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Beiträge: 50

Geschlecht: Männlich

1

23.11.2017, 13:28

unetbootin

Aloha aus Berlin!

Herzliche Grüße und allen ein schönes Wochenende! - Ja,OK, es ist erst Donnerstag ...

Frage:
Kann mir hier jemand kurz und knapp eine Einweisung in "unetbootin" geben?

Das wäre toll!

LG! Helmut

ubuntuli

Fortgeschrittener

2

23.11.2017, 16:17

Hallo Helmut.
ich höre den Begriff "unetbootin" nicht zum ersten mal habe mich aber noch nie mit dem Thema befasst.
bevor ich irgend etwas falsch schreibe gebe ich dir einen Link. hier steht alles ausführlich.
Ich habe mich zwar eingelesen aber ich kann das keinem Erklären wenn ich selbst nicht genau weiss wie das funktioniert.
Meiner Meinung nach geht es um die HDD Installation vom USB oder USB Installation von HDD.
https://wiki.ubuntuusers.de/UNetbootin/
Also vom laufendem Betriebssystem auf einem zweiten Datenträger das gleiche BS Installieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (23.11.2017, 16:51)


pit234a

Fortgeschrittener

3

23.11.2017, 18:31

ich will dir dazu auch nichts Verkehrtes sagen und erkläre dir lieber eine Alternative, die ich eben auch mit einem Ubuntu 16-04 getestet habe.
Du hast ja nun wenigstens schon ein laufendes Linux und kannst auch ein Knoppix booten. Damit kannst du dein Ubuntu (Lubuntu, Xubuntu...) auch auf einen Stick bringen und brauchst dazu keine zusätzliche SW.
Starte so, dass du dein downgeloadenes ISO in einem GNU/Linux zugänglich hast. Also ich entscheide nun beispielhaft dafür, dass du Knoppix auf dem PC bootest, auf dem das ISO gespeichert ist.

-Öffne den Speicherort, wo das ISO liegt mit einem Dateimanager. Du hast nun für gewöhnlich oben eine Leiste im Dateimanager, in der die Adresse geschrieben ist, also der Pfad zu deiner Datei. Du brauchst gleich diesen Pfad und den Namen der Datei.
-Öffne ein Terminal und werde mittels su und Enter zu root. Du siehst, dass sich der prompt ändert und zeigt, dass man root ist. Es steht nun nun ein # vor der Eingabemarke.
-nun checke erst deine Datei. Dazu nutze den Befehl md5sum (wenn du die md5sum zu deiner Datei genommen hast, es geht analog sha1 oder sha256, falls diese angegeben waren). Was da stehen muss ist nun etwa so ein Befehl:

Quellcode

1
# md5sum /pfad/zu/deinem/ubuntu.iso
Du musst das natürlich mit echten Werten füllen. Dazu kannst du einfach die automatische Vervollständigung der shell nutzen. Tippe zwei oder drei Zeichen von deinem Pfad und wähle dann Pfeil nach rechts und immer wiederholen, bis der volle Namen angezeigt wird. Oder, du markierst den Eintrag in der Leiste des Dateimanagers mit der Maus, machst dann mit der mittleren Maustaste einen Klick auf dein Terminal-Fenster. Das fügt ein, was mit der Maus markiert ist und muss dann nur noch ergänzt werden, bis wieder der Name vollständig da steht.

Die Schritte bisher kann man als eine Art Vorbereitung sehen. Die Prüfung der Checksumme ist aber wirklich überaus sinnvoll, um nicht zu sagen, sie ist wichtig.
Außerdem ist das eine Übung, um zu sehen, ob der Pfad auch stimmt, man also den richtigen Namen der Datei hat.

Nun geht es im nächsten Vorgang darum, einen Stick einzulegen und zu erkennen, als welches Gerät der angelegt wurde. Sticks werden als SCSI-Geräte angelegt und haben deshalb Namen mit sd, also etwa /dev/sda für das erste erkannte Gerät und so weiter. Um sicher zu sein, welches Gerät der Stick wird, sieht man zunächst danach, welche Geräte man schon hat.

Quellcode

1
# dmesg | grep sd
zeigt alle Zeilen der Systemmeldungen, die sd im Namen haben. Du kannst nun meistens für die interne Platte ein sda erkennen und die erste Partition auf der ersten Platte ist dann sda1 und so fort. Relativ wichtig ist, dass du gleich das erkennst, was neu hinzukommt. Also, angenommen, dein letztes erkanntes Gerät ist nun /dev/sdb2, dann wird der nächste Stick aller Voraussicht nach als /dev/sdc eingetragen.
Sieh also nach, wie oben und wundere dich nicht, dass auch uninteressante Zeilen in der Ausgabe erscheinen. Es wird halt wirklich dumm nur nach der Buchstabenkombination sd gefiltert.
Dann stecke deinen Ziel-Stick, den du zur Installation benutzen möchtest, warte ein klein wenig und schau nochmal nach. Es ist nun egal, ob Partitionen erkannt werden und auch sogar, ob der Stick eingebunden wurde. Er wird gleich gelöscht und alle Partitionen darauf platt gemacht.
Angenommen, dein Stick ist nun /dev/sdc.
Das ist sehr sehr wichtig. Wenn du nun etwa die interne Platte wählst, wird diese Platt gemacht. Du musst ganz genau den richtigen Stick auswählen. Angenommen, es ist sdc, dann sähe dein Befehl nun etwa so aus:

Quellcode

1
# dd if=/pfad/zu/deinem/ubuntu.iso of=/dev/sdc bs=1M
dd ist der eigentlich Befehl, der Bitweise Daten kopiert. if= bezeichnet das Input-File und of= das Output-File, in diesem Fall also ein Gerät, auf das geschrieben werden kann. Mit bs=1M fassen wir größere Blöcke zusammen und schreiben damit etwas schneller, als wenn wir tatsächlich Bit für Bit kopieren. Trotzdem wird der Vorgang einige Zeit dauern und keine weitere Meldungen produzieren, bis er fertig ist. Dann sieht man, wieviele Bytes übertragen wurden, mehr nicht.

Aber das war es dann schon.
Stick herausnehmen und als Installationsmedium benutzen und wundern, warum alle immer von unetbootin reden.

ubuntuli

Fortgeschrittener

4

24.11.2017, 11:42

-Öffne ein Terminal und werde mittels su und Enter zu root. Du siehst, dass sich der prompt ändert und zeigt, dass man root ist.


"su" =super user. alternativ auch "sudo su"
das prompt ändert sich von $ zu #

Beiträge: 50

Geschlecht: Männlich

5

24.11.2017, 12:31

... dd ...

@ all

DANKE!!!!

... ganz unter uns - "dd" traue ich mich ( noch ) nicht!!

Trotzdem DANKE!!!!

LG! Helmut

--> und ein schönes Wochenende!!!!!

ubuntuli

Fortgeschrittener

6

24.11.2017, 12:50

Zu Recht traust Du dich noch nicht an den Befehl „dd“. Dieser Befehl ist sehr mächtig und könnte dein Betriebssystem zerstören wenn Du bei der Eingabe im Terminal ein Zeichen vergisst oder falsch schreibst.

Beiträge: 50

Geschlecht: Männlich

7

24.11.2017, 13:08

... Recherche nach einer für mich "passenden" Bedienungsanleitung ...

@ all

... nochmals DANKE ! für eure Beiträge!!

... und nochmal EIN TOLLES WOCHENENDE FÜR EUCH !!!!

----> ich mache mich auf die Suche nach einer für mich passenden Bedienungsanleitung ...

LG! Helmut

Beiträge: 50

Geschlecht: Männlich

8

28.11.2017, 16:10

... vielleicht einfach ...

@ all

... hier die "Anleitung" für UNETBOOTIN, die ich genutzt habe:

--> Programm starten --> Radiobutton: "Abbild" anklicken, dann Pfad zur Image-Datei (ISO) angeben, die auf den Stick installiert werden soll.
--> über "Typ" auswählen ==> USB-Laufwerk wählen und USB-Stick im Dropdown-Menü auswählen
--> auf OK klicken
... der Kopiervorgang startet und der Stick wird erstellt.

allerdings gab es kleinere Hindernisse - so wurde ein circa 700 MB großer Download (CD-Version von Lubuntu) NICHT auf einen 1 GB großen USB-Stick geschrieben (... zu wenig Platz ...)!
Daher habe ich von der 17.10 Version zur 16.04 Version gewechselt und einen 8 GB-USB-Stick genommen - das ging dann recht flott ...

Leider ließ sich das Netbook nicht dazu überreden, von einem USB-Stick zu installieren - - habe dann eine DVD gebrannt und über das externe DVD-Laufwerk installiert.

Das Netbook funktioniert wieder !!!!!!!

... übrigens waren auf dem Netbook 3 Betriebssysteme etabliert: Windows XP (unbrauchbar), Ubuntu 9.2 (unbrauchbar), Ubuntu 9.2 (funktionsfähig)

LG! Helmut

pit234a

Fortgeschrittener

9

28.11.2017, 17:21

Leider ließ sich das Netbook nicht dazu überreden, von einem USB-Stick zu installieren


das ist ziemlich komisch. Von USB können doch inzwischen wohl alle Rechner. Also, schon mein beinahe zehn Jahre alter kleiner Asus konnte nur von USB installiert werden (weil er als Notebook kein Optisches Laufwerk verbaut hat)
Das sollten wir aber eher nicht aufwärmen, wenn nun alles so läuft, wie du das möchtest.

