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12.07.2021, 13:12

Probleme mit Start von USB-Sticks

Betrifft: (mindestens) die Versionen ab 8.5 bis 9.1

Problem: 'KNOPPIX' (oder dessen LINUX-Basis) hat (leider aber offensichtlich) Probleme bei Start von vielen USB-Sticks !

>> Verrückterweise startet 'KNOPPIX' schnell von fast allen der allerbilligsten USB-Card-Reader! - u.a. sogar denen für 1.10€ aus den 1-Euro-Shops !
- dabei dann sogar bei Verwendung der ebenso billigsten (und langsamsten) SD-Karten als Medium...!!!

>> SEHR langsam dagegen, sowie mit unerklärlich hoher CPU-Last(!), startet es dagegen von vielen (allen?) USB-Sticks der Marken:
- INTENSO
- PNY
- einige kleinere Marken
- etliche NoName-Sticks
... und dies sogar dann, wenn deren Lese- und Schreibgeschwindigkeit KONSTANT HÖHER ist, als die der billigen SD-karten in den oben erwähnten billigen Card-Readern...

Hingegen gab/gibt es nie Probleme mit folgenden Marken:
- Sandisk
- PNY
- Samsung
- und einigen anderen Marken, die ich aber jetzt gerade alle nicht erinnere

>> Es wäre schön, wenn jemand diese Verhalten erklären könnte :)
>> Noch schöner wäre es dann, wenn sich auch eine Lösung dafür finden ließe ;) :) :) :)


!! Der Start aller anderen Systeme von diesen Sticks - inkl. Windows-PE, ist dagegen NICHT davon betroffen: dort variiert die Geschwindigkeit lediglich im Verhältnis zur Geschwindigkeit der verwendeten Speichermedien !

!! Mein Verdacht ist daher, dass der LINUX USB-Teiber Probleme bei der Erkennung der "Vendor"-Chips auf den betroffenen USB-Sticks macht...

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12.07.2021, 14:13

aktuell habe ich zwar keine Tests gemacht, aber ich erinnere mich ebenfalls, dass diese SD-Crd, bzw MicroSD-Card unverschämt schnell gewesen sind. Das bekommt man auch bei vielen Tests bestätigt und Probleme tauchen nur auf, wenn viele Daten am Stück geschrieben werden und die Dinger heiß laufen.
Und ansonsten habe ich inzwischen quasi nur noch Intenso im Einsatz, weil ich damit langfristig die besseren Erfahrungen machen konnte.
Aber auch da gibt es deutliche Unterschiede, sogar innerhalb des gleichen Produktes. zB habe ich drei gleiche 128G Sticks, zusammen gekauft, gleiches Aussehen. Bei einem blinkt ein Licht bei Aktion, bei den anderen nicht und einer davon ist mein aktuell schnellster Knoppix-Stick und darauf liegt ein 9.1.
Deshalb glaube ich eher an zufällige Fertigungstoleranzen.

Allerdings kann ich mir ganz und gar nicht erklären, wie es da zu hoher CPU-Last kommen kann. Wenn die Sticks langsam sind, kommen die Daten langsam und die CPU hat ja eher weniger zu tun?
Kann ich mir nicht erklären.

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12.07.2021, 15:25

Ich wiederhole auch gerne noch einmal die Meldungen, die ich von knapp 2 Jahren abgegeben hatte_


"Etwas mehr an Diagnose...


Hallo zusammen - ich bin neu hier ... und eigentlich Windows-spezialist...;-(



MEINE Tests nach eigenen Irritationen haben ergeben, dass der Fehler(?)
vor allem mit den verwendeten USB-Sticks bzw. mit deren Controllern
zusammenzuhängen scheint:



Bei immer der gleichen Konfiguration und Installation auf allen
verwendeten USB-Medien, startet KNOPPIX 8.5 sehr gut und sehr schnell
von

- einem eher langsamen(!) SANDISK "Cruzer Blade"!

... Controller-Chip: "Unknown"

- zwei verschiednen recht schnellen LEXAR USB 4.0 Sticks

... Controller-Chip: "SMI"

- von 2 verschiedenen (billigen!) Card-Reader-Sticks mit diversen und
unterschiedlichen und unterschiedlich schnellen Micro-SD-Cards!

... Controller-Chip: "Unknown"



EXTREM LANGSAM, und zudem mit Erzeugung irre hoher CPU-Last beim Start dagegen von

- diversen INTENSO-Sticks (Basic Line, Rainbow Line, Business Line)

- Diversen No-Name-Sticks

... Controller-Chip bei allen Intenso Sticks: "Alcor Micro"

... Controller-Chip bei einigen NoName Sticks: "Alcor Micro"

... Controller-Chip: bei einem NoName Stick: "Phison"

--- Controller-Chip 3 anderen NoName Sticks: "FirstChip"

... Controller-Chip bei 1 anderen NoName Stick: "Unknown"

(alles Ausgelesen mit "ChipGenius 4.19.0319")



Alle Ergebnisse sind weitestgehend unabhängig vom Host-PC (3 verschieden alte und leistungsfähige PCs!)



Mir scheint es so, als wenn KNOPPIX sich bei der Erkennung der USB-Stick
"verschluckt" und die benannten USB-Sticks dann schließlich wie USB
1.0!) behandelt?!

Denn: auch das Lade- und Speicher-Tempo bleibt bei diesen Sticks die ganze Zeit in unerträglichem Bereichen :-(

(PS: WENN etwas dann geladen ist, ist die Arbeit aus dem Speicher heraus dann scheinbar nicht mehr groß beeinträchtigt)"

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12.07.2021, 17:00

ich verstehe das nicht so recht und frage deshalb nach, aber ohne etwas dazu beitragen zu können.

Also, wenn der Systemstart langsam ist: wie hast du dann gleichzeitig die hohe CPU-Last gemessen?
Das System selbst wird normalerweise nicht in den RAM geladen (außer bei speziellem Befehl dazu und das dauert dann extrem lange). Du schreibst, dass das Arbeiten aus dem Speicher dann normale Geschwindigkeit zeigt und das verwirrt mich etwas.

So viel ich mich erinnere, unterstützt Knoppix in der frühen Bootphase nur niedrige USB-Geschwindigkeiten. Das hat etwas mit dem Verwendeten busybox zu tun und der Art, wie die Kernel-Module geladen werden. Ich dachte, dass es USB2 sei, könnte aber auch USB1 gewesen sein. Erst, wenn sich die Einzelteile zusammen gefunden haben und GNU die Herrschaft übernimmt, können auch schnellere USB-Modi übernommen werden. Ob das überhaupt dann für das Bootgerät selbst gilt, weiß ich wiederum nicht.
Es könnte einen Teil der Beobachtungen zwar erklären, aber das müsste dann allerdings auch bei allen Stick-Fabrikaten gleich gelten.

