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14.10.2021, 12:03

BTRFS Erfahrungsaustausch, Fragen, Versuche mit und ohne Knoppix

Für meine Rechner benutze ich FreeBSD, also kein GNU/Linux und dafür schon seit langer Zeit ZFS. ZFS ist mehr als ein Dateisystem und ich liebe es sehr.
In der Linux-Welt kommt BTRFS dem am nächsten und ich habe davon gar keine Ahnung und finde auch nicht wirklich gute und brauchbare Information. Also weitaus weniger, als über ZFS. Das liegt vielleicht daran, dass ein Grund für die Entwicklung von BTRFS weg gefallen ist, denn ZFS hat sich inzwischen aufgespalten und der OpenSource-Zweig ist nun GPL kompatibel, ja, es gibt nur noch ZFS on Linux, das auch von den anderen Freien Systemen benutzt wird. Trotzdem sieht man es selten in einem Linux, was allerdings auch für BTRFS gilt.
BTRFS kommt ZFS schon nahe, beides sind Copy on Write Dateisysteme, die im Grunde genommen niemals kaputt gehen und durch Prüfsummen auch die Integrität der gespeicherten Daten sicher stellen können. Außerdem können sie Snapshots des Dateisystems oder einzelner, spezieller Unterverzeichnisse. Die Vorteile sind beinahe erdrückend, trotzdem scheinen viele Leute sich vor den Neuerungen zu fürchten.
BTRFS ist noch näher daran, ein einfaches Dateisystem zu sein. Das bedeutet, dass es etwas mehr wie gewohnt auch gehandhabt werden kann. Das will ich später vielleicht noch zeigen.
Was ich aber schon jetzt als enttäuschend empfinde: dass manche gute Eigenschaft, wie etwa die Kompression, nicht eine Eigenschaft des Dateisystems bilden, sondern nur als mount-Option gesetzt werden können. Das ist doof, weil diese Eigenschaft dann ja verloren geht, wenn etwa ein Automatismus einen Wechseldatenträger ohne Kompression einbindet.
Trotzdem lohnt es sich womöglich, mit diesem Dateisystem auch ein wenig zu spielen.
Vor allem auf eingebauten Datenträgern und wiederum besonders auf SSDs macht es einen sehr guten Eindruck, würde ich mal sagen.

Dies mal soweit als Einleitung.
Vielleicht gibt es ja schon Wortmeldungen mit Interesse oder eigenen Erfahrungen.

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14.10.2021, 13:52

mal einen Stick mit Knoppix (EFI-only) auf einem BTRFS

das soll mal ein erstes Beispiel sein.
Auf einem USB-Stick läuft ein Knoppix und dort habe ich einen weiteren Stick eingelegt, der zuvor mit lauter Nullen beschrieben worden war. Der neue Stick ist /dev/sdd und hat 32GB.

Was ich haben möchte, ist ein Stick zum Austausch von Daten in einem BTRFS-Dateisystem, auf dem aber auch ein Knoppix liegen soll und an EFI-PCs gebootet werden kann.
Alle meine PCs sind inzwischen EFI-PCs, so dass ich den Aufwand für Legacy nicht mehr unbedingt betreiben muss. EFI-PCs brauchen eine EFI-System-Partition in einem FAT. Der neue Stick soll also zwei Partitionen bekommen, sdd1 als FAT32 für die ESP und den Rest für das BTRFS mit Knoppix drauf. Trotzdem ich also nur zwei Partitionen möchte, will ich das moderne gpt-Schema einsetzen.
Weil ich den Stick nicht hier, sondern an einem entfernten Rechner habe, nehme ich die einzelnen Schritte auf der Konsole vor.
Man kann natürlich sehr bequem mit gparted die Partitionierung und das Formatieren auch grafisch erledigen.

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root@Microknoppix:/home/knoppix# parted /dev/sdd
(parted) mklabel gpt

(parted) mkpart                                                           
Partition name?  []? EFI                                                  
File system type?  [ext2]? fat32                                          
Start? 100M                                                               
End? 600M 

(parted) set 1 boot on
(parted) set 1 hidden on
(parted) set 1 esp on

(parted) mkpart
Partition name?  []? BTRFS                                                
File system type?  [ext2]? btrfs                                          
Start? 700                                                                
End?                                                                      
End? 30G 

(parted) p                                                                
Model:  USB  SanDisk 3.2Gen1 (scsi)
Disk /dev/sdd: 30,8GB
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: gpt
Disk Flags: 

Number  Start   End     Size    File system  Name   Flags
 1      99,6MB  600MB   500MB   fat32        EFI    boot, hidden, esp
 2      700MB   30,0GB  29,3GB  btrfs        BTRFS

(parted) q
Damit sind die beiden Partitionen vorbereitet und ausreichend Platz vor und hinter diesen und sie sind auch ausreichend alligned.
Nun müssen sie formatiert werden:

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root@Microknoppix:/home/knoppix# mkfs -t vfat -F 32 -n EFI /dev/sdd1
mkfs.fat 4.1 (2017-01-24)

root@Microknoppix:/home/knoppix# mkfs -t btrfs  -m single -L BTRFS1 -O skinny-metadata /dev/sdd2
btrfs-progs v5.10 
See http://btrfs.wiki.kernel.org for more information.

Label:              BTRFS1
UUID:               be6a143f-791e-4e7a-9cc2-69b170f8a03a
Node size:          16384
Sector size:        4096
Filesystem size:    27.29GiB
Block group profiles:
  Data:             single            8.00MiB
  Metadata:         single            8.00MiB
  System:           single            4.00MiB
SSD detected:       no
Incompat features:  extref, skinny-metadata
Runtime features:   
Checksum:           crc32c
Number of devices:  1
Devices:
   ID        SIZE  PATH
    1    27.29GiB  /dev/sdd2
Formatiert ist und ich habe jeweils noch einen Label gesetzt. Für BTRFS habe ich die Optionen -m single und -O skinny-metadata gesetzt, weil mir das für einen kleinen Stick am sinnvollsten schien. Gerne hätte ich weitere Optionen hinzugefügt, allen voran die Kompression, aber das geht halt offenbar nicht. Außerdem benutze ich den Stick als Ganzes, also die zweite Partition komplett und ohne weitere Subvolumes.

Dann füllen EFI:

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root@Microknoppix:/home/knoppix# mkdir EFI
root@Microknoppix:/home/knoppix# mount /dev/sdd1 EFI
root@Microknoppix:/home/knoppix# rsync -au /mnt-system/efi EFI/
root@Microknoppix:/home/knoppix# rsync -au /mnt-system/boot EFI/
root@Microknoppix:/home/knoppix# umount EFI
root@Microknoppix:/home/knoppix# rm -rf EFI
Hätte ich nun nicht von einem laufenden Knoppix vom Stick kopiert, sondern die Dateien direkt von DVD oder aus einem ISO genommen, müsste ich alles im neuen EFI/boot/ erst noch von isolinux nach syslinux umbenen. Also das Verzeichnis und einige der Dateien darin.

