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lino

Fortgeschrittener

1

01.08.2022, 19:20

Datenrettung auf einem Win 10 Notebook - ehe Linux drauf kommt - Rechner fährt fast nicht mehr hoch

hallo und guten Abend liebe Community, :)

hallo Ubunti hallo @all,


Heute hab ich ein Thema das Knoppix im Kern trifft - und wo ich unbedingt Knoppix brauchen kann.

also: ein Win 10 Rechner (ein Lenovo G 780 Notebook) fährt nicht mehr richtig hoch - was würdet ihr hier machen. Er kann nicht mal mehr das bordeigenen Reparatursytem durchführen.

Nun es gibt da noch Daten zu sichern. - ehe dann ein Linux draufkommt.

Wie gehe ich da genau vor:


zur Datenrettung - also der Sicherung der Daten die noch da drauf sind:

meint Heise;

https://www.heise.de/download/specials/D…Knoppix-3168772

Zitat


wenn man die Datenrettung tatsächlich selbst in Angriff will, benötigen Sie zunächst drei Festplatten: Das Original, eine zweite zur Datensicherung und eine dritte, mit der Sie die Rettungsversuche unternehmen.
Falls kein Hardware-Defekt vorliegt, kommen Sie auch mit zwei Festplatten aus, da Sie ja jederzeit eine neue Kopie von der Originalfestplatte anfertigen können. Die Daten sichern Sie auf der Backup-Festplatte, die Sie zunächst partitionieren,
mit einem Dateisystem wie Ext3 formatieren und dann unter Knoppix beschreibbar einbinden müssen. In den nachfolgenden Beispielen verwenden wir /media/sdb1 als Mount Point für die Backup-Festplatte. Da beim Sichern der Originaldaten mit Leseproblemen zu rechnen ist,
verwenden Sie anstelle von dd das Programm dd_rescue, das solche Fehler ignoriert. Der Befehl

Quellcode

1
dd_rescue -A /dev/sda /media/sdb1/disk.img


erzeugt ein Abbild der gesamten Festplatte, womit Sie in jedem Fall eine Kopie sämtlicher Festplattendaten erhalten. Mit

Quellcode

1
dd_rescue -A /dev/sda1 /media/sdb1/linux.img


hingegen kopieren Sie lediglich die erste Partition der Festplatte. Das hat den Vorteil, dass Sie das Image später mounten können,
ohne es zuvor auf eine andere Festplatte zurückzusichern:


Quellcode

1
2
mkdir /media/loop
mount -o loop linux.img /media/loop


Allerdings erwischen Sie bei einer fehlerhaften Partitionstabelle nicht alle Daten der Festplatte, wenn Sie die Partitionen einzeln speichern.
Wollen Sie das Dateisystem reparieren oder gar bootbar machen, empfiehlt es sich, ein Disk-Image anzulegen und dieses auf einer mindestens gleich großen,
einwandfreien Festplatte zurückzuspielen. So behalten Sie auch die Partitionierung bei:



und dann fährt der Heise-Bericht fort wie folgt:

Zitat

Quellcode

1
dd if=/media/sdb1/disk.img of=/dev/sdc


Sofern die Originalplatte keine Hardware-Fehler aufweist, können Sie die Arbeits-Kopie auch direkt auf der dritten Festplatte /dev/sdc anlegen, ohne Umweg über die Backup-Platte:

Quellcode

1
dd if=/dev/sda of=/dev/sdc


Die Linux-Programme dd und dd_rescue eignen sich zwar auch zum Sichern von Windows-Partitionen, mit den NTFS-Hilfsprogrammen verfügt Knoppix aber über spezielle Werkzeuge für Windows-Dateisysteme. So legt ntfsclone ähnlich wie dd ein Image der Windows-Partition an, sichert dabei allerdings nur Bereiche, die laut Dateisystem auch belegt sind. Ein per ntfsclone angelegtes Abbild ist also in der Regel sehr viel kleiner als ein per dd erzeugtes. Dafür eignet sich ntfsclone nicht zum Anlegen von Images, in denen später nach Überresten gelöschter Dateien gesucht werden soll – denn diese Bereiche sind ja laut Dateisystem unbenutzt. Für die letzte Datenrettung auf einer defekten Festplatte ist ntfsclone aber durchaus das Mittel der Wahl, denn mit dem Parameter -rescue ignoriert es genau wie dd_rescue Lesefehler auf der Festplatte. Das folgende Beispiel sichert das auf /dev/sda1 gespeicherte NTFS-Dateisystem von Windows:

Quellcode

1
ntfsclone --rescue -o /media/sdb1/ntfs.img /dev/sda1


Die defekte Festplatte können Sie nun ausbauen und für den Fall aufheben, dass Sie doch noch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Für alle folgenden Rettungsversuche verwenden Sie das gerade angelegte Image. Dieses lässt sich per ntfsmount auch mounten, etwa um Dateien herauszukopieren oder hinzuzufügen, ohne es auf eine Festplatte zurückschreiben zu müssen. ntfsmount erkennt dabei selbst, ob es sich um ein Blockgerät oder ein Image handelt, es ist also anders als bei mount nicht nötig, einen Parameter wie -o loop mit anzugeben:

Quellcode

1
2
mkdir /media/loop
ntfsmount /media/sdb1/ntfs.img /media/loop


Werden Dateien hinzugefügt, vergrößert ntfsmount das Image selbstständig entsprechend – allerdings wird es beim Löschen nicht wieder verkleinert. Das Rücksichern auf eine neue Festplatte, die natürlich entsprechend partitioniert sein muss, erfolgt mit dem Parameter -r:

Quellcode

1
ntfsclone -r -o /dev/sdc1 /media/sdb1/ntfs.img




Nun - es stellt sich wirklich die Frage, ob ich da tatsächlich drei (!!) Festplatten einsetzen muss. Ich denke mal dass ich ggf. hier mit weniger auskomme.


Was mein Ihr denn1? :)
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2

02.08.2022, 10:32

Ich denke mal dass ich ggf. hier mit weniger auskomme.


ich denke, dass du bereits nun zu wenige benutzt hast, denn Datenrettung braucht man niemals, weil man ja immer wenigstens ein Backup seiner Daten hat!