Was sagt den dmesg zu deinen USB-Geräten?
Was sagt denn ein Schreib(Lese)test auf das jeweilige Knoppix-Medium (etwa mit dd oder rsync, die liefern brauchbare Geschwindigkeitswerte).

Sind alle Sticks auf die gleiche Weise hergestellt? Benutzen alle die gleiche Overlay? Hast du irgendwelche Bootoptionen gesetzt?

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12.07.2021, 18:36

- INTENSO
- PNY

Ich habe bis jetzt einen -INTENSO mehr als 3Mal gelöscht/neu Partitioniert Knoppix Flash und Knoppix Flash-Remaster probiert.
auf meinem - PNY 64GB Ubuntu 20.04 bleibt.

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12.07.2021, 18:42

Natürlich haben alle sogar identische Konfiguration - sonst hätte mein Beitrag ja keinerlei echten Sinn ergeben.......

Es sind alles identisch konfigurierte Sticks; Ich habe die Installation und das Bespielen automatisiert um diese Freunden und guten Bekannten als Notfall- und Rettungssyteme zur Verfügung zu stellen und das ganze vor 2 Jahren um die Alternative mit KNOPPIX erweitert.

Die Systemlast sehe natürlich erst, wenn zumindest die grafische Oberfäche gestartet ist (was natürlich bei den beiden "Gruppen" der Sticks bereits extrem unterschiedlich lange dauert...): dann sehe ich unter im SystemTray eine Miniatur-Ansicht eins CPU-Last-Monitors (keine Ahnung, wie SysTray und der Mini-Monitor bei LINUX/KNOPPIX heißt...).

Bei den "langsam startenden Sticks" kann ich dann noch schön lange die hohe Last sehen und noch weiter ewig warten, bis alles wirklich bereit ist.
Zudem erwähnte ich doch bereits (oder nicht...), dass auch der Start der Programme jeweils seeeehr lannge dauert. - Bis diese halt im RAM geladen sind.
Mit anderen Worten: Ja, der Zugriff auf diese Sticks bleibt langsam.

Um auch eine implizite Frage mit zu beantworten: neine - ich habe KEINERLEI Änderungen an Knoppix vorgenommen - nur je einen (leeren) Persistenz-Container für die Benutzer eingebunden. Ich starte bei ALLEN Medien die die integrierte "bootOnly.iso" und alles andere liegt im Ordner \Knoppix. Klappt ja auch bei "guten Sticks hervorragend.
Vielleicht kennst du aber noch eine andere gute Start-Methode (aber bitte nicht das ganze DVD-Image als solches booten lassen...!)

Alles andere sind ja gerade die von mir beschrieben Beobachtungen, dass es NICHT am "Tempo" der Sticks selber liegt sondern andere (Verständigungs-?!-)Ursachen haben muß zumal es ja diese weitreichende korrelative Systematik mit den Herstellern der Sticks gibt!
UND

Ansonsten kann ich die Vielfältigen Abweichungen bei gleichnamig gelabelten Sticks bestätigen - das spielt aber hier ganz offensichtlich keine (oder zumindest keine wesentliche...!) Rolle.)

UND: selbst grottig langsame, uralte-SD-Cards ( < 6MB/Sec.!) booten rasend schnell - jedenfalls im Vergleich zu den benannten Sticks.

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12.07.2021, 18:48

Nachtrag:
- Nein: ich habe keine eigenen Bootoptionen in Verwendung.
- Entschuldigung für die Schreibfehler ... :D

Beiträge: 1 105

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12.07.2021, 19:16

mehr als 3Mal gelöscht/neu Partitioniert

Je öfter ich einen Stick neu Partitioniere und wieder Einrichte desto langsamer wird er.
Das kann sogar dazu führen das der USB unbrauchbar wird weil der MBR glöscht ist.

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12.07.2021, 19:34

noch immer: ich glaube nicht, dass ich hier wirklich etwas erhellendes beitragen kann. Meine Fragen und Anmerkungen sollen nur helfen, weitere Fakten zu finden, die womöglich kennern der Materie helfen können.

Also: ob ich weitere Bootmöglichkeiten kenne? Außer dem Bootonly.iso?
Sicher.
Eigentlich kenne ich nur andere Möglichkeiten und nutze niemals das bootonly.iso.
Das ist nämlich für Rechner gedacht, die nur von CD booten können, also noch nicht von DVD und wo gibt es das denn heute noch?
Das bootonly.iso kann man getrost vollkommen weg lassen.

Nun verstehe ich natürlich überhaupt gar nicht den Satz: die nicht das ganze DVD-Image booten lassen?
Ein freilich und natürlich WILL man das ganze DVD-Image booten, was denn sonst? Man kann natürlich auch (bei 9.1) nur die CD nehmen, aber das bedeutet nur, dass man etwas weniger Platz braucht. Es beeinflusst den Systemstart so gut wie gar nicht, stellt nur sehr viel mehr SW zur Verfügung.

Ich glaube deshalb, dass hier eine Art Mis- oder Unverständnis vorliegt, dem wir vielleicht zunächst und vor allen anderen Fragen auf die Spur kommen sollten.

Was macht Knoppix beim Booten?
Es liest die entsprechenden Konfig-Dateien und lädt einen Kernel (entweder 32Bit oder 64Bit) und startet dann eine minirt.gz
Die minitrt.gz ist das Herz der HW-Erkennung und des frühen Systemstarts. Hier wird auf dem geladenen Kernel (linux oder linux64) ein busybox ausgeführt und in diesem laufen dann die Start-Scripts. Diese machen so einiges und unter anderem suchen sie nach Knoppix und fügen dies zusammen.
Also Knoppix ist ein 32Bit Debian_GNU/Linux und in dem sind etliche Programme installiert. Ich hatte das früher mal probiert und kam auf ein System von über 10G ich glaube sogar 12G (und das bei 32Bit!).
Zu irgendeinem Zeitpunkt fertigt Klaus Knopper daraus dann sein neues Knoppix. Dabei wird das laufende System gepackt, mehrfach gepackt, sozusagen und in feste, unveränderliche Teile geschrieben, die kleiner als 4G sein müssen (damit sie auf einem FAT gespeichert werden können). Derzeit (9.1) gibt es zwei teile, zusammen fast 5G groß.
Beim Booten von Knoppix sorgen die Scripte, die im busybox aufgerufen werden dafür, dass diese Teile gefunden und zusammengesetzt werden. Ein weiterer Teil ist eine mögliche Overlay, mit privaten Daten und Änderungen am System.
Das Auffinden dauert dabei in der regel länger, als das Zusammensetzen.
Anders gesagt, der Bootprozess selbst wird durch einen Teil mehr oder weniger kaum verzögert.
Verzögerungen können dann entstehen, wenn eine HW-Erkennung besonders lange braucht oder viele Änderungen in der Overlay abgearbeitet werden müssen oder durch diverse Fehler an der HW und vielleicht ein paar Dinge mehr.