Dann füllen BTRFS1:

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root@Microknoppix:/home/knoppix# mkdir BTRFS1
root@Microknoppix:/home/knoppix# mount -o rw,noatime,compress=lzo,inode_cache /dev/sdd2 BTRFS1
root@Microknoppix:/home/knoppix# rsync -au /mnt-system/KNOPPIX BTRFS1/


Das sollte es eigentlich schon gewesen sein und dieser neue Stick hat dann von dem laufenden Stick auch die Overlay-Datei bekommen, würde also alle Änderungen am System ebenfalls gleich mitbekommen. Für gewöhnlich will ich das auch so haben. In diesem speziellen Fall ist der Stick nicht für mich gedacht und daher lege ich gleich eine neue Overlay-Datei an und zwar eine von 8G, also wirklich unsinnig groß. Das mache ich manuell. Klaus Knopper zwingt eine maximale Größe von 4G, weil er die Overlay auf einem FAT unterbringen möchte. Wir haben BTRFS und nehmen deshalb nun mal 8G, machen es aber ansonsten dem Klaus Knopper nach und formatieren die Overlay dann in ext2fs:

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root@Microknoppix:/home/knoppix# dd if=/dev/zero of=BTRFS1/KNOPPIX/knoppix-data.img bs=1M count=8096
8096+0 Datensätze ein
8096+0 Datensätze aus
8489271296 Bytes (8,5 GB, 7,9 GiB) kopiert, 61,6561 s, 138 MB/s

root@Microknoppix:/home/knoppix# mke2fs -F -m 0 BTRFS1/KNOPPIX/knoppix-data.img
mke2fs 1.45.7 (28-Jan-2021)
warning: Unable to get device geometry for BTRFS1/KNOPPIX/knoppix-data.img
Discarding device blocks: done                            
Creating filesystem with 2072576 4k blocks and 518144 inodes
Filesystem UUID: 1feed426-e226-451e-9f17-6b8c354f8388
Superblock backups stored on blocks: 
	32768, 98304, 163840, 229376, 294912, 819200, 884736, 1605632

Allocating group tables: done                            
Writing inode tables: done                            
Writing superblocks and filesystem accounting information: done

root@Microknoppix:/home/knoppix# umount BTRFS1
root@Microknoppix:/home/knoppix# rm -rf BTRFS1


Nundenn, da darf man dann gespannt sein, ob das denn auch funktioniert. Das berichte ich dann später.

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14.10.2021, 15:22

Das berichte ich dann später.


ja, hat jedenfalls funktioniert.
Also an drei PCs mit EFI (darunter ein Mac-Book), bootete der Stick anstandslos und ziemlich flott, wie ich finde. Allerdings habe ich ja den Compiz nicht gelöscht und so kommen dann die 3D-Effekte wieder mit, die ich nicht so mag.
Außerdem konnte ich sowohl in einem Knoppix als in zwei FreeBSD-Systemen den Stick mit seinem BTRFS vollkommen problemlos automatisch mounten lassen (in FreeBSD mittels FUSE und DSBMD/DSBMC, einem eigenen Mechanismus, den es nicht für Linux gibt) und darauf Daten schreiben. Wie befürchtet hat man aber keinen Einfluss auf dem Mechanismus und das BTRFS wird immer ohne Kompression und weitere zusätzliche Nützlichkeiten (noatime...) gemounted. Das ist sehr schade.
Trotzdem war der Test nicht so umsonst. Das System, also auch der Zugriff auf das BTRFS, erschien mir sehr flott und flüssig. Ich denke, wenn man so einen Stick nicht dauerhaft benutzt, entsteht daraus kein Schaden.

Vielleicht gibt es demnächst noch mehr Erfahrungsberichte.

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16.10.2021, 18:09

BTRFS Dateisystem ist für mich nicht völlig neu. Ich habe das bis jetzt immer bei GParted gelesen. Was ist daran Anders? Gibt es Vorteile in Bezug auf Zugriffszeiten beim Starten von Programmen? Ist es Schneller als NTFS, Reiserfs oder ext4? Kennst Du Nachteile? Kann es von Windows und Linux Benutzt werden? Könnte ich Linux auch auf BTRFS Installieren? Ich hatte 2013 Knoppix 7.2 auf ext4 Installiert das lief genau wie Knoppix 6.7 auf Reiserfs.

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16.10.2021, 18:36

Dann füllen EFI:

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root@Microknoppix:/home/knoppix# mkdir EFI
root@Microknoppix:/home/knoppix# mount /dev/sdd1 EFI
root@Microknoppix:/home/knoppix# rsync -au /mnt-system/efi EFI/
root@Microknoppix:/home/knoppix# rsync -au /mnt-system/boot EFI/
root@Microknoppix:/home/knoppix# umount EFI
root@Microknoppix:/home/knoppix# rm -rf EFI

Das EFI Bedeutet für mich das auch Linux Installieren kann egal ob Knoppix, Debian oder Ubuntu.

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17.10.2021, 17:46

Von Vorteilen und Nachteilen

BTRFS Dateisystem ist für mich nicht völlig neu. Ich habe das bis jetzt immer bei GParted gelesen. Was ist daran Anders? Gibt es Vorteile in Bezug auf Zugriffszeiten beim Starten von Programmen? Ist es Schneller als NTFS, Reiserfs oder ext4? Kennst Du Nachteile? Kann es von Windows und Linux Benutzt werden? Könnte ich Linux auch auf BTRFS Installieren? Ich hatte 2013 Knoppix 7.2 auf ext4 Installiert das lief genau wie Knoppix 6.7 auf Reiserfs.


Um das sehr kurz zu machen: die Art und Weise, wie man Dateien auf Datenträgern speichert, hat sich im Laufe der Zeit dramatisch verändert.
Die zuletzt gedachten Veränderungen gibt es derzeit nur in zwei Dateisystemen: ZFS und BTRFS.
Das sind die modernsten Dateisysteme unserer Zeit.

ZFS ist gleich so viel moderner, als alle vorhergehenden Dateisysteme, dass ich Tage bräuchte, um alle Vorteile zu erklären. Dabei ist es ja nicht neu. Ich selbst nutze es zB erfolgreich seit wenigstens zehn Jahren auf meinem NAS.
Aber ZFS gibt es nicht so einfach für Linux, es ist leider immer noch nicht direkt in den Kernel eingebaut.

BTRFS ist das, was im Linux-Umfeld ZFS am nächsten kommt, aber trotzdem sehr verschieden ist.
Und ich selbst habe kaum Erfahrung damit und wundere mich eher, wie viel schlechter es im Vergleich zu ZFS ist.

Nun wird gefragt, welchen Vorteil das denn in der Linux-Welt haben kann und dazu gibt es vermutlich hunderte von Beiträgen im WWW.
Solche Fragen sind nicht einfach zu beantworten und man sollte auch nicht einfach glauben, was man alles lesen kann.