Kannst du das nochmal kurz wiederholen, was du nun hast?
Also welcher Rechner (32, 64 Bit, wieviel RAM und so) mit welchen Ubuntu-Versionen?
Wenn ich das richtig verstehe, hast du ja nun zwei Rechner damit laufen?

FM_81

Fortgeschrittener

10

28.11.2017, 19:56

"su" =super user
Nö!
Zwar mögen das mittlerweile ganze Heerscharen von Linuxnutzern glauben, aber verkehrtes wird dadurch nicht richtig; substitute user heißt es!
Nachzulesen hier: http://www.linux-praxis.de/linux1/befehle2.html#su, dahin gelangt man auch über den dritten Link aus Deiner Signatur.
Warum das gern verwechselt wird, ist hier http://www.linux-community.de/Internal/A…-Befehl-su-sudo schön erklärt.

Viele Grüße, FM_81
ACHTUNG!
Ihre Systemleistung reicht nicht aus, um einen BLUE-SCREEN zu erzeugen!
Möchten Sie statt dessen einen GREEN-SCREEN sehen?

---- [Ja] ---- [Nein] ---- [Weiß noch nicht] ----

pit234a

Fortgeschrittener

11

28.11.2017, 23:13

substitute user


ahja, ich hatte immer etwas Anders im Kopf, aber dass es nicht nur in eine Richtung geht (also zum SuperUser zu werden), sondern von einem zum andren Nutzer und damit auch von root zu einem normalen User gewechselt werden kann, ist ja klar.
Also, ohne die Erklärungen schon gelesen zu haben, hoffentlich kann ich mir das ab jetzt behalten.

Beiträge: 50

Geschlecht: Männlich

12

29.11.2017, 10:38

Produktbeschreibung

@ pit234a

aloha und herzliche Grüße aus BÄÄÄÄRLIN!

... aaaaalsoooo - isch 'aaabe ...

Belinea
o.book

- Labtop 11“ mit 1024 x 600 (16:9) Auflösung
- intel Atom CPU N270, 1,6 GHz
- 32 bit
- Memory 1016 MB
- Festplatte 160 GB

Dienstag, 28. November 2017 Installation von „Lubuntu 16.04 LTS“.

Es wurde die Festplatte überschrieben.
---> das wird ein Weihnachtsgeschenk für meine Bekannten, deren HP-Laptop den "Abgang" gemacht hat!
( Nicht jeder kann sich einen neuen Schlepptop leisten heut zu Tage!
Ist aber als "Übergangslösung" gedacht, bis eine leistungsfähige Maschine finanziell wieder "drin" ist! )

LG! Helmut

pit234a

Fortgeschrittener

13

29.11.2017, 15:21

danke für die Antwort.
Ich glaube, dass du da mit LUBUNTU eine gute Wahl getroffen hast.

Bei mir sind zwei Desktop-PCs hauptsächlich im Betrieb. Beide sind schon in den Jahren und beide laufen mit FreeBSD, OpenBox und fbpanel, ohne DE und ohne eigentlichen Desktop. Der kleine ist ein Asus EEE 1000HE und hat auch 32Bit Atom 280, allerdings 2GB RAM und eine 60GB SSD der ersten Generation eingebaut. Ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass die Auflösung auch in der Gegend liegt, wie von dir angegeben. Jeden Abend sehe ich mir damit aufgenommene Filme an, surfe im Netz und lese meine Mails und das schneller, als manch einer meiner bekannten mit seinem neuen, kräftigen PC oder Laptop. Ohne 3d und ohne aufwändigen Virenschutz und frei von Werbung hat man wenig Verzögerung und kann die volle Rechnerleistung für sich selbst und die gewünschten Programme nutzen.
Bei deinem LUBUNTU wird das ähnlich sein, ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, es aber letztlich für mich selbst nicht nutzen wollen.

Hattest du nicht auch mal XUBUNTU geschrieben?
War es das gleiche Projekt? Oder hast du da noch was anderes gemacht?

Beiträge: 50

Geschlecht: Männlich

14

29.11.2017, 15:56

Richtig

@ pit234a

nochmal ALOHA aus Bäääärlin!

Ja - auf der von mir genutzten Maschine läuft Xubuntu!

---> ---> ... bis jetzt zu meiner vollsten Zufriedenheit ...

LG! Helmut

p.S.: ... meine "nächste Baustelle" findet sich unter der Rubrik "HARDWARE" ...

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