Zunächst mal zur HW: wenn der Rechner nicht mehr hochfährt ist er wohl defekt und gehört entsorgt und nicht mit einem Linux-System beglückt!

Wenn ein Rechner nicht mehr hochfährt, könnte die Platte daran schuld sein und dann gehört da eine neue Platte rein. Somit hat man die alte Platte dann schon mal zur "Datenrettung".
Datenrettung ist hier aber das vollkommen falsche Wort und geht auch allermeist total schief. Die Hoffnungen, die man sich darauf macht, sind allermeist vollkommen unsinnig. Nur sehr selten gelingt es tatsächlich, Daten zu retten. Denn, dazu muss die HW ja wenigstens noch so zuverlässig funktionieren, dass diese Daten auch herunter geschrieben werden können.
Deshalb die Empfehlung, zunächst mal ein Image der Platte zu schreiben. Quasi, so lange sie sich überhaupt noch muxt, machen wir nun erst mal eine Sicherung dessen, was man noch lesen kann. Viel zu spät! -> denn man hat ja vorher bereits seine Backups zu machen!
Man kann sagen, dass der Versuch ein Image zu schreiben, etwa mittels ddrescue (nicht dd_rescue) so ziemlich das letzte Mittel ist und nicht selten in einem Desaster endet, weil nun die Platte tatsächlich gefordert wird und oft endgültig ihren Geist auf gibt.

Statt dessen ist es allermeist sinnvoller, die Platte in einem sauberen System zu mounten (nicht etwa von ihr selbst zu booten!) und dann Daten auf ein gesondertes Medium zu kopieren. Das geht natürlich nur, wenn die Partitionen nicht mit einem geheimen System verschlüsselt sind. Man versucht also einen (zu späten) Backup der Daten und das hat nichts mit Datenrettung zu tun. Insbesondere dann, wenn es sich nur um eine relativ kleine Auswahl an Daten handelt, verspricht diese einfache Kopie eher Erfolg, als der Stress mit einem kompletten Image der Platte.
Ob man dazu die Platte ausbaut und in eine zuverlässige HW hängt, oder den unzuverlässigen Rechner benutzen kann, hängt stark vom Fehlerbild ab. Bootet etwa ein Knoppix vom Stick sehr zuverlässig und stabil, könnte man es mit der eingebauten Platte versuchen. Allerdings weiß man nicht, ob ein Kontroller oder fehlerhafter Kontakt ihre Finger mit im Spiel haben und geht dabei also immer Risiken ein.

Wenn die Partitionen mit geheimen Systemen verschlüsselt sind, existiert meist keine Chance, irgendwas noch zu retten. Zwar kann man auch von solchen Partitionen Abbilder erzeugen, aber diese wiederum nicht zur Datenrettung gebrauchen. Allenfalls kann man solch ein Image wieder auf eine neue Platte ausschreiben und somit einen Klon erzeugen, der die alte Platte ersetzen kann. Das sind alles sehr langwierige Aktionen.

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3

02.08.2022, 15:25

Hallo lino.
Win 10 Notebook - ehe Linux drauf kommt -
Mit dieser Idee solltest Du SEHR vorsichtig sein!
Vor zwei Jahren hatte ich einen Win 10 HP Laptop. Mit Linux hatte ich den CMOS Verbrannt!
In zwei Monaten war das Registrieren bei MS nach 5 Versuchen fehlerhaft. Deshalb beschloss ich Knoppix zu Installieren. Ich hatte die NTFS Partition sda2/ gelöscht und dann Knoppix 8.6.1 HD Installiert. Auf sda1/ FAT32 war EFI Installiert das brauche ich damit UEFI Linux Lesen kann. Nach drei Monaten konnte ich diesen Rechner nicht mehr booten. Die einzige Taste die ich benutzen konnte war F10 UEFI BIOS. Die Schriften an den Menüs war nicht mehr Lesbar.
Auf meinem neuen Rechner Win 11 UEFI ist sda1/ EFI Installiert. Ich konnte Ubuntu neben Windows Installieren.

lino

Fortgeschrittener

4

02.08.2022, 22:50

Hallo und guten Abend, Pit und Ubuntuli :)


vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Das freut mich sehr!!


- vorweg: das betreffende NB ist nicht hier vor Ort. ABER ich hab gehoert dass es grad mal wieder hochgefahren ist. Gibts denn dann Schritte die hier zu tun sind - um ggf. das booten stabiler zu machen!? kenn mich mit Windows kaum aus - Okay. Ja mit Linux auch noch nicht so aber - immerhin vertrau ich mehr auf Linux und so derb hat mich das dann auch noch nie im Stich gelassen


- Pit, deine Ideen zum Backup die sind vollkommen einleuchtend - das ist ja alles richtig. Ist nicht mein Rechner - ich bin hier nur "Berater" sozusagen - u. auf manche Berater hoert mal hal mehr auf andere weniger... Leider. :rolleyes:


Das zur Vorgeschichte:
nun - Ich denk dass man - wenn ich mit Knoppix den Rechner starte dann sollte ich doch (wie mit jedem anderen beliebigen Linux-Lifesystem ) dann in der Lage sein, die Daten auslesen zu koennen, dann vor allen Dingen, wenn das NTFS gemountet werden kann und die Partitionstabelle noch intakt ist.

Was meint Ihr denn!? Das sollte doch gehen, oder?!

Zitat


Bereits mit dem Linux-Kernel 2.1.74 von 1995 existierte ein Treiber für das NTFS-Dateisystem, der jedoch nur eingeschränkten Lesezugriff auf NTFS-Dateisysteme bot. Im Jahr 2000 startete Anton Altaparmakov das Linux-NTFS-Projekt auf SourceForge, das neben einer freien NTFS-Programmbibliothek und entsprechenden Dateisystem-Werkzeugen (wie fsck) auch einen Treiber für den Linux-Kernel vorsah. Dieser wurde 2002 im Entwicklerkernel 2.5.11 integriert und zusätzlich auf den damals stabilen Kernel 2.4.18 portiert.

vgl. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/NTFS-3G


Also - ich denke dass , wenn ich das mounten kann - dass ich dann eine Chance hab - an die Daten ranzukommen.. ?!

