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lino

Fortgeschrittener

1

03.07.2018, 16:57

Installations-USB-Stick erstellen -

hallo und guten Abend,


Wenn man - für ein Notebook das kein eingebautes DVD LW besitzt eine Installations-Version auf USB-Stick vorbereiten will, wie geht man da am besten vor:


habe ein Linux OpenSuse LEAP 15 Installations-Medium mit RUFUS Stick erstellt.

Das wollte ich auf dem Akoya 4254 installieren. Das klappt nicht so richtig. Nicht auf Anhieb.

Werde neues Medium erstellen - diesmal mit GPT u. nicht mit MBR Partitionierung.


Mal sehen ob es dann klappt.

ubuntuli

Fortgeschrittener

2

03.07.2018, 20:50

Hallo linu.
Installation von Linux Suse, Knoppix, Ubuntu auf USB.
Du MUSST den Startlader auf sdb/ =USB speichern.
Sonst erkennt der Prozessor nicht was er Starten soll.
Der bootloader muss im mbr auf sdb/ geschrieben werden damit der USB gestartet werden kann.
MBR ist keine Partition.Das ist der Master Boot Rekort im Sektor 0(null) den jede Festplatte und USB hat.
Ohne diesem MBR Master Boot Rekort wird keine Festplatte oder USB erkannt.

lino

Fortgeschrittener

3

03.07.2018, 23:35

vielen Dank - danke für diese Tipps - !!!!

Zitat


Installation von Linux Suse, Knoppix, Ubuntu auf USB.
Du MUSST den Startlader auf sdb/ =USB speichern.
Sonst erkennt der Prozessor nicht was er Starten soll.
Der bootloader muss im mbr auf sdb/ geschrieben werden damit der USB gestartet werden kann.
MBR ist keine Partition.Das ist der Master Boot Rekort im Sektor 0(null) den jede Festplatte und USB hat.
Ohne diesem MBR Master Boot Rekort wird keine Festplatte oder USB erkannt.

das klingt einleuchtend - ich denke dass ich das mit dem Startlader mache muss.
Was ich bisher gemacht hab:

Ausgangssituation: Will beim Notebook MEDION® AKOYA® E4254 das Betriebsystem wechseln - OpenSuse installieren.
M.a.W: ich versuche Linux Mint auf E4254 anstatt des Windows Home zu installieren - klappt aber nicht, weil es trotz mehrere Vesuche
nicht vom Stick bootet. Würde gerne also OpenSuse auf die eMMC installieren.
Ich habe es mit 2 Sticks vesucht (1 mit Unetbootin(OpenSuse, 1 mit Rufus formatiert (mit MBR sowohl als auch mit GPT formatiert) - beide starten von einem anderen Notebook). Habe secure boot u. fastboot deaktiviert, custom boot mode gewählt, den Stick als #1 in Bootreihenfolge gewählt,
aber es bootet nie vom Stick (immer schw. Bildschirm nur "-" wird angezeigt).

Soweit ich mich erinnere hat ein anderer User zu diesem Notebook gesagt, der Kompatibilitätsmodus lässt sich nicht einstellen,
Unten hab ich mehrere Screenshots von der Boot-Seite angzeigt - mehr oder weniger keine Möglichkeit den CSM-Modus (Win7/Others) auszuwählen.
Frage: muss denn die OpenSUSE-Version also UEFI-kompatibel und digital von Microsoft signiert sein,
und muss auf und von einem GPT-partitionierten Stick (minimum 5 GB) aus als Live-Version gebootet, und dann installiert werden. Aber das sollte ja in der Iso bereits so enthalten sein.

Die Frage - wie soll ich dem Rechner sagen, dass er via USB-Port booten soll!? -
Reicht es aus, mit F2 ins BIOS zu wechseln - dann der CSM-Modus (Win7 /Others) einstellen und SecureBoot deaktivieren, oder soll ich im BIOS unter den Reiter Boot in der Boot-Konfiguration auch noch etwas ändern - (vgl angehängtes Bild). Das ist die Frage dieses Threads.