Auf meinen PCs will ich nichts mehr nutzen, was nicht auch die grundlegenden Eigenschaften von ZFS liefert.
Wieso? Auch das würde Tage dauern, jemandem das zu erklären, der niemals auch nur Ansatzweise die Vorteile von ZFS kennen lernte.
Dabei nehme ich auch gerne in kauf, dass es etwas mehr Ressourcen braucht. BTRFS ist da genügsamer.
BTRFS ist das modernste Dateisystem, das in Linux, also im Kernel direkt, unterstützt wird und es kann einige Dinge, die ZFS für mich so unverzichtbar machen.
Die wiederum aber nicht direkt mit Arbeitsgeschwindigkeit zu tun haben.
Aber mal aus der Praxis geschildert:
Ich will einen Update meines Systems machen, also sage ich vorher mal zur Sicherheit zfs mach einen snap und das dauert keine Sekunde und ich habe den derzeitigen Zustand des Dateisystems in diesem snapshot gespeichert.
Misslingt nun mein Update, mache ich einen einfachen Rollback und habe diesen Zustand wieder.
Weil ich etwa einmal in der Woche einen Update fahre, habe ich mit der zeit auch eine ganze Reihe Snapshots und daraus kann ich nun auch Dateien wieder ziehen. Einfach per copy and paste. Nur Feiglinge benutzen Papierkörbe, aber schlaue Leute haben snapshots.
So einen snapshot kann ich auch nach extern versenden und zB einen Klon meines Systems ganz einfach auf eine USB-Platte legen. Oder auf einen anderen PC im Netz. Auf diese Weise habe ich meine letzten PCs "installiert": einfach mein laufendes System darauf geklont und ein klein wenig die Konfiguration angepasst.
Oder der Austausch von Festplatten nach SSD: eine Kleinigkeit und so gesehen im laufenden System gemacht.
Vielleicht die wichtigste Eigenschaft sind aber die Prüfsummen, die intern geführt werden. Dadurch ist sehr sicher gestellt, dass Daten nicht kaputt gehen, was bei anderen Dateisystemen einfach immer wieder mal vorkommen kann.
Dabei kann das Dateisystem Kompression und weil dadurch weniger Daten transportiert werden müssen, ist es auf meinen Systemen trotz größeren Ressourcenbedarfs spürbar schneller. Was aber nicht wirklich was zu sagen hat: die Arbeit entsteht ja dann, wenn ich in einem anderen Dateisystem erst mal Fehler wieder korrigieren muss oder im Zweifel ein System ganz neu aufsetzen müsste. Das ist mir mit ZFS noch nie passiert.
Es hat außerdem die Möglichkeit, Datasets mit unterschiedlichen Eigenschaften zu nutzen. Das ist so ähnlich, wie eine Partition, aber viel besser und BTRFS nennt das Subvolumes, aber das scheint ganz ähnlich zu sein.
Und dann kann auch BTRFS offenbar (wie eben ZFS) auf mehrere Medien verteilt werden, so dass man also eine gewisse Redundanz sehr einfach realisieren kann. Wo man mit ext4 oder anderen erst noch md-Geräte anlegen und dann einen SW-Mirror oder Raid anlegen muss, kann man BTRFS einfach mehrere Medien zuweisen und seinen Mirror oder Raid mit unterschiedlicher Redundanz ganz einfach haben.

Nun sag ich es vielleicht mal so: wieso benutzt heute niemand mehr ext2fs oder reiserfs oder das sehr gute xfs? Die Zeiten ändern sich halt. ZFS ist das Dateisystem, das heute auf der Höhe der Zeit ist. Oder eigentlich schon lange, nur in Linux ist es eben nicht sehr weit verbreitet. BTRFS muss nicht sein, aber es ist einfach viel besser und moderner, als der ganze Rest im Linux-Land. Gerade für SSDs ist sehr viel besser und einfacher zu adaptieren, als andere Dateisysteme.
Nur, wie das nun mal mit Neuheiten so ist: man muss dabei dann auch neu nachdenken und nachdenken tut bekanntlich weh und sowas macht man dann lieber nicht. Das gilt auch für mich, aber ich nutze ja auch kein Linux und habe daher keinen Druck. Für mich gibt es ZFS schon lange und hoffentlich auch noch recht lange weiter. Damit habe ich alles, was ich selbst brauche. Wo ich aber Linux einsetze, nehme ich sehr gerne BTRFS.
Die Frage ist ja eher umgekehrt: warum nicht?
Linux ermöglicht einem dieses moderne Dateisystem und zwar wirklich sehr einfach. Warum sollte man das nicht nutzen?

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17.10.2021, 17:51


Das EFI Bedeutet für mich das auch Linux Installieren kann egal ob Knoppix, Debian oder Ubuntu.


In diesem Fall bedeutet es, dass Knoppix auf dem Stick mittels EFI gebootet werden kann und dazu wird diese EFI-System-Partition auf dem Stick eingerichtet. Die macht sonst nichts, die bootet nur Knoppix (deshalb dürfte sie auch kleiner sein).
Bei einer Standard-Knoppix flash-Installation liegt Knoppix komplett auf einem FAT32 und das wird dann auch gleichzeitig als EFI-Partition benutzt. Die Standard-Installation kann EFI und Legacy booten.
Was ich hier zeige, kann nicht Legacy booten, weil einmal kein MBR da ist und ich dann auch keinen Bootloader schreibe. Das könnte man machen, also MBR anstatt GPT partitionieren und anschließend einen Bootloader benutzen, um das Knoppix aus der BTRFS-Partition zu starten. Weil mir das zu viel Arbeit ist, weil ich es nicht brauche und weil dann die EFI-Partition (seltsamerweise) nicht versteckt bleibt, habe ich es hier gleich anders gemacht.

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8

17.10.2021, 21:11

Oder auf einen anderen PC im Netz. Auf diese Weise habe ich meine letzten PCs "installiert": einfach mein laufendes System darauf geklont und ein klein wenig die Konfiguration angepasst.

mit Klonen von Betriebssystemen habe ich mich bis jetzt noch nie beschäftigt. Ich hatte mal vom geklonten Schaf Molli gelesen. Du kannst damit von einem Laufendem System ein Abbild Erstellen mit den Namen Molli.klon.* und im Netzwerk Speichern. Von jedem Rechner im Netzwerk kannst Du genau dieses System mit dem Namen Molli.klon.* wiederherstellen?

Es hat außerdem die Möglichkeit, Datasets mit unterschiedlichen Eigenschaften zu nutzen. Das ist so ähnlich, wie eine Partition, aber viel besser und BTRFS nennt das Subvolumes, aber das scheint ganz ähnlich zu sein.

dann werden Daten, -pakete in einem Gesicherten, Abgeschirmten Bereich gelegt die von außen nicht zugänglich sind? Auf der gleichen Platte?

