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Randy F

Anfänger

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1

14.01.2018, 21:10

PolicyKit authorization failed

Hallo zusammen,

ich habe nachstehende Frage und würde mich über Unterstützung freuen. Nach dem Updaten (mittels Synaptik) des ModemManagers bekommen ich beim Entsperren der SIM Karte nachstehende Meldung und kann den ModemManager nicht weiter ausführen.

PolicyKit authorization failed. not authorized für org.freedesktop.ModemManager1.Device.Control

Kann mir von Euch jemand beschreiben, woran das liegt und wo ich ggf. Einstellungen anpassen muss?

Danke schon mal
und schöne Grüße
Randy F

ubuntuli

Fortgeschrittener

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2

14.01.2018, 23:34

Hallo. hast Du beim erscheinen dieser Abfrage mal auf ENTER gedrückt?

wenn die SIM Karte mit einer PIN verschlüsselt ist würde ich als erstes diese PIN für diese SIM Karte versuchen.
klingt etwas verschlüsselt ist aber logisch.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (14.01.2018, 23:56)


Randy F

Anfänger

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3

15.01.2018, 20:11

Hallo,

vielen Dank für die Rückinfo, auch wenn ich damit jetzt eher nicht weiterkomme. Ja auf ENTER habe ich gedrückt und dann erscheint diese Meldung (PolicyKit authorization failed. not authorized für org.freedesktop.ModemManager1.Device.Control) im PIN Abfragefenster des ModemManagers. Anbei auch ein screenshot. Hast Du vielleicht noch eine andere Idee? Für weiterführende Hinweise wäre ich dankbar.

Grüße Randy

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ubuntuli

Fortgeschrittener

Beiträge: 434

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4

17.01.2018, 01:48

ich habe keine andere Idee. ich hatte dich richtig verstanden.
diese SIM Karte ist mit einer PIM Verschlüsselt. das sehe ich auf deinem Foto.
Du musst jetzt die PIN Nummer der SIM Karte eingeben als wenn Du diese SIM in ein Handy einlegen würdest.
die PIN Nummer steht auf dem Papier wo die SIM Karte war. ohne diese 4-Stellige Nummer kannst Du die SIM nicht frei schalten.
ich hoffe diese SIM Karte ist beim Anbieter schon vom Handy Freigeschaltet sonst funktioniert das nicht.
gruß ubuntuli

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (17.01.2018, 01:59)


pit234a

Fortgeschrittener

5

17.01.2018, 19:04

PolicyKit authorization failed. not authorized für org.freedesktop.ModemManager1.Device.Control


da ist wohl noch mehr upgedatet worden und/oder die Gruppenzugehörigkeiten haben sich verändert.
Die Meldung erklärt, dass HAL ein Systemereignis erkannt hat und dass dazu eine bestimmte Policitiy gefunden wird, darin aber eine Aktion verlangt wird, für die nicht ausreichende Rechte vorhanden sind. Das kann am Nutzer liegen und daran, dass der nicht in den richtigen Gruppen steht oder an HAL und dem hald, der nicht in den richtigen Gruppen steht oder an dem Eintrag der Policity, der nicht mehr passt, eine falsche Action, ein falsches Gerät (das sich geändert haben könnte) oder einen falschen Nutzer enthält.
Entstörungen in HAL und dem PolicityKit sind nicht einfach.
Wenn deine Webrecherche dich nicht weiter bringt, kann das lange dauern und man muss da vielleicht tief graben.
Oder einfach mal ein komplettes System-Upgrade probieren.

Randy F

Anfänger

Beiträge: 4

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6

17.01.2018, 21:25

Hallo pit234a,

vielen Dank für Deine Rückinfo. So in die Richtung hatte ich auch schon vermutet, nachdem ich mich ganz grob darüber informiert habe, wozu die PolicyKit eigentlich gut ist.

Ich habe aber diesmal tatsächlich nur den ModemManager mittels Synaptic geupdatet.

Das Problem hatte ich aber auch schon mal bei einer früheren Knoppix Installation, da hatte ich zwecks Update des Gesamtsystems mutigerweise einfach mal alle in Synaptic angebotenen Aktualisierungen durchlaufen lassen. Danach lief sogar alles noch, nur beim Zugriff auf bestimmte Programme wie z.B. PCManFM kam dann so eine ähnliche Meldung. Danach bin ich auf OpenSuse Leap 42.3 umgestiegen und war zunächst ganz angetan, bis ich dann feststellte, dass sich mit sicherer Zuverlässigkeit beim Rendern mit Blender der Rechner komplett aufhängte. Da ging gar nichts mehr (zumindest mit meine bescheidenen Fähigkeiten). Sodann bin ich wieder auf Knoppix 8.1 umgestiegen, habe aber im Prinzip derzeit viele Anwendungen die eigentlich im Sinne von Sicherheitsupdates aktualisiert werden sollten.

Ich habe Knoppix auf der internen Festplatte über die entsprechende voreingerichtete Funktionalität von Knoppix installiert und ansonsten keine Anpassungen vorgenommen.

Wie aktualisierst Du Dein Knoppix?

Viele Dank für eine Rückinfo.