@Ubuntuli - die Gedanken zum anschließenden Linux-Aufspielen - und deine Erfahrungen damit - die muss ich mir morgen früh nochmals in aller Ruhe durchlesen.

Viele Grü0e u. euch einen schönen Abend,

Lino :)

update; achso ja: ich hab hier noch eine weitere Anleitung zum Thema Datenrettung gefunden: diese hier: https://de.wikibooks.org/wiki/Knoppix-Handbuch/_Datenrettung
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lino« (02.08.2022, 23:08)


Beiträge: 1 411

Geschlecht: Männlich

5

03.08.2022, 02:56

- vorweg: das betreffende NB ist nicht hier vor Ort. ABER ich hab gehoert dass es grad mal wieder hochgefahren ist. Gibts denn dann Schritte die hier zu tun sind - um ggf. das booten stabiler zu machen!?
Der Rechner ist nicht in deinem Besitz, b.z.w. noch nicht. Wenn Du keinen Zugriff per Netzwerk-LAN oder W-LAN zu diesem Rechner hast kannst Du von außen nichts machen. Auf beiden Rechnern muss ein LAN Router und Netzwerk eingerichtet sein mit TCP-IPv4 Netzwerkprotokoll. Nur dann kannst Du auf diesem PC Einstellungen ändern. Mit einem W-LAN Router kannst Du auch mit dem Handy auf den Rechner Zugreifen.
Auf diesem Rechner ist Windows. Bei Windows XP konnte ich in der Systemsteuerung einen Stand-by Modus aktivieren vielleicht funktioniert der auch bei Win 10.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (03.08.2022, 03:32)


lino

Fortgeschrittener

6

03.08.2022, 10:29

Hallo u. guten Morgen Ubuntuli

vielen Dank für deine Rückmeldung und die Erläuterungen.

- vorweg: das betreffende NB ist nicht hier vor Ort. ABER ich hab gehoert dass es grad mal wieder hochgefahren ist. Gibts denn dann Schritte die hier zu tun sind - um ggf. das booten stabiler zu machen!?
Der Rechner ist nicht in deinem Besitz, b.z.w. noch nicht. Wenn Du keinen Zugriff per Netzwerk-LAN oder W-LAN zu diesem Rechner hast kannst Du von außen nichts machen. Auf beiden Rechnern muss ein LAN Router und Netzwerk eingerichtet sein mit TCP-IPv4 Netzwerkprotokoll. Nur dann kannst Du auf diesem PC Einstellungen ändern. Mit einem W-LAN Router kannst Du auch mit dem Handy auf den Rechner Zugreifen.
Auf diesem Rechner ist Windows. Bei Windows XP konnte ich in der Systemsteuerung einen Stand-by Modus aktivieren vielleicht funktioniert der auch bei Win 10.



Danke für die Hinweise.

Ich bin am Wochenende vor dem Notebook - m.a.W. dann hab ich Gelegenheit das auch mal mit der neuen Knoppix-DVD zu starten.


Viele Grüße
Lino :)
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7

03.08.2022, 11:10

ABER ich hab gehoert dass es grad mal wieder hochgefahren ist

Bitte nicht!!!
Das ist ja der beste Weg, die letzte Chance sinnlos zu vergeuden.
Wenn von der (vermutlich defekten) Platte gebootet wird, dann wird diese ja extrem belastet und viele Dienste laufen im Hintergrund und machen Traffic.
Gebot der Stunde ist es aber, so wenig wie möglich Traffic und die Platte so gut wie gar nicht nutzen. Nochmal: Datenrettung an einer defekten Platte geht nicht, mit keiner SW auf der ganzen Welt (bzw ist das dann Sache für echte Profis und kostet echtes Geld).

Ich denk dass man - wenn ich mit Knoppix den Rechner starte dann sollte ich doch (wie mit jedem anderen beliebigen Linux-Lifesystem ) dann in der Lage sein, die Daten auslesen zu koennen, dann vor allen Dingen, wenn das NTFS gemountet werden kann und die Partitionstabelle noch intakt ist.

Genauso.
Das sollte der allererste Versuch sein, denn es erzeugt die geringste Beanspruchung für die Platte. Nur dann, wenn das Dateisystem beschädigt ist, kann eine gezielte Reparatur erfolgen. Am einfachsten über die Menüs innerhalb von gparted.
Sobald die Daten sichtbar sind, alles kopieren, was gebraucht wird.
Datenrettung, also das Anfertigen eines Images, ist erst der nächste Schritt. Mittels ddrescue. Das kann sich einer defekten Stelle "von mehreren Seiten" aus nähern und mehrmals versuchen, erfolgreich zu lesen. Damit hat man größere Aussichten, doch noch was zu lesen, aber es beansprucht die Platte aber ziemlich. Und wenn die eh schon wackelt, ist das eben riskant.

Ich bin am Wochenende vor dem Notebook - m.a.W. dann hab ich Gelegenheit das auch mal mit der neuen Knoppix-DVD zu starten.

Ob neue oder alte Version ist egal. Die entsprechenden Tools sind unverändert. Lieber von einem Stick booten, geht doch viel schneller und bequemer und falls nicht allzu viele Daten und keine großen Dateien, könnten die direkt auf den Stick gesichert werden.

RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 976

Geschlecht: Männlich

8

03.08.2022, 14:51

Hi Lino

Falls der Win10-Rechner noch läuft:
Administrativen CommandPrompt (also Start/Ausführen bzw Suchen/Cmd
Rechte Mausklick "Ausführung als Administrator")
In der schwarzen Box mit weisser Schrift dann eingeben;

Quellcode

1
wmic diskdrive get status
Ist der Status okay, dann liegt ein logischer Fehler vor und die Platte hat keinen Defekt.
Also die Daten mit Hilfe vom laufenden Windows auf einen USB-Stick oä ziehen

Ist der Status nicht okay, dann kannst du dir das SmartTag der Platte angucken mit Hilfe von

Quellcode

1
wmic /namespace:\\root\wmi path MSStorageDriver_FailurePredictStatus


Die einzelnen Parameter werden bei Microsoft beschrieben und mit Google kannst du ja umgehen.