Wo ich aber Linux einsetze, nehme ich sehr gerne BTRFS.
Die Frage ist ja eher umgekehrt: warum nicht?
Linux ermöglicht einem dieses moderne Dateisystem und zwar wirklich sehr einfach. Warum sollte man das nicht nutzen?

Ich kann beim Einrichten der Partitionen für Ubuntu vor der Installation statt ext4 auch BTRFS benutzen und dann auf diese Partition Installieren. Ich weiß aber nicht ob Ubuntu dieses Dateisystem benutzen kann. Standard ist ext4.
Bei Debian kann ich im Setup während der Installation in einer Liste auch BTRFS angeben und einrichten. Ich habe bis jetzt immer ext4 benutzt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (17.10.2021, 21:24)


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18.10.2021, 11:18

auf die letzten Fragen möchte ich nicht wirklich antworten, denn ich habe ja nur das beschrieben, was ich mit ZFS und meinem System mache und BTRFS kenne ich ja eben zu wenig und hoffe, dass es hier womöglich noch mehr Informationen gibt.

Allerdings weiß ich sicher, dass ich bereits vor Jahren sehr erfolgreich BTRFS mit einem Ubuntu benutzt habe. Damals und wohl heute wieder war es auch möglich, von ext-fs nach BTRFS zu konvertieren, also im laufenden System.
Ich sage mal so: wer ohne weitere Gedanken einfach nur BTRFS statt ext4 wählt, bekommt damit ein modernes und besseres Dateisystem, wird das aber in der Praxis dann kaum bemerken.
Die vielen Vorteile sind dann zwar trotzdem möglich, aber wenn man sie nicht nutzt und nicht mal kennt, verzichtet man eben darauf und setzt nur die Eigenschaft als Dateisystem um. Aber nochmal: dieses ist dann immer noch besser, vor allem auf SSDs, als ext4fs.

KnoppixOpa

Anfänger

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10

23.10.2021, 18:53

RE: Von Vorteilen und Nachteilen


Es hat außerdem die Möglichkeit, Datasets mit unterschiedlichen Eigenschaften zu nutzen. Das ist so ähnlich, wie eine Partition, aber viel besser und BTRFS nennt das Subvolumes, aber das scheint ganz ähnlich zu sein.
Und dann kann auch BTRFS offenbar (wie eben ZFS) auf mehrere Medien verteilt werden, so dass man also eine gewisse Redundanz sehr einfach realisieren kann. Wo man mit ext4 oder anderen erst noch md-Geräte anlegen und dann einen SW-Mirror oder Raid anlegen muss, kann man BTRFS einfach mehrere Medien zuweisen und seinen Mirror oder Raid mit unterschiedlicher Redundanz ganz einfach haben.
Das klingt alles sehr interessant. Man müsste mehr Zeit haben ...
Im Moment kämpfe ich gerade mal wieder mit 2 Rechnern mit Windows 10.

Zitat

Nun sag ich es vielleicht mal so: wieso benutzt heute niemand mehr ext2fs oder reiserfs oder das sehr gute xfs? Die Zeiten ändern sich halt.
Klaus Knopper schwört ja auf ReiserFS. In seinem Vortrag zu Knoppix 9.2 hat er noch mal bekräftigt, dass ReiserFS wesentlich robuster als z.B. Ext4 ist und eventuelle FS-Fehler beim Hochfahren automatisch repariert.

Zitat

ZFS ist das Dateisystem, das heute auf der Höhe der Zeit ist. Oder eigentlich schon lange, nur in Linux ist es eben nicht sehr weit verbreitet. BTRFS muss nicht sein, aber es ist einfach viel besser und moderner, als der ganze Rest im Linux-Land. Gerade für SSDs ist sehr viel besser und einfacher zu adaptieren, als andere Dateisysteme.
Die Frage ist, wie gut es sich mit den anderen Dateisystemen versteht, also ob es z.B. irgendwelche Schwierigkeiten beim Dateien-Austausch geben kann, welche Möglichkeiten zur (externen) Datensicherung und Rücksicherung bestehen usw.

Zitat

Nur, wie das nun mal mit Neuheiten so ist: man muss dabei dann auch neu nachdenken und nachdenken tut bekanntlich weh und sowas macht man dann lieber nicht. Das gilt auch für mich, aber ich nutze ja auch kein Linux und habe daher keinen Druck. Für mich gibt es ZFS schon lange und hoffentlich auch noch recht lange weiter. Damit habe ich alles, was ich selbst brauche. Wo ich aber Linux einsetze, nehme ich sehr gerne BTRFS.
Ich zum Beispiel habe mit sehr vielen sehr unterschiedlichen Rechnern zu tun und strebe darum nach möglichst guter Kompatibilität.

Zitat

Die Frage ist ja eher umgekehrt: warum nicht?
Linux ermöglicht einem dieses moderne Dateisystem und zwar wirklich sehr einfach. Warum sollte man das nicht nutzen?
Linux ermöglicht so vieles ... Warum muss man sich dann nur immer wieder mit Windows herumärgern ?

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23.10.2021, 21:43

Klaus Knopper schwört ja auf ReiserFS. In seinem Vortrag zu Knoppix 9.2 hat er noch mal bekräftigt, dass ReiserFS wesentlich robuster als z.B. Ext4 ist und eventuelle FS-Fehler beim Hochfahren automatisch repariert.

Das ist auch ein wenig seltsam und ich zweifele das durchaus nicht an, aber warum nimmt er dann gleichzeitig für die Overlay Datei nicht ReiserFS? ReiserFS ist für die Overlay-Partition gedacht und ich habe damit viel probiert und diese Partition in ext2 und ext4 angelegt und benutzt. Nicht ein einziges Mal habe ich damit Probleme mit Knoppix bekommen. Probleme gab es immer wieder mit anderen Systemen, wenn ich diese Partition dort einbinden wollte, um Daten auszutauschen. Die meckerten dann oft über Fehler im Dateisystem, allerdings genauso häufig bei ReiserFS. Wie gesagt, Knoppix nie: es ignoriert nämlich solche Fehler einfach.
Die Overlay-Partition habe ich indessen vollständig aufgegeben.
Mein Gedanke war ja, diese als Austauschmedium zu anderen Systeme zu nutzen und dort Dateien >4G übertragen zu können.
Das mit > 4G wird tatsächlich immer häufiger notwendig für mich und es hat mich schon häufiger genervt, auf einem FAT32 an diese Grenze zu stoßen.
Bis vor einiger Zeit habe ich sehr häufig noch Daten von alten Windows-Systemen sichern müssen und bei keinem dieser Systeme darf ich zusätzliche SW installieren. Deshalb war ich hierbei de facto auf NTFS festgelegt. Dieses ist sehr gut, mittels grub4dos konnte ich auch Knoppix davon booten. Aber nur auf legacy-Systemen, nicht auf EFI.
Deshalb habe ich dann unterschiedliche Konzepte probiert und bin schließlich zu der Überzeugung gelangt: einen eigenen Stick für jedes Problem ist besser, als der Versuch alles in einem zu bekommen.
So nutze ich also nunmehr gar keine Overlay-Partition mehr (was für mich über Jahre unbedingt wichtig war), sondern nur noch die Overlay-Datei. Die kann ich zwar auch in anderen Systemen einbinden, nutze sie aber nicht mehr zum Austausch von Daten.

