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Beiträge: 706

Geschlecht: Männlich

1

23.09.2019, 15:28

ClamTK -upgrade

Hallo an Experten pit234a und klaus2008.
Da es jetzt ClamTK auch auf Knoppix gibt kann mir vielleicht jemand helfen. Nicht unbedingt für diesen Fall auch allgemein.
Ich benutze ClamAV und ClamTK unter Ubunru um Dateien zu prüfen bevor ich sie per E-Mail verschickte. Aktuelle Version ClamTK V5.25-1. Ich habe mir die clamtk_5.27-1_all.deb runter geladen. Ich weiß deb Dateien sind Linux Pakete. Ich kann sie im Softwarecenter Installieren.
Meine Frage ist. Kann ich mit diesem Paket meine aktuelle Version Aktualisieren?
Ich frage deshalb weil ich bis jetzt mit deb Dateien nur neue Programme installierte habe, noch nie als Upgrade.
vielen Dank für Tipps Gruß Ubuntuli

pit234a

Fortgeschrittener

2

24.09.2019, 20:29

Hallo an Experten pit234a


oh nein.
Ich bin erklärtermaßen kein Experte!
Nicht für irgendwas, schon gar nicht im Zusammenhang mit PCs und Betriebssystemen und schon dreimal nicht für GNU/Linux-Systeme, die ich selbst ja kaum nutze, und viermal nicht, für Anti-Viren SW, die ich noch nie benutzt habe.

Wenn ich recht erinnere ist ein deb-Paket die Grundlage jedes Updates oder jeder Installation für ein Debian-System.
Das wird meist automatisch erzeugt und eingearbeitet, wenn man die Updates des Systems befolgt. Manchmal gibt es Ausnahmen und man kann dann nicht den etwas höher angesiedelten Mechanismus aus apt-Befehlen nutzen. Diese sind einfach und wesentlich umfangreicher, registrieren eine installierte SW in ihrer Datenbank und kümmern sich dann automagisch um Erneuerung, so gewünscht.
Gibt es eine SW nicht im System-spezifischen Repositrie, kann man auch unspezifische deb Pakete, die grundsätzlich innerhalb aller Debian-basierter-GNU/Linux-Systeme für eine bestimmte Plattform funktionieren können, oder sollten.
Inwieweit diese dann in die Datenbanken der Systeme integriert und dann bei zukünftigen Updates berücksichtigt werden, oder inwieweit sie nur Notlösungen darstellen, weiß ich nicht.
Nochmal: ich kenne mich nicht aus mit GNU/Linux, nutze es nicht, wenn es nicht sein muss und habe wirklich nur ganz rudimentäre Erfahrungen mit einigen Debian-GNU/Linux-Distributionen gemacht.

Sodann habe ich absolut gar keine Erfahrung mit Viren und schon überhaupt gar keine mit Viren für Windows und genau dagegen kann ja Clamav überhaupt eingesetzt werden.
Wenn ich das richtig verstehe, verschickst du eine Menge Mails an Nutzer, die ein Windows haben und du möchtest vorher die Menge an Mails und hier insbesondere deren Anhänge mittels einer SW auf Viren-Befall prüfen.
So wünscht sich auch jeder User, dass eine Mail, die ihm geschickt wird, zuvor auf Viren geprüft wurde.
Aber, nachdem, was ich dazu gelesen habe, wirkt Clamav irgendwie verzögert.
Es wird nie in den höchsten Ratings gelistet, wenn ein Anti-Viren-Programm getestet wird.
Es wird nirgendwo empfohlen, außer dann, wenn man nur ein Linux-System hat.

Stellt sich mir die Frage: Warum sollte ein Anbieter überhaupt eine "Viren-Schutz"-Funktion mit verkaufen und diese auch noch garantieren?
Jeder Anbieter mit einer derartigen Offerte wird bankrott gehen!

Du kannst deine Klienten nicht wirklich schützen.
Ob mit oder ohne Clamav!

Deshalb leite ich die dringende Empfehlung ab, deine Klienten nicht in Sicherheit zu wägen, nur, weil du auf deinem System Clamav einsetzt!
Im Gegenteil.
Ich würde einen "Disclaimer" verfassen, der jegliche Verantwortung ablehnt und darauf hinweisen, dass die Klienten sich selbst vor Viren etc schützen müssen und dann vollkommen ohne Vorab-scann durch Clamav, die versprochenen Mails ausliefern.

Beiträge: 706

Geschlecht: Männlich

3

25.09.2019, 23:39

Sodann habe ich absolut gar keine Erfahrung mit Viren

Ich hatte mir unter Windows 95 1997 den ersten Bootsektor Virus und 2014 das zweite mal unter
Windows 7 eingefangen obwohl ich Avira drauf hatte. Der Virus 1997 hatte bei jedem Starten des Rechners Sektoren meiner Platte als defekt markiert bis ich keinen Platz mehr hatte. Ein Bekannter gab mir den Tipp von CD mal auf Viren zu Prüfen. Ich fand einen Bootsektor Virus den Namen weiß ich nicht mehr. Ich hatte mir eine neue Platte besorgt und die alte mit einem Hammer zerschreddert.

Vor 5 Jahren hatte ich zum Glück genug Ahnung von Linux das ich die Platte einschließlich MBR mit dd genullt hatte. Beim Formatieren kann sich ein Bootsektor Virus im MBR Verstecken und nach der neu Installation reproduzieren und ist dann wieder aktiv. Viren Programmierer interessieren sich mehr für Windows Systeme weil dass das am häufigsten benutzte BS ist. Unter Linux soll es auch Viren geben aber die Anzahl ist so-was von gering. Unter Linux kann ich Trojaner an Windows Benutzer weiter geben ohne das ich das merken würde.
Aber, nachdem, was ich dazu gelesen habe, wirkt Clamav irgendwie verzögert.
Es wird nie in den höchsten Ratings gelistet, wenn ein Anti-Viren-Programm getestet wird.