OK. Wie bekommt man nun so ein Knoppix denn auf seinen Stick?
Da gibt es mehrere Wege, aber der unbedingt zu empfehlende Weg ist der, ein Knoppix laufen zu lassen und dann mittels des mitgelieferten Scripts Flash-Install auf einen Stick (oder anderes Medium) zu legen.
Dabei werden alle Daten im Ziel gelöscht.
Es entsteht ein Stick, der in FAT32 formatiert ist und als solcher Stick ganz normal benutzt werden kann. Also als Datenträger. Es werden lediglich etwa 5G von Knoppix belegt und wenn man eine Overlay haben möchte, eben auch der Platz, den man dafür gewählt hat. Es dürften etwa 2G genügen, wenn man die DVD benutzt und deshalb kaum zusätzliche W installieren muss.
Und dieser Stick kann dann auf 32Bit oder 64Bit, auf Legacy oder (U)EFI booten. Und man kann die Konfigurationsdateien anpassen.

Ich weiß, dass viele Wege nach Rom führen und ich selbst nutze durchaus auch andere, um meine eigenen Sticks zu erstellen.
Aber das bootonly musste ich noch nie booten.
Und es empfiehlt sich natürlich unbedingt, gerade wenn man so einen vorbildlichen und umfangreichen Test mit unterschiedlichen Medien durchführt, Knoppix mal so zu probieren, wie es die Macher eigentlich gedacht haben, bevor man mit eigenen Experimenten womöglich auf Umwegen landet. Zumindest sehe ich das so und möchte es dir wärmstens ans Herz legen.

Vielleicht habe ich aber auch mal wieder alles falsch verstanden.

Nächstens: die HW-Auslastung in der Taskleiste habe ich gar nicht. Weil das bullshit ist. Soetwas kann man getrost weg lassen, sie sagt nicht viel mehr aus, als dass noch irgendwas läuft.
nun ist da aber das top in GNU/Linux ganz anders als mein eigenes und deshalb will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber schon genannt: top und htop sind solche Tools, die einem mehr sagen.
Und weil es nicht wirklich etwas gibt, was Knoppix da noch laden müsste, kann ich mir gut vorstellen, dass es die 3D-effekte sind, die hier für Last sorgen. Diese können mittels no3d abgeschaltet werden und sollten das auch meiner Ansicht nach immer sein. Außerdem gibt es auch einige DesktopEnvironments (Knoppix bietet ja gleich mehrere), die gleich damit loslegen, Dateien zu indizieren um eine anschließende Suche schneller zu machen. Keine Farge: soetwas nutze ich nicht und es gehört eigentlich auch nicht in ein Live-System, könnte aber mal von Klaus Knopper übersehen worden sein.
Dem ist auf die Spur zu kommen, aber das ist wieder nicht so einfach.

Deshalb zurück zu den Sticks: mach doch bitte mal einen aus einem Knoppix heraus fertig und schau dir das mal an.
Dann sehen wir vielleicht ein wenig weiter.

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17.07.2021, 18:17

Abgesehen davon. dass die Erstellung eines der "langsamen Sticks" (bewusst aus gewählt!)
aus KNOPPIX heraus tatsächlich ~ 1 Std.(.......!) dauerte (...) und -
umgerechnet - etwas unterhalb der Geschwindigkeit vom Uralt-Standard USB 1.0 lag ...
(obwohl der Stick natürlich USB 2.0 war und in Windows ~ 6x schneller agiert ...)
... ist (wie übrigens von meiner Seite aus auch erwartet!) dieser Stick wieder genau so langsam wie zuvor (wie also mit dem Start über die "BootOnly.iso; Denn: der Start ist ja identisch - bis aus das kurze Einlesen der iso-Datei; hingegen aber ab dann ein identischer Startvorgang mit denselben Startdateien: LINUX bzw. LINU64 und MINIRT.GZ ).

In der Tat wird mein Verdacht noch weiter erhärtet, dass einige Sticks immer (und fälschlich) als USB 1.0 (oder 1.1) erkannt werden.

Inside des dann gestarteten KNOPIX bleibt das Tempo konsequent auf Niveau von USB 1.0 (oder 1.1?) - inklusive Shut-Down und Ladezeiten von Dateien und/oder Programmen.

Schade.

PS: Auch vor 2 Jahren hatte ich eine - leider - wenig erhellende, nicht die geschilderten Tatsachen einbeziehende mit und in keinem Aspekt auf die geschilderten Probleme eingehende "Antwort" per EMail von dem - ansonsten immer schon, und auch weiterhin! geschätztem Herrn Knopper erhalten.

Es sind also keine weiteren Antworten nötig - es sei denn, jemand greif diese Problem tiefgreifend und fundamental auf - z.B. per Auseinandersetzung mit dem Kernel oder anderen weiterführenden Ansätzen.

Dass ich persönlich kann mit damit gut zurecht kommen, war eigentlich aus meinen Beiträgen zu ersehen...
... Ich war lediglich neugierig und zudem interessiert, wie andere (Freunde/Bekannte), die sich mit der Bitte an mich wendeten, auch ihren (bereits vorhandenen!) Stick mit den Notfall-System(en) zu "bespielen" zu einer möglichen Lösung bei solchen Problemen kommen könnten - wenn sie dann auch an KNOPPIX interessiert waren.

Noch einmal: Schade - weil eine vergebene Chance der "Werbung" für KNOPPIX und Linux.

mit freundlichen Grüßen
wosaX

PS: ich bin 71 und habe jetzt gerade 40 Jahre PC-Erfahrung - darunter auch berufliche ;) (System-Betreuung für Praxen...)

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17.07.2021, 22:47

PS: Auch vor 2 Jahren hatte ich eine - leider - wenig erhellende, nicht die geschilderten Tatsachen einbeziehende mit und in keinem Aspekt auf die geschilderten Probleme eingehende "Antwort" per EMail von dem - ansonsten immer schon, und auch weiterhin! geschätztem Herrn Knopper erhalten.

vielleicht möchtest du uns an dem Inhalt teilhaben lassen?
Wenn er das damals evtl schon erklärte, ist das doch vielleicht für alle interessant.


Noch einmal: Schade - weil eine vergebene Chance der "Werbung" für KNOPPIX und Linux.

Also, Werbung ist da in meinen Augen immer fehl am Platz.
Wer OpenSource wählt, wählt auch den Weg der Qualen und nicht den, des "einfach alles geht".

Knoppix ist ein pures Live-System.
Wenn das nun tatsächlich von den Sticks einiger Hersteller sehr langsam funktioniert, ist das kein Beinbruch und das Knoppix Team besteht aus genau einer Person, nämlich Klaus Knopper und nicht mehr. Er entwickelt da auch nicht irgendwas neu und ganz besonders sind in diesem Forum auch keine Leute unter Wegs, die etwas neu entwickeln würden oder zu Knoppix beitragen.
Das nur als eine lose Erklärung, weshalb der Ansatz womöglich keine Früchte trägt, das Problem hier zu melden.
Bei Klaus Knopper direkt ist es grundsätzlich viel besser aufgelegt, aber seien wir ehrlich: wenn ich zehn Sticks habe, von denen es gut läuft, warum sollte ich mich dann um elften besonders kümmern, auf dem es nicht ganz so toll funktioniert?
Die nächste Adresse wäre dann vielleicht Debian direkt, was ja von Klaus Knopper benutzt wird, aber werden die sich darum kümmern? Sicher nicht, weil du nicht Debian direkt benutzt hast, sondern ein daraus abgeleitetes Live-System.


