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1

03.03.2017, 14:38

Festplatteninstallation: k3b/brasero haben keine Schreibrechte (???) und trotz explizit "bootfromcdrom" im bios startet immer nur die hdd installation

Umfrage

ist das Problem schon mal woanders (ausser mir) aufgetreten?

0%

ja, bei mir

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hörte ich schon mal

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nicht dass ich wüsste

0%

sowas kann nur Idioten passieren

Noch keine Stimme
ok vielleicht hab ich einen besonders dummen Anfängerfehler gemacht: ich verwendete den "copy2flash" button am desktop, um mein knoppix (ich glaub 7.4, es ist die DVD version) auf einer IDE partition zu installieren
(die Option "HD Iinstallation" im Hauptmenü bei Punkt Knoppix kannte ich nicht, fand ich erst vorhin)

mein "Flashknoppix" auf der HDD funktioniert jetzt an sich einwandfrei,
aber
ich hatte "ohne overlay, wie von cde/dvd" gewählt (war das schuld?)
und jetzt
brechen k3d ebenso wie brasero mit Fehlermeldung das CD Brennen ab (nach ca. 1% ohne dass was gebrannt wird, na wenigstens ist die CD nicht sofort kaputt)

worauf ich dahinterkam, dass im Fehlerprotokoll was von "prohibited action" steht und offenbar das Brennprogramm irgendwohin in ein knoppix verzeichnis zu schreiben versuchte (ich glaub es war /usr/bin aber ich habs nimmer zur Hand und merkte es mir nicht)

ich hab wenig Ahnung von Linux, also versuchte ich mit try and error weiterzutun und überlegte, das overlay nachträglich zu ermöglichen, egal ob als Datei oder als Partition (Platz wäre ja, aber wenns nicht sein muss ...)

*** geht das ? kann overlay nachträglich ermöglicht werden?

und zuguterletzt wollte ich das ganze IDEknoppix nochmal neu machen, konnte aber sda1 nicht aushängen (d.h. es lief das IDEknoppix) und Markierung "boot" löschen oder "hidden" setzen nützte auch nix,
sogar
als ich im bios explizit Bootreihenfolge auf cdrom ... (lang nix) ... ide setzte, startet immer wieder nur das IDEknoppix

*** kann ich dagegen irgendwas tun? ich würd gern das Festplattenknoppix komplett löschen, die Festplatteninstallation neu machen und spar mir daadurch auch ein Herumnudeln mit "nachträglich overlay"

*** wie kann ich beim Booten erreichen, dass die IDE ignoriert wird? (in den F2/F3 Optionen beim Booten steht ein Punkt, wo zb unter anderem "noscsi" geordert werden kann, aber "noide" brachte keinen Erfolg)

*** wie kann ich erreichen, dass knoppix die Bootsequenz NICHT ignoriert sondern tatsächlich zuerst von cdrom startet, wie ich es im bios verlange? (und NICHT trotzdem das IDEknoppix startet und wegen "busy partition" nichts mehr ändern lässt!!!)

(wahrscheinlich genügt die Beantwortund einer dieser Fragen, um mein momentanes Problem zu lösen, aber ich wäre froh, wenn ich alle 4 Fragen beantwortet bekäme, weil ich mit Knoppix CD brennen schon recht weit unabhängig werde von Windows, und weil diese Fragen deshalb vermutlich noch öfter auftauchen werden; sicherheitshalber möchte ich anmerken, dass ich KEINE Hardwarefrage stelle, weil das offensichtlich nichts mit HW zu tun hat)

hilft mir wer, mit einer oder mehreren dieser Fragen?

klaus2008

Meister

Beiträge: 2 665

Geschlecht: Männlich

2

04.03.2017, 18:40

Hallo!

Bootet der Rechner zuerst den Kernel von der DVD? Dann wäre die Automatik von Knoppix dafür verantwortlich, dass die Festplatteninstallation verwendet wird.
In dem Fall könnte das Umbenennen des Verzeichnisses KNOPPIX auf der Festplatte Abhilfe schaffen. Dazu müsste man aber den Rechner "irgendwie" anders booten
(vielleicht mit FreeDOS).

Wie groß ist der installierte Arbeitsspeicher? Wenn Knoppix im Live-Modus verwendet wird, wird ein Teil des Arbeitsspeichers als RAM-Disk benutzt, stünde also nicht
mehr für die Programmausführung zur Verfügung. Ein Swap-Bereich (Partition oder Datei) könnte dann möglicherweise helfen.