Mit anderen Worten: sollte ich - damit der von USB-Stick bootet - noch ganz grundsätzlich in der Boot-Reihenfolge (vgl. obiges Bild) noch etwas ändern[!?] - entsprechend dem Bild hab ich folgendes erkannt:
- SATA SUPPORT - das ist die Festplatte; ergo könnte ich versuchen
- USB SUPPORT nach oben vor SATA zu schieben - damit sichergestellt ist, dass das Notebook nun von USB-Stick aus bootet.

ganz grundsätzlich - das Ziel: Ich will OpenSuse Leap 15 auf die eMMC installieren - brauche das Windows nicht u. will also konseqeuent auf Linux setzen.
Anm.; kann mir später auch einen SSD M2 noch besorgen. Aber im Moment will ich das auf das bestehende System so installieren - also auf die eMMC
Ich habe mir einen USB-Stick mit OpenSuse Leap 15 erstellen: vgl. hier Create installation USB stick - openSUSE ( https://en.opensuse.org/Create_installation_USB_stick )
Schritte: Beim Hochfahren das Secure Boot im Bios ausschalten (Mit F2 kommt man ins BIOS - dann der CSM-Modus (Win7 /Others)
einstellen und SecureBoot deaktivieren). Dann installiere ich OpenSuse Leap 15 vom Stick.

Zwischenfrage: Aber weil ich ja OpenSuse einsetzte, gibt es hier eine kl. Besonderheit: Laut der Doku zu OpenSuse Leap soll das ab 14 UEFI und Secure Boot unterstützen... -> UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) | Reference | openSUSE Leap 15
https://doc.opensuse.org/documentation/l…e/cha.uefi.html
Ergo: Sollte ich es also zunächst mal so versuchen - ohne Secure Boot zu deaktivieren?

Wie oben beschrieben ist die Frage vor allem die: sollte ich - damit der von USB-Stick bootet - noch ganz grundsätzlich in der Boot-Reihenfolge - der Boot-Konfiguration (vgl. angehängtes Bild) noch etwas ändern[!?] - entsprechend dem Bild hab ich folgendes erkannt:
- SATA SUPPORT - das ist die Festplatte; ergo könnte ich versuchen
- USB SUPPORT nach oben vor SATA zu schieben - damit sichergestellt ist, dass das Notebook nun von USB-Stick aus bootet.

Also Ubuntuli - ich denke dass ich den Stick einfach mal auf Linux anlegen sollte.


Also ich denke dass ich ein Hybrid - Image mit dd auf einen Stick schreiben sollte, dann erübrigen sich die Fragen nach "GPT", " MBR" und Filesystem. Einfach von Knopppix booten ( DVD oder USB), und dann mit "dd" das Image auf den Stick schreiben.

Vorher sicherstellen, daß ich auf das richtige Laufwerk schreibe

Der Beitrag von »ubuntuli« (04.07.2018, 15:05) wurde vom Autor selbst gelöscht (04.07.2018, 18:01).

ubuntuli

Fortgeschrittener

5

04.07.2018, 20:57

Das Betriebssystem auf einem Notebook wechseln ist nicht leicht.
Theoretisch könntest Du suse auf sda/ installieren.Vor dem Installieren muss Windows gelöscht werden.Windows kannst Du nur mit Gparted sda1/ und sda2/ löschen.Beim installieren von suse muss im Setup während der Installation eine neue Partitionstabelle im MBR gespeichert werden.dann Partitioniert das Setup die Festplatte automatisch und installiert suse.
Das Risiko dabei ist.
Das BIOS will beim Einschalten des Rechners unbedingt Windows Starten das nicht mehr vorhanden ist.volge ist dass der Rechner beim booten hängen bleibt.
Du musst bei jedem Start des Rechners eine F-Taste drücken damit Du ins bootmenü kommst.Dort kannst Du etwas anderes wählen sonst will das BIOS Windows Starten das nicht mehr vorhanden ist wenn Du suse installierst.
Du kannst suse installieren und benutzen musst aber bei jedem Start des Rechners erst auf eine F-Taste ins BIOS Startmenü um etwas anderes zu Starten.
ich empfehle dir die Windows Partition um etwa 40GB zu verkleinern und suse neben Windows zu installieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (04.07.2018, 21:03)


lino

Fortgeschrittener

6

04.07.2018, 21:52

hallo und guten Abend Ubuntuli

vielen Dank für deine Tipps - ich les das eben - nachdem ich einen weiteren Versuch gestartet hab das UBUNTU auf den Rechner zu bekommen. Diesmal wurde Ubuntu erkannt.