Bei logischen Fehlern sollten Schreibversuche auf die Platte vermieden werden, sie bügeln dann ggf gute Daten.
Bei einem physikalischen Fehler sollte auch das Lesen minimiert werden, daher mit Knoppix booten, Platte mounten, Daten kopieren.
Dann umount und Platte spiegeln bzw imagen in eine Datei.
Mit der Datei dann weitere Versuche unternehmen.
Mounten kannst du die komplette Datei, das loop-Device bekommt dann noch ein loop0p1, loop0p2, ....

Notfalls musst du hier Mal suchen, hab vor Jahren mal die Berechnungsroutine hier vorgestellt damit man die vorherigen Sektoren beim Mount überspringen kann.


@ubuntuli
1. Was hat ein WLAN-Router mit der Möglichkeit des Handy-Zugriffs zu tun ?
2. Warum muss es IPv4 sein ?
Die Public endet incoming an deiner Fritzbox/Speedbox/... und es muss genatted werden damit durchgereicht wird. Da ist eine IPv6 schon schöner, die geht durch bis hinten hin.
Auf Wunsch gibt es nur noch Text und keine Bilder mehr in der Signatur.
Keine ? ....... :evil:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
.
    ~
   - -          M
   /V\         - *
  // \\        /V\
 /( _ )\      // \\
  ^~ ~^      /( _ )\
              ^~ ~^

lino

Fortgeschrittener

9

03.08.2022, 16:30

Hallo Pit hallo RalfonLinux, hallo Ubuntuli,



vorweg: hier nur ganz kurz ich muss gleich los.

Ich bin froh dass ihr nochmals geschrieben habt. So einen kleinen GAU hat man nicht alle Tage -( ist nicht auf meinem RECHNER aber immerhin ganz ganz in der NÄHE sozusagen) - ich find Eure IDEEN u. Tipps klasse.

Werde das alles abends genauer durchlesen.


Ich halt euch dann auf dem LAUFENDEN.


Viele Grüße u. eienen schoenen ABend.


Lino :)
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10

03.08.2022, 17:25

Falls der Win10-Rechner noch läuft:


obwohl ich ja fast immer deiner Meinung bin, möchte ich hier doch einwerfen: wenn das Ding noch so gut läuft, warum macht man dann nicht sofort auch ein Backup der wichtigen Daten? Das hat doch kein Knoppix nötig und auch sonst keine spezielle SW oder Tricks.
Wer es trotz aller Warnzeichen darauf anlegt, lieber noch ein wenig mit dem halbtoten System zu spielen, der kann auch getrost auf seine Daten verzichten! So wichtig sind ihm die dann ja nicht.

Weshalb ich meinen Einspruch geltend mache, ist das übliche Windows-Getue. Und auch das hat man als Nutzer zwar einigermaßen in der Hand, aber wen kümmert das denn schon?
Nebenbei ist OS-X oder ein System mit einem der großen Freien DEs ja nicht viel besser. Es laufen ja heutzutage eine ganze Reihe von Diensten, die dauernd auf die Platte zugreifen. Indizierungsdienste, zum schnellen Finden der Daten (weil sich ja niemand mehr merkt, wo diese liegen und man lieber eine KI befragt), Virenscanner, die außer Systemlast auch wirklich heftig auf Plattenaktivität entfalten und außerdem womöglich auch noch einen eigenen Idizierungsdienst etablieren, Performance-Verbesserer und Lösch-Berater, Dateisystem-Überwacher und was weiß ich noch alles. Deshalb halte ich es nicht für eine gute Idee, bei derartigen Problemen und gleichzeitigem Wunsch, noch irgendwelche Daten sichern zu wollen, das gestörte System überhaupt nochmal zu starten.

Was man da für ein System bootet, also am installierten System vorbei, ist hingegen sehr egal. Nur eben nicht von dieser Platte. Und wenn man bootet, dann in der einzigen und deutlichen Absicht, die benötigten Daten zu kopieren und nicht, um noch irgendwelchen Firlefanz zu treiben!
Wer sich nicht mal in solch einer Situation an die notwendigsten Prioritäten halten möchte, verliert dann eben seine Daten und ich sage mal: das wird dann auch kein Schaden sein, denn wer wirklich wichtige Daten hat, hütet diese auch und verspielt sie nicht einfach.

lino

Fortgeschrittener

11

05.08.2022, 21:31

hallo und guten Abend Pit, hallo Ubuntuli, hallo RalfonLinux,


also - ich hab die Woche versucht mit einer Live-DVD das ganze anzugehen.

ich hab die Partitionen unter Gparted angesehen - und darüber hinaus noch versucht die Partition zu mounten


[attach]1249[/attach]

[attach]1250[/attach]

[attach]1251[/attach]


Es ist ein Lenovo G 780 mit einer Festplatte von einem TB Größe.


Frage: ist hier in diesem System etwas besonderes zu beachten !?
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12

06.08.2022, 00:03

Hallo lino.
Ich habe auf VBox mit dd Option probiert. Ich hatte dd 2014 benutzt um eine Festplatte vor dem Verkauf zu löschen und mit =zero komplett mit Nullen überschrieben und neu Formatiert.
Seit ungefähr 2014 weiß ich dass das Rückwerts -R Kopieren am häufigsten benutzt wird.
Ich habe nicht dd_rescue benutzt sondern dd und ddrescue.

Wie sind die Platten eingebunden.
$ hwinfo --short

Beide Platten müssen ausgehängt werden.
$ su
# umount /dev/sda1
# umount /dev/sdb1

Klonen mit dd das Ziel muss mindestens so groß sein wie die HD sda/
# dd if=/dev/sda1 of=/dev/sdb1 =Erfolgreich

Mit Bootsektor habe ich nicht getestet.
# dd if=/dev/sda1 of=/dev/sdb1 bs=512count=1

ddrescue [Optionen] [Quell-Laufwerk] [Ziel-Laufwerk] [Pfad zur Protokoll-Datei]

-f [Force] Muss immer verwendet werden, wenn als Ziel ein anderes Laufwerk genutzt wird und keine Image-Datei.