PS: ich bin 71 und habe jetzt gerade 40 Jahre PC-Erfahrung - darunter auch berufliche ;) (System-Betreuung für Praxen...)

naja, man ist ja eigentlich nie zu alt, noch was dazu zu lernen, oder?
Gab es vor 40 Jahren schon PCs?
Kann mich nicht so gut erinnern und möglicherweise wurden da gerade eben die ersten sogenannten PCs entwickelt und verkauft.
Aber das hilft einem ja nicht weiter, wenn man dabei Zeitzeuge war und heute ein Problem in einem ungewohnten Betriebssystem nicht lösen oder noch nicht mal annähernd analysieren kann.



Ich weiß nichts über deine Sticks und nichts über deine PCs, aber ich weiß, dass die Möglichkeiten für Fehler quasi ins Unendliche gehen.
Um die HW, also Stick und Rechner aus der Rechnung heraus nehmen zu können, würde ich zwei Dinge machen:
-einen ausgiebigen Schreib- Lesetest (unter verschiedenen Betriebssystemen)
-einen Test mit unterschiedlichen Installationen auf dem Stick (also nicht nur Knoppix, sondern auch Ubuntu, Windows-10, was weiß ich)

Für gewöhnlich hat Linux einen der schnellsten USB-Stacks und kann ganz gut mit Windows mithalten und meist sogar Mac-OS-X und andere unixoiden Systeme übertreffen.
Das kann aber wieder Versionsabhängig sein und muss nicht für alle Zeiten gelten.
Bei deiner Beobachtung geht es aber auch nicht darum, das letzte Fitzelchen Geschwindigkeitsvorteil zu ermitteln, sondern eher grundsätzlich zu ermitteln, ob da speziell in Knoppix etwas anders läuft, als es eigentlich müsste.
Dabei hast du nur die Vermutung, dass Knoppix bestimmte Sticks wie USB1 behandelt, aber nachgesehen hast du nicht.
Dieses Nachsehen geht bestimmt auch in GNU/Linux irgendwie, aber ich kenne mich damit nicht ausreichend aus und kann dir daher nicht sagen, wie man das macht.
Wahrscheinlich findet sich etwas dazu im Netz.
Eine gute Quelle ist immer dmesg, evtl gefiltert, weil einen sonst die Ausgabe erschlägt. Aber ob da in GNU/Linux auch gezeigt wird, welches Gerät nun mit welchen Treiber belegt wird, weiß ich nicht.
Deshabl zeige ich mal nur eine Ausgabe aus meinem laufenden System, mit dem ich etwas besser auskenne, als mit GNU/Linux:

Quellcode

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pit@Celsius /home/pit:-# dmesg | grep xhci
xhci0: <Intel Union Point USB 3.0 controller> mem 0xcffff10000-0xcffff1ffff irq 16 at device 20.0 numa-domain 0 on pci0
xhci0: 32 bytes context size, 64-bit DMA
usbus0 numa-domain 0 on xhci0
xhci1: <XHCI (generic) USB 3.0 controller> mem 0x92e00000-0x92e07fff irq 16 at device 0.0 numa-domain 0 on pci2
xhci1: 32 bytes context size, 64-bit DMA
usbus1 numa-domain 0 on xhci1
xhci2: <XHCI (generic) USB 3.0 controller> mem 0x92d00000-0x92d07fff irq 18 at device 0.0 numa-domain 0 on pci3
xhci2: 32 bytes context size, 64-bit DMA
usbus2 numa-domain 0 on xhci2
Man sieht, (also xhci ist bei mir quasi die Bezeichnung für USB3 und vermutlich gilt das auch für Linux), dass ich drei aktive USB3 Controller über unterschiedliche PCI-Ports ansprechen kann.
Immerhin: ich habe also USB3.
Und ich weiß nun nicht, wie nützlich das ist, wenn ich die Reaktion meines Systems auf das Einstöpseln eines Sticks zeige, denn es ist eben kein Linux und mit einem Linux mag das wieder ganz anders aussehen und man braucht womöglich auch ganz andere Befehle.
Also, hier die letzten Zeilen aus meinem dmesg, nachdem ich einen Stick in einen USB3 Port gesteckt habe:

Quellcode

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ugen0.13: <SMI Intenso High Speed Line> at usbus0
umass0 numa-domain 0 on uhub6
umass0: <SMI Intenso High Speed Line, class 0/0, rev 3.20/11.00, addr 30> on usbus0
umass0:  SCSI over Bulk-Only; quirks = 0x4000
umass0:9:0: Attached to scbus9
da0 at umass-sim0 bus 0 scbus9 target 0 lun 0
da0: <Intenso High Speed Line 1100> Removable Direct Access SPC-4 SCSI device
da0: Serial Number 10072400001021
da0: 400.000MB/s transfers
da0: 118000MB (241664000 512 byte sectors)
da0: quirks=0x2<NO_6_BYTE>


Und nun stecke ich noch einen USB-2 Stick am selben USB-HuB:

Quellcode

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ugen0.14: <Kingston DataTraveler 2.0> at usbus0
umass1 numa-domain 0 on uhub5
umass1: <Kingston DataTraveler 2.0, class 0/0, rev 2.00/1.00, addr 29> on usbus0
umass1:  SCSI over Bulk-Only; quirks = 0xc000
umass1:10:1: Attached to scbus10
da1 at umass-sim1 bus 1 scbus10 target 0 lun 0
da1: <Kingston DataTraveler 2.0 PMAP> Removable Direct Access SPC-2 SCSI device
da1: Serial Number C860008862F1EE307A0F0126
da1: 40.000MB/s transfers
da1: 29774MB (60978816 512 byte sectors)
da1: quirks=0x3<NO_SYNC_CACHE,NO_6_BYTE>


Und dann schreibe ich nur mal eben Daten auf die beiden, was nun aber ein wirklich unzureichender Test ist, weil der Platz auf dem zweitem begrenzt war und ich deshalb die Datenmenge reduzierte und weil insgesamt und überhaupt ein einziger Test alleine nicht so viel aussagt.

Quellcode

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pit@Celsius ~:- > dd if=/dev/random of=/media/PIT-DATEN/test.file bs=1m count=2000 status=progress conv=sync
  2096103424 bytes (2096 MB, 1999 MiB) transferred 181.002s, 12 MB/s
2000+0 records in
2000+0 records out
2097152000 bytes transferred in 181.021694 secs (11585087 bytes/sec)

pit@Celsius ~:- > dd if=/dev/random of=/media/KNOPPIX/test.file bs=1m count=200 status=progress conv=sync
  209715200 bytes (210 MB, 200 MiB) transferred 122.349s, 1714 kB/s
200+0 records in
200+0 records out
209715200 bytes transferred in 122.349063 secs (1714073 bytes/sec)

Trotz aller Unterschiede im Test und trotz dem, dass dies nur ein einziger und unzulänglicher Test ist, wird doch mit einem Faktor zehn durchaus deutlich, ob ein Stick über USB2 oder USB3 angesprochen ist.
Das würde man in ähnlicher Weise dann natürlich wiederholen, mit unterschiedlichen Systemen, unterschiedlichen Sticks und dann natürlich auch lesend und wieder schreibend und mit unterschiedlicher SW (mein Favorit ist rsync).

Was ich zeigen will: man ist da nicht auf pure Vermutung angewiesen, auch, wenn ich selbst nicht weiß, wie die Dinge in einem GNU/Linux gehandhabt werden.
Man kann aber tiefer graben und bekommt Informationen.

In meinem System kann ich sagen, dass der erste Stick an einem USB3-Port angekommen ist und mit einer möglichen Datenrate von da0: 400.000MB/s transfers angenommen wird: das ist USB3
Der zweite Stick am gleichen USB-HUB wird mit einer möglichen Datenrate von da1: 40.000MB/s transfers erkannt, bzw angenommen. Das ist, wie erwähnt, ein USB2 Stick an einem USB3-Anschluss.
Also, ich muss nicht vermuten, ich sehe in meinem System direkt, dass die beiden Sticks unterschiedlich am gleichen HUB erkannt werden.

Das wäre natürlich nicht der Fall, wenn mein PC, der verwendete Anschluss oder der benutzte USB-HUB gar nicht erst als USB3 fähig erkannt werden können.




Mir wäre das nun zu viel, auch noch Linux lernen zu müssen.
In deinem Fall würde ich einfach die Sticks nehmen, die schnell genug sind und es dabei belassen.
Ich meine das vollkommen ernst: mir ist es zu viel, mich mit GNU/Linux noch zu befassen. Da gibt es es so viele Versionen und schnelle Änderungen, dass ich mit meinem Wissen von anno dazumal nicht mehr klar komme und ich will mich einfach nicht mehr neu damit anfreunden und es erlernen. Ich nutze es unverändert, wie es kommt, auf einigen wenigen Rechnern, aber generell nutze ich es lieber nicht.

Trotzdem hätte ich einen gewissen Ehrgeiz, mehr Information zu dem von dir geschilderten Problem beitragen zu können und dazu gehört dann eben auch der Test, wie andere Systeme sich von gleicher HW verhalten, also etwa ein Ubuntu vom Stick.
Und eben Schreib- Lesetests auf dem eingebundenen Stick.

Das Kopieren von Knoppix ist quasi ein Schreib-Test.
Geschätzte 10G werden da von einem Stick auf einen anderen kopiert.
Dabei kann natürlich jeder Stick und auch andere beteiligte HW ein Problem sein.
Deshalb wäre wichtig zu sehen, wie der Stick im Ziel behandelt wird und wie der sich bei Schreib- Lesetests verhält, wenn die Schreib-Daten nicht von einem langsamen Medium kommen, sondern etwa aus dem RAM und dies womöglich in unterschiedlichen Szenarien und unterschiedlichen Betriebssystemen.

Also, was heißt wichtig?
Dann bekämen wir alle vielleicht einen besseren Einblick und was hätte das zur Folge?
Klaus Knopper wäre immer noch alleine und müsste mit seinem Beruf Geld verdienen und in seiner Freizeit Knoppix machen und hätte womöglich nicht die Zeit oder Nerven, etwas an die Macher von Debian oder Linux weiter zu melden, um einen Missstand zu beheben, der dann von dir eindeutig belegt wurde. Wenn du selbst das weiter meldest, wird sich womöglich auch bei Debian keine Man-Power finden, dem Problem auf den Grund zu gehen. Womöglich, aber vielleicht eben doch, weil es nach einem tatsächlich virulentem Problem aussieht.

In der OpenSource Welt profitieren alle von beigetragenen Erkenntnissen, aber es gibt kaum die Man-Power, die Probleme Weniger zu lösen oder auch nur an zu schauen.

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18.07.2021, 14:29

Hallo,

Zitat von »wosax«

Um auch eine implizite Frage mit zu beantworten: neine - ich habe KEINERLEI Änderungen an Knoppix vorgenommen - nur je einen (leeren) Persistenz-Container für die Benutzer eingebunden. Ich starte bei ALLEN Medien die die integrierte "bootOnly.iso" und alles andere liegt im Ordner \Knoppix. Klappt ja auch bei "guten Sticks hervorragend.

Und da könnte das Problem liegen.
Bei low-quality Sticks sind die Schreibzugriffe oft sehr langsam.
Beim Booten selbst werden zwar nur wenige Konfigurationsdateien geschrieben, aber selbst das führt vielleicht schon zu Problemen.
Also einmal ohne Overlay testen bzw. Knoppix mit der
Bootoption "noimage" starten, vielleicht bringt das was.

MfG

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19.07.2021, 14:00

Danke für die Gedanken,
... aber
1. wird selbst dann ja jedes Programm unendlich langsam geladen - so macht es keinen Sinn, Knoppix zu "nutzen"
2. betrifft es ja eben auch mehrere Sticks der Marke INTENSO (bis dato sogar alle der - unterschiedlichen! - dabei getesteten!).
... und zudem bliebe es dann ja bei erst recht bei meiner Vermutung, dass Knoppix(/LINUX! @ pit234a!) etliche - sogar schnelle - USB-Sticks wie USB 1.0 Sticks anspricht...

Meine Konsequenz ist natürlich, dass ich es den betroffenen Menschen mitteile und die Alternativen aufzeige:
- entweder den Stick OHNE Knoppix zu bespielen
- oder einen anderen Stick besorgen (oder aus meinem Fundus erwerben)
- oder einen der - zur Not sogar billigsten! - CardReader zu erwerben und eine der kleinsten/ billigsten /ältesten SD-Cards ab 8 GB zu verwenden (denn DAS klappte bisher immer hervorragend -- mit sehr flottem Start!

