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03.03.2006, 12:37

Puppy-Linux: ins Ram-schreiben gefaehrlich ?

Hallo - alle technik-Freaks und Fachleute !

Ich hab da mal ne Frage:
Es gibt doch dieses Puppy-Linux,
das man herrlich fuer alte und langsame PC-s verwenden kann.
Das rast wirklich sogar bei 128-MB-Ram-PCs mit 400Mhz... !

Diese Distri schreibt ins "Ram" -
Ist das jetzt genauso Hardware-vernichtend, wie wenn ich Tag-fuer-Tag per USB-Stick boote ?

Sprich: Macht so eine "Ram-Speichernde"-Distri auf kurze Zeit meine alten Ram-Riegel kaputt ?

( es ist keine dumme Frage - bitte im Voraus um Verstaendnis ! )
;-)

Gruesse ruex
.... eigentlich nicht schlecht ... dieses Linux ... bis auf das stundenlange Suchen nach ... einem richtigen ... Befehl ...

2

03.03.2006, 13:25

Aeh, das Benutzen eines PCs benutzt das RAM, die Riegel duerften alle permanent mit Strom versorgt sein. Ich glaube eher nicht, dass das ein Problem darstellt.

Wieso soll das Booten von USB-Stick ein Problem sein? Weil darauf auch geschrieben wird und Flash-Medien nur eine gewisse Anzahl von Schreiboperationen erlauben?

RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 936

Geschlecht: Männlich

3

03.03.2006, 23:49

Hallo ruex,

der RAM-Speicher ist extra daf?r gebaut worden, um mit einer bestimmten Geschwindigkeit unheimlich viele und schnelle Status-?nderungen abzuspeichern.
Da der RAM-Riegel dauerhaft am Systembus h?ngt, bekommt er so ca. 100Millionen ?nderungen mit, obwohl du garnichts im RAM speicherst.
Alle Befehle und Daten, die dein Rechner abarbeitet liegen auf der Festplatte / CD. Sie werden ins RAM kopiert. Sie werden vom RAM in die CPU geladen, dort abgearbeiten, und das Ergebnis landet wieder im RAM.
Wenn du jetzt KNOPPIX nimmst, hast du eine 700 MB gro?e Datei, welche immer H?ppchenweise ins RAM geladen wird. Wenn jetzt der Befehl der ben?tigt wird, mal nicht im RAM vorliegt, muss wieder nachgeladen werden. Das siehst du an dem Flackern der HDD/CD-LED.
Wenn du genug RAM hast, kannst du mittels knoppix toram auch alles im RAM vorhalten. Somit entf?llt das Nachladen, was durch die Mechanik schon nicht so schnell sein.

Die Speicherbausteine im USB-Stick haben im Gegensatz zu deinem RAM-Riegel aber noch eine Eigenschaft. Sie verlieren ihre Daten nicht, wenn du den Stecker ziehst. Das wird mit Hilfe von kleinen Kondensatoren erreicht. (Ein Kondensator kann Spannung speichern). Jeder Kondensator steht f?r ein Bit. Dieses Auf-/Umladen der Kondensatoren kann aber nicht dauerhaft funktionieren. Bei jeder Ladung wird etwas weniger wie vorher geladen, und nach x Ladevorg?ngen ist der "Ladepegel" so gering, das die Elektronik keinen Unterschied mehr feststellen kann. Somit ist das Bit kaputt.

Du siehst also, jede Anwendung schreibt ins RAM, manche sind bloss so abgespeckt, das sie komplett in 128 MB untergebracht werden k?nnen, und andere ben?tigen halt 1 GB daf?r.

Na, alles unklar ?

Ralf
Auf Wunsch gibt es nur noch Text und keine Bilder mehr in der Signatur.
Keine ? ....... :evil:

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04.03.2006, 18:05

Hallo Ralf,

Dankesch?n !

Das war jetzt mal wieder eine prima Mail.

?h?m, h?ngt das jetzt mit dem Ram zusammen, dass hier alles 3x steht ? )

;-)

gruesse ruex
.... eigentlich nicht schlecht ... dieses Linux ... bis auf das stundenlange Suchen nach ... einem richtigen ... Befehl ...

5

04.03.2006, 20:09

Da will jemand was f?r sein Ranking tun :lol:
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.

EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft

RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 936

Geschlecht: Männlich

6

04.03.2006, 20:13

Hallo,

als ich gestern die Meldung absetzen wollte, gabs eine Fehlermeldung:
Wegen Wartungsarbeiten kann der Vorgang nicht bearbeitet werden. Versuchen sie es sp?ter noch einmal. (?.?.)


Also habe ich es danach noch zweimal probiert.

Er muss dann alle Versuche eingetragen haben.

Ralf
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04.03.2006, 23:19

stimmt,
gestern wollt ich auch mal wieder rein -
da wars blockiert -
ich war schon erschrockn,
ob se dem Karl seinen account gel?scht hamm

;-)

und das so kurz vor der cebit . . .
.... eigentlich nicht schlecht ... dieses Linux ... bis auf das stundenlange Suchen nach ... einem richtigen ... Befehl ...

8

04.03.2006, 23:22

@Brack

hallooo,
mir ist exakt nach 2 Jahren und 9 Monaten mein erster 64MB-USB-Stick abgeraucht . . .
den hatt ich tagt?glich in Gebrauch . . .

in der Gebrauchsanweisung stand was von 100.000 Std.

... das w?r jetzt ne Rechenaufgabe ...
.... eigentlich nicht schlecht ... dieses Linux ... bis auf das stundenlange Suchen nach ... einem richtigen ... Befehl ...

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05.03.2006, 11:57

Es hei?t ja nicht das der Stick 100000 Stunden h?lt, und das garantiert dir auch keiner. Da steht vermutlich MTBF . Was die Abk?rzung f?r mean time between failures ist. ( mittlere Zeit zwischen Fehlern) Was ebenso hei?en kann das Teil kann dir nach 5 Stunden ausfallen Oder auch 200000 Stunden halten. . Dann kommt es auch noch drauf wie wird die einzelne Speicherzelle beansprucht. Wenn sich ein Linux auf einen USB Stick installiert dann nur f?r Rettungszwecke, zur normalen benutzung unbrauchbar. Genauso CF/SD Karten usw.
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
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