Log-Datei Anlegen falls ddrescue Unterbrochen wurde wird an diesem Punk Fortgesetzt.
Die Festplatte rückwärts lesen kann sinnvoller sein. Du siehst Geschwindigkeit Kb/s und Prozent %. Ob die Kopie auf sda/ als HD Booten kann habe ich nicht geprüft.
$ su
# ddrescue -f -R /dev/sda1 /dev/sdb1 /home/knoppix/Desktop/log0.log =erfolgreich

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (06.08.2022, 02:22)


lino

Fortgeschrittener

13

06.08.2022, 09:47

hallo und guten Morgen Ubuntuli



vielen vielen Dank für Deine Antwort mit den tollen Ideen. Das ist superwertvoll. Ich werde mich später da dran machen.



Ich habe auf VBox mit dd Option probiert. Ich hatte dd 2014 benutzt um eine Festplatte vor dem Verkauf zu löschen und mit =zero komplett mit Nullen überschrieben und neu Formatiert.
Seit ungefähr 2014 weiß ich dass das Rückwerts -R Kopieren am häufigsten benutzt wird.
Ich habe nicht dd_rescue benutzt sondern dd und ddrescue.

Wie sind die Platten eingebunden.
$ hwinfo --short

Beide Platten müssen ausgehängt werden.
$ su
# umount /dev/sda1
# umount /dev/sdb1

Klonen mit dd das Ziel muss mindestens so groß sein wie die HD sda/
# dd if=/dev/sda1 of=/dev/sdb1 =Erfolgreich

Mit Bootsektor habe ich nicht getestet.
# dd if=/dev/sda1 of=/dev/sdb1 bs=512count=1

ddrescue [Optionen] [Quell-Laufwerk] [Ziel-Laufwerk] [Pfad zur Protokoll-Datei]


x/Desktop/log0.log =erfolgreich


Nochmals vielen Dank! Ich meld mich u. halte Dich / euch alle hier auf dem Laufenden.

Viele Grüße
#Lino
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14

06.08.2022, 20:13

Nochmals vielen Dank!


bulllshit.
Wofür denn Dank?
Das konntest du alles auch in viel besseren Beiträgen im Netz finden. Niemand hier hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und die notwendigen Maßnahmen haben gar nichts mit Knoppix zu tun.

Du lieferst einige Bilder und wenn ich die richtig interpretiere, deuten sie darauf hin, dass die Partition mit den gewünschten Daten NTFS formatiert und verschlüsselt ist.
Wenn dem so ist: ENDE

Fast keines der gebräuchlichen Verschlüsselungs-Systeme aus der Windows-Welt, funktioniert auch in der Linux-Welt.
Deshalb lassen sich die Dateisysteme nicht mounten.

Die beste Empfehlung ist aber nicht, die Laufwerke zu entschlüsseln, weil das unglaublich viel Datenverkehr erzeugt und genau dieses bei sterbenden Platten vermieden werden muss.
In diesem Fall versucht man am Besten, das System zu booten und zu retten, was noch zu retten ist. Schnell, ganz gezielt und ohne Firlefanz. Also womöglich Virenscanner abschalten und so weiter.

lino

Fortgeschrittener

15

06.09.2022, 18:18

vielen Dank für Eure Tipps.


Hab ein MediaCreationTool21H2 als ISO-Datei auf USB hergestellt. Nun komm ich in die erweiterten Startoptionen rein. Das ist schonmal gut

Hier gibts verschiedene Optionen

[attach]1259[/attach]

auf der Kommandozeile hab ich mal den Befehl abgesetzt:


Quellcode

1
wmic diskdrive get status



soweit ich erinnere, kam dann ein solches Resultat heraus
[attach]1258[/attach]


Was würdet ihr denn nun noch machen!?


Nebenei bemerkt: eine kpl. Installations-DVD hab ich hier nicht.
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16

07.09.2022, 22:27

Hallo Lino.
Ich glaube was Du gerade benutzt ist ein MS Basiertes Programm.
Bild 2 sieht aus wie DOS-Ebene gib mal „ dir „ ein siehst Du dann Verzeichnisse?
oder links unten Anklicken bei „Eingabeaufforderung C:\“ wenn dann Verzeichnisse zu sehen sind ist das DOS.
Versuche mal rechts unten „System wiederherstellen“
Ich glaube Du hast bei Win auf HD keine Wiederherstellungspunkte gesetzt. Ich hatte die bei Win XP eingerichtet und konnte auf das letzten mir bekannten Datum Win neu Starten das Win noch Funktioniert.
Ich hoffe Du siehst dann eine Liste mit Datum/Uhrzeit. Dann klickst Du jedes Datum an vom Jüngsten zu Ältesten bis Win wieder Startet damit Du Daten sichern kannst.

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17

07.09.2022, 23:01

Nebenei bemerkt: eine kpl. Installations-DVD hab ich hier nicht.
Du hast vielleicht leider nur für diesen PC eine Recover DVD das kenne ich seit 2019 damit kann man vielleicht Reparieren aber nicht neu Installieren.

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18

08.09.2022, 00:57

Was würdet ihr denn nun noch machen!?
wmic:root\cli>
Das Programm wmic läuft mit Administrator Rechten :root, es wurde gestartet, hier wartet dieses Programm wmic auf eine Eingabe, einen Befehl oder Kommando. Jetzt musst Du Informationen über das Programm wmic suchen was Du jetzt eingeben kannst oder musst.
Muss es der Befehl wmic diskdrive get status sein? Gibt es andere Befehle? Andere Optionen für wmic? mit Status fragst Du bestimmt den aktuellen Zustand ab. Gibt es eine Option Recover, Reset oder irgend etwas ähnliches?

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (08.09.2022, 01:45)


19

08.09.2022, 07:26

Nun komm ich in die erweiterten Startoptionen rein. Das ist schonmal gut


ich verliere mich da gerade ein wenig, aber wozu ist das schonmal gut?

lino

Fortgeschrittener

20

08.09.2022, 13:02

Hallo ihr Beiden,


danke für Eure Rückmeldungen :)


@Ubuntuli: also ja du hast hier natürlich Recht: ich hab - ja doch die Installationsmoeglichkeit.

Doch - und das ist wichtig. Ich will hier reparierend aktiv werden. M.a.W. : ich muss drauf achten, dass ich da nicht nur ne neue Installation drüberbügle.

Und ich hoffe dass ich das hinkrieg - also dass ich die bestehende Installation reparieren kann - mit Hilfe des Sticks
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21

08.09.2022, 19:01

Und ich hoffe dass ich das hinkrieg - also dass ich die bestehende Installation reparieren kann - mit Hilfe des Sticks


du hast das also so weit analysiert, dass du ein zerstörtes System für verantwortlich hältst und nicht eine defekte Festplatte?
Nur dann kann dein Vorgehen ja einen Sinn machen.

Systeme zerstören sich nicht von selbst, darüber solltest du mal nachdenken.
Besonders nicht Win10, das im allgemeinen sehr gut und stabil funktioniert. Wenn die HW tatsächlich in Ordnung ist, hast du "einen Zerstörer" auf dem System und solltest dich davor hüten, den zu behalten.

Alleine, dass ein Rechner nur noch ab und zu bootet und dann aber sogar benutzbar ist, dürfte so in etwa die seltsamste "Systemzerstörung" sein, von der ich je gehört habe.
Deshalb bezweifele ich ein wenig die Fehleranalyse, die du uns ja auch nicht übermittelt hast.

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22

09.09.2022, 02:27

Zwei wichtige Fragen muss ich dir stellen.
Ist auf diesem Win 10 Notebook EFI auf sda1 FAT32 Installiert?
Kannst Du eine Linux DVD mit Taste F11 EFI: DVD Booten? Es kann auch eine Ubuntu DVD sein bei Ausprobieren das ist ähnlich wie Knoppix.
Um die Festplatte auf Fehler zu Prüfen kenne ich fsck dazu musst Du Linux Booten.

lino

Fortgeschrittener

23

09.09.2022, 11:54

hallo u. guten Morgen lieber Ubuntuli, :)

vielen Dank für deine Rückmeldung. Freue mich sehr. Du bist immer sehr sehr hilfsbereit. Das freut mich sehr!

Zitat


Zwei wichtige Fragen muss ich dir stellen. Ist auf diesem Win 10 Notebook EFI auf sda1 FAT32 Installiert? Kannst Du eine Linux DVD mit Taste F11 EFI: DVD Booten? Es kann auch eine Ubuntu DVD sein bei Ausprobieren das ist ähnlich wie Knoppix.
Um die Festplatte auf Fehler zu Prüfen kenne ich fsck dazu musst Du Linux Booten.


ich muss gucken - ich hab das Notebook nicht vor mir - komme aber am WE da ran.

Also - das Notebook - ein Lenovo G780 - etwa 10 Jahre alt - fährt nicht mehr hoch. Und ja; Habe auch schon versucht, das mit einer Linux-Live-DVD anzugehen - m.a.W. die DATEN zu sichern.

Was ich bereits vor Wochen schon gemacht habe - ich hab mit zwei Linux-Live-Systemen mal gearbeitet:

zum ersten; Also ich hab via GParted auf die Partitionen gesehen. Es ist ja so: es ist m.E. ja grundsätzlich möglich mit einem beliebigen Linux-Lifesystem müsste ich ja in der Lage sein, die Daten auslesen, sofern das NTFS gemountet werden kann und die Partitionstabelle noch intakt ist. Also hier - da hab ich mit einer MX-Linux-Live-DVD Mx 21.1 - hab ich via Gparted-Anwendung auf die Partitionen gesehen.

[attach]1260[/attach]

Hier - hier hab ich via EndeavourOS - mit diesem Live-System versucht die Partition zu mounten - hier wurde ein Passwort gefragt - was m.E. sehr sehr ungewöhnlich ist.

Jetzt kommts aber: Ich hab gestern nochmals mit MX Linux 21(Wildflower) das gebootet. Und siehe da:
[attach]1261[/attach]

Diese Ansicht - (die ich noch am Mittwoch hatte (vgl. das entsprechende Bild weiter oben im Thread - das hatte ich gestern nicht mehr. Das ist leider m.E. schon etwas besorgniserregend.
Bei dem gestrigen Versuch hab ich in GParted dann die 1 TB Platte des Lenovo nicht mehr gesehen. Die Initialisierung der Laufwerke - sie schlug gestern unter GPartet praktisch fehl.

[attach]1262[/attach]

Darüber hinaus: Beim Hochfahren der MX-Linux live DVD hab ich in den Protokollzeilen gesehen dass einige IO Errors gemeldet wurden. Da - also als ich das dann gesehen hab, da hab ich sofort gedacht: Ohhhh - Jetzt scheint sich der Zustand der Platte zu verschlechtern.

Dann hab ich das folgende Fazit gezogen: Muss nun versuchen, irgendwie weiter zu kommen. btw: würde denn ggf. ein Installationsmedium (m.a.W. einer Win 10 ) hier noch mehr helfen.
Dann - also an dieser Stelle dann, kam ich auf die Idee - es doch mit einem Windows-Recovery-Tool zu versuchen - was ich dann ja auch (siehe die Beiträge oben) versucht hab:

Es sieht so aus, als gäbe es einen Input/Output-Fehler... also ich komm nicht drum herum: es wird auf alle Fälle das Dateisystem überprüft werden müssen. Das sollte m.E. auf alle Fälle auch mit GParted möglich sein - (Rechtsklick auf die Partition: "Überprüfen"), Aber man kann das alternativ natürlich auch mit der "Eingabeaufforderung" unter Windows machen:

Ubuntuli - ich bin heute Nachmittag ( bzw. am Wochenende ) wieder am Notebook dran. Dann kann ich hier wieder berichten und mehr sagen.

An dieser Stelle muss ich das nochmals sagen: Lieber Ubuntuli: Freue mich sehr dass du dich so in die Themen reinarbeitetst. Du bist immer sehr sehr hilfsbereit. Das freut mich sehr!
Ich versuche am WE noch mehr herauszubekommen u. melde mich dann auf alle Fälle wieder.