Schöne Grüße
Randy

pit234a

Fortgeschrittener

7

18.01.2018, 15:33

Wie aktualisierst Du Dein Knoppix?


gar nicht.
In einigen Beiträgen habe ich mir in den letzten Wochen darüber ausgebreitet und bin zu faul, die nun zu suchen. Zusammengefasst: Knoppix ist nicht zur Installation gedacht, nicht dafür gemacht und keine gute Wahl.
Das ist nicht mein alleiniges Urteil, das steht so auch in etwa auf der knoppix HP zu lesen.
Ich will das nur kurz nochmal deutlich machen.
Knoppix ist ein Kunst-System, eine Demonstration, um Neulingen ein funktionierendes Linux-System zu zeigen. Es ist ist genau dafür gemacht und mit zahlreicher SW ausgerüstet. Ich muss das aus dem Gedächtnis kramen, genauere Zahlen kannst du in meinen oben erwähnten Beiträgen finden, falls du sie erfolgreich suchen möchtest. Knoppix kommt mit etwa 5000 installierten Porgramm-Paketen, während eine durchschnittliche Installation mit einem Ubuntu bei deutlich unter 1500 liegt. Aus Sicherheitsgründen, aber auch aus Gründen der Bequemlichkeit, was den Wartungsaufwand für die installierte SW angeht, ist jeder darum bemüht, seinen Installationsumfang möglichst klein zu halten. Dabei wird ein System dann auf die vorgefundene Situation optimiert installiert.
Den Begriff Installation will ich nicht aufdröseln, er ist mehrdeutig. Aber ein klein wenig möchte ich etwas dazu sagen.
"Normalerweise" nimmt man sein System und baut dieses bei der Installation auf. Man trifft also dabei Entscheidungen über sein Netzwerk, die vorhandene HW, seinen Standort und damit die Uhrzeit des Systems und so weiter. Danach konfiguriert man dieses System für seine Ansprüche und dann installiert man die weiteren Anwendungen, wie ein DesktopEnvironment, Mail-Client, Browser und was immer.
Um es Anwendern leichter zu machen, werden bei vielen Linux-Distributionen einige Schritte zusammengefasst und man braucht nur ganz wenige Fragen zu beantworten, um anschließend in einem kompletten und fertig konfigurierten System zu landen. Hier nehmen dann Automatismen die Arbeit ab, die eigentlich der Anwender leisten müsste. Sehr viele Distributionen machen das so, dass sie zunächst ein Live-System starten und daraus dann direkt das Installationsmenü aufrufen können. Das zuvor gestartete Live-System ist in diesem Fall eine Art Test. Man kann sich das alles schon mal ansehen, ohne erst installieren zu müssen.
Bei diesen "automatischen" Installationen merkt der Anwender also nicht, dass das System eingerichtet und passende SW installiert wurde. Die SW kann entweder direkt vom Installationsmedium genommen, oder aus dem Netz installiert werden. Die meisten Distributionen sind so gemacht, dass sie nur eine HW-Plattform unterstützen und das hat den Vorteil, dass man auch nur für diese Plattform fertige Pakete liefern muss, ja, dass man sogar einen bestimmten Installationsumfang mitliefern kann und gar nicht alles einzeln als Paket installieren muss. Man braucht nur die Verzeichnisstruktur zu packen und wiederherzustellen, um einen bestimmten Systemzustand zu installieren.
Das kommt einem Knoppix schon sehr nahe.
Knoppix entsteht aus einem installierten System, das irgendwo auf einem Rechner läuft. Mit einigen Scripts wird es gepackt und in Images gelegt. Das ist immer ein 32Bit-System. Dann kommt eine Auswahl an Kerneln hinzu (32Bit und 64Bit) und eine kleine Bootmagie.
Die Knoppix-HD-Installation funktioniert nun so, dass sie ein laufendes Live-System nimmt und dieses auf ein Zielmedium entpackt. Dabei werden alle Knoppix-Images auswertet, also auch die Overlay-Partition. Anschließend wird ein Kernel und ein Bootmechanismus geschrieben. Dabei wird wirklich das laufende System kopiert. Es erfolgt keine Installation, wie ich sie oben beschrieben hatte. Und deshalb ist das eine schlechte Idee, für ein Arbeitssystem auf einem PC.

Also, nochmal ganz prägnant: Knoppix ist ein Live-System, es ist keine Distribution und der Live-Modus ist kein Test für eine anschließende Installation.
Bei der Zusammenstellung von Knoppix mischen die Entwickler einige Zweige des verwendeten Debian/GNU/Linux und deshalb wird eine Systemaktualisierung grundsätzlich sehr schwierig für einen Anwender und das vor allem, weil es keinen Automatismus dafür gibt. Nach meiner Einschätzung sind besonders viele Entwicklerpakete (die also nicht als reif für den produktiven Einsatz markiert sind) bei Knoppix 8.1 benutzt worden.

Ich selbst nutze Knoppix nur Live und von Stick und mit Overlay-Partition.
Ich nutze es nicht als Arbeitssystem. Meine Sticks sind weiterhin voll einsetzbare Wechseldatenträger und im Notfall habe ich darauf auch ein Knoppix, "mein Knoppix", zur Verfügung und kann das dann mal booten.

Wer ein GNU/Linux-System zum wirklich Arbeiten braucht oder wünscht, sollte sich an anderes System nehmen.
Persönlich kann ich nicht verstehen, wieso immer noch so oft Suse genommen wird. Das will ich nicht schlecht reden, aber es macht derart viel anders als alle anderen, das ich es für nicht geeignet halte. Meiner Ansicht nach ist und bleibt Ubuntu für einen Anfänger die beste und einfachste Wahl.

Randy F

Anfänger

Beiträge: 4

Geschlecht: Männlich

8

18.01.2018, 21:41

Hallo pit234a,

vielen Dank für Deine Erläuterungen! Das war mir so nicht klar, insbesondere die angesprochenen Schwierigkeiten mit der Aktualisierung. Dann werde ich demnächst ...mal sehen wie lange das dauert... auf Ubuntu oder Debian umsteigen.

Schöne Grüße
Randy

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