Bei OpenSuse hab ich im Moment absolut kein Glueck - irgendwie scheint das hier was ich dabei habe nicht zu starten - nicht erkannt zu werden. Hatte zwei weitere Sticks gebaut - mit Imagewriter - und mit Rufus nochmals. Alle beiden Opensuse Leap 15 Sticks wurden nicht erkannt.

Der UBUNTU-Stick hingeben schon ... - dann hab ich die Version 18.04 durchinstalliert.
habe also dann eine Ubuntu 18.04 installiert - alles ist normal durchgelaufen: allerdings hab ich jetzt eine scheinbar fertig installierte 18.04 - kann mich nach dem Hochfahren einloggen und so weiter.

- auffällig nur

- die Anwendungen (das gepunktete Feld links unten) lassen sich nicht starten - da geschieht absolut nix - kein Menü geht auf nix.
- auch wenn ich den mozilla-Button oder libreoffice button klicke - da passiert auch nix.

BTW; habe von einem bootstick inc. Installationsmedium Ubuntu 18.04 aus installiert -

was kann hier passiert sein.?

Das ist echt ein dickes Brett hier... ;)

ubuntuli

Fortgeschrittener

7

04.07.2018, 23:43

Hallo lino.
Ich habe selbst schon gemerkt das Ubuntu 18.04 völlig neu ist.Das wurde mir auch im Forum ubuntuusers.de/ bestätigt.
Nach der Installation von Ubuntu musst Du als erstes das Tastatur Update installieren. Anschließend das Programmupdate.erst dann kannst Du Ubuntu vollständig benutzen.

pit234a

Fortgeschrittener

8

05.07.2018, 21:11

ich weiß nicht, ob ich mir hier einmischen sollte, denn ich habe nicht den kompletten Beitrag Wort für Wort gelesen. Trotzdem mache ich das mal.

Ich fokussiere mich auf den Teil, wie man ein Ubuntu.iso auf einen Stick bekommt, um davon zu booten und dann auch zu installieren.
Dazu habe ich sehr oft Anleitungen gelesen, wie das mit einem Windows geht und weil ich gar kein Windows nutze, möchte ich darüber gar nichts sagen. Wir sind in einem Knoppix-Forum und ich setze voraus, dass man zumindest dieses booten kann oder alternativ ein anderes GNU/Linux zur Verfügung hat. Unter jedem unixoiden System, also auch einem OS-X, ist die "dd-Methode" für mich immer die einfachste gewesen und ich lese, dass es auch ein dd für Windows gibt.

Zunächst ein wenig zum Hintergrund.
Ubuntu (und viele andere Distributionen) bauen sogenannte Hybrid-Images und veröffentlichen diese als xyz.iso. Hybrid bezieht sich dabei auf mehrere Möglichkeiten. Sie können sowohl (U)EFI als BIOS, sie können aber auch sowohl von CD/DVD als auch von USB-Stick booten. Das alles steckt in einem einzigen Image.
Nach dem Download habe ich nur das xyz.iso (das ich natürlich verifizieren muss) und kann das dann mit einem üblichen Programm auf CD/DVD brennen.
Das gleiche Image kann aber (fast) immer von einem USB-Stick booten, wenn es entsprechend auf diesen kopiert wird. Ich nenne hier mal einige Links für Ubuntu, die die Details ein wenig beschreiben:
https://help.ubuntu.com/community/Installation/FromUSBStick
https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB/
https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_USB-Stick/
und erkläre aber auch sofort, dass ich nur einen einzigen Punkt in der kompletten Aufzählung für relevant halte.
Es geht ja nicht darum, einen USB-Stick zu erstellen, von dem auch beliebige andere Systeme noch gestartet oder darauf installiert werden können. Wir wollen ja nur kurzfristig einen Stick erzeugen, der Ersatz für die Installations- CD/DVD sein kann und das wollen wir unter einem GNU/Linux machen.

Wenn man das iso-Image hat, wird es ganz einfach mit dd auf den Stick gebracht und gut ist.
Dann den Stick booten und nach Anweisung installieren.
Also, das unixoide System booten (etwa ein Knoppix oder Suse), einen Stick einstecken, auf dem alle Daten unwichtig sind (weil sie gleich verloren gehen), den Stick als Gerät identifizieren und dann mit dd das iso-Image auf den Stick bringen und fertig ist ein bootfähiger Stick.
Ganz egal, welches Dateisystem der Stick vorher hatte oder wofür er genutzt wurde.
Hinterher muss er neu eingerichtet werden, wenn man ihn wieder als "normalen" Datenträger braucht.

