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Anonymous

unregistriert

1

12.08.2006, 12:41

nx-client Problem (Fenster schlie?t sofort wieder)

Hallo!

Ich habe ein Problem beim Verbinden zu meinem NXServer auf dem Knoppix System ?ber einen NX Clienten f?r Windows.

Der Client stellt die Verbindung zwar her und es ?ffnet sich auch das Desktop-Fenster doch das nur kurz, danach schlie?t es sich sofort wieder. Au?erdem wird in diesem Fenster NUR das NX Logo dargestellt.

Der NXServer gibt aber in der History an, dass die Session "Finished" ist, also kein Fehler aufgetreten ist.

Kann mir da jemand weiterhelfen?

Danke!

- veryxRV

Anonymous

unregistriert

2

31.08.2006, 14:30

nx-client Problem (Fenster schlie?t sofort wieder)

Hallo,

das gleiche Problem habe ich ebenfalls, jedoch nur bei Knoppix 5. Bei Knoppix 4.02 klappt die Verbindung mit einem ?lteren NXClient (1.3) jedoch nicht mit der neuesten Version.

Wer da drau?en hat die L?sung?

Danke!

rufu

3

31.08.2006, 14:55

Ich hab' noch nicht mit NX gearbeitet. Ich wuerde erstmal die Projekt-Seite checken:

http://freenx.berlios.de/

Anonymous

unregistriert

4

14.09.2006, 08:41

Hallo,

das Problem scheint wohl am xserver-xorg zu liegen. Mit xserver-xfree86 funktioniert es.
Kennt jemand die n?tigen Einstellungen f?r einen xserver-xorg?


Bis bald!

rufu

5

14.09.2006, 10:28

Mir scheint, ausser Euch beiden benutzt keiner NX. Ich denke, die NX oder Xorg Seiten/Foren/Mailinglisten waeren da die besseren Ansprechpartner. Sonderlich Knoppix-spezifisch erscheint mir das Problem nicht.

Anonymous

unregistriert

6

14.09.2006, 10:40

@brack_: es ist richtig das viele leute NX nicht nutzen weil sie linux anf?nger sind und nicht wissen was man mit NX machen kann! ich ?brigens auch nicht! :oops:

viel gl?ck weiterhin! :wink:

RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 934

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7

14.09.2006, 20:49

@Kenny
Der NX-Server ist vergleichbar einem Sprungbrett in ein fremdes Netzwerk

Du baust von zu Hause eine Verbindung zu dem NX-Server in der Firma auf.
Von dort geht es wiederum mit verschiedenen Protokollen auf die diversen Server, welche du dann von Zuhause fernsteuern kannst.

Der NX-Server hat z.B. gegen?ber dem alten RDPv4 den Vorteil, das er Bilder zwischen cachen kann.
Dadurch wird weniger Bandbreite (wichtig bei Modembetrieb) ben?tigt.
Weiterhin kannst du mit einem Client verschiedene Protokolle sprechen.

Hoffe alle Klarheiten beseitigt zu haben. ;-)


Ralf
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Anonymous

unregistriert

8

02.10.2006, 21:21

NX - Knoppix 5 - Nomachine Windows Download = NO CONNECTION

Hallo Ihr Lieben !

ja, es w?re zu sch?n gewesen... Auf eine Linux-Kiste zugreifen aus Windows XP, so ganz ohne Umst?nde. Nur - Knoppix 5 "on hand", und mit Originaldownload aus Nomachine - gibt definitiv NO CONNECTION. Ich bin kein Linux-Spezialist, aber ein Universalinformatiker. Und ich habe mal einen ganzen Tag herumexperimentiert. Hier die Resultate:

> NX Client auf Knoppix 5.0: Funktioniert NICHT. Es fehlen ein oder mehrere Symlinks, und die Konfigurationsdateien scheinen nicht auf die Drehs der Live-CD eingestellt zu sein. Klaus Knopper, der sonst exzellente Arbeit macht, hatte offensichtlich Zeitnot.
Mit einem Symlink von /usr/X11R6/bin auf /UNIONFS/usr/bin bringt man s so halbwegs zum Laufen.

