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Beiträge: 650

Geschlecht: Männlich

91

21.06.2009, 10:41

@FM_81,

du hattest was das anbelangt von Anfang an Recht :S , ich saß da einem Irrtum auf. Da ich bisher noch nie auf den Gedanken gekommen bin, dass grub auch ohne diese root (x,y) Zeile Systeme laden kann dachte ich immer, dass das beim neuen grub nun durch die uuids geschieht. Bis Gestern Nacht dachte ich das zumindest, denn bei meinen Tests mit grub bootete alles ohne Probs jedesmal. Das war allerdings auch kein Wunder, denn in der Regel befanden sich da die benötigten Dateien immer auf der Partition aus der grub heraus installiert war und die scheint er immer z finden.

Gestern hatte ich aber nun einen Test laufen, bei dem ich mein Live-System auf ne andere Partition installiert hatte aber nicht wie sonst aus diesem System heraus grub insdtalliert hatte, sondern eine bestehende grub1 Installation übers Skript um die Booteinträge in der menu.lst erweitern ließ.

Tja was soll ich sagen er fand weder Kernel noch initrd. Als ich von den uuids auf die alte root () Zeile bin hat ers gefunden...

Also seh ich das für mich nun so und wenn das falsch ist berichtige mich bitte, denn ich brauch das für mein HD-Installationsskript und das automatisierte Installieren von grub nervt langsam ;)

Wenn ich mein System auf ne Platte als einziges System installiere und demzufolge auch grub aus diesem System installiere, dann findet er automatisch auf dieser Partition egal wo sie ist (1.,2.,3....) die benötigeten Dateien wie Kernel und so ohne dass ich eine root-Zeile brauche außer halt nen sog root=/dev/hsdx Eintrag.

Wenn ich das System auf ne Platte installiere wo grub schon installiert ist, so soll das Skript nat nicht nochmal grub in den MBR isnatllieren sondern entweder ne vorhandene menu.lst oder ne grub.cfg erweitern.
Dann kopier ich den Kernel und die initrd meines Systems in das /boot Verz des schon vorhandenen System und brauch bei meinem Eintrag auch keine root Zeile außer wie gesagt eben die root=/dev Sache.

Wenn das stimmt wäre es auch iO, denn dann könnt ich auf die sch... Grubbez pfeiffen.


mfg Jack

edit:
ich werd jetzt nochmal testen ob man zumindest die root=/dev/shdx Zeile durch ein root=UUID=$UUID ersetzen kann, dann wäre man immerhin unabhängig von evtl sich ändernden Plattenbez bei externen Devices

edit:

ok das root=UUID=$UUID scheint zumindest zu klappen hat grade gebootet :)

zu dem System unter dem ich Gestern getestet hab mal folgende Eckpunkte:

hda1 -> WinXP
hda5 -> Debian
hda6 -> Swap
hda8 -> Debian@Live

Grub ist im MBR hda, installiert aus hda5 heraus, die Bootdateien Kernel, initrd von Debian und Debian@Live sind alle auf hda5/boot mt der grub.cfg. Keine root (x,y) Einträge nötig und Partitionwahl über root=UUID=$UUID

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »JackCarver« (21.06.2009, 10:56)


FM_81

Fortgeschrittener

92

21.06.2009, 11:12

Gestern hatte ich aber nun einen Test laufen, bei dem ich mein Live-System auf ne andere Partition installiert hatte aber nicht wie sonst aus diesem System heraus grub insdtalliert hatte, sondern eine bestehende grub1 Installation übers Skript um die Booteinträge in der menu.lst erweitern ließ.

Tja was soll ich sagen er fand weder Kernel noch initrd. Als ich von den uuids auf die alte root () Zeile bin hat ers gefunden...

Also seh ich das für mich nun so und wenn das falsch ist berichtige mich bitte, denn ich brauch das für mein HD-Installationsskript und das automatisierte Installieren von grub nervt langsam ;)
Da sehe ich genauso. Das hängt mit diesem schon gesagten Unterschied zusammen:
- gebootes Live- oder anderes System => USB-Platte heißt z.B. "/dev"sdb" oder "/dev"sdc" bzw., um es mit BIOS-Notation zu sagen "0x81" oder "0x82"
- USB-Platte ist Boot-Platte => sie ist nun natürlich 0x80, oder wenn ich das gestartet kriege "/dev/sda"

UUID ist dabei natürlich geblieben, weil sich das BIOS herzlich wenig drum schert!
Auch was hinter

Quellcode

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kernel /boot/vmlinuz_sonstwas bla blubb=123
steht sind Sachen, die bereits der Kernel oder sogar INIT-Scripte auswerten hier "bla blubb=123"), eigentlich m.E. für GRUB unwichtig, muss aber ja irgendwo mitgegeben werden.


hda1 -> WinXP
hda5 -> Debian
hda6 -> Swap
hda8 -> Debain@Live

Grub ist im MBR hda, installiert aus hda5 heraus, die Bootdateien Kernel, initrd von Debain und Debian@Live sind alle auf hda5/boot mt der grub.cfg. Keine root (x,y) Einträge nötig und Partitionwahl über root=UUID=$UUID
Vielleicht schaust Du Dir mal GRUB4DOS an, da gibt es den Befehl

Quellcode

1
find --set-root /irgendein_Pfad/irgendeine_Datei
Der durchsucht alle Devices nach exakt /irgendein_Pfad/irgendeine_Datei und setzt dieses Gerät als aktuelles GRUB-'root'-Device für diesen Menüeintrag. Der Name GRUB4DOS ist etwas irreführend, geht natürlich auch für Linux, sogar Bart-PE-Specials lassen sich damit realisieren. Also sähe so ein kpl. Eintrag etwa so aus:

Quellcode

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title IrgendWas
find --set-root /boot/vmlinuz_sonstwas
kernel /boot/vmlinuz_sonstwas vga=788 root=UUID=23...45 quiet sonstige_Parameter
initrd /boot/minirt_sonstwas

Statt UUID natürlich auch "/dev" möglich, wenn es denn immer konstant ist.


MfG, FM_81
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FM_81« (21.06.2009, 11:19)


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93

21.06.2009, 11:33

Ich kenn grub4dos und hab damit auch schon getestet. Ich hatte mal ne Mutiboot-DVD zusammengestellt und als Bootloader isolinux wie für CD/DVD üblich verwendet. Hatte dann allerdings das Prob, dass ich OpenSolaris integrieren wollte und was soll ich sagen, OS verwendet auf seiner CD den grub-loader.
Ich hab es ums verrecken nicht geschafft Solaris auf die DVD unter isolinux zu integrieren und irgedwie kann isolinux nicht wie grub andere Bootloader chainloaden. Die Datei grub.exe von grub4dos ist allerdings ein Linux-Kernel, kaum zu glauben, und den kann man isolinux in der kernel Zeile laden lassen und ihn so indirekt chainloaden.

Dann konnte ich über grub4dos den Bootloader von Solaris starten und es klappte. Ja ich werd bei meinem System jetzt erstmal bei grub2 bleiben und auch heute noch einige Tests machen. Ergebnis poste ich hier.

mfg Jack

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94

21.06.2009, 12:21

Zitat

title IrgendWas
find --set-root /boot/vmlinuz_sonstwas


danke für den Tipp :thumbsup:

das findet sich auch in grub2 und heißt dann

Zitat

menuentry "Debian" {
search --fs-uuid --set fc24631b....
linux /boot/...
initrd /boot/...
}


damit funktioniert es tatsächlich allein über die uuid zumindest in grub2. Eben selbige Situation wie Gestern damit getestet, dh Kernel und initrd auf Partition hda8 nicht mehr hda5 wo grub installiert und mit diesem Zusatz findet er sie jetzt :thumbsup:


mfg Jack

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95

21.06.2009, 12:25

Jubel! Jubel! Jubel! Ich schliesse euch in mein Nachtgebet ein.

Es funzt auch mit der Hilfe von JackCarver bereits bei Punkt #11. Ich habe dort (im Punkt 11) noch den aktuellen Stand als Hinweis hinzugefügt. Damit der Thread verständlich bleibt.
Und ich habe die besagte Zeile weiterhin auskommentiert. Jawoll. Der # ist da drinnen. Und ich habe wieder Fat32 auf einer neuen Platte in der 1. Partition.
Und es bootet jetzt normal. Wie man auf dem Bild sieht.
MfG. Cottonwood.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Cottonwood« (21.06.2009, 13:18)


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96

21.06.2009, 12:44

Glückwunsch zum laufenden System :thumbsup:

Zitat

Ich habe also aufgrund einer noch folgenden Aussage und anschliessender Diskussion die Zeile mit dem Text "#dazu gleich mehr" komplett auskommentiert.


das ist auch korrekt so, ich war immer der Meinung man braucht die in jedem Fall, wurde aber Gestern wie gesagt eines besseren belehrt.

Aber:

Wenn du jetzt zusätzlich zu deinem laufenden System auf ne andere Partition der Platte noch ein System installieren würdest und den Kernel, bzw initrd dieses Systems auf der neuen Partition lassen würdest, dann brauchst du die root (x,y) Zeile wieder, da er sonst weder Kernel noch initrd findet und genau das ist mir Gestern passiert...



mfg Jack

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97

21.06.2009, 13:21

Soeben ne fette Testreihe gestartet :D ...Ich werde folgendes testen, Ergebnisse poste ich hier:

1. Installation meines Debian@Live auf Part sda5, WinVista auf sda1, grub2 wird installiert, beide System sollten danach starten
2. Installation auf Part sdb3 externe USB Disk, grub2 bereits im MBR, grub.cfg auf sdb1, Eintrag darin um mein neues System erweitern
3. Installation auf sdb1 als alleiniges System auf der Platte
4. Installation auf hda8, hda1 ist WinXP, hda5 Debian mit grub-legacy. Erweitern der menu.lst um neues System auf hda8


mfg Jack

edit:

1 lief durch
2 lief durch :D
3 lief dito hehe

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »JackCarver« (21.06.2009, 14:29)


FM_81

Fortgeschrittener

98

21.06.2009, 13:31

Wenn du jetzt zusätzlich zu deinem laufenden System auf ne andere Partition der Platte noch ein System installieren würdest und den Kernel, bzw initrd dieses Systems auf der neuen Partition lassen würdest, dann brauchst du die root (x,y) Zeile wieder, da er sonst weder Kernel noch initrd findet und genau das ist mir Gestern passiert...
Auch das nicht unbedingt! Einen GRUB eines neuen Systemes würdest Du hier sinnvollerweise nicht in den MBR der Platte installieren, sondern in den betreffenden Partitionsbootsektor. Damit bliebe Dein bisheriger, alter GRUB unangetastet und funktionsfähig. In dessen "../menu.lst" würdest Du aber etwas hinzufügen wie:

Quellcode

1
2
title GRUB von (hd0,2)
chainloader (hd0,2)+1

Und dann, da stimme ich voll zu, kämen auch die Vorteile eines neuen Bootloaders sicher voll zum Tragen ...


@Cottonwood:
Daß das Live-System ausgerechnet auf EXT Probleme macht, aber auf FAT32 anstandslos funktioniert, ist eine ganz andere Geschichte. Siehe dazu meinen allerersten Forums-Beitrag hier, 'georf' hatte damals als erster die Lösung dazu: KNOPPIX 6 auf EXT2-formatiertem USB-Stick Aber wie gesagt, dazu gibt bereits mehrere Posts.

MfG, FM_81
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »FM_81« (21.06.2009, 13:52)


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99

21.06.2009, 13:56

Danke für den Hinweis. Mir geht's ja auch nur darum, ein Unix-System auf externer Festplatte zu haben. Fat32 ist mir eh lieber. Und dass das mit Ext3 nicht gefunzt hatte, war mir in dem Moment auch egal. Es ging ja zu dem Zeitpunkt nur um eine Lösung für das Boot-Problem.

Ich habe vor längerer Zeit mal DOS mit Pinball Fantasies auf externer Festplatte gehabt. Damals bootete das Notebook noch von der Festplatte, nur liess sich das DOS nicht ans Laufen bringen auf dem 64-Bit-Rechner. Deshalb glaube ich im Moment, dass es auch ein spezielles GRUB-Problem mit diesem Notebook gibt. Die jetzt verwendete Festplatte (SAMSUNG SP2514N USB Device (250 GB, 7200 RPM, Ultra-ATA/133)) versucht noch nicht einmal, zu booten. Das Notebook startet jetzt direkt durch und bootet XP.

Deshalb würde ich es gerne mal mit SYSLINUX versuchen. Allerdings bin ich da schon einmal gescheitert.
Hier der zugehörige Beitrag aus derselben Installationsanleitung:

=====================================================================================================================
3.2 Wechselmedium mit SYSLINUX (nur FAT Formate)

Falls die Platte mit einer FAT Variante formattiert wurde kann SYSLINUX eingesetzt werden. Während GRUB fett ist und eigentlich immer funktioniert, ist SYSLINUX schlank und funktioniert manchmal. Die Platte braucht einen intakten MBR denn SYSLINUX selber installiert keinen.
=====================================================================================================================

Das hat bei mir nicht funktioniert. Wenn ich da Hilfe bekommen könnte, würde ich gerne mal mit SYSLINUX testen, ob das Notebook damit bootet.

Ich stelle das hier erst mal zurück. Ich muss das erst noch mal selber testen, ob das nicht auch mit dem Notebook zusammen hängt. ;)
MfG. Cottonwood.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cottonwood« (21.06.2009, 14:14)


Beiträge: 650

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100

21.06.2009, 13:57

Zitat

Auch das nicht unbedingt! Einen GRUB eines neuen Systemes würdest Du hier sinnvollerweise nicht in den MBR der Platte installieren, sondern in den betreffenden Partitionsbootsektor.


warum das denn? Ich hab das in meinem Skript so gelöst, dass er fragt ob bereits ein grub loader installiert ist, wenn ja ermittelt das Skript die Version also ob grub1 oder grub2 und in Abhängigkeit dessen editiert es lediglich die schon vorhandene menu.lst oder grub.cfg. Eine erneute Installation von grub wird hier nicht durchgeführt, der ist ja eh schon installiert.

Und das hat eben mit einem bereits installierten grub2 und dem edit

menuentry "Debian@Live" {
search --fs-uuid --set fc24631b....
linux /boot/...
initrd /boot/...
}

wunderbar geklappt.

FM_81

Fortgeschrittener

101

21.06.2009, 14:10

warum das denn?
Ist natürlich Ansichtssache! (Wie überhaupt fast alles!)

Aber nach 103 Beiträgen ist uns sicher klar, daß es gut (und manchmal gar nicht so einfach) ist, einen Bootloader auf seine externe Platte bekommen zu haben. Und daß man erst dann, wenn dieser läuft, mit Funktionen eines guten (GRUB), oder eines zukünftigen, noch besseren (GRUB2) um sich werfen kann. Und nur dies nicht wieder in Frage zu stellen, wollte ich mit meiner Aussage unterstreichen. Hast ja selbst gesehen, daß sich "root" ändert, wenn sich das Bootdevice ändert.

Da Du ja wohl GRUB2 verwendest, hast Du das Problem nicht.
Aber die breite Masse, die noch am LEGACY hängt ...

MfG, FM_81
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FM_81« (21.06.2009, 14:23)


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102

21.06.2009, 14:17

Ja dem stimme ich nat zu, den Durchbruch mit den UUIDs hab ich auch erst dank deines Tipp kapiert, ich wusste nämlich die ganze Zeit nix mit diesem

Zitat

search --fs-uuid --set fc24631b....


azufangen, bis du das aus Grub4Dos gepostet hast und siehe da es ist das Äquivalent dazu in grub2 und macht einen endl frei von diesen Grubbez. Das eben war ne Installation auf meine externe Platte auf sdb3 während auf sdb1 ebenfalls mein System lief, da aber ohne nvidia Treiber. Auf sdb1 ist die grub.cfg und ich hab dann nur den Eintrag dafür unter sdb1/boot/grub/grub.cfg hinzugegfügt. Ich hatte beim Starten 2 Systeme zur Auswahl und es bootete dann das auf sdb3 nur über die UUID adressiert. Das ist schon ein gewaltiger Fortschritt weil so eindeutig da alles eben.

FM_81

Fortgeschrittener

103

21.06.2009, 14:19

Deshalb würde ich es gerne mal mit SYSLINUX versuchen. Allerdings bin ich da schon einmal gescheitert.
Hier der zugehörige Beitrag aus derselben Installationsanleitung:

=====================================================================================================================
3.2 Wechselmedium mit SYSLINