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1

17.07.2009, 12:16

Warnung vor Knoppix 6.0.1 und NTFS

Hi,

seit etwa einem Monat benutze ich Knoppix. Ich habe von Anfang an auch auf fast alle NTFS-Partitionen geschrieben (gelesen sowieso). Inzwischen habe ich Probleme mit den Partitionen, auf denen ich das gemacht habe. Teilweise lassen sich unter XP die Daten nicht mehr lesen.

Da andere Partitionen nicht betroffen sind, gehe ich davon aus, dass es an Knoppix liegt. Ich kann also nur dringend dazu raten, eigene NTFS-Partitionen für Knoppix anzulegen, falls Datenaustausch in Richtung XP gewünscht ist.

Das ganze ist zwar nur "gefühlt" so. Aber ich denke, dass es stimmt. Also bitte Vorsicht. :!:
MfG. Cottonwood.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cottonwood« (17.07.2009, 12:38)


RalfonLinux

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2

17.07.2009, 13:29

Da KNOPPIX nicht selber auf die NTFS schreibt ;), sondern sich diverser Module bemächtigt, wäre die Warnung nicht vor KNOPPIX, sondern vor dem entsprechendem Modul angebrachter.

Womit mountest du deine NTFS-Partitionen den ?

Ralf
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3

17.07.2009, 13:46

Warnung ... vor dem entsprechendem Modul

Ist schon klar. Aber dann versteht das ja kein Mensch mehr. ;)

Womit mountest du deine NTFS-Partitionen?

Sowohl mit dem Explorer als auch mit dem mount-Kommando.

Ich denke mal, dass es an den vielen kleinen Dateien liegt, die Windows ja in einer Art Container-Datei speichert.
Linux scheint die einfach in die Lücken zu stopfen. Und bei entsprechend voller Festplatte gibt es dann irgendwann Probleme.
MfG. Cottonwood.

RalfonLinux

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4

17.07.2009, 14:18

Zitat

Sowohl mit dem Explorer als auch mit dem mount-Kommando.

Ich denke mal, dass es an den vielen kleinen Dateien liegt, die Windows ja in einer Art Container-Datei speichert.


Sorry, aber jetzt verstehst du mich nicht.
Welches Modul verwendest du, wenn du deine NTFS-Platte gemountet hast ?

Wieso werden viele kleine Dateien von Windows in einem Container gepackt ?
Von welchen Lücken sprichst du ?

Ralf
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5

17.07.2009, 15:07

Welches Modul? Sorry, aber die Frage verstehe ich wirklich nicht. Welches Modul verwendet denn Knoppix 6.0.1?

Die Containerdatei heisst Master File Table (MFT). In ihr stehen die Verwaltungsinformationen für die Dateien. Sehr kleine Dateien werden direkt in der MFT abgelegt.
Ich spreche von den Lücken, die durch Löschen und Einfügen von Dateien automatisch im Filesystem entstehen.
MfG. Cottonwood.

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6

19.07.2009, 15:25

Würde mal sagen dass das Modul ntfs-3g heißt ;), siehe

http://www.ntfs-3g.org/

damit mountet Knoppix NTFS-Partitionen. Der Treiber ist da vom April 2009, schau da ab und an ma nach obs nen neuen gibt und ne Verbesserung dahingehend wird mit Sicherheit eine neue Revision bringen.


mfg Jack

RalfonLinux

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7

20.07.2009, 17:29

Das verwendete Modul findest du heraus, wenn du in einer Shell einfach mal mount angibst.
Es gibt 2 NTFS-Module, und je nach dem, welches du verwendest, könnte es buggy sein. (fuse=libntfs oder ntfs-3g)

Die MFT ist kein Container, sondern eine Liste mit Zeigern auf Dateianfängen.
In dieser Liste werden KEINE Dateien gespeichert.
Wie sollte das BS denn unterscheiden können, ob

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0xB8h 0x00h 0x4Ch 0xCDh 0x21h 
ein Zeiger ist, oder der Exit-Code eines Programms ?

Ralf
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21.07.2009, 22:35

habe zwar version 5.xx aber auch bei mir hat es probleme gegeben im rahmen einer datenrettung wurden nicht alle daten kopiert auf das ziellaufwerk. deshalb kann auch ich nur zur äussersten vorsicht raten. alles was beim ersten kopiervorgang übersprungen wurde lies sich aber ohne meldung nachkopieren.

