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lino

Fortgeschrittener

1

17.07.2019, 19:44

Installation einer Linux nicht nur durchlaufen lassen - sondern Platte jungfräulich machen - und Installation dann in den Expertenmodus schicken

hallo und guten Tag liebe Knoppix-Experten,



vorweg: srry für den umständlichen Titel. ;)

vor einigen Wochen hab ich euch von meinen Hammerproblemen mit dem Hibernate erzählt (ich kann die Threads gerne nochmals raussuchen). Nun diese Probleme sind noch immer nicht ganz ausgestanden. Mittlerweile haben sich wieder 2 Notebooks in eine Emergency-Shell verabschiedet und ich kann dann immer nur noch

- desaster-maessig die DATEN grade noch sichern und dann wieder frisch installieren. ABer so langsam hab ich die (se) Turbulenzen satt. Das nervt langsam.
- dann wieder frisch installieren. Und ja: ich glaube ja dass ich genau hier einen Fehler begehe - ich denke dass ich hier auch immer einen ( mehr oder weniger entscheidenten) Fehler begehe.

Ich gehe bei der Linux-Installation nie in die Expertenmodi sondern geb dem Iinstallationsmedium (

sehr sehr Lange OpenSuse
neuerdings Manjaro
oder ganz neu MX-Linux.

immer im Grunde die ganze Platte und lege nicht groß Extra-Partitionen an. Allenfalls man ne Home extra festlegen.
Freunde von mir sagen mir dass ich da ggf mir hier auch Probleme auf den Hals ziehe.


Nun denn: ich bin dabei wieder mal frisch zu installiern nach dem ich die Daten gerettet hab mit einer MX-Linux-Live Version, Jetzt will ich mich dranmachen und die MX-Linux mal auf ein Lenovo G 780 Notebook installieren.


ich hab vor eine Installation vorzubereiten und zwar mit dem dd kommando. Dieser Befehl ist mit vorsicht zu nutzen. Er ist maechtig.


Man kann eine Platte mit dd löschen und zwar komplett, in dem man sie mit nullen (oder auch zb. mit Zufallswerten) überschreibt.


Quellcode

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dd if=/dev/zero of=/dev/sda bs=1MB



Der Befehl überscheibt die erste Festplatte (sda) komplett mit Nullen – was je nach Festplattengröße einige Zeit dauern kann. Auf der Kommandozeile erscheinen während dieser Zeit keine Ausgaben. Da dd ohne Rücksicht auf Verluste immer weiter schreibt, endet seine Aktion grundsätzlich in einer Fehlermeldung. Stimmt die ausgegebene Datenmenge mit der Plattengröße überein, ist die Platte komplett fuer alle Zeiten überschrieben.Mit dem Befehl /dev/urandom dauert es allerdings sehr sehr lange, und darueber hinaus auch mit der dd Blocksize von 512 Bytes ebenso.



Quellcode

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dd if=/dev/zero of=/dev/sdx bs=1M




Wenn man also möchte daß die Festplatte bei der Installation von Linux praktich sozusagen jungfräulich erscheint, dann reicht es auch, nur das erste Megabyte der Festplatte zu überschreiben:


Quellcode

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dd if=/dev/zero of=/dev/sdx bs=1M count=1




Und darüber hinaus: ist es doch dann so, dass dann MBR, Grub, Partitionstabelle, und wahrscheinlich auch das Dateisystem auf der ersten Partition, erst einmal geloescht ist.


Nun die Frage: Würdet ihr mir diesen Schritt nun empfehlen, zu tun. Vielleicht hab ich dann damit mehr Ruhe - und ggf. auch das Notebook quasi jungfräulich - so dass bei einer Installation vielleicht

a. sauberer durchinstalliert wird und
b. danach nicht so viel passieren kann.


Was meint ihr denn !? Ihr seht - und wenn ihr die alten Threads noch erinnert dann wisst ihr wie viel Stress ich hatte.

Will das nun echt mal anders machen. Also die Platte jungfräulich hinbekommen.