Viele Grüße
Lino :)
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Beiträge: 1 411

Geschlecht: Männlich

24

09.09.2022, 14:53

- das Notebook - ein Lenovo G780 - etwa 10 Jahre alt - fährt nicht mehr hoch.
dieser Satz ist sehr wichtig! Hast Du in den 10 Jahren mindestens einmal das CMOS-Acku ausgewechselt?

Bei einem Aspire Laptop hatte ich nach etwa 8 Jahren das gleiche Problem. Ich hatte mir in einem PC Laden ein neues/aufgeladenes CMOS-Acku besorgt dann konnte ich diesen Rechner wieder Starten. Ich nenne das mal Punkt 0 vor der Fehlersuche.
Auf Foto 3 sehe ich sda keine EFI-FAT32 Partition.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (09.09.2022, 15:18)


25

09.09.2022, 15:32

nun hört aber mal auf, lauter wirres Zeugs zu machen. Das ist ja schrecklich!
Was soll denn der Blödsinn, zB mit den vielen unterschiedlichen Betriebssystemen?

Bios-Batterie erkennt man am Verhalten des Rechners und wenn man im Bios kein aktuelles Datum sieht (das vorher natürlich mal vorhanden gewesen sein muss). Dann sind oft auch andere Dinge verstellt, die man einfach dann wieder für jeden Systemstart neu einstellen muss, weil sie eben nicht gespeichert werden. Manchmal ist aber auch nur die Zeit kaputt.

Die erste Frage ist: weshalb bootet der PC nicht.
Wenn er mit allen Live-Systemen gut gebootet hatte, ist das schon mal gut. Das grenzt den Fehler dann auf Festplatte oder Motherboard ein.
Festplatte ausbauen, an einen Adapter an einem anderen PC hängen, kann das Mainboard ausschließen. Leider weiß ich nicht, wie gut Windows von USB gebootet werden kann. Im Zweifel also Platte in einen anderen Rechner einbauen und sehen.
Andere Festplatte in alten PC einbauen und davon booten und Arbeiten ebenfalls.
Je nach Ergebnissen, weiß man dann mehr.
Und das ist kein dummes Gerede. Nur so kann mehr erfahren und das Umbauen schließt dann auch Kontaktprobleme aus, die ja jedenfalls vorab zu kontrollieren sind.

Wenn die Platte defekt ist, was ja auf Grund der Beschreibung sehr stark zu vermuten ist, sind alle Daten darauf Schrott.
Eine Platte, die derart unzuverlässig läuft, wird auch mit ddrescue keine guten Ergebnisse liefern. Zumal diese Tools ein Image der kompletten Platte erzeugen. Das bedeutet, die wollen viele Daten schreiben und das machen kaputte Platten schon mal gar nicht mit.

Datensicherung von gemounteten Partitionen ist viel besser, aber Win10 geht ja in einen Schlafmodus und speichert aktuelle Bearbeitungsstände in zwei oder drei Dateien. Das bedeutet, diese Stände kann man von außen nicht sehen und zwar egal, welches System man von außen bootet.
Ohnehin kann man fast nie Daten von verschlüsselten Partitionen sehen, es sei denn, das zweite System kann die gleiche Verschlüsselungsmethode und das könnte sehr wahrscheinlich nur in einem Windows der Fall sein, weil die unterschiedlichen Welten hier auf unterschiedliche Lösungen setzen.
Deshalb wird es bei verschlüsselten Partitionen (und ich meine das sah schon mal danach aus) nur und einzig sinnvoll sein, das Original-System zu booten und dann von dort Daten so schnell es geht zu sichern.
Alles andere ist unverantwortliche Spielerei und diesmal vermutlich auch mit Leichen.
Auch einen checkdisk kann man nicht auf verschlüsselte Partitionen loslassen.

Wenn die Platte Schrott ist und das steht für mich beinahe fest, ist das auch der Grund dafür, dass das System nicht mehr bootet.
Damit Ende.
Kein System der Welt und keine SW kann von toten Platten etwas lesen, auch, wenn die scheinbar noch "sichtbar" sind. Sichtbar sind doch nur die Device-Einträge und die kommen vom Kontroller und nicht von irgendwelchen Daten der Platte.
Sieht man aber die Platten, dann kann man mit smartmontools nachsehen oder gsmartcontrol als GUI benutzen, um Fehler der Platten zu lesen, den Zustand zu erfahren.

Was ihr hier rum hampelt ist doch keine seriöse Fehlersuche, das ist Kindergarten. Da rennen wir einfach mal los und drehen uns ein wenig im Kreis und vielleicht geht es dann ja wieder.
Wenn ihr das nicht besser könnt, solltet ihr lieber die Finger von solchen Sachen lassen.

lino

Fortgeschrittener

26

09.09.2022, 16:53

@Pit: Auf eines kann man sich hier verlassen.

... dass deine Kommentare toxisch sind - und immer toxischer werden; das ist sicher.

und das seit Jahren. Sieht iwie echt irre aus: ich mein deine Beiträge - die sind so voller Groll, Zorn, übler Rede: ich les die praktisch nicht mehr.


Und jetzt mal im Ernst: geht das denn nur mir so!? Muss doch anderen auch auffallen. 8)


Wenn man Spaß an Linux hat - "put the fun back in Computing" (Motto auf Distrowatch) dann bist du, lieber Pit das (lebende) blanke Gegenstück: du scheinst kein schönes Leben zu haben. Zumindest wirkts voll so. :rolleyes:

srry aber - deine Beiträge sind / wirken wie ein beredtes Zeugnis

Schönes Wochenende, - allen hier! :)


Und vielen Dank an alle pos. Beiträger hier - allen Voran Ubuntuli - dessen Beiträge immer hilfreich sind - und null komma null so voller Rumkotzerei wie deine Pit.
Man merkt unmittelbar: Ubuntuil ist halt ausgeglichen und hat 100 pro ein schöneres Leben ... :)
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27

09.09.2022, 17:50

und das seit Jahren. Sieht iwie echt irre aus: ich mein deine Beiträge - die sind so voller Groll, Zorn, übler Rede: ich les die praktisch nicht mehr.


für diese Rückmeldung danke ich dir sehr.
Warum nicht eher?

Nur um das klar zu stellen: mein Leben ist super und ich bin ausgesprochen glücklich und zufrieden.
Mich nerven andere Leute immer mehr, das stimmt. Da habe ich immer weniger Nerven, gegen die immer gleichen Dummheiten zu kämpfen.

Was dieses Forum angeht, muss das ja aber auch gar nicht sein.

Aber sag mal ehrlich, ob du glücklicher bist, wenn ich deinen Einsatz lobe und dein Engagement und dich dann mal noch auf diese oder jene Idee bringe? Oder wenn ich tabula rasa rede.
Ich arbeite seit über 30 Jahren damit, Fehler zu finden und mache das ziemlich gut, sonst könnte ich davon nicht leben.
Das hat mir auch in Fragen mit Knoppix oder Linux immer geholfen: analytisch denken und nicht mystischen Unsinn glauben oder irgendwas machen, was irgendwann vielleicht mal geklappt hat.
Weißt du, es regt mich wirklich auf, wenn Leute meinen, sie brauchen nur ein Knoppix einzuwerfen und können dann ihre Daten retten. Weil damit nämlich ein vollkommen falscher Ansatz für den Gebrauch Freier SW geschaffen wird. Es ist ein Mythos der nicht gut tut und an den nur Verblendete und Ahnungslose glauben.

Nein, man muss sich damit auskennen und wissen, was man tut und aus deinen Beiträgen und denen von ubuntuli geht das leider ganz und gar nicht hervor.
Das hat nun wirklich überhaupt nichts mit meinem vermeintlich verpfuschten Leben zu tun, sondern das sind technische Tatsachen, sofern man diese aus den Beiträgen überhaupt heraus lesen kann.

Wenn dann die Beiträge, die vielleicht technisch gesehen relevant sind, geflissentlich ignoriert werden und statt dessen irgendwelcher Woodoo betrieben wird, kann ich nicht ganz umhin, manchmal die Geduld zu verlieren.
Meist ist das ein Grund, weswegen ich überhaupt noch aktiv werde, weil ich nicht gut zusehen kann, wie Leute alles falsch machen, ohne etwas dazu zu sagen.
Deshalb sehe ich dann besser gar nicht mehr zu, denn, womit du unbedingt richtig liegst: in diesem Forum gefällt es mir schon sehr lange nicht mehr und ich fühle immer irgendwelche Verpflichtungen, offene Fragen noch weiter zu verfolgen und gerate dabei immer wieder in die Falle.
Bisher. Immer wieder. Das ist schwach von mir.

Was den Spaß mit Linux angeht:
Weil ich kein gläubiger Linux-Fan bin, sieht meine Vorstellung von Spaß wirklich etwas anders aus.

KnoppixOpa

Schüler

Beiträge: 149

Geschlecht: Männlich

28

10.09.2022, 20:57

@Pit: Auf eines kann man sich hier verlassen.
... dass deine Kommentare toxisch sind - und immer toxischer werden; das ist sicher.
und das seit Jahren. Sieht iwie echt irre aus: ich mein deine Beiträge - die sind so voller Groll, Zorn, übler Rede: ich les die praktisch nicht mehr.
Und jetzt mal im Ernst: geht das denn nur mir so!? Muss doch anderen auch auffallen. 8)
Im Gegenteil, ich bewundere die Geduld von Pit !
Wieder und wieder versucht er, zu helfen und zu erklären.
Aber wenn seine Beiträge "praktisch nicht mehr gelesen" werden,
dann ist es nur zu verständlich, dass er irgendwann mal die Geduld verliert:

Zitat von »pit234a«

nun hört aber mal auf, lauter wirres Zeugs zu machen. Das ist ja schrecklich!
Was soll denn der Blödsinn, zB mit den vielen unterschiedlichen Betriebssystemen?
...
Wenn die Platte Schrott ist und das steht für mich beinahe fest, ist das auch der Grund dafür, dass das System nicht mehr bootet.
Damit Ende.
Kein System der Welt und keine SW kann von toten Platten etwas lesen, auch, wenn die scheinbar noch "sichtbar" sind.
...
Was ihr hier rum hampelt ist doch keine seriöse Fehlersuche, das ist Kindergarten. Da rennen wir einfach mal los und drehen uns ein wenig im Kreis und vielleicht geht es dann ja wieder.
Wenn ihr das nicht besser könnt, solltet ihr lieber die Finger von solchen Sachen lassen.
Ich muss Pit leider zustimmen.
Ich habe wie Pit auch schon einige Jahrzehnte mit Computern zu tun,
zum Beispiel einige Jahre mit einem solchen Gerät gearbeitet.
Und ja, "man muss sich damit auskennen und wissen, was man tut",
besonders wenn man auf 300 Rechner aufpassen muss, damit die alle das tun was sie sollen.

Statt hier herum zu motzen solltet Ihr lieber froh sein,
dass sich Leute wie Pit die Mühe machen, ihre Erfahrungen hier im Forum einzubringen.

Aber vielleicht muss Jeder seine schmerzlichen Erfahrungen selbst sammeln ...

29

10.09.2022, 22:01

Zwischenruf

Hallo
Ich muss Pit und KnoppixOpa vollkommen zustimmen.
Ich betrachte Pits Beiträge immer als sehr zielgerichtet und als sehr hilfreich. Auch wenn ich vielleicht nicht immer in allen Nutzungsdetail übereinstimmen würde.
Bei einigen Fragen und "Diskustionen" fühle ich mich sonst oft an das "s in, s out"-Prinzip erinnert und dann kann auch Pit daraus kein "aurum" machen.

KeyGKey

P.S.: Ich lese vielleicht öfters mit als ersichtlich, vorallem Pits Kommentare, aber meist versuche ich frei nach Wittgenstein zu agieren: "Worüber man nichts weiß, darüber muss man schweigen" und hoffe weiter hin von Pit Anregungen zu hören bzw. lesen zu können.

Der Beitrag von »lino« (24.09.2022, 22:30) wurde vom Autor selbst gelöscht (24.09.2022, 23:31).

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