Letztlich dachte ich anfangs (vor 3 Jahren) und jetzt noch einmal, "nur", eine nützliche Rückmeldung zu geben, und die Beobachtungen zu teilen....

mfg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wosax« (19.07.2021, 14:10)


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19.07.2021, 15:07

Vermutung, dass Knoppix(/LINUX! @ pit234a!) etliche - sogar schnelle - USB-Sticks wie USB 1.0 Sticks anspricht...


ich habe alle Sticks getestet, die ich in meinem Haushalt finden konnte und zwei Adapter USB3.0 zu SATA mit einmal einer HD und einmal einer SSD drin.
Wenn die Rechner USB3 können, und die Sticks USB3 sind, wird direkt nach dem Laden der minirt.gz auf USB3 umgeschaltet. Das habe ich nicht nachgesehen, aber das dürfte in der Größenordnung von 10MB Daten sein, die dann mit USB2 übertragen wurden.
Wenn die Sticks nur USB2 waren, erfolgte natürlich kein Umschalten und das Booten und Arbeiten geriet dann etwas langsamer.
Das waren etwa 15 verschiedene Sticks und die beiden Adapter.
Nicht einmal hatte ich den Eindruck oder konnte feststellen, dass etwas falsch erkannt/behandelt wurde und niemals als USB1 und es ist mir bislang auch noch niemals etwas derartiges aufgefallen.
Ah, drei Card-Adapter waren auch dabei, einer USB3 und zwei USB2 mit unterschiedlichen Micro-SD Karten.

Kurz und gut: die Welt scheint voller glücklicher Linux-Nutzer zu sein, die das Verhalten irgendwie nicht sehen, wie es bei dir vorkommt.
Es liegt mir sehr fern, das deshalb abzutun.
Da wird schon was dran sein, wenn du das so genau beobachtet hast. Nur was?

Natürlich will ich deiner Folgerung auch keineswegs widersprechen. Ich habe keinen Vertrag mit irgendeinem Linux- oder Stick-Hersteller.
Es wäre nur interessant, mehr zu erfahren und genauer hin zu sehen, was da passiert.
Dass die Herstellung eines Sticks bei dir sehr lange dauerte, zeigt ja deutlich, dass da was hängt. Naja, Schreiben ist immer etwas langsamer und nehmen wir an, dass 10G Daten auf einen Stick übertragen werden, dann dürfte das mit USB2 doch spätestens innerhalb von 30 Minuten passiert sein, wenn ich nun keinen Rechenfehler machte.

Ein PC hatte übrigens ne Macke und verlor ab und zu seine Geräte am USB, also wechselweise Maus, Tastatur oder Stick. Diesen Imac habe ich gerade im Umbau und teste vorab natürlich. Gerade eben läuft darauf ein Knoppix von SSD auf dem Adapter im Dauertest. Mit solchen Wackelkandidaten wären natürlich alle möglichen Ergebnisse denkbar, allerdings läuft das bisher sehr gut.

Meine Tests habe ich nicht umfangreich durchgeführt, also jedesmal ein Knoppix wie eigentlich vorgesehen installiert, sondern ausschließlich auf EFI-Rechnern getestet, nur das /boot und /efi und Knoppix drauf kopiert (also von vorhendenem Stick genommen) und laufen lassen. Nur in einem Fall hatte ich komplett neu Partitioniert, eben bei dieser SSD, die evtl ja in den Imac rein soll.

15

19.07.2021, 16:30

Ich hatte ja selbst bereits (vor 2 Jahren...) bedacht, dass es AUCH an meiner Hardware liegen könnte (2 verschieden alte LENOV0-PCs)
Aber dann natürlich auch Test mit den "Problem-Sticks" auf fremder Hardware durchgeführt ... aber das Ergebnis blieb dasselbe:
- Auf einem 17" Notebook eines Freundes (DELL 7000),
- Auf einem HP-Desktop eines Freundes, und
- Auf dem Medion Notebook meiner Tochter.

Ich denke, das war reichlich Test und Zeitaufwand
Ich bin relativ guter Kenner in Hardware, und in aller Bescheidenheit recht guter Kenner von (MS-/DR-/PTS-)DOS und Windows
NICHT bewandert und NICHT mehr unterwegs seit vielen vielen Jahren in LINUX (...gab dafür - damals - einfach keine Nachfrage in meinem Umfeld!)

Ich werde definitiv nicht tiefer einsteigen; nur wenn sich eine (auch nur...!) mögliche Lösung (die auch bereits etwas fundiert/glaubhaft wäre) abzeichnen sollte, wäre ich erneut zu einigem Testen bereit. - Sorry, aber definitiv.

16

19.07.2021, 17:54

ich versuche es mal mit einer PM

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17

23.07.2021, 18:57

Probiere mal fsck.fat auf dem USB wenn er FAT32 ist
-p automatisch Reparieren
-v ausführlicher Bericht

Quellcode

1
2
3
su
umount /dev/sdc1
fsck.fat -p -v /dev/sdc1

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18

23.07.2021, 20:36

Ich glaube DOS 8.11 8 oder 16 Bit war die Letzte.
Kann auch DOS 7.11 gewesen sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (23.07.2021, 21:36)


19

24.07.2021, 17:22

Möglichkeiten zur Lösungsfindung

Ich werde definitiv nicht tiefer einsteigen;
Ich hoffe, dass weitere Anwender in die Laune kommen, sich mit passenden Erfahrungsberichten stärker zu beteiligen.
nur wenn sich eine (auch nur...!) mögliche Lösung (die auch bereits etwas fundiert/glaubhaft wäre) abzeichnen sollte, wäre ich erneut zu einigem Testen bereit.
Ich schätze, dass die Beobachtungen über zusätzliche Messungen präzisiert werden könnten.


Ich bin gespannt, ob die Aufwände dazu als erträglich und angemessen empfunden werden.
Besteht dann mehr Interesse den technischen Schwierigkeiten (durch die Auswahl eines anderen Datenträgers) aus dem Weg zu gehen?

20

24.07.2021, 18:28

der TE hat sich scheinbar von dem Thema/Forum verabschiedet. Zumindest habe ich bisher noch keine Antwort auf meine PM.
Es ist nicht geheim, dass ich von ihm solche langsamen Sticks erwerben wollte, um mir das selbst eben mal ansehen zu können. In der PM habe ich lediglich über mögliche Zahlungsmethoden gesprochen, die hier nicht hin gehören und erwartete womöglich ein Angebot, das hier nicht hin gehört und das mir auch zu teuer sein kann, weswegen ich das alles erst mal in eine PM packte.
Warten wir ab.

21

02.08.2021, 15:51

Antwort und Anmerkungen

Gut - ich sende Dir nun sogar 2 Sticks zu:
Ich habe nämlich doch noch
einen weitere wiedergefunden - einen sogar wesentlich schnelleren!(auch noch ein anderes Fabrikat - dafür unter Windows wesentlich(!) schneller --- jedoch ebenfalls NICHT unter KNOPPIX...

hier die Lese und Schreibraten der beiden Sticks unter Windows (mit "H2testw v1.4" getestet):
—————————————————
A) "Intenso Rainbow-Line", 16 GB ***** Stick Fehlerfrei! *****
Schreibrate: 4,78 MByte/s
Leserate: 13,5 MByte/s

B) "VendoeCo ProductCode" 32 GB: ***** Stick Fehlerfrei! *****
(offensichtlich ein China-Teil; sieht auch noch aus wie gestohlener Code bzw. schlampigste, billigste Produktion...)
Schreibrate: 13,4 MByte/s
Leserate: 20,4 MByte/s

Ich sende beide MIT dem KNOPPIX aber auch den anderen Daten darauf -
damit Du Dich ggf. doch auch noch selbst überzeugen könntest, dass diese Multi-Boot(!) Sticks mit den ebenfalls darauf vorhandenen WINDOWS-Systemen sehr schnell bzw. schnell booten !!!