Gibt es auf dem Rechner noch ein anderes Betriebssystem oder alte Partitionen mit Daten, die noch benötigt werden? Dann sollte man die vermutlich erst sichern, bevor weitere
Experimente unternommen werden.

Gruß
Klaus

ubuntuli

Fortgeschrittener

Beiträge: 434

Geschlecht: Männlich

3

06.03.2017, 03:08

Hallo.
Das ist ein Fehler gewesen wenn Du Knoppix auf HD fest installieren möchtest.
ich verwendete den "copy2flash" button

Bei einer flash Installation wird keine linux swap Partition erzeugt.
Du brauchst für Linux Knoppix eine swap auf sda1/ etwa 1.2 GB und den Rest reiserfs auf sda2/.
Wenn im Menü auf der ersten Position nicht /dev/sda2/ steht musst Du gparted starten und die FP einrichten.
Danach kennst Du Knoppix auf /sda2/ installieren.
Der bootloader muss auf /sda/ geschrieben werden.
bestimmt hast Du ein UEFI BIOS

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (08.03.2017, 00:21)


4

31.03.2017, 23:05

Koennte man nicht wenn genug ram vorhanden ist mit dem bootparameter
knoppix toram
verhindern dass die Platte mit dem knoppix von der boot-dvd gemounted wird/bleibt ?

5

31.03.2017, 23:14

Notfalls kann man auch mit DD die Partitionstabelle der Platte löschen,
dann ist die Platte leer

WARNUNG !!
WARNUNG !!
WARNUNG !!
DANN ist ALLES WEG !!! wie leer/neu gekauft !!
NICHT MACHEN BEI MEHR ALS EINER PLATTE !!!
NICHT MACHEN WENN DER RECHNER EINE WARTUNGS/RECOVERY PARTITION HAT !!!

Quellcode

1
dd if=/dev/zero of=/dev/sda bs=1024 count=1

AUF EIGENE GEFAHR !!! ES IST DANN WIRKLICH ALLES WEG !!!!

ubuntuli

Fortgeschrittener

Beiträge: 434

Geschlecht: Männlich

6

31.03.2017, 23:43

Richtig!
Bei diesem Befehl muss man wissen was man tut.
dd if=/dev/zero of=/dev/sda
überschreibt die gesamte Festplatte mit Nullen einschließlich MBR, FAT1 und FAT2.
mit diesem Befehl habe ich mal eine FP gelöscht wo ein bootsektor Virus draf war.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (01.04.2017, 00:36)


7

11.01.2018, 01:13

Das ging mir auch so bei meinen bisher zwei Versuchen, mit k3b oder brasero eine DVD zu brennen. Da ich mir noch nicht die Zeit genommen habe, alle Anforderungen nachzulesen, kann ich nur vermuten, daß zuerst auf dem laufenden Dateisystem irgendwo eine ISO-Datei zusammengebastelt wird, die das Programm dann auf den Rohling schiebt. Und hier findet sich vermutlich die Antwort auf die erste Frage, warum man damit in einen Fehler rennt - der Platz reicht nicht:

Quellcode

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knoppix@Microknoppix:~$ df -h /tmp
Dateisystem    Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
tmpfs           2,0G    8,0K  2,0G    1% /tmp
knoppix@Microknoppix:~$ mount | grep 'tmp'
tmpfs on /ramdisk type tmpfs (rw,relatime,size=2994176k,mode=755)
...
tmpfs on /tmp type tmpfs (rw,relatime,size=2097152k)
...

Da ich mit "knoppix64 noimage" gebootet habe, sieht mein System genau so aus wie eins ohne Overlay-Partition (-Datei). Ich kann zwar Dateien "speichern", aber erstmal nur auf der RAM-Disk - bis die voll ist. Nun habe ich irgendwo gelesen, daß Knoppix eine Linux-Swap-Partition automatisch einbindet, wenn es beim Starten eine findet.

