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Beiträge: 842

Geschlecht: Männlich

31

12.08.2020, 18:23

Wenn die Scheibe unter Linux und auch unter Windows läuft, was ist daran schlecht?

und

Da hast Du was falsches verstanden oder ich jetzt. Ich habe kein Windows ich habe nur .exe gesehen und wusste die kann nicht Booten oder Starten wenn kein Wubi installiert ist. Beim Einschalten des Rechners erst Recht nicht. Nur .sys, .bat, .com oder .exe und das ist Windows.
Sie läuft nicht unter Linux.
von Pentium II bis HP Laptop gibt es keinen Rechner der mir sagt was ich machen soll :thumbsup:
ich bin Ubuntu im Sinne von Desmond Tutu
Linux Knoppix Flash auf USB Stick

32

13.08.2020, 00:09

Moralische und ethische Verantwortung ist es wohl, was mich zu dem Projekt antreibt.


Das ist gut.
Wenn du deine eigenen Vorstellungen und Interessen an dem abgleichst, was Bildungssystem und Kinderpsychologie wollen, ist das ja viel besser, als manche andere Projekte in der Richtung.

Was die Richtung angeht, machen wir allerdings derzeit sehr viel falsch und setzen das nicht um, was wir uns nach dem Pisa-Schock eigentlich vorgenommen hatten. Das Ermöglichen des Zugangs zu PCs und OpenSource-Systemen sollte eigentlich von staatlicher Seite aus verbindlich gestaltet werden, denn ich sehe nicht, wie es ansonsten möglich sein kann, den erwünschten "Mündigen Bürger" zu erziehen und aus zu bilden.

Grundsätzlich sehe ich aber sehr viele Probleme mit dem Thema Kinder und Computer.
Ich glaube und sehe das eben so, dass damit genau nicht der mündige Bürger erzogen wird, sondern ein abhängiger Konsument.
Ganz egal, welche Systeme heute genutzt werden, zur Selbstverwirklichung taugen sie alle nicht mehr wirklich und wenngleich OpenSource-Systeme einen besseren Weg gehen und ein größeres Potential zur Mitgestaltung bieten, werden gerade mit Fertig_Lösungen doch alle Ansätze zu individueller Kreativität erstickt. Ich meine ja nicht, dass nun jeder sich sein eigens System zusammen programmieren muss, um seine individuelle Freiheit erfahren zu können. Gut wäre das natürlich schon, aber auch eine gewisse Vergeudung von Ressourcen.
Die Frage ist, wo fängt man an und was heißt man gut?
Für mich persönlich fängt der Umgang mit OpenSource damit an, dass man sich sein System selbst zusammen stellt. Aus dem Angebot an verfügbarer SW das auswählt, was einem persönlich liegt. Dazu muss man ein gewisses Interesse mitbringen, aber auch Mindestfertigkeiten erlernt haben. Kinder haben in diesem Szenario nichts verloren. Die sollen erst mal andere Dinge lernen und zwar Dinge, die wirklich gar nichts mit Spielen am PC zu tun haben.

Wie schon gesagt: mein Standpunkt. Muss man nicht so sehen, muss man nicht teilen.

RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 959

Geschlecht: Männlich

33

13.08.2020, 11:04

...Richtig das war Edubuntu wo ich mich lang gelegt habe vor Lachen weil auf der Scheibe eine wubi.exe drauf ist....
Du weisst was wubi.exe ist/macht ?

Wie du selber bemerkt hast, handelte es sich bei der DVD um eine LiveDVD welche zum Booten benutzt werden konnte.
Aber es gibt genug Experten die auch schon mal eine KNOPPIX als produktives System installiert haben und dafür das Install2HD aufgerufen haben NACHDEM sie von der KNOPPIX gebootet haben.

wubi ist nun genau das gleiche, bloss unter Windows, es hilft dem DAU seine ISO welche der Computer-Zeitschrift begelegt war (oder auch aus dem Netz geladen) auf seinen Windows-Rechner zu installieren OHNE sich um Partitionen einen Kopf machen zu müssen.
Selbst einen Eintrag in den BootMgr erfolgt und beim nächsten Reboot kannst du zwischen Windows und Linux wählen.