PS:
Ich verstehe natürlich Deine Vorsicht, und die Idee bzgl. der kompletten Löschung - mache Dich aber auf 2 Dinge aufmerksam,
- dass Du "fremde" Sticks in einer "Sanbox" prüfen/testen, und die Daten dort vielfältig überprüfen kannst (sowie ich es IMMER erst mache!)
- dass Du der Gefahr einiger extrem bösartiger, nur dazu produzierter Sticks auch mit der Löschung und Überschreiben u.U. nicht völlig entkommen würdest!
... das musst du natürlich selbst entscheiden.

Anmerkung:

Dass
ich in diesem Forum als "Anfänger" klassifiziert bin, liegt an meiner nicht-Aktivität in einem für mich ansonsten uninteressantem Forum...
Ich habe ansonsten durchaus an so einigen Projekten teil gehabt - mindestens durch Testen und Fehlersuche... ;)
Nur von LINUX hatte ich mich sehr früh wieder verabschiedet (wie ich ja zuvor schon einmal schrieb).

22

02.08.2021, 16:34

Dass
ich in diesem Forum als "Anfänger" klassifiziert bin,


gut, dass du darauf hinweist, aber ich nehme diese Dinger eh nicht für ernst. Da steht bei mir auch PROFI und dabei bin ich erklärter Laie. Zum PROFI wird man nach einer Anzahl von Beiträgen, egal, ob man da viel Blödsinn schreibt oder auch mal was sinnvolles von sich gibt.

Man sieht es deshalb ja einem Gesprächspartner niemals an, wie viel man am Besten erklärt und manche fühlen sich schon zu Unrecht belehrt, wenn man über Grundlagen redet
Dabei gibt es niemals den Universal-Experten. Jeder weiß mal was und nur gemeinsam sind wir stark.

23

02.08.2021, 19:38

@ woax: ich probiere noch ne PM

24

05.08.2021, 13:09

offensichtlich gibt es tatsächlich VIELFACHE Meldungen - egal ob KNOPPIX oder "originale" LINUX-Versionen

ich habe doch noch einmal nach Lese/Schreibproblemen in LINUX mit USB "gegoogelt"...

zwar weiterhin keine befriedigende Erklärung oder gar Lösung gefunden (nur immer wieder die gleiche Gruppen von - z.T. nicht fundierten - Spekulationen dazu) - klar wird aber, dass es vielfach Probleme mit USB unter verschiedenen LINUX Kernel Versionen gegeben hat (immer : langsamer als betroffene Sticks sein müssten bzw. diese z.B. unter Windows sind...).
Einigen Meldungen liegen nach meiner Einschätzung durchaus Missverständnisse der Meldenen zugrunde..., aber:
einige Hinweise SIND immerhin etwas brauchbar(er) (wie z.B.: es alternativ mit NTFS statt FAT32 zu versuchen) - insgesamt konnte ich aber keine finiten Lösungen bzw. nicht einmal Systematisierungen dieser Probleme finden...

Jedenfalls scheint es - wie bereits von mir vermutet - NICHT an KNOPPIX selber, sondern an der im Kernel integrierten Hardware-Erkennung/Anbindung zu liegen;
soweit jedenfalls meine (vorsichtige, aber mehr und mehr begründete) vorläufige "Diagnose".

Da du, "pit234a" dich bereits früher(!) an Diskussionen über solche Probleme beteiligt hattest, bin ich im Nachhinein umso mehr über einige deiner Beiträge hier überrascht...
Jedenfalls glaube ich noch weniger als bereits zuvor, hier "richtig" zu sein...

Damit verabschiede mich als "Teilnehmender" hiermit in diesem Forum -
danke aber dennoch ausdrücklich allen Beitragenden für ihre Bemühungen!

mfg
wosax

25

05.08.2021, 13:31

Da du, "pit234a" dich bereits früher(!) an Diskussionen über solche Probleme beteiligt hattest, bin ich im Nachhinein umso mehr über einige deiner Beiträge hier überrascht...
Jedenfalls glaube ich noch weniger als bereits zuvor, hier "richtig" zu sein...


ja, da sind vielleicht die Erwartungen zu hoch, was das "hier sein" angeht.
Nur, weil das "KnoppixForum" heißt, darf man keinerlei Expertise hier erwarten, nicht zu Knoppix und auch nicht zu Linux allgemein.
Leute, die hier früher mal mit redeten haben offenbar aufgehört und so kommt es dann, dass solche Unwissenden wie ich übrig geblieben sind und nach Möglichkeit versuchen, irgendwie beizutragen, überhaupt Antworten zu finden.

Nun benutze ich selbst USB-Sticks schon sehr lange für alle möglichen Zwecke und meine Erfahrung dabei ist, dass man nicht auf die Schnelle eine einfache Antwort für mögliche Probleme finden kann.
Deshalb ist es auch kein Wunder, wenn ich dabei schon mal mit diskutiert hatte.
Zu Zeiten von Knoppix 8.6 gab es Probleme mit Datenverlust, die durch einen Fehler im Benutzten Kernel verursacht wurden. Das dauerte eine geraume Weile, Licht in diese Finsternis zu bringen und zeigt vielleicht den Unterschied zur meist besser bekannten Windows-Welt: in OpenSource arbeiten freiwillige Helfer so gut sie eben können miteinander an Problemen und Lösungen. Von Microsoft als Hersteller und Eigentümer des Quellcodes von Windows erwartet man Lösungen, ohne dabei selbst zu helfen.

Das verwendete Dateisystem ist natürlich immer ein ganz wichtiger Aspekt und weder FAT, aber besonders nicht NTFS werden von der Freien Welt so gut unterstützt, wie direkt von Windows. Besonders NTFS ist immer noch geheim und manche warnen davor, die gängigen Implementierungen für Freie Systeme überhaupt zu benutzen.
Deshalb macht man Geschwindigkeitstest zunächst auch nicht auf einem Dateisystem, sondern eine Stufe darunter, indem man also direkt auf den Datenträger schreibt und davon liest.
Auch dabei ist aber die gleiche Voraussetzung wichtig. Es liegen ja auf einem Datenträger immer irgendwelche Bits herum. Wenn ich die nun neu beschreibe, macht es einen Unterschied, ob ich eine Zelle mit einer "0" oder "1" beschreibe und erst recht, ob sie vorher "1" oder "0" gewesen ist.
Wenn ich an meine Versuche zurück denke, war immer GNU/Linux etwas schneller, als mein eigenes Betriebssystem FreeBSD. Windows kennt leider nicht die gleichen Prüfbedingungen (afaik, aber ich kenne mich damit auch nicht aus und habe kein Windows zum Benutzen mit Sticks), aber in vielen Berichten lese ich von zum Teil deutlich höheren Übertragungsraten mit den Microsoft-Systemen. Vermutlich kann man da nicht erwarten, dass die Freien Systeme gleich ziehen könnten.