Sollte das wirklich die Lösung sein (nur meine Vermutung), steigt sofort übergangslos das Anforderungsniveau, denn das script flash-knoppix sieht die Anlage einer Swap-Partition nicht vor, sondern legt maximal zwei Partitionen an - KNOPPIX und KNOPPIX-DATA. Alternativ könnte ich höchstens versuchen, mehr RAM in meinen Rechner einzubauen.
(Die Festplatten-Installation - "HD-Installation" habe ich mir auch noch nicht angesehen - meine interne Festplatte ist gerade belegt - immerhin steht in diesem Script etwas von Swap. Andererseits habe ich woanders gelesen, Knoppix sei eben nicht in erster Linie dazu gemacht, von einer Festplatte zu laufen, sondern im Gegenteil unveränderlich aus den Image-Dateien, wobei man nur seine paar individuellen Einstellungen im Overlay speichert, und andere Dateien z.B. auf anderen USB-Sticks... aber auch eine riesengroße mit Paßwort verschlüsselte Overlay-Partition ist möglich.)
Es gibt wohl noch andere Unterschiede, je nach dem, ob Knoppix von einer Festplatte oder von einem USB-Stick startet. Bei einem System, das von einer internen Festplatte läuft, habe ich z.B. beobachtet, daß die Standard-Aktion beim Löschen von Dateien "in den Papierkorb verschieben" ist; beim USB-Stick nicht, da wird sofort gelöscht.
Also könnte man vermuten, daß auch die DVD-Brennprogramme erkennen können, daß das System (bei mir) von einem USB-Stick läuft und dann davon ausgehen, daß der zu langsam sein könnte, die Daten zum Brennen zu liefern (obwohl das bei USB 3.0 eher ein Irrtum sein dürfte). Soviel zum Fehler beim Brennen, in dem Thema grabe ich ein anderes Mal weiter. Mein Vertrauen zu optischen Laufwerken bröckelt in letzter Zeit etwas...


Zu der anderen Frage: Wie löscht man das Knoppix auf der Festplatte?
Dazu habe ich mindestens zwei Vorschläge, aber zuerst - falls auf der Festplatte außer der beschriebenen Knoppix-Installation ohne Overlay noch andere Dateien gespeichert wurden, sollten die natürlich vorher woanders hin kopiert werden! (Den Inhalt der Partition, von der man gebootet hat, findet man unter "Stammverzeichnis" - "/mnt-system".)

Seit Knoppix 7.6, glaube ich, sucht der boot-Prozeß nicht einfach nach einem Verzeichnis /KNOPPIX mit einer Datei KNOPPIX darin, sondern überprüft auch, ob das die zugehörige Version ist. Wenn ich also von einer DVD mit Knoppix 7.7 boote, und der boot-Prozeß fängt bei /dev/sda1 an, nach /KNOPPIX/KNOPPIX zu suchen, und er findet auf der internen Festplatte (/dev/sda) ein Knoppix 7.7, dann macht er mit diesem Verzeichnis weiter.
Inzwischen gibt es aber DVDs mit Knoppix 8.0 und mit Knoppix 8.1 - wenn man davon bootet, sollte der Vorgang auch mit der DVD fortgesetzt werden, und anschließend kann man problemlos die Festplatte löschen. (Wenn man jetzt z.B. Knoppix 8.1 auf die Festplatte installiert und ist damit unzufrieden, kann man mit einer älteren Knoppix-DVD 7.7 oder einem Stick 7.7.1 booten und damit die Festplatte löschen.)

Etwas handlicher ist die System-Rescue-CD (siehe "http://www.system-rescue-cd.org/Installi…on-a-USB-stick/") - die kann man mit der Option "docache" starten, dann läuft dieses System im RAM, und es paßt auf eine CD, daher braucht man nicht über 5 GB RAM und einen 64bit-Prozessor wie bei "Knoppix64 toram". Eine andere Alternative wäre vom CD-Image Knoppix 7.2 mit "knoppix toram" zu starten.
Tatsächlich habe ich von der System-Rescue-CD einen Eintrag aus der syslinux.cfg in meine syslinux.cfg auf dem Knoppix-Stick übernommen, Kernel und Ramdisk nach /boot/syslinux kopiert und die sysrcd.dat mit sysrcd.md5 ins Hauptverzeichnis - so kann ich auch mit nur 1GB RAM die Bequemlichkeit von gparted in der grafischen Oberfläche nutzen, und ich kann sogar den Stick nach dem Booten herausziehen, denn mit "docache" wird das ganze System in den RAM kopiert.


Schließlich kann man dem Knoppix-Boot-Prozeß den Pfad zu einer ISO-Datei mitgeben - mit der Option bootfrom= - dann wird nach diesem Dateinamen gesucht, und nicht in erster Linie nach KNOPPIX.
- Rechner von der DVD starten lassen, Eingabe bei boot: knoppix bootfrom=/dev/sr0
Ob dieser etwas verzeifelte Versuch tatsächlich funktioniert, kann ich momentan auch nicht testen, weil auf meiner internen Platte eine Knoppix-Version liegt, die ich nicht auf DVD habe. Schließlich ist /dev/sr0 keine ISO-Datei, sondern ein "Gerät" ("device"), das immerhin beim Lesen den Inhalt der DVD liefert, wie es auch eine ISO-Datei tun würde.