> NX Server auf Knoppix 5.0: Funktioniert ?BERHAUPT NICHT. Da fehlt noch mehr, insbesondere FONTS, Symlinks zu FONTS, richtigen Start-Scripts und Konfigs f?r den X-Server, und vielleicht auch noch LIBs.

> Den Download dieses Datums von Nomachine habe ich NICHT zum Laufen gebracht, weder mit Knoppix 5, noch mit 4, noch mit 3.7. Schade. Es scheint, dass eine fr?here Version mit 3.6 gut funktioniert hatte.

> Server Knoppix 3.7 funktioniert, aber NICHT mit dem vorgeschlagenen nxuser. Den kann das Script n?mlich gar nicht erstellen. Stattdessen: su, dann passwd knoppix - ein Passwort setzen, und anschlie?end mit user knoppix und diesem Passwort einloggen.

> Server Knoppix 4 und Client Knoppix 4 funktionieren UNTEREINANDER und mit 3.7 recht gut. Aber das Reizvolle w?re eben, aus XP eine Linuxkiste fernsteuern zu k?nnen.

> SEHR GUT und zuverl??ig funktionieren alle andern von Knoppix vorgeschlagenen Services wie SSH (wird auch in der NX-Konfig richtig und problemlos eingerichtet), Samba und PFD printer. Danke, Klaus.

Tipps zum Experimentieren (Linux is fun...):

> Zuerst eine einzige Maschine ben?tzen. IP 127.0.0.1 = eigene Adresse.
> NX server starten wie vorgeschlagen. Passwort f?r User knoppix setzen.
> Dann NX client starten wie vorgeschlgen, auf 127.0.0.1, Default options, alles per Default.
> Vielmals gelingt die Authentisierung, NICHT aber das Starten des X-Servers.
> In diesem Falle sollte Secure Shell SSH aus einem Terminal gelingen, auf die eigene Maschine.
> Die Logs sind nicht sehr sprechend. Meistens fehlen die eigentlich ausl?senden Meldungen. Diese kann man sehen, wenn man die Konfigurationsdatei des Servers liest (/etc/nxserver/... irgendetwas.conf), und auf die maximale Feinheit stellt.
> Noch ausf?hrlicher ist die Datei "session" in /home/knoppix/.nx/<name der Session>, welche f?r jede Session erstellt wird.
> Darin habe ich gelesen, warum alles gut ging bis zum Starten der X-Session. Die hatte einen fatalen Error: Der Default-Font fixed war nirgends vorhanden. X-Server kann nicht starten, und alles andere sind Folgefehler.
> Was an den User zur?ckkommt ist lediglich: session terminated on request of proxy. Nichts Fatales.
> Wenn all dies auf der eigenen Maschine gelingt, dann kann man aufs Netz gehen, wo dann noch Probleme mit Adressen, DNS, Firewalls, Ports, Keys etc. aufwarten k?nnten. Nicht alles gleichzeitig versuchen *

Ich selber warte auf Knoppix 4.10 (sorry, Klaus, aber die 5.01 war doch eigentlich 4.051, war das nicht ein kleiner Bug in den Dezimalstellen?!).

Im ?brigen ist Knoppix mega-toll. Und die Idee der definitiven Entkoppelung von OS/Software und Hardware finde ich gro?artig und zukunftsweisend.

Chris aus Genf

RalfonLinux

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9

03.10.2006, 09:19

Zitat

Auf eine Linux-Kiste zugreifen aus Windows XP, so ganz ohne Umst?nde

wenn es euch nur darum geht, habt ihr NX vielleicht falsch verstanden.
NX ist ein SteppingStone oder Sammelpunkt um von dort weiter gehen zu k?nnen.

Wenn man nur die eine Linux-Maschine vergewaltigen m?chte, dann bietes sich eher VNC oder ssh an.

VNC ist grafisch, ssh ist Konsole.

Weiterhin gibt es die M?glichkeit ?ber das cygwin-Projekt, sich auf seiner Windows-Kiste einen XServer zu installieren.
Dieser wird ben?tigt, um die erzeugten Fensterausgaben der Linux-Kiste auf Windows darstellen zu k?nnen.