Dann habe ich grundsätzlich dies:
-EFI-System-Partition + NTFS mit Knoppix für EFI-Boot und Dateiaustausch zu Windows-PCs und zu Linux und FreeBSD
-ESP + BTRFS mit Knoppix für EFI-Boot und Dateiaustausch zu Linux und FreeBSD
-NTFS + grub4dos für legacy boot und Dateiaustausch zu Windows-PCs und zu Linux und FreeBSD

Die BTRFS-Variante habe ich noch nicht lange entdeckt und sie gefällt mir aber immer besser und weil ich immer weniger Datenaustausch zu Windows-Pcs brauche, wird sie langsam mein Favorit.
Dass Knoppix darauf auch super flott läuft, ist nur ein Nebeneffekt. Mir geht es hauptsächlich darum, Daten mit meinen Sticks von einem PC zum anderen zu bringen und weil Windows kaum noch eine Rolle spielt, wird eben BTRFS immer dominanter.


Die Frage ist, wie gut es sich mit den anderen Dateisystemen versteht, also ob es z.B. irgendwelche Schwierigkeiten beim Dateien-Austausch geben kann, welche Möglichkeiten zur (externen) Datensicherung und Rücksicherung bestehen usw.

BTRFS ist ja weit mehr, als nur Dateisystem.
Wenn es aber nur als Dateisystem genutzt wird, gibt es in meiner Welt bisher gar keine Probleme. Wie sehr es von Windows unterstützt wird, interessiert mich nicht.
Die wenigen Datenträger, die ich bisher extern nutze, sind immer fehlerfrei und vollständig verfügbar für Linux und FreeBSD (hier allerdings über FUSE), besser, als alle anderen Dateisysteme, die ich bisher probiert habe und auch immer noch nutze. Das kann sich auch noch ändern, wie gesagt ist das für mich noch relativ neu auf externen Datenträgern.
Auf internen Datenträgern nutze ich als Dateisystem für Linux schon seit gefühlten zehn Jahren und es ist einfach nur gut und grandios.
Aber dass es auch andere gute Eigenschaften hat, die weit bis hinein nach ZFS reichen sollen, das habe ich einfach immer ignoriert und nicht angesehen. Denn: ich nutze ja eh kein GNU/Linux und mit meinem FreeBSD habe ich ja gleich ZFS.
Nun erhoffte ich mir einige Information und Erfahrungsaustausch, war dabei aber offenbar mal wieder zu enthusiastisch.

Linux ermöglicht so vieles ... Warum muss man sich dann nur immer wieder mit Windows herumärgern ?

Muss man das?
Mich ärgert es schon lange nicht mehr.
Aber ich auch privilegiert. Ich brauche es privat gar nicht und alles, was ich seit Jahrzehnten mache, geht mit OpenSource.
Beruflich arbeite ich für eine große Firma und die hat Subunternehmer, die sich um IT kümmern und die stellen mir das Windows oder was auch immer ich benutzen soll und ich hinterfrage das nicht und mache meine Arbeit damit ohne mich im geringsten zu ärgern, denn dafür werde ich ja auch nicht bezahlt.
Wieso sich Privatleute den Stress antun, verstehe ich nicht, aber ich verstehe auch nicht, wieso jemand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte Facebook nutzen möchte und wozu.
Ich muss nicht und bin gefühlt viel glücklicher und ohne jeden Ärger, verglichen mit einem durchschnittlichen Mitmenschen, der unbedingt Windows braucht und Facebook und Twitter und was ich was noch.

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25.10.2021, 19:46

Ich kann beim Einrichten der Partitionen für Ubuntu vor der Installation statt ext4 auch BTRFS benutzen und dann auf diese Partition Installieren.
das habe ich vor zwei Tagen probiert.
Mein Rechner 2.5 GH ist wirklich nicht der schnellste. Die Installation von Ubuntu auf sdb/ USB ext4 Partition dauert im Schnitt 40 Min. Auf BTRFS 2 bis 3 Mal länger. Beim Starten des USB Stick` s schaltet mein Monitor mindestens einmal auf Standby-Modus. Für mich ist BTRFS zu Langsam und ich werde es unter Linux nicht Benutzen.

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25.10.2021, 20:53

Die Verzeichnisstruktur ist anders aufgebaut das zu Verlängerten Wartezeiten beim Starten von Programmen führen kann:

Quellcode

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insgesamt 8
drwxr-xr-x 1 root root 172 Okt 18 23:40 @
drwxr-xr-x 1 root root  26 Okt 18 23:42 @home
drwxrwxr-x 1 root root  58 Okt 18 23:18 ubiquity-apt-clone
-rw-r--r-- 1 root root 260 Okt 21 16:55 USB64GB_ls-l.txt
-rw-r--r-- 1 root root 319 Okt 21 16:56 USB64GB_ls-r-l.txt
-rw-r--r-- 1 root root   0 Okt 21 16:58 USB64GB_ls-R-l.txt
drwxrwxr-x 1 root root   6 Okt 18 23:18 var

Im Ordner @ sind die Systemdaten im Ordner @home sind die Benutzerdaten.

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25.10.2021, 21:29

Dieser Datei sehe ich zum ersten mal.
drwxrwxr-x 1 root root 58 Okt 18 23:18 ubiquity-apt-clone
Wahrscheinlich hat das Ubuntu Setup die Installation geclont?

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25.10.2021, 22:46

aber warum nimmt er dann gleichzeitig für die Overlay Datei nicht ReiserFS?

Meinst Du mit der Datei die KNOPPIX-DATA.img 4GB bei einer Flash-Remaster auf USB?

16

26.10.2021, 13:41

Für mich ist BTRFS zu Langsam und ich werde es unter Linux nicht Benutzen.

Du hast es also auf irgendeinen USB-Stick so installiert, wie der Ubuntu-Installer das vorgeben hatte und nicht nachher geschaut, wie dies gemacht wurde und mit welchen Optionen das gemountet wird?
Ich würde in jedem Fall die Optionen für einen USB-Stick anpassen und auch das Dateisystem komprimieren und dann auch wieder komprimiert mounten.
Ansonsten ist die Geschwindigkeit des Sticks wichtiger, als die Leistung der CPU.

Aber geil, dass du es mal probiert hast.

Dieser Datei sehe ich zum ersten mal.
drwxrwxr-x 1 root root 58 Okt 18 23:18 ubiquity-apt-clone

das scheint ein Fehler des neuen Ubuntu-Installers zu sein. Das sollte eigentlich nach erfolgreicher Installation nicht mehr da sein.


Meinst Du mit der Datei die KNOPPIX-DATA.img 4GB bei einer Flash-Remaster auf USB?

Ja, die KNOPPIX-DATA.img, die aber nichts mit Remastering zu tun hat.
Beim Flash-Install kannst du zwischen Overlay-Partition oder Overlay-Datei wählen. Die Overlay Datei heißt dann KNOPPIX-DATA.img.
Sie ist deshalb auf maximal 4G begrenzt, weil sie normalerweise auf einem FAT liegt. Wenn du dir das Beispiel oben ansiehst, wo ich die manuell auf dem BTRFS angelegt habe, siehst du sie mit 8G realisiert. Es handelt sich um eine Image-Datei. Zuerst wird die Datei angelegt und dann formatiert. Hat sie dann den richtigen Namen am richtigen Platz, wird sie von Knoppix als Overlay benutzt. Das hat gewisse Vorteile gegenüber einer Partition, welche aber stark vom jeweiligen Bedarf abhängen.

17

26.10.2021, 16:42

Die Installation von Ubuntu auf sdb/ USB ext4 Partition dauert im Schnitt 40 Min. Auf BTRFS 2 bis 3 Mal länger.


nochmal nachgefragt: was war das denn genau für ein Ubuntu?
Vielleicht bekomme ich der Tage etwas Zeit dafür und kann das mal selbst probieren. Dann wäre es aber für einen Vergleich evtl sinnvoll, die gleiche Version zu nutzen.

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18

26.10.2021, 17:02

Ubuntu 20.04
Die habe ich z.Z. auf einem USB 64GB Hama mit ext4 Partitionen und Läuft bedeutend Schneller.
Die gleiche Ubuntu auf USB 64GB Intenso BTRFS.
Ich bin gerade dabei beide zu Vergleichen. Auf dem Intenso BTRFS sind Programme Komprimiert dass das Starten von Anwendungen verlangsamt.
Die *.log Dateien werden normal Gespeichert.
Die ubiquity-apt-clone sehe ich diesmal nicht. Ich habe Ubuntu noch einmal neu Installiert diesmal ohne Anmeldung automatisch einloggen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (26.10.2021, 17:21)


19

26.10.2021, 17:58

Auf dem Intenso BTRFS sind Programme Komprimiert dass das Starten von Anwendungen verlangsamt.


nein, das kann ich mir nicht vorstellen.
Genau das Gegenteil sollte der Fall sein: Dekompression geht dermaßen schnell und ohne CPU-Last, dass durch den verminderten Datentransfer insgesamt eine höhere Geschwindigkeit resultieren sollte.

Allerdings schwant mir da ja wirklich was.
Ist das ein USB2 Stick? Oder an einem USB2-Port?

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27.10.2021, 13:29

mein erster Eindruck mit Lubuntu

Also, das kann man sicher nicht vergleichen.
Ich hatte noch ein Lubuntu-20.04 auf einem Stick, also das ISO auf einem USB-2 Stick und von dem habe ich es auf einen anderen Stick (USB-3) installiert. Dabei habe ich mal wieder mit dem Installer meinen Zwist ausgefochten, um die Partitionen nach meinen Wünschen zu erstellen. Ich wollte EFI auf dem Stick, also nicht die vorhandene ESP der internen Platten benutzen.
Die Installation OHNE gleichzeitige Updates aus dem Netz war in ca 5min passiert.

Das System startet etwas zäh, aber nicht langsam. Innerhalb von 30 Sekunden kann ich damit arbeiten.
Nach dem ersten Einloggen habe ich dann erst mal komprimiert und die fstab entsprechend angepasst. Nun aktualisiere ich gerade.

Was beim Starten passiert, bleibt im Dunkel, denn dann startet der unsägliche Plymouth oder wie das Ding heißt, das die bewegten Hintergründe erzeugt anstatt dass man sehen könnte, welche Meldungen vom System durchlaufen. Jedenfalls bleibt da eine ganze Weile der Bildschirm schwarz, bevor man etwas sieht und dann sieht man eben eine Grafik und wieder keine Meldungen. Kurz danach kann ich aber bereits einloggen. Wie gesagt, insgesamt weniger als 30 sec.

Nun lasse ich erst mal den upgrade laufen und sehe vielleicht später nochmal nach.

21

27.10.2021, 17:38

mein zweiter Eindruck mit Lubuntu

Nach dem upgrade, das flott gelaufen ist, habe ich auch noch ein wenig deinstalliert: apparmor und irgendwas mit untcontrolled-updates wollte ich nicht, denn letzteres hing bereits und ich musste es manuell killen, bevor ich überhaupt den upgrade durchlaufen lassen konnte.
Trotzdem gerät der nächste Neustart deutlich langsamer.
Was ich sehen kann, ist ein 30sec Delay im Grub-Start-Menü.
Auf einem anderen Laptop ist der Grafik-Modus offenbar verschiedenen und da sehe ich das Start-Menü und kann es abkürzen. Doch dieser Laptop hat nur USB2 und da dauert der Startvorgang dann wirklich lange, also nach manuellem Start aus dem grub-menü noch gute 50 oder 60 Sekunden. Allerdings ist nach dem Einloggen das System durchaus flott, recht reaktiv und gut zu benutzen. Auch große Anwendungen wie Firefox oder LibreOffice starten flott, erstaunlich flott.

Das System bietet auch zwei andere Login-Optionen. Also per Default ist es Lubuntu, kann aber auch LXQt oder pures OpenBox. Letzteres wäre meine Wahl, wollte ich das tatsächlich weiter benutzen. Aber schon LXQt startet noch etwas schneller als Lubuntu, welches allerdings weiter vorkonfiguriert ist und ein anderes Thema und Icons benutzt. Es sieht damit bereits "etwas fertiger" aus.

Aber all das sollte ja besser in einen anderen Thread. Ich weiß nun nicht, ob ich das mit ext4 nochmal probieren werde. Mal sehen, eigentlich wäre es ja notwendig....
Meine Erfahrung ist aber nicht vergleichbar, mit der oben geschilderten von ubuntuli. Meine beiden getesteten Laptops sind absolut brauchbar zu bedienen und nach dem Start (who cares about that?) auch nicht unbequem zu benutzen. Ganz im Gegenteil. Für mich würden dann die Vorteile von BTRFS schon deutlich überwiegen, obwohl es nicht wirklich für ein System auf einem Stick gemacht ist. Viel besser macht es sich sicher auf einer oder mehreren internen SSDs.

Nun mache ich aber erst noch einige andere Versuche und sehe mal, ob ich noch weiter mache.