Hat das hier mal jemand versucht?
Mir kommt das fast zu einfach vor, aber es hat bei mir schon dutzende Male funktioniert.
Angenommen, der neu erkannte Stick ist /dev/sdc und das iso heißt Ubuntu.iso. Dann ist der Befehl (als root):

Quellcode

1
# dd if=/Pfad/zu/Ubuntu.iso of=/dev/sdc bs=1M


fertig.

Einige Hinweise noch:
-weil das Hybrid-Images sind, können sie auch bei (U)EFI Rechnern im BIOS-Modus gestartet werden, wenn diese Option freigeschaltet ist. Deshalb ist es sinnvoll, vor einer Installation zu versichern, dass man im (U)EFI-Modus ist. Es wird zwar auch eine Installation im BIOS-Modus ohne Veränderung auf diesen PCs booten und arbeiten, aber meist möchte man das ja nicht haben, sondern die neuere (U)EFI-Technologie nutzen.
-Secure-Boot ist Mist. Diese Option sollte für alle experimentelle Installationen abgeschaltet werden und nur dann, wenn man sie wirklich verstanden hat und weiß, was man macht, kann man sie wieder einschalten.

-Ich wollte noch mehr, bin aber nun abgelenkt und lasse es mal dabei. Bei Bedarf fällt mir vielleicht wieder was ein.

ubuntuli

Fortgeschrittener

9

11.07.2018, 08:26

lino.
Du kannst mit diesem Befehl die Prüfsumme Abfragen:

Quellcode

1
2
sudo sha256sum ubuntu-18.04-desktop-amd64.iso
a55353d837cbf7bc006cf49eeff05ae5044e757498e30643a9199b9a25bc9a34  ubuntu-18.04-desktop-amd64.iso


meine Nummer muss nicht mit deiner stimmen.nur wenn ein Fragezeichen oder nichts erscheint ist die *.iso defekt

ubuntuli

Fortgeschrittener

10

11.07.2018, 09:18

Du musst auf amd64 achten.
Du kannst keine 64BIT Version Installieren wenn der Prozessor auf 32BIT eingestellt ist.

pit234a

Fortgeschrittener

11

11.07.2018, 20:02

meine Nummer muss nicht mit deiner stimmen.nur wenn ein Fragezeichen oder nichts erscheint ist die *.iso defekt


nein, das iso ist dann defekt, wenn die Prüfsumme nicht mit der vom Hersteller veröffentlichten überein stimmt. Manche Quellen veröffentlichen ebenfalls Prüfsummen und man muss entscheiden, wie vertrauenswürdig die jeweilige Quelle ist.

lino

Fortgeschrittener

12

11.07.2018, 22:07

hallo und guten abend lieber Ubuntuli hallo Pit,

vielen Dank für Eure Hinweise. Also Ubuntuli ich bin im Moment etwas verusichert - denn du wirfst eine Frage auf an der ich bereits mal war - die der 32 /64 Bit-Technologien.

Denkst du dass das ein 32 Bitter ist!?

http://www.computerbild.de/artikel/cb-Te…t-21762503.html


hmm - ich hab da mal was gehoert - dass das auch von Medion irbendwie restriktiv für eine etwa denkbare kompatibilität - geblockt wurde.

ich muss nochmals nachgucken...

vielen Dank jedenfalls schonmal -ich melde mich unbediingt wieder.,

BTW. Abgesehen davon - hab ich auch schon oefter gedacht - warum nur funktioniert der BAU eines Installationssystems mit Opensuse leap 15 nicht.
Ich hab dazu bis dato immer das 64 Bit-System genommen.


Wie gesagt - ich meldem ich wieder.
vg

Beiträge: 73

Geschlecht: Männlich

13

12.07.2018, 11:20

... warum so kompliziert?

Aloha aus Berlin!

... nur so ein Gedanke:
"Warum so kompliziert - von Knoppix gibt es doch auch USB-Sticks mit dem jeweils aktuellen System zu kaufen ...

... Wie gesagt - nur ein Gedanke ...