Wurde hier aber schonmal was dr?ber geschrieben, vielleicht mal nach suchen.

Zus?tzlich soll lt. ct das Tool unter http://www.straightrunning.com/XmingNotes/ ganz gut funktionieren.
Es ist eine vereinfachte CygWin-L?sung.

Ralf
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03.10.2006, 13:12

Zitat von »"RalfonLinux"«


NX ist ein SteppingStone oder Sammelpunkt um von dort weiter gehen zu k?nnen.


Also den Satz verstehe ich ueberhaupt nicht.

Zitat


NX ist eine Remote-Desktop-Software der italienischen Firma NoMachine, die mit Ausnahme der zentralen Client- und Serverapplikation unter der GNU GPL steht. Mit NX kann man den Bildschirminhalt eines entfernten Computers auf einen lokalen Rechner (auch betriebssystem?bergreifend) ?bertragen und damit arbeiten, als s??e man direkt davor.

http://de.wikipedia.org/wiki/NX_NoMachine

Zitat


Wenn man nur die eine Linux-Maschine vergewaltigen m?chte, dann bietes sich eher VNC oder ssh an.

VNC ist grafisch, ssh ist Konsole.

Weiterhin gibt es die M?glichkeit ?ber das cygwin-Projekt, sich auf seiner Windows-Kiste einen XServer zu installieren.
Dieser wird ben?tigt, um die erzeugten Fensterausgaben der Linux-Kiste auf Windows darstellen zu k?nnen.


Wobei ssh und ein X-Server eben nicht das bieten, was NX laut Wikipedia koennen soll. Ich verstehe das so, dass das im wesentlichen das macht, was auch VNC macht, nur effizienter ;)

RalfonLinux

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11

03.10.2006, 14:37

Hi Brack,

ich habe hier einige Citrix-Server laufen und habe mir NX "damals" unter 3.9 (?) angesehen.
Diese Citrix-Server k?nnen nat?rlich ihr eigenes Betriebssystem ver?ffentlichen, oder auch als Sprungbrett in einer "feindlichen" Umgebung dienen.

Ein Beispiel: Unser Firmennetz ist abgeschottet gegen die Kundennetze.
Jetzt muss ich aber mal etwas beim Kunden machen, z.B. einen User einrichten.
Um unter Windows W2kx einen User einrichten zu d?rfen, bedarf es einer Dom?nenzugeh?rigkeit meines Rechner.
Da mein Rechner aber in meiner Firma Mitglied ist, brauche ich einen Rechner in der Kunden-Dom?ne.
Wenn ich nun noch einen Oracle-Server bedienen soll, oder auf dem FTP was machen muss,
m?ssten mir die Netzwerker f?r jeden Ziel-Rechner ein Loch in die Firewall bohren,
und daf?r sorgen, dass meine Ziel-Rechner ordentlich genattet werden.

Einfacher ist es, den Citrix-Server als Sprungbrett / Stepping-Stone / Nadel?hr zu benutzen.
Es gibt definierte freizuschaltene Ports und eine Adresse, welche genattet wird.

Bin ich auf dem SprungBrett, dann kann ich von dort weiter gehen mittels diverser Tools und Protokolle.

Genau diese Funktion hat jetzt der NX-Server.
Er bietet dir den Dienst an, um von dort via RDP, X11 oder VNC auf deine Ziel-Maschinen zu kommen.
Sollte dein Ziel jetzt 127.0.0.1 sein, k?nnte es auch lokal klappen. ;-)

Zitat von »"Brack"«

Mit NX kann man den Bildschirminhalt eines entfernten Computers auf einen lokalen Rechner
bedeutet nicht unbedingt den Bildschirm des NX-Servers, sondern vielleicht des entfernten Rechners.

Ein Beispiel zur Kl?rung:
Du bist zuhause, und musst in der Firma/Uni etwas tun.
Du kannst dich jetzt einw?hlen, und arbeitest, als ob du in der Firma sitzen w?rdest.
Wenn dein Rechner aber jetzt nicht da ist, und du aus einem Internet-Cafe was machen musst ?
Das Internet-Cafe hat nat?rlich nur Port 80 auf, und du darfst keinen Cisco-VPN-Client installieren.
Du verbindest dich ?ber/mit deinem Steppingstone (Verschl?sselt, ...), und initierst eine NX-Session mit dem/den fehlerhaften Server(n).