Das habe ich jetzt mal gegoogelt. Da hast Du Recht. Ich finde fiel negatives in vielen Foren aber alles Windows Systeme.
Es wird nirgendwo empfohlen, außer dann, wenn man nur ein Linux-System hat.

Ich benutze auf zwei Rechnern nur Linux.
Stellt sich mir die Frage: Warum sollte ein Anbieter überhaupt eine "Viren-Schutz"-Funktion mit verkaufen und diese auch noch garantieren?

Das macht auch keiner. Deshalb muss sich jeder Benutzer selbst um seine Sicherheit kümmern egal welches BS.
Nochmal: ich kenne mich nicht aus mit GNU/Linux, nutze es nicht, wenn es nicht sein muss und habe wirklich nur ganz rudimentäre Erfahrungen mit einigen Debian-GNU/Linux-Distributionen gemacht.

Das wusste ich nicht weil Du immer sehr ausführlich Erklären kannst. Auf was beruht dein Wissen? Ich befasse mich schon seit fast 12 Jahren mit Linux.

Dann habe ich 3 Möglichkeiten das zu Probieren. Entweder im laufenden System, ich kann Ubuntu auf einen älteren Punkt zurück setzen muss dann wieder das Update Installieren dann ist alles wie vorher, in VirtualBox oder bei Knoppix 8.1 auf meinem Hauptrechner.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (26.09.2019, 10:49)


pit234a

Fortgeschrittener

4

26.09.2019, 15:25

Das wusste ich nicht weil Du immer sehr ausführlich Erklären kannst. Auf was beruht dein Wissen? Ich befasse mich schon seit fast 12 Jahren mit Linux.


Zum einen hat das damit zu tun, dass ich relativ flott schreiben kann und Zeit dafür aufwende. Das ist irgendwie eine natürliche Folge meines Werdegangs, der ungefähr so verlaufen ist: drei Monate Win95 -> ab zu SuSE. Bis etwa SuSE 7.x dort geblieben -> ab zu FreeBSD und dort seit etwa 4.2 geblieben. Zunächst recht abenteuerlich und ohne Verstehen, aber zufriedener, als mit SuSE. Nachdem ich dann in einem Forum Mitglied wurde, wo man mir kompetent aus meiner Unverständnis helfen konnte und auch auf vernünftige Lektüre hingewiesen hatte, konnte ich schließlich FreeBSD immer besser installieren und warten. Dabei habe ich viel gelernt, aber noch viel mehr wieder vergessen. Nun ist FreeBSD nicht gerade Endanwender-gerecht und manchmal bin ich damit überfordert oder will einfach nicht wieder etwas lernen, was bei anderen wie von Zauberhand funktioniert. Deshalb schaue ich alle paar Jahre mal nach einer GNU/Linux-Distribution, meist nach Ubuntu und das habe ich auch auf einigen Macs installiert. Es gibt also HW, die einfach nur unzulänglich von FreeBSD unterstützt wird, aber recht gut unter Ubuntu funktioniert.
Knoppix ist ein Debian und Ubuntu basiert ebenfalls darauf. Man kann sich also Gemeinsamkeiten ableiten.
Bei mir ist das Ideologisch motiviert: ich möchte unbedingt Freie SoftWare nutzen. Die BSD-Lizenz gefällt mir gut, das System ist relativ konservativ und verlässlich, auch in seinem Entwicklungen. Ich mag das alles, aber, dafür muss ich eben lesen und lernen, wie Dinge funktionieren. Und weil mein System nun mal nahezu unverändert läuft (von gelegentlichen Updates abgesehen), habe ich etwas mehr Zeit, die ich auch in Antworten für andere investieren kann. Mein System hat keinen hohen Wartungsaufwand und ich bin nicht ständig auf der Suche, etwas neues zu finden und zu testen.

Beiträge: 706

Geschlecht: Männlich

5

26.09.2019, 17:55

Suse 15.0 ist die letzte mir bekannte Version die ich auf VirtualBox benutze. Die 7.4(kann auch 4.7 gewesen sein) kannte ich 1997.
FreeBSD kenne ich nur den Namen, hat mich nie interessiert weil ich mich seit 2007 für Knoppix und 2009 für Ubuntu interessiere. 2010 hatte ich Knoppix neben Windows und Ubuntu auf einer zweiten Platte. Seit 04.2014 (der erste mir bekannte Hacker Angriff auf Facebook) war mir klar das mein System Ubuntu ist, nicht nur weil es ein komplettes BS ist. Der Name Ubuntu stammt aus Südafrika ich kenne die Geschichte von Ubuntu. V9.04 war die erste die ich auf USB Installiert hatte. Mein Name ist in allen Foren die ich kenne Ubuntuli.
Danke für deine Info Gruß Ubuntuli

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (26.09.2019, 18:56)


Beiträge: 706

Geschlecht: Männlich

6

28.09.2019, 11:28

gelöst

Aktualisierung ClamTK V5.27 war erfolgreich. Doppelklick auf die .deb und über Softwarecenter installiert. Alle Protokolle von V5.25 sind noch lesbar.
das war kein upgrade sondern eine Aktualisierung.
»ubuntuli« hat folgende Datei angehängt:

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