HG! Helmut

pit234a

Fortgeschrittener

14

12.07.2018, 20:17


Denkst du dass das ein 32 Bitter ist!?


du hast den doch neu gekauft?
Die meisten Distributionen denken darüber nach, den Support für 32Bit komplett einzustellen, weil es die faktisch nicht mehr gibt.
So einige Sturköpfe, wie ich selbst, halten noch an ihren alten Rechnern fest und wollen nicht immer sofort neu kaufen. Wir sind dann froh, dass es noch Unterstützung für 32Bit gibt und ganz besonders gilt das für ein Live-System, wie Knoppix, das sowohl 32Bit als auch 64Bit kann.

Es wäre natürlich sehr einfach, nun deine HW nachzusehen, aber ich will das nicht. Das kannst du doch selbst. Ja, du kannst es besser, denn du hast ja die HW vor dir.
Du kannst aber wirklich nicht davon ausgehen, dass du heute noch einen 32Bit-PC kaufen kannst. Es wird ganz sicher 64Bit sein.
Du hattest mal von UEFI gesprochen und Secure-Boot erwähnt. Das wurde erst mit 64Bit erfunden.
Insbesondere würde ein 64Bit-Installations-Medium schon gar nicht auf einem 32Bit-Rechner starten.

Du hast nun mehrere Threads hier deswegen laufen und es wird nicht besser, wenn du dich immer weiter verzettelst.
Was du als Voraussetzung brauchst, ist ein Plan. Willst du nachher nur ein einziges System auf dem PC oder möchtest du ein zusätzliches System installieren, auf dem gleichen oder einen anderen Datenträger? Das ist wichtig und entscheidend für deine weitere Vorgehensweise.
Nur mal als Beispiel: du kannst ein zusätzliches GNU/Linux ja auch auf einen USB-Stick installieren. Das hat Vorteile in einer Richtung, aber natürlich auch Nachteile.
Ein großer Vorteil ist, dass du damit die Gefahr verringerst, die interne Platte mit dem ausgelieferten System zu zerstören.

Ein anderer Teil deines Plans ist, dass du dich für EIN System, eine Distribution entscheidest.
Es kann natürlich sein, dass ausgerechnet die Eine irgendwelche Vorteile gegenüber einer Anderen hat. Im Großen und Ganzen nehmen sie sich alle aber nicht viel und mit einigen zusätzlichen Paketen gelingt erstaunlich viele HW.
meine Empfehlung ist seit langem unbedingt Ubuntu, nicht, weil ich es mag oder so toll finde, sondern, weil es einfach und gut funktioniert, gut dokumentiert ist und weil es dort ein nettes Forum gibt.
Wie auch immer du dich entscheidest: in dem zugehörigen Forum findest du die beste Hilfe zu allen Fragen!
Es bringt nichts, hundert verschiedene Quellen anzuzapfen.
In der Freien Welt gibt es fast nie den EINEN und absolut richtigen Weg. Deshalb hörst du von unterschiedlichen Leuten unterschiedliche Ansätze und das ist total verwirrend, wenn man selbst nicht so recht durch blickt. Aber fast alle (richtigen) Wege führen zum Ziel. Du musst diesen Weg dann allerdings auch gehen und nicht davor stehen bleiben und nur in die Richtung glotzen.

Entscheide dich und bleib dann dabei. Nichts geht leicht, lies die Doku und lerne.
Aber stell nicht tausend Fragen an tausend Orten und erwarte magische Hilfe.

Und lerne auch, deine Handlungen und Erfolge, sowie Misserfolge besser darzustellen.
Was habe ich?
Was will ich?
Was habe ich gemacht?
Wieso habe ich das gemacht?
Was genau ist das Resultat?
Natürlich gibt es viele weitere Details, aber diese Grundfragen muss man zu jedem Problem immer abarbeiten und darstellen.

lino

Fortgeschrittener

15

16.07.2018, 20:17

hallo und guten Abend Pit, Helmut und Ubuntuli,

vielen Dank für Deinen Beitrag - allzuoft landet das Prozedere bei dem Efi-Bildschirm - auch wenn ich knoppix 8.2 versuche zu booten.