Besser man nimmt eine richtige ISO-Datei.
Dabei wäre zu beachten, daß auf eine FAT (FAT32)-Partition keine Datei größer als 4GB gespeichert werden kann; /dev/sda1 mit der Knoppix-Installation ohne Overlay fällt also aus.

Was man mit einem leeren USB-Stick und der ursprünglichen DVD tun kann:

Angenommen, es gibt eine interne Festplatte, dann ist diese Festplatte /dev/sda, das DVD-Laufwerk /dev/sr0, und der erste eingeschobene USB-Stick wird /dev/sdb, die Daten-Partition darauf /dev/sdb1. Gibt es aber eine zweite interne Platte, dann ist diese /dev/sdb, der Stick wird nach dem Einschieben zu /dev/sdc und man muß bei den Befehlen unten sdc statt sdb eingeben!
Wenn man gleich nach dem Anschließen des Sticks den folgenden Befehl absetzt (Terminal-Emulator), kann man das gut überprüfen:

dmesg | tail

1. USB-Stick auf ext2 formatieren: sudo mkfs -t ext2 /dev/sdb1
- oder vielleicht besser GParted starten und damit die Partition auf /dev/sdb zu ext2 formatieren lassen.

2. USB-Stick einhängen: mount /dev/sdb1

3. Image von der DVD auf den Stick kopieren: sudo dd if=/dev/sr0 of=/media/sdb1/knoppix7.4.iso
- vor dem Neustart sicherstellen, daß alles auf den Stick geschrieben wird: sudo sync
- und warten, bis der Befehl fertig ist und ein neuer Prompt kommt.

4. PC anweisen, von der DVD zu starten, dann am boot-Prompt eingeben: knoppix bootfrom=/dev/sdb1/knoppix7.4.iso

Jetzt kann man gut mit (Einstellungen -) GParted die Partition auf der Festplatte /dev/sda löschen - oder man startet gleich flash-knoppix und wählt diesmal die Variante mit 6-8GB KNOPPIX-Partition und dazu Overlay-Partition.... Berichtigungen und Ergänzungen sind sicherlich willkommen - Wünsche gutes Gelingen!

pit234a

Fortgeschrittener

8

11.01.2018, 15:07

nur soviel dazu: SWAP und /tmp haben nichts miteinander zu tun und wenn du /tmp im tmpfs (also im RAM) eingebunden hast, ist das ein denkbar unglücklicher Ort für temporäre Dateien, wie sie beim brennen von CDs oder DVDs entstehen können. In k3b zum Beispiel kann man dieses Ort ändern und entsprechend Sinnvoll einstellen.
Knoppix sollte immer nur "Live" eingesetzt werden und niemals ausgepackt installiert. Die Diskussion darum will ich nicht mehr führen, aber es ist tatsächlich kein guter Rat, Knoppix via HD-Installation irgendwo zu betreiben. Als Live-System benutzt es ein /dev/zram oder so ähnlich für SWAP und das ist nun ebenfalls ein Gerät im RAM. Man kann darüber streiten, wie sinnvoll es ist SWAP im RAM anzulegen, aber dieses Konzept ist schon wirklich einigermaßen genial. Wählte man aus irgendeinem Grund dennoch die HD-Installation, legt Knoppix (771) eine 1G große SWAP zusätzlich an, es benutzt also weiter auch noch das /dev/zram, was nun aber keinen echten Sinn mehr macht.

Ein Flash-Installiertes Knoppix kann man ganz einfach vom Stick löschen und den Stick oder welches Medium auch immer weiter benutzen.
Ansonsten geht es immer darum, den Datenträger von seinen Partitionen zu befreien, neue anzulegen und zu formatieren. Dazu kann jedes Partitionier-Werkzeug genommen werden. Je nach System gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Man kann das auch in einem Windows erledigen. Die meisten Leute wissen allerdings gar nichts von Partitionen und scheitern deshalb, weil die automatische HW-Erkennung in Windows nicht alle Partitionen vorgibt. Im Datenträgermanagement lässt sich aber auch hier fast immer alles passend erledigen.

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