Den NX-Server gab es damals nur f?r Linux, du konntest aber trotzdem Windows-Maschinen fernsteuern, da der NX-Server via RDP mit den Windows-M?hren sprechen konnte.
Weiterhin kann er das VNC-Protokoll, welches OS-?bergreifend im Einsatz seien kann.
Leider ist es aber nicht sehr perfomant und mangels Verschl?sselung auch nicht sicher.
Im Firmen-LAN ist unverschl?sseltes VNC vielleicht kein Problem, und die 100MBit Bandbreite reicht aus, um die Bildschirminhalte anzuzeigen.
Leider ist die 2xISDN des Cafes nicht ganz so gut, und da ist ein intelligenter "Br?cken-Client" schon recht angenehm.

Das sind aber alles alte, selbstgemachte Erfahrungen, m?glicherweise hat sich da schon wieder was ge?ndert.

Ralf

PS: Mit dem Windows-NX-Client sparst du dir z.B. den XServer unter Windows.
Der NX-Server steht als Datenkonverter in der Mitte zwischen dir mit deinem NX-Client und den anderen RDP-, X11-, VNC-sprechenden Zielen.
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03.10.2006, 14:51

Zitat von »"RalfonLinux"«


Einfacher ist es, den Citrix-Server als Sprungbrett / Stepping-Stone / Nadel?hr zu benutzen.


Ich glaube, ich haette mit "Tunnel" oder "VPN" mehr anfangen koennen. ;)

Ich denke, ich verstehe. Somit ist NX also mehr/was anderes als nur VNC/RDP. So hatte ich das bisher verstanden.

Wie wuerde man denn dann mit NX den vollen Desktop einer Linux Kiste auf einem Windows Rechner darstellen? NX Client auf der Win Kiste installieren, mit dem NX Server auf der Linux Kiste verbinden, der seinerseits die grafische Session per VNC "anzapft"? Das Szenario faende ich nicht uninteressant.

RalfonLinux

Erleuchteter

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13

03.10.2006, 15:40

Das w?re so das Szenario.

Obwohl ich die cygwin, bzw. jetzt die neue Xming f?r besser halt.

Wenn du die xclock beendest, hast du die Anwendung beendet.
Beim NX kann es dir passieren, das die Session auf dem NX-Server bestehen bleibt.
Die Administration des NX-Servers war damals mal deutsch gesprochen: Unter aller Sau.

Ich habe ja nun wirklich keine Angst vor der Kommando-Zeile, aber das war abartig.

Wollte man eine Session nur inaktiv setzen, um sie sp?ter wieder aufzunehmen, waren das andere Befehle, wie beim beenden.
Wolltest du jetzt aber die Session richtig beenden, musstest du sie killen,....

Ich hoffe, das sie dort nachgebessert haben, da mein NX-Server damals bei 12 Sessions die F?sse gestreckt hat.
Die Kollegen waren da nicht so erbaut dr?ber, und daher wurde weiterhin Citrix eingesetzt.

Ralf
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03.10.2006, 20:23

Wie holt man sich denn mit einem Xserver die komplette X Session eines anderen Rechners ran? Geht das?

RalfonLinux

Erleuchteter

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15

03.10.2006, 20:46

Habe ich in der Firma so laufen:

Es gibt einen LInux-Rechner, wo ich den ssh-Server gestartet habe.

Ich starte auf meiner Kiste in einer shell [code:1]ssh -X -C knoppix@knoppixrechner
xclock[/code:1]Durch das -X gibt es einen X-Forward, ich brauche mich also nicht mehr um xterm zu k?mmern. (-C = Komprimiert)

Wenn das funktioniert, beende ich die xclock, und versuche einfach mal [code:1]startx -- :1[/code:1] ( War :1 , bin mir aber nicht ganz sicher. Ich ben?tige es so selten )
Ich bekomme eine KDE.

Meistens starte ich aber nur einzelne Anwendungen, zB. Firefox, Azureus, VMware / qemu

Ralf

PS: Zum Testen bieten sich zwei KNOPPIX-LiveCDs an.
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04.10.2006, 16:52

Gut, einzelne Programme per ssh benutze ich ja staendig.

Ich meinte aber was anderes. Angenommen, ich habe meinen Rechner zuhause laufen und dort eine grafische Sitzung laufen.

Jetzt gehe ich zu einem LUG Treffen und mir faellt ein, dass ich zuhause was vergessen habe. Ich muesste in einem noch laufenden grafischen Programm irgendwas aendern.

Wie kriege ich die laufende Sitzung auf einen Rechner beim LUG Treffen? Alternativ genau diese eine laufende Anwendung?

RalfonLinux

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17

04.10.2006, 19:20

Du kannst keine Sitzung "?bernehmen", bloss eine Anwendung starten.

D.h., wenn du z.B. eine CD mit K3B brennst, kannst du nicht die Anwendung schliessen, wenn sie fertig ist,
da du keine Okay-Meldung auf dem Bildschirm siehst.

Du kannst nur mittels /etc/var/log/messages bzw. dmesg ?berwachen und dann den Prozess abschiessen.

Ralf
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05.10.2006, 07:17

Aber was Windows mit Remote Desktop hinkriegt, muss doch auch irgendwie zu machen sein.

RalfonLinux

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19

05.10.2006, 08:18

Du kannst mit dem Remote-Desktop "keine" Sitzung ?bernehmen.

Wenn jemand auf einem Rechner/Server arbeitet (z.B. Backuprestore), kannst du den Backup-Client nicht ?bernehmen.
Du er?ffnest immer eine zus?tzliche Sitzung, mit einer eigenen Arbeitsumgebung.
Du kommst nicht von vorne ?ber die Tastatur, sondern von hinten aus dem Netzwerk, und daher kann dich der vor dem Ger?t sitzene nicht sehen.
?ber den MS-TerminalServiceManager kannst du eine andere TerminalSession entern.
Dann muss der Andere aber auch zustimmen. Das geht aber nicht mit der Arbeits-Konsole.

Um die Arbeitsoberfl?che einer Maschine zu ?bernehmen gibt es nur die Dameware-Tools, PCAnywhere, Netmeeting, VNC.....
Sie arbeiten nach einem anderen Prinzip.
Sie lauschen auf dem Netzwerk nach Tastatur-Strokes, und reichen diese an die GINA.DLL ( ~Tastaturzentrale) durch.
Windows bekommt dann seine Tasten-Anschl?ge aus einer echten Tastatur und aus dem Netzwerk, kann dabei aber kein Unterschied feststellen.
Weiterhin wird die Bildschirmausgabe gesplittet.
Einmal f?r die Grafikkarte, und einmal ins Netz.

Du kannst/konntest z.B. kein Oracle-Installation ?ber eine TerminalSession starten,
da die Meldungen immer auf Session0 (Konsole) erschienen.
Eine TS ist aber Session1 oder Session2

Um also den bestehenden Bildschirm eines Linux-Users zu ?bernehmen, bleibt dir nur VNC.
Damit kannst du aber dann auch Windows-Maschinen ?bernehmen.

Leider hat es die Linux-Gemeinde noch nicht geschafft, das H.323-Protokoll von Netmeeting komplett nachzubilden.
Man kann jetzt zwar videofonieren, aber Fernsteuern geht noch nicht.

Ralf

BTW: Die ssh-L?sung hat den Nachteil, das die Verbindung und somit die Anwendung gecancelt wird, wenn du dich abmeldest.
Es geht also nicht, abends einen Job zu starten, und am n?chsten Morgen nachzuschauen.
Daf?r musst du deinen Rechner dann durchlaufen lassen.
Auf Wunsch gibt es nur noch Text und keine Bilder mehr in der Signatur.
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05.10.2006, 10:22

Ok, es wuerde also nur mit VNC gehen. Das waere die Info, die ich brauche ;)

Da hat man's auf der Kommandozeile einfacher. Da nimmt man "screen" ;)

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