Freue mich von Euch zu hoeren.

vg Lino :)


BTW - ich koennte diese oben genannten Übungen und Prozesse ggf. einfach auch mit GPARTED machen - oder!? Also - ich denke, dass das auch mit gparted geht - ich bekomme das auch mit gparted hin : nämlich so dass dann so dass dann MBR, Grub, Partitionstabelle, und wahrscheinlich auch das Dateisystem auf der ersten Partition, erst einmal geloescht ist.


Entfernen einer Partition


https://gparted.org/display-doc.php?name=help-manual&lang=de


Zitat



Zitat
So entfernen Sie eine Partition:
Wählen Sie eine nicht eingehängte Partition. Siehe „Auswählen einer Partition“.
Wählen Sie Partition → Löschen. Die Anwendung zeigt das Löschen der Partition im Ansichtsbereich Ausstehende Operationen an.
Achtung:
Falls Sie eine logische Partition löschen, dann werden die Gerätenamen aller vorhandenen logischen Partitionen geändert, die sich hinter der gelöschten logischen Partition befinden.
Beispielsweise umfasst eine erweiterte Partition die logischen Partitionen A, B, C und D. Auf diese logischen Partitionen kann das Betriebssystem nun wie folgt zugreifen:
Partition A als /dev/sda5.
Partition B als /dev/sda6.
Partition C als /dev/sda7.
Partition D als /dev/sda8.
Sobald Partition B entfernt ist, ist der Zugriff des Betriebssystems auf die verbleibenden logischen Partitionen wie folgt möglich:
Partition A als /dev/sda5.
Partition C als /dev/sda6. Beachten Sie die Änderung des Laufwerksnamens.
Partition D als /dev/sda7. Beachten Sie die Änderung des Laufwerksnamens.
Änderungen des Gerätenamens können Probleme bereiten, falls eine Partition unter ihrem Gerätenamen eingehängt ist. Dies können Sie vermeiden, indem Sie die Bezeichnung des Dateisystems oder den »Universally Unique Identifier« (UUID) verwenden, wenn die Partition eingehängt wird.
Änderungen des Laufwerksnamens könnten sich nachteilig auf die folgenden Dateien auswirken:
/etc/fstab - Enthält eine Liste der einzuhängenden Dateisysteme.
/boot/grub/menu.lst - Enthält Startanweisungen für den Betriebssystemstarter grub.
Anmerkung
Laufwerke mit loop- oder none-Partitionstabellen enthalten keine Partitionstabelle und daher keine Partitionen. Ein Dateisystem auf einem Laufwerk ohne Partitionstabelle wird in GParted als virtuelle Partition dargestellt.
Um das Dateisystem und die virtuelle Partition zu löschen, wählen Sie das Format gelöscht.
Siehe „Formatieren einer Partition“.

pit234a

Fortgeschrittener

2

17.07.2019, 21:55


Will das nun echt mal anders machen. Also die Platte jungfräulich hinbekommen.

Das ist immer gut.
Es ist mir aber nicht klar, was denn von der alten Platte erhalten bleiben sollte, wenn man die vom System-Installer vollkommen neu einrichten lässt.

Was meint ihr denn !? Ihr seht - und wenn ihr die alten Threads noch erinnert dann wisst ihr wie viel Stress ich hatte.

Soweit ich mich erinnere war dieser Stress HW-bedingt und wird nicht verschwinden, weil du neu installierst.

dd if=/dev/zero of=/dev/sdx bs=1M

Ja, so kann das gehen.

Wenn ich deine alten Posts richtig erinnere, hattest du zahlreiche Male neu installiert und unterschiedliche Distributionen getestet.
Wenn du bei einer Installation dem Installer deine Festplatte übergibst, dann wird sie von diesem neu eingerichtet. Es ist nicht notwendig, zuvor alle Bereiche zu Nullen. Das ist ratsam und es kann nicht schaden, aber es wird nicht eine Installation auf das entsprechende Medium begünstigen.

Es nutzt gar nichts, die Platte vorher komplett platt zu machen.
Es schadet ńichts und ich finde, dass man das auch sollte.
Es wird aber nicht die Lösung für deine Probleme sein!

Beiträge: 677

Geschlecht: Männlich

3

18.07.2019, 01:01

Hallo lino habe dich lang nicht mehr gelesen.
Vor etwa 4 Jahren hatte ich hier im Forum die gleiche Frage gestellt .
Werner.P.Schulz gab mir den richtigen Tipp.
Versuche mal.

Quellcode

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# dd if=/dev/zero of=/dev/sda


Dieser Befehl darf nicht geändert werden.
Du hattest zu viel Optionen hinten angehängt.

lino

Fortgeschrittener

4

18.07.2019, 10:38

guten Morgen Pit, guten Morgen Ubuntuli, freue mich von Euch zu hören!




Danke für Eure Tipps und Hinweise - danke für die Einschätzungen.

Zitat


Wenn ich deine alten Posts richtig erinnere, hattest du zahlreiche Male neu installiert und unterschiedliche Distributionen getestet.
Wenn du bei einer Installation dem Installer deine Festplatte übergibst, dann wird sie von diesem neu eingerichtet. Es ist nicht notwendig, zuvor alle Bereiche zu Nullen. Das ist ratsam und es kann nicht schaden, aber es wird nicht eine Installation auf das entsprechende Medium begünstigen.

Es nutzt gar nichts, die Platte vorher komplett platt zu machen.
Es schadet ńichts und ich finde, dass man das auch sollte.
Es wird aber nicht die Lösung für deine Probleme sein!


Denke auch dass du da Recht hast. Das scheint ein HW-Thema zu sein - auch wenn es bei zwei Notebooks auftaucht

- Lenovo G780
- ASUS L 54

und man dadurch - also durch diesen Umstand den Eindruck gewinnen könnte dass es nicht die HW ist, und auch nicht die Software (denn ich hab das mit diversen Installationen erlebt) sondern ggf. der Typ vor dem Notebook.
M.a.W. Ich dachte einfach dass ich was falsch g emacht haben könnte - beim Installieren.


Also diesmal eben mit MX-Linux, welches eine sehr sehr interessante Linux-Distri ist.

siehe unten: MXLinux über sich selbst.

Zum Vorgang gestern - also beim Vorbereiten des Notebooks vor der Installaton:
Ich verwende vor dd Aktionen:

Quellcode

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lsblk -p  


Zitat


-p sorgt im Grunde dafür, dass die kompletten Gerätepfade noch einmal angezeigt werden, Also etwa: /dev/sde, Das hilft etwas - denn so kann ich da alles einfach abschreiben. Generell ist es ja so: Wenn man z.B. etwa eine Festplatte von einer Größe von nur eine 1 TB Platte verbaut hat, dann weiß man auch direkt, um welche es sich handelt, weil die Size in derselben Zeile mit ausgegeben wird. Das wäre dasselbe wie z.B. auch bei eingesteckten USB Sticks.



Quellcode

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root@mx1:/home/demo# lsblk -pNAME        MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT/dev/loop0    7:0    0   1.3G  1 loop /live/linux/dev/sda      8:0    0 298.1G  0 disk ├─/dev/sda1   8:1    0 289.9G  0 part /media/demo/0cd3995b-8ba1-4e35-af86-83ab8507ae60└─/dev/sda2   8:2    0   8.2G  0 part [SWAP]/dev/sr0     11:0    1   1.4G  0 rom  /live/boot-devroot@mx1:/home/demo# 




hab den Befehl jetzt dann so uebergeben

Quellcode

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root@mx1:/# dd if=/dev/zero of=dev/sda bs=4096 count=4096 4096+0 records in4096+0 records out16777216 bytes (17 MB, 16 MiB) copied, 0.0192144 s, 873 MB/sroot@mx1:/# 




und danach war im Grunde nix mehr da - ich glaube sogar keine Partitionstablle. Hab noch nachträglich mit Gparted auch nochmals kurz drüber geguckt. Denke dass der o.g. DD-Befehl ziemlich aufgeräumt hat - oder eben gewirkt hat.


Danach hab ich MX-Linux durchinstalliert was sehr sehr gut ging.



am Schluss - also nach der Installation hab ich dann


a. das Notebook einfach resetted und neu gestartet, und dann
b. noch folgenden Befelhl abgesetzt:

Quellcode

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 sudo apt update && sudo apt dist-upgrade -y




Alles super - ich find MX-Linux-Klasse.