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22

28.10.2021, 17:57

BTRFS sind Programme Komprimiert dass das Starten von Anwendungen verlangsamt.
Das stimmt nicht ich habe mich Geirrt.
Ich habe am Sonntag Ubuntu neu Installiert aber diesmal nicht mit Anmeldung.
Das erste System-Update ist Installiert. Dabei gab es ein Problem das ich schon vorher wusste deshalb habe ich das gemacht wenn ich Schlafe. Den Download musste ich Morgens Abbrechen wegen Stillstand des Rechners. Der Balken schien schon auf etwa 96 % kurz vor Fertig zu sein. Keine Taste keine Maus funktionierte. Ich habe ihn dann neu Im Recovermodus gestartet, dort wurden noch Fehlende Pakete Geladen und alles Installiert.
Ich werde bei diesem Ubuntu Stick nicht Chromium Installieren sondern Firefox Benutzen.
Als E-Mail Adresse nehme ich meine Müllkasten-E-Mail; die Benutze ich wenn ich im Internet was Kaufe; und Thunderbird. Clamav und ClamTK brauche ich auf diesem Stick nicht.
Ich benutze einen normalen USB Stick 64 GB.
Lubuntu ist etwas Verändert, hat aber viel von Ubuntu übernommen. Display und Anwendungen sind fast wie bei Ubuntu.
Nun lasse ich erst mal den upgrade laufen
Was für ein upgrade installierst Du auf Lubuntu-20.04? Die 21.04 oder .10?
Die ist genau so Aktuell wie Ubuntu 20.04 das erste System-Update Aktualisierung reich aus. Das meinst Du bestimmt. Gehe mal auf Systemeinstellungen Info dann siehst Du welche Version gerade läuft. Steht da 20.04 ist eine Aktualisierung Installiert.

23

28.10.2021, 18:33

Was für ein upgrade installierst Du auf Lubuntu-20.04?


ne, ganz das Übliche: apt update und danach einen apt upgrade.
Kein Dist-Upgrade oder so, sondern nur die Aktualisierung der installierten Pakete. Die werden ja (je nach Auswahl) bereits während der Installation gegen neuere ausgetauscht. Das wollte ich aber nicht, denn ich will das System ja nicht behalten und nicht nutzen. Erst, nachdem es auf den ersten Blick einen recht positiven Eindruck machte und ohne Not und Sinn, machte ich dann mal einen apt upgrade. Um ehrlich zu sein ist mir nicht so viel eingefallen, was ich da denn noch so machen könnte.

Wobei natürlich einige Dinge mich reizen, wie das Zeit-Delay beim Booten und auch manche andere verlangsamte Reaktion und Dienste, die ich nicht will, die aber automatisch eingebaut sind und auch gestartet werden.
Das bedeutet aber wieder Arbeit und ich bin dafür nicht mehr gut zu gebrauchen. Ein modernes Linux-System hat sich derart gegenüber meinem Kenntnisstand verändert, dass es mir zu viel Mühe machen und ich wahrscheinlich eh scheitern würde.

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28.10.2021, 18:45

bereits während der Installation gegen neuere ausgetauscht.

also wenn Du die Option "während der Installation Aktualisierungen Installieren" wählst.Ich hatte das mal bei Ubuntu 12.04 probiert.

25

28.10.2021, 19:35

bereits während der Installation gegen neuere ausgetauscht.

also wenn Du die Option "während der Installation Aktualisierungen Installieren" wählst.Ich hatte das mal bei Ubuntu 12.04 probiert.

genau. Das ist eigentlich ja sehr sehr sinnvoll, denn warum soll man erst alte Versionen installieren und anschließend dann doch einen upgrade machen?
Die Installations-Medien werden ja zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellt und von da an gibt es laufende Änderungen am System. Fast alle Änderungen sind Sicherheits- oder Fehlerkorrekturen, kurz: die will man haben!
Das ist ja genau der Grund, weshalb Knoppix "nur" ein Live-System ist, denn es wird prinzipiell nicht upgedatet.

Gerade bin ich dabei, das System arg zu belasten und fürchte, dass es am Ende zerschossen sein dürfte. Und zwar habe ich es mit einem meiner ältesten PCs gebootet, einem Mac-Book-Air der ersten Generation. Die Mach-Books verwenden exotische HW und dazu bietet Ubuntu ja proprietäre Treiber an. Allerdings gelingt der Wechsel bei Mac-Books nicht automatisch, zumindest ist das meine Erfahrung und ganz speziell bei diesem Modell, auf dem ich ja auch ein älteren Ubuntu entsprechend installiert habe. Dafür müsste ich wieder lesen und lernen und wahrscheinlich will ich das nicht.
Wie auch immer: sogar auf diesem Rechner ist das System durchaus flott und reaktiv nachdem es erst mal gebootet hat.

Was die Kompression angeht, werde ich demnächst vielleicht mal was hier posten.

Polfi

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26

15.11.2021, 22:40

9.1 in BTRFS auf Stic ?

Ich wollte auch mal BTRFS ausprobieren , mit KNOPPIX9.1

Das muß ich aber wohl von Hand zu Fuß über die Shell machen , denn mit "KNOPPIX auf Flash Kopieren" bekomme ich es nicht hin.
Das geht mit Klickidruffki nur in NTFS.

Oder was habe ich überlesen ?
Vor allem , und das haben hier auch ein paar bemerkt, predigt Klaus Knopper REISERFS (wegen irgendeiner wundersamen Selbstheilung, wenn ich mich nicht verlesen habe)

Ich hatte hier einem Fragesteller in einem anderen Thema geantwortet, daß ich KNOPPIX 9.1 auf HD problemlos draufgezimmert habe. JA, aber in NTFS.
In den anderen Versionen bis 8 hat man wohl Knoppix in die Vorgesehene Partition mit ihrem eingestelltem Filesystem einspielen können.
Mit dem neuen Programm und der neuen Kopieranweisung wohl nicht mehr..... oder ?

Deswegen mal die Frage nach den Kommandos für die Shell ?
NACHTRAG: Ich probiere das mal ähnlich , indem ich die Eingaben vom PIT mal abschreibe. Einen 32GB-Stic habe ich ja auch noch irgendwo.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Polfi« (15.11.2021, 23:20)


27

16.11.2021, 12:33

auf den letzten Beitrag von Polfi möchte ich in einem neuen Thread eingehen.
Es liest sich für mich so, als würden hier einige Dinge vermischt und nicht richtig wiedergegeben.

Knoppix in a Nutshell
hatte ich vergessen, das ist dann der besagte Thread

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pit234a« (19.11.2021, 18:25)


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29.11.2021, 07:09

Kernel Panic

Mit diesem Text vom letzten Handyfoto im Recover-Modus beende ich meinen Test Ubuntu auf BTRFS zu Installieren.
Auch beim zweiten Versuch nach der Neuinstallation ohne Benutzeranmeldung war das Starten des USB, das Arbeiten extrem Langsam, das kann nicht Hauptsächlich am i686/2.5 GHz liegen.
Das Update wurde nicht Installiert das hätte ich beim Starten danach im Grub Bootmenü sehen müssen.
Das Ubuntu auf USB ext4 langsam läuft kenne ich aber damit kann ich noch „GEMUEDLICH“ Arbeiten.
Nichts hat sich Bewegt außer der Hauptschalter des Rechners zum Ausschalten.Ich kann nur noch die *.log Dateien mit denen davor Vergleichen um Festzustellen wann und warum es zum Stillstand kam.

Quellcode

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[ 0.653814] Hardware name: wortmann OEM/G31MXP, BIOS 6.00 PG 11/27/2009
[ 0.653853) Call Trace:
[ @.653899] dump_stack+Ox6d/0x9a
[ 6.653939] panic+0x101/0x2e3
[ @.653979] mount_block_root+0x23f/0x2e8
[ 8.654018] mount_root +0x38/0x3a
[ 0.654056] prepare_namespace+0x13f/0«194
[ 0.654094] kernel_init_freeable+0x231/0x255
[ 0.654134] ? rest_init+0xb0/0xb0
[ 6.654172] kernel_init+0xe/0x100
[ 6.654211] ret_from_fork+@x35/0x40
[ 6.654257] Kernel Offset: 0x22600000 from Oxffffffff81000008 (relocation range:
 0xffffffff80000000-0xffffffffbfffffff)
[ 0.654306] ---[ end Kernel panic - not syncing: VFS: Unable to mount root fs:
 on unknown-block(0,0) ]---

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Gestern, 22:17

Fehlermeldung "Burning failed:" beim Brennen einer DVD
Fehlermeldung "Burning failed:" beim Brennen einer DVD

Ja, das ist nun für mich nicht zu beantworten.
Wie soll ich das sagen.
Die Suche nach einem guten Dateisystem, ja, nach dem Dateisystem, das für mich perfekt ist, hat mich über viele Jahre beschäftigt und das ist vollkommen anders, als wenn man ein System nutzt und einfach nimmt, womit das eben so kommt.
Die meisten Dateisysteme überhaupt habe ich mit GNU/Linux probiert.
Ich glaube, dass es kein anderes Betriebssystem auf derart viele unterstützte Dateisysteme bringt, wie eben eines mit einem Linux als Kernel. Deshalb habe ich mich hier entsprechend wild aus-getobt und diverse Entwicklungen mitgemacht. Diese Entwicklung will ich hier nun nicht schildern, aber über UFS, UFS2, EXT2, JFS, XFS, REISERFS, EXT3, EXT4 und BTRFS gab es viele unterschiedliche Versuche.
Erst ZFS konnte mich nach einigem Zögern für sich begeistern, wobei das gar kein Dateisystem an sich ist, sondern viel mehr und ein neues Konzept in sich birgt, das man erst mal verinnerlichen muss.
Das ist nun auch schon wieder zwei Jahrzehnte alt oder so.
Und immer noch nicht in Linux eingeflossen, was etwas Schizo ist, denn die Entwicklung von ZFS in OpenSource findet nur noch als ZFS_on_Linux statt.

Nun würde ich ZFS nicht wählen, um mir ein System auf einen USB-Stick zu legen.
Gleichwohl habe ich das mehrfach getan und das geht ganz gut, vor allem, wenn man einige Einstellungen beherzigt und geringere Responsivität hinnehmen kann.
ZFS wird aber nicht mein Liebling, um damit Betriebssysteme von einem langsamem Medium zu betreiben, wie es USB-Sticks nun mal sind.

Nunja, ein Betriebssystem hat eigentlich auch gar nichts auf einem USB-Stick verloren, aber das sei ein anderes Thema.

BTRFS hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich und seit Jahren wähle ich es immer mal wieder als Dateisystem und bin überrascht, wie performant es sich doch gibt und wie gut es immer wieder läuft.
Andererseits bin ich aber durchaus enttäuscht, wie weit weg es doch von ZFS noch immer ist.
Scheinbar will man in Linux kein ZFS, scheinbar wollen Linux-Nutzer davon nichts wissen und für mich ist es umgekehrt so, dass ich kein Betriebssystem mehr haben möchte, das nicht ZFS kann.
Ich nutze eben auch kein GNU/Linux, nicht ernsthaft, nicht produktiv.
BTRFS sollte dem jedoch ziemlich nahe kommen und deshalb startete ich diesen Test.

Und da muss ich auch noch weiter machen.
Was ich feststellen musste:
BTRFS reicht nicht an ZFS heran.
Andererseits bleibt BTRFS doch noch immer so etwas ähnliches, wie ein altmodisches Dateisystem und kann ähnlich behandelt werden, bietet gleichzeitig einige der fortschrittlichen Möglichkeiten, die sich auch in ZFS finden.
Ob das ein wirklicher Vorteil ist?
Denn ich finde keine echte Dokumentation mit Beispielen, wie die etwa im FreeBSD-Handbuch oder bei SUN für ZFS geliefert wird. Überwiegend wird ziemlich viel dummes zeug zu BTRFS erzählt, weil eben die Nutzer es immer nur als Dateisystem ansehen oder nur als Möglichkeit für Snapshots oder nur als einfache Möglichkeit, ein Dateisystem auf mehrere Datenträger zu verteilen. Ein verlässliches Gesamt-Konzept mit Hinweisen zur Wartung habe ich nicht gefunden.
Damit steht man als Nutzer dann ziemlich alleine da und weil man als jemand, der bisher einfache Dateisysteme nutzte, wie EXT4 oder so, nichts vermisst, kann man auch nicht verstehen, welche Vorteile einem verloren gehen.

Ich selbst bin bereit, meine Versuche mal wieder aufzugeben.
Nicht, weil BTRFS so schlecht ist, sondern, weil es nicht so funktioniert, wie ZFS und ich deshalb den Umgang erst mühselig neu lernen müsste, was deshalb keinen Sinn macht, weil ich gar kein GNU/Linux-System ernsthaft nutze und in meinem FreeBSD noch genug zu lernen übrig ist, so dass ich nicht unnötig Zeit mit anderen Systemen vergeuden möchte.

Nur so viel: auf allen USB-Sticks, wo ich es bisher benutze, funktioniert es bei mir tadellos.
Dabei sind diese Sticks Datenträger und nicht Heimat für Betriebssysteme.
Ein Stick hat ein Betriebssystem auf einem BTRFS, aber das benutze ich natürlich nie. Wozu auch? Wenn ich es benutze, geht es, aber ich mache dann nur irgendwelchen Unsinn, um genau dies zu sehen und danach wieder ab zu schalten.

Ich brauche also kein BTRFS, bin kein FAN davon und nutze auch ansonsten kein Linux.
Es scheint aber zumindest in meinen Tests absolut zuverlässig und problemlos, wenn auch schwierig zu verstehen.


Bei dem Test von Ubuntuli vermute ich insgeheim einen Schaden an der HW.

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