Darum ging es hier aber nicht, sondern um gezielt beschriebene Probleme mit manchen Sticks und den Verdacht, dass die HW nicht gut erkannt wird.
Da gibt es aber nichts zu diskutieren. Das ist möglich und man kann es herausfinden, wieso auch immer das so sein mag.

26

07.08.2021, 08:50

Speicherprobleme klären?

…, dass solche Unwissenden wie ich übrig geblieben sind …
Ich finde eine solche Sichtweise interessant.
Ich bekomme von ein paar zusätzlichen Informationen einen anderen positiven Eindruck zur Wissensrepräsentation.

Da gibt es aber nichts zu diskutieren.
Dabei ergibt sich gelegentlich weiterer Aufklärungsbedarf.

Das ist möglich und man kann es herausfinden, wieso auch immer das so sein mag.
Bieten die angesprochenen Live-Versionen wirklich alle Werkzeuge, die dazu für eine intensive Systemanalyse benötigt werden?

27

13.10.2021, 22:27

ich gebe hier auf

wosax hatte mir USB-Sticks geschickt und ich habe damit gearbeitet und Erkenntnisse gewonnen, die man aber allesamt in die Tonne treten kann.
kurz gesagt, gebe ich das nun auf.

etwas länger gesagt, bestätige ich die Beobachtungen von wosax.
Aber das wiederum ist so merkwürdig und mager gelaufen, dass ich noch viel mehr Arbeit investieren müsste und weil ich selbst ja kein Linux nutze und mich damit auch wirklich nicht gut auskenne, breche ich lieber ab.
Genau besehen konnte ich nachvollziehen, dass ein Stick von Intenso, der eigentlich schneller sein sollte, überraschend erlahmte. Dabei wurde er nicht als USB1, sondern immer richtig als USB2 erkannt und zwar sowohl in Linux als in FreeBSD.

FreeBSD ist mein System der Wahl und quasi meine Referenz. Ob etwas in Windows schneller oder langsamer geht, interessiert mich weniger.
In FreeBSD zeigte der Intenso im ersten Test beim Schreiben auf das Dateisystem:
3318 kB/s
gegen den ebenfalls von wosax gelieferten no-name Stick:
9706 kB/s
Gleichzeitig zeigte unter gleichen Voraussetzungen mein eigener, letzter vorhandener USB2-Stick:
1561 kB/s
Kann man daraus ein Fazit ziehen?

Nun probierte ich einige GNU/Linux-Versionen unter immer gleichen Voraussetzungen, aber nur noch mit dem langsamen Intenso.
IMMER wurde der Stick als USB2 erkannt.
Vorher hatte ich eine Datei auf ein vorhandenes Dateisystem geschrieben, aber für diesen Test hatte ich den Intenso nun mit Nullen beschrieben und tat das auch genau wieder im Test, also nicht auf ein Dateisystem, das mit unterschiedlichen Mount-Optionen eingebunden sein kann, sondern direkt auf das Device.

Quellcode

1
# dd if=/dev/zero of=/dev/sde bs=1M count=4000 conv=sync

war der immer gleiche Befehl, wenn sde der Intenso-Stick ist.

Dabei erhielt ich dann die folgenden Ergebnisse:

FreeBSD 13.0-RELEASE-p3, eben als Referenz-System:
vorher: 5136085 bytes/sec
nachher: 5093567 bytes/sec

Linux debian 5.10.0-8-amd64 #1 SMP Debian 5.10.46-4 (2021-08-03) x86_64 GNU/Linux
14,6 MB/s

Linux void-live 5.10.17_1 #1 SMP 1613600681 x86_64 GNU/Linux
2.1 MB/s

Und ich habe natürlich etliche Tests mehr gemacht und zeige nur die ungefähren Eckpunkte.

Und daraus resultiert dann, dass man daraus noch gar nichts ableiten kann und erst wieder alle Tests neu machen müsste, mehrmals schreiben und auch Vergleich-Sticks als Referenz benutzen und so weiter, um dann vielleicht zu sehen, dass manche Linux-Versionen tatsächlich ein Problem mit USB2-Sticks haben (und davon bin ich eben inzwischen durchaus überzeugt, bleibe aber den Nachweis schuldig) und dann dieses Problem nicht weiter leiten zu können, denn für USB2 interessiert sich niemand mehr.

Deshalb gebe ich lieber auf, denn es ist mir zu viel Arbeit, mich in diese Linux-Themen einzulesen und dann irrelevante Tests durch zu führen.
Mir bringen diese Tests gar nichts und wenn tatsächlich ein Fehler in manchen Versionen von Linux heraus gefunden werden könnte und nicht einfach eine Unverträglichkeit zu bestimmter HW bei manchen Linux-Versionen besteht, dann interessiert sich niemand mehr dafür, weil USB2 schon lange nicht mehr weiter entwickelt wird.

Trotzdem Dank an wosax, der mir seine Sticks zur Verfügung stellte und gleichzeitig die Entschuldigung, dass womöglich in ihm die Erwartung geweckt wurde, dass es in diesem Forum noch Leute mit Biss und Wissen gibt, die sich an solchen Problemen dann erfolgreich abarbeiten.
Ich zumindest gehöre nicht dazu und habe keine Scham, das auch zu zu geben.

Beiträge: 1 105

Geschlecht: Männlich

28

13.10.2021, 23:39

Linux debian 5.10.0-8-amd64

Linux void-live 5.10.17_1

Diese Versionen sind schon sehr Alt.
Die ältesten die ich habe und mal probiert hatte und das war 2014.
debian-6.0.5-amd64-CD-1 iso
debian-8.0.0-amd64-kde
debian-8.2.0-amd64

Ich glaube Du könntest eine neuere Version Downloaden.
Aktuell habe ich 10.6 und debian-11.0.0-amd64-netinst.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (13.10.2021, 23:59)


29

Gestern, 10:27

das sind die Kernel-Versionen, die Versionen der Distribution waren mir unwichtig.
Ich wollte Linux 5.10, weil Knoppix 9.1: Linux Microknoppix 5.10.10-64
Und zwar, weil ich davon ausgehe, dass alle die gleichen USB-Stacks verwenden. Da wird wohl niemand einen Grund haben, etwas um zu bauen.
Später im Test wollte ich dann noch unterschiedliche Linux-Versionen benutzen, also auch ältere. Doch bei den großen Unterschieden, die ich da schon am Anfang sehe, habe ich keine Lust mehr darauf.
Ah, das waren alles amd64 Kernel. Alle vom gleichen Medium am gleichen Port gebootet und auch den Teststick immer am gleichen Port angeschlossen.

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