Was aber dann abends noch festzustellen war ist, dass beim Schließen der Klappe praktisch gar nix passiert,


- kann das Notebook nicht in sleep senden
- kann das nicht in hibernate senden
- kann das auch nicht kpl aus machen (poweroff)



Das Notebook läuft einfach weiter.

Das ist ja auch nicht normal oder!? Ich denke dass ich nach wie vor also immer noch "alte" Probleme habe.


Wie seht ihr das - !?


Bekomme ich wieder Hibernate-Errors demnächst. Meint Ihr dass das schon wieder los geht.

Und darüber hinaus: mach ich ggf. etwas falsch - hab ich da noch etwas besser zu machen - beim Installieren oder - ist das ggf. eine Sache die im Bios oder EFI abgelegt ist. Also die Hibernate-Basics etwa.!?
Viele Fragen die sich da drum drehen. Mittlerweile hab ich ja schon ein halbes Jahr Erfahrungen sammeln müssen und habe schon mehrfach -

a. frisch installiert
b. dann nach einem Desaster wieder alle Daten sichern müssen um
c. wieder frisch zu installieren.

Das nervt langsam - vor allem Will man ja auch wissen wie es weitergeht!?


By the way; noch eine kleinigkeit - beim Installieren der MX-Linux ist ein kleiner Smartmont test durchgelaufen der ungefähr so sagte:
aus Erinnerung ging das ungefähr so: Das war denke ich ein "raw count test that fails then we just say the failure rate will be higher than average."
159 aus 1999 . und dass ich im Verlauf des Jahres ggf. noch Probleme erwarten könnte.

Ich habe das dann weggecklickt und bin erstmal mit der Installation ganz normal weiter vorangegangen bis zum Ende.



siehe unten: MXLinux über sich selbst:

Zitat

MX Linux is very good, especially on older, or limited hardware. MX Linux is very good, especially on older, or limited hardware. MX Linux is a cooperative venture between the antiX and former MEPIS ommunities, using the best tools and talents from each distro. It is a midweight OS designed to combine an elegant and efficient desktop with simple configuration, high stability, solid performance and medium-sized footprint.
https://mxlinux.org/ Um einen Vergleich zu wagen: MX ist glaube ich auf ein anderes Zielpublikum aus als etwa Manjaro oder OpenSuse - MX linux zielt auf ein Adressatenkreis ab, wie es Ubuntu ist...
Das System basiert auf Debian und antiX. Denke dass vor allen Dingen der antix-Einfluss auch wesentlich das Verhalten u. die Eigenschaft, dass man MX Linux relativ problemlos auf älteren PCs installieren kann, beiträgt. Es ist schon klasse: die Ansprüche an die Hardware sehr relativ gering. Ich hab mir das als Live-System mal angesehen und bin sehr begeistert. Die Userbasis wächst beständig; MX Linux hat echt alles, was man von einem kompletten Betriebssystem erwarten sollte: Firefox, LibreOffice, Thunderbird und der VLC sind standardmäßig an Bord. MX Linux in einer 32- und 64-Bit Variante veröffentlicht.

Soviel von mir - zum neuen Betriebsystem. Hoffe das ich nicht wieder in die alten Probleme reinkomme.
Jedenfalls ist das alles auch ein netter Parcours durch die Linux-Technik und ich lerne bei jedem Fall ( Unfall) wieder etwas dazu.

Wichtig ist wie immer die Datensicherung.


Jetzt schick ich das mal ab - und wünsche Euch beiden einen schönen Tag.


Viele Grüße Lin :)

pit234a

Fortgeschrittener

5

18.07.2019, 10:43

Dieser Befehl darf nicht geändert werden.


doch doch, der darf schon verändert werden und man sollte halt wissen, was man macht. Dazu gibt es die man-page zu dd, die einem die Anwendung des Befehls erklärt.
Man kann sogar einzelne Blöcke aus einer Sektion herausschneiden. So kann zB genau der MasterBootRecord kopiert werden oder nur die Bytes, bis zur Partitionstabele oder sogar genau nur diese. Soweit will ich hier nun nicht gehen und nur den Opperanden bs=BYTES aufgreifen.
Die Man-page sagt dazu dies:

Quellcode

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DD(1)                                                    User Commands                                                    DD(1)

NAME
       dd - convert and copy a file

SYNOPSIS
       dd [OPERAND]...
       dd OPTION

DESCRIPTION
       Copy a file, converting and formatting according to the operands.