Der Windows-Benutzer ist halt gewöhnt seinen Rechner im MediaMarkt vorinstalliert zu kaufen und dann bei Bedarf mal ein Programm zu installieren.
Und mit wubi kannst/konntest du "das Programm" Linux installieren.

Hat uns damals viel Zeit und Mühe gekostet den Leute klar zu machen das Linux kein Programm für Windows sondern eine Art Windows ist.
Sie waren der Meinung sie müssten Windows als Gott-gegeben immer auf der Platte lassen, obwohl sie nur mit Linux arbeiten wollten.

Daher gab es damals auch so viele Install-Parties....


BTW:
"Vereinbarungsgemäss" steht EXE für ein ausführbares Programm.
Beim Booten eines Mediums kann ALLES ausgeführt werden was vollständig geladen werden kann, also SYS oder COM auf jeden Fall, die bedienen sich des BIOS vom Rechner.
EXE benötigt dann schon gewisse Treiber und Bibliotheken, im allgemeinen als Betriebssystem bezeichnet.
Das kann dann aber unter CP/M genau so laufen wie unter DOS oder Windows, sofern es dafür kompiliert worden ist.

Nichts spricht aber dagegen deinen Programmcode mit der Endung zB MEM zu versehen und als Abbild in den Speicher zu laden und dann dort rein zu springen.
Weil nichts anderes macht dein Boot-Manager.
Auf Wunsch gibt es nur noch Text und keine Bilder mehr in der Signatur.
Keine ? ....... :evil:

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RalfonLinux« (13.08.2020, 11:12)


KnoppixOpa

Anfänger

Beiträge: 29

Geschlecht: Männlich

34

13.09.2020, 11:11

Meine Idealvorstellungen sind:
- Live-DVD auf Basis von Knoppix
- Software-Ausstattung ähnlich 7.7 (Browser, LibreOffice, KolourPaint, GCompris)
- Dokumentationen in leichter Sprache
- FreePascal/Lazarus als Lernsprache
(ist nicht nur Kinder-Insel-Lösung,
sondern auch für größere Projekte geeignet)
Ich habe eine gute Übersicht über die Regeln der Leichten Sprache gefunden:
https://www.leichte-sprache.org/wp-conte…hte_Sprache.pdf

Statt FreePascal ist sicher auch GNU-Pascal verwendbar:
http://www.gnu-pascal.de/gpc/h-index.html

Allerdings ist die meiste Info, die ich bisher gefunden habe, in Englisch.
Einzige Ausnahme ist die deutsche Übersetzung der "GNU Pascal Coding Standards":
http://www.gnu-pascal.de/h-gpcs-de.html

Grüße vom KnoppixOpa

klaus2008

Meister

Beiträge: 2 758

Geschlecht: Männlich

35

14.09.2020, 10:30

Hallo!

Es gibt einen Vergleich zwischen Free Pascal und GNU Pascal: Free Pascal and GNU Pascal - a comparison
Free Pascal orientiert sich also an Borland Pascal. Dafür gibt es vermutlich viel mehr deutschsprachige (Einsteiger-)Literatur als für die ISO-Pascal-Versionen des GNU Pascal.

Gruß
Klaus

KnoppixOpa

Anfänger

Beiträge: 29

Geschlecht: Männlich

36

18.09.2020, 12:01

Hallo Klaus,
Danke für den Link!
Ich habe FreePascal auf Knoppix 7.7.0 installiert und etwas damit herumprobiert.
Von den mitgelieferten Demo-Pascal-Quellen konnte ich bisher leider nur 2 fehlerfrei compilieren.
Bei den anderen fehlten immer irgendwelche Bibliotheken.
Ich werde noch einige ältere Pascal-Quellen von mir selbst probieren.
Bisher habe ich für FreePascal noch keine IDE gefunden, d.h. das Übersetzen erfolgt aus der Shell.

Für GNU-Pascal gibt es eine IDE, die der von TurboPascal 4 bis 7 recht ähnlich scheint.
Die ist zwar in Englisch, aber selbst in Pascal geschrieben,
so dass man sie sicher eindeutschen kann:
http://www.gnu-pascal.de/images/peng-screen.png
https://fjf.gnu.de//peng/

Gruß vom KnoppixOpa

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