Ich hab keine Ahnung warum das so ist?

pit234a

Fortgeschrittener

16

17.07.2018, 06:27

https://software.intel.com/en-us/article…s-and-scripting

das ist die efi-shell und die ist vergleichbar, mit einem eigenen, kleinen Betriebssystem. Statt Windows, Linux oder sonst was, kann dein PC auch die efi-shell booten (wenn sie vorhanden ist). Dieses Mini-System liegt nicht auf der festeplatte oder einem anderen Medium, sondern ist direkt ins "BIOS" eingebaut.
Siehe auch diesen Beitrag:
https://kb.stonegroup.co.uk/how-to-acces…updates_84.html

Wieso du nun dort landest, kann ich mir im Moment nur auf zweierlei Art erklären.
-Du wählst es unbewusst aus
-Deine Reihenfolge ist so vorbelegt, dass es automatisch dann kommt, wenn kein entsprechendes Medium vorhanden ist, welches zuvor booten würde.
Dabei kann es dann sein, dass gerade USB-Geräte nicht immer rechtzeitig erkannt werden. Sie stehen dann einfach nicht zur Auswahl zur Verfügung, obwohl sie gesteckt sind.

lino

Fortgeschrittener

17

17.07.2018, 10:43

Hallo Pit
vielen herzl. Dank für deine Antwort - ich werde das später genauer angucken.

Hab es muit Linux Mint 19 versucht.



linux mint 19 geht bis zum splash - aber klikcek kann ich nix
'Werde das alles heute Abend genauer auswerten / und auch deine Erläuterungen ansehen. v[attach]1071[/attach]
Also da tauchen halt Touch/Clickpad-Probleme auf - aber ich hab eine Distri gefunden mit der es geht. ....: Antergos 18.6

Update;: hallo und guten Abend

ein kursorischer Test mit Antergos 18.06 zeigt dass da alles (!!!) geht.

Hab
die Live Version getestet - u. dann die Installation - hier ist das
Click/Touchpad kpl funktionsfähig - auch in der Installation - bis zu
dem Punkt an dem ich

ein WLAN finden muss - (gibt es hier keines - muss ergo warten bis ich zu Hause bin heute Abend),.

Dann installiere ich Antergos 18.6 durch u. dann müsste alles gehn...

Ich halte euch auf dem Laufenden.

vg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lino« (17.07.2018, 15:52)


18

25.08.2018, 18:43

Startlader auf sdb/ =USB speichern

Moin,

kann mir jemand sagen wie man das macht ?

pit234a

Fortgeschrittener

19

25.08.2018, 21:22

RE: Startlader auf sdb/ =USB speichern

Moin,

kann mir jemand sagen wie man das macht ?


Kannst du deine Frage präzisieren?
Was möchtest du machen?

All diese Fragen sind mächtig kompliziert und nicht mal einfach so pauschal zu lösen.

20

26.08.2018, 10:32

Knoppix 8.2 USB Stick erstellen

Moin,

schlicht und ergreifend schaffe ich es nicht einen USB Stick zum booten zu bewegen.
Einen Stick mit version 8.1 habe ich mal erstellt (weiss nicht mehr wie) der funktioniert einwandfrei an diesem Notebook.
Von einer erstellten DVD bootet Knoppix auch sauber, hier heraus auch den USB Stick mit flash Knoppix erstellt.
Auch viele andere Tools zum erstellen probiert (Rufus usw.) immer dasselbe Ergebnis.

Bootvorgang
Suche nach Knoppix 8.2 in /dev/sr0

Fehlermeldung:
Konnte Disk nicht nach /mnt-system mounten

Bin für jede Hilfe Dankbar

pit234a

Fortgeschrittener

21

26.08.2018, 16:34

Blick in die Glaskugel: Download-Fehler beim Image.
Prüfe vor der Benutzung das iso mittels der gelieferten Checksumme. Erst, wenn diese tatsächlich übereinstimmt, kann alles funktionieren und dann sollte es kein Problem geben, aus einem laufenden Knoppix mit Flash-Install einen Stick zu erstellen.
Falls doch, wieder aus der Glaskugel, könnte der Stick defekt sein.
Mehr Möglichkeiten fallen mir da nicht ein.

Es gibt inzwischen 8.3, afaik. Hat zwar ein Problem unter bestimmten Umständen keine Dateien speichern zu können (ist hier irgendwo beschrieben und auch ein Work-Arround), aber macht vielleicht trotzdem Sinn.

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