       bs=BYTES
              read and write up to BYTES bytes at a time
dd nimmt "normalerweise" Bit für Bit, was bedeutet, dass es ziemlich langsam ist. Jedes Bit wird gelesen und dann erst geschrieben und dann das nächste. Jedem leuchtet sofort ein, dass dies einfach beschleunigt werden kann, wenn man mehrere Bits zusammen liest und dann wieder schreibt. Genau das macht der Operand bs=, er erklärt, wieviele Bytes in einem Rutsch gelesen und dann geschrieben werden sollen. Die Angabe bs=1M sagt also, 1MB am Stück. Dazu ein Beispiel:

Quellcode

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knoppix@Microknoppix:~$ dd if=/dev/zero of=test.file bs=1M count=2
2+0 Datensätze ein
2+0 Datensätze aus
2097152 bytes (2,1 MB, 2,0 MiB) copied, 0,00991407 s, 212 MB/s
knoppix@Microknoppix:~$ ll | grep test
-rw-r--r--  1 knoppix knoppix  2097152 Jul 18 10:16 test.file
Durch den zweiten Zusatz count=2 habe ich die Anzahl der Blöcke begrenzt, halt auf zwei und deshalb wurden da nun genau zwei Blöcke zu je 1MB in die Datei test.file geschrieben.
Nun kann man sich vorstellen, dass eine Datei auf diese Art kopiert wird und nicht genau an einem Block endet. Hier wird dann der Rest mit Nullen aufgefüllt. Die Zieldatei entspricht dann nicht exakt der Ursprungsdatei. Fast immer kann man derlei ignorieren. Hier kommen aber nun auch zusätzliche Operanden ins Spiel, wie etwa sync.
Doch in unserem Fall ist das vollkommen wurscht, denn wir kopieren hier keine Datei, sondern schreiben nur lauter Nullen. Das /dev/zero ist ein quasi-Gerät, dass nichts anderes macht, als Nullen zu produzieren. Das kann man unserem test.file auch ansehen, ich zeige mal nur das Ende:

Quellcode

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001fff50  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
001fff60  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
001fff70  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
001fff80  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
001fff90  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
001fffa0  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
001fffb0  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
001fffc0  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
001fffd0  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
001fffe0  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
001ffff0  00 00 00 00 00 00 00 00  00 00 00 00 00 00 00 00  |................|
00200000

Anstatt nun lauter Nullen in eine Datei zu schreiben, kann man als Ziel auch eine Platte oder eine Partition nehmen und damit wird ziemlich zuverlässig alles überschrieben, was darauf gespeichert ist.
Und natürlich kann es sein, dass die bs nicht genau zur Größe der Platte passt, aber, das ist ja wirklich egal.
Es gibt Leute, die lassen diesen Vorgang mehrfach laufen, weil sie sicher sein wollen, dass wirklich auch keine Restmagnetisierung mehr vorhanden ist, die forensisch noch ausgelesen werden könnte.
Für die Praxis, also dann, wenn die Platte weiter verwendet werden soll, spielen derartige Überlegungen natürlich keine Rolle. Wenn tatsächlich die Platte nicht in der Lage ist, die Nullen korrekt zu schreiben und zu speichern, dann ist sie defekt.

Und das gilt auch für den Fall, dem nun mit dieser "Löscherei von Allem" ja begegnet werden soll: dass dort noch irgendwelche Reste einer alten Installation drauf sein könnten.
Die sind ganz gewiss immer noch drauf, denn bei neu Formatieren wird nicht alles gelöscht. Die vorhandenen Daten bleiben auf der Platte, aber man weiß nicht mehr, wo sie liegen und zusammen gehören. Deshalb können sie auch nicht mehr stören. Neue Daten überschreiben diese einfach. Wenn das nicht funktioniert, ist die Platte defekt.

Beiträge: 677

Geschlecht: Männlich

6

18.07.2019, 21:45

Das scheint ein HW-Thema zu sein

Das könnte eine Ursache sein.
ich vermute mehr das BIOS vom Prozessor.
EFI oder UEFI.
das kann eine mögliche Ursache sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (18.07.2019, 23:06)


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