RalfonLinux

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9

22.07.2009, 18:59

Zitat

deshalb kann auch ich nur zur äussersten vorsicht raten

Vorsicht, noch bist du nicht fertig.
Vllt läuft ja doch ein Task im Hintergrund ?

Ralf
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10

17.08.2009, 17:12

Das verwendete Modul findest du heraus, wenn du in einer Shell einfach mal mount angibst.
Es gibt 2 NTFS-Module, und je nach dem, welches du verwendest, könnte es buggy sein. (fuse=libntfs oder ntfs-3g)

Danke für den Tipp. Der hilft mir möglicherweise an einer anderen Baustelle wieder, nämlich beim Mounten von "shared folders" innerhalb der SUN VirtualBox. Das klappt nämlich bisher nicht bei mir.

//Edit: Bei mir steht so etwas wie fuse nicht:

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knoppix@Microknoppix:~$ su
root@Microknoppix:/home/knoppix# mount
rootfs on / type rootfs (rw)
/dev/root on / type reiserfs (rw)
proc on /proc type proc (rw)
sysfs on /sys type sysfs (rw)
usbfs on /proc/bus/usb type usbfs (rw)
tmpfs on /tmp type tmpfs (rw,size=1048576k)
udev on /dev type tmpfs (rw,size=20480k)
tmpfs on /dev/shm type tmpfs (rw,size=1048576k)
devpts on /dev/pts type devpts (rw,mode=1777)
root@Microknoppix:/home/knoppix# 



Die MFT ist kein Container, sondern eine Liste mit Zeigern auf Dateianfängen.
In dieser Liste werden KEINE Dateien gespeichert.

Sehr kleine Dateien und Verzeichnisse werden in der MFT direkt abgespeichert.
MfG. Cottonwood.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cottonwood« (17.08.2009, 17:23)


RalfonLinux

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11

17.08.2009, 18:04

Schau dir bitte mal das Original in der englischen WP an.
Dort im Unterpunkt "Resident vs. non-resident files" zu finden.
Es werden nur Daten abgespeichert, welche max 700-800Bytes haben, keinen langen Dateinamen, nicht komprimiert, und keinerlei ACL (=AccessControlList) haben.
Da bleiben nicht viele Dateien über. Es wird der Platz der FileAttribute benutzt, um dort die Daten abzulegen.
In meinen Augen handelt es sich dann aber nicht um eine Datei, sondern um einen "aufgebohrten" MFT-Eintrag. Leider ist nicht zu erkennen, seit wann dieses Verfahren angewendet wird.
Ist mir aber unter NTFS2.x und 3.x noch nicht unter gekommen..


Aber was soll's...


Zitat

//Edit: Bei mir steht so etwas wie fuse nicht:

Scheinbar ist kein NTFS-Datenträger bei dir eingebunden.
Bei mir kommt z.B. ...

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/dev/sda9 on /home type ext3 (rw,acl,user_xattr)
/dev/sda10 on /tmp type ext3 (rw,acl,user_xattr)
/dev/sda2 on /windows/C type fuseblk (rw,noexec,nosuid,nodev,allow_other,default_permissions,blksize=4096)
/dev/sda5 on /windows/D type vfat (rw,noexec,nosuid,nodev,gid=100,umask=0002,utf8=true)
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Beiträge: 711

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12

17.08.2009, 22:01

Das ist ja das Problem. Wie ich schon sagte:

Das klappt nämlich bisher nicht bei mir.
MfG. Cottonwood.

RalfonLinux

Erleuchteter

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13

18.08.2009, 14:40

VirtualBox verwende ich nicht, kann dir also daher nicht sagen, was "shared Folder" sind.
Kenne es aus QEMU so, das die Ordner über das normale NFS bzw. CIFS angesprochen werden.
Dafür müssen diese aber vom Wirt freigegeben/veröffentlicht werden.

Somit greift dein Linux also auf die Partiton zu, und shared sie.
Deine Gast-BS kann dann via Netzwerkprotokoll dem Wirt sagen, lösch die Datei XYZ, und dein Wirt löscht sie.

HtH
Ralf
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klaus2008

Meister

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14

18.08.2009, 16:08

Shared Folder unter Sun VirtualBox 3.0.4 auf Windows XP

Hallo!

Eigentlich sollte man hierfür einen neuen Thread einrichten, weil man das kaum wiederfinden wird...

Um einen gemeinsamen Ordner unter VirtualBox 3.0.4 auf einem Windows XP Host zur Benutzung in einem Knoppix-Gast einzurichten bin ich folgendermaßen vorgegangen.
1. Erstellen des gemeinsamen Ordners unter Windows XP, bei mir I:\Shared_Folder
2. Eintragen des gemeinsamen Ordners in der Sun VirtualBox bei ausgeschalteter Knoppix-Maschine
3. Start der Knoppix-Maschine
4. Installation der Gasterweiterungen in der laufenden Knoppix-Maschine
5. Als Root Mountpoint mittels

Quellcode

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mkdir /media/shared_folder
angelegt
6. Neustart des Knoppix
7. Als Root

Quellcode

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modprobe vboxvfs
ausgeführt
8. Als Root

Quellcode

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mount -t vboxsf Shared_Folder /media/shared_folder
ausgeführt
9. Als Root

Quellcode

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echo Hallo >/media/shared_folder/Hello.txt
ausgeführt
10. Unter Windows XP die Datei I:\Shared_Folder\Hello.txt gefunden.

Gruss Klaus

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15

18.08.2009, 17:14

Danke Klaus. Das war das bei mir fehlende "modprobe vboxvfs".

Jetzt lohnt sich wohl kein neuer Thread mehr, oder?

Was macht das modprobe eigentlich?
MfG. Cottonwood.

klaus2008

Meister

Beiträge: 2 714

Geschlecht: Männlich

16

18.08.2009, 17:47

Mit modprobe kann man Kernelmodule laden und auch wieder entfernen.

Quellcode

1
man modprobe
Bei der Installation der Gasterweiterungen werden einige Kernelmodule für die Unterstützung der VirtualBox installiert (z. B. vboxvideo für die Grafik). Aus irgendeinem Grunde wird das Modul vboxvfs für die Unterstützung der gemeinsamen Ordner nicht automatisch geladen. Man kann dieses Kernelmodul entweder manuell laden oder als Root in die Datei /etc/modules eintragen, z. B.

Quellcode

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echo vboxvfs >> /etc/modules
Dann wird es beim Systemstart automatisch geladen, so dass nur die mount-Anweisung zum Einbinden des gemeinsamen Ordners ausgeführt werden muss.

Gruss Klaus

Beiträge: 711

Geschlecht: Männlich

17

18.08.2009, 17:58

Ich danke dir. Ich werde das mal einbauen. :thumbsup:

Hab ich gemacht. Alles bestens. Übrigens kann man auch den Mount automatisieren. Einfach in die /etc/rc.local einbauen:

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#!/bin/bash
#
# rc.local
#
# Start local services after hardware detection

SERVICES="cups"

for i in $SERVICES; do
 [ -x /etc/init.d/"$i" ] && /etc/init.d/"$i" start >/dev/null 2>&1
done
sudo mount -t vboxsf -o uid=knoppix,gid=knoppix share /home/knoppix/Desktop/Datenaustausch
exit 0
MfG. Cottonwood.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Cottonwood« (19.08.2009, 01:22)


klaus2008

Meister

Beiträge: 2 714

Geschlecht: Männlich

18

19.08.2009, 23:12

Hallo!

Ich habe die Automatisierung überdacht und folgendes an meinem System verändert.

1. In der /etc/fstab trug ich die Zeile

Quellcode

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Shared_Folder /home/knoppix/Datenaustausch vboxsf rw,auto,uid=knoppix,gid=knoppix 0 0
ein, nachdem ich den Mountpoint /home/knoppix/Datenaustausch erzeugt hatte.
2. Ich entfernte die Zeile vboxvfs aus der Datei /etc/modules.
3. Meine Datei /etc/rc.local sieht jetzt folgendermaßen aus

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#!/bin/bash
#
# rc.local
#
# Start local services after hardware detection

SERVICES="cups vboxadd"

for i in $SERVICES; do
 [ -x /etc/init.d/"$i" ] && /etc/init.d/"$i" start >/dev/null 2>&1
done

exit 0

Da wurde also der Service vboxadd hinzugefügt.

Gruss Klaus

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