die Konfiguration des Netzwerkes, des Druckers, mein Hintergrundbild, den Fenstermanager, einige zusätzliche Programme, das brauche ich nicht für jeden Stick extra zu installieren und zu konfigurieren. Ich kopiere lediglich den Inhalt der Overlay-Partition von einem auf den nächsten Stick.
Das bedeutet, dass es auch gleichzeitig ein Backup darstellt. Denn ich kann es bei Verlust (Defekt) des einen Mediums immer noch auf einem anderen Medium finden. Das ist also ein Backup.
Ein Clone nimmt alle Bits eines Datenträgers und kopiert diese eins zu eins. Auch dies kann ein Backup sein, ein ziemlich unintelligentes Backup, aber immerhin.
Bei einigen Strategien werden direkt die Eigenschaften eines Dateisystems genutzt. Das bedeutet, dass diese auf anderen Dateisystemen dann nicht funktionieren. Es kann also für eine Beantwortung der Frage schon einen Unterschied machen, ob man ein System auf einem ext4 oder einem btrfs installiert hat, um mal bei zwei Linux-Dateisystemen zu bleiben.
Deshalb wäre es mir lieber, du könntest noch etwas konkreter fragen. Es ist ja auch extrem schwierig einzuschätzen, wie viel man erklären soll, ohne zu langweilen oder überheblich wirken zu wollen. Ich bin ja kein Guru und kann nur das antworten, was ich für mich gelernt habe. Am schönsten ist es, gemeinsam Antworten und Lösungen zu finden.

tunix ;-)

Anfänger

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5

16.09.2017, 07:57

booterfahrungen

zu antworten wird etwas brauchen , aber die erfahrung das knoppi meistens bootet hab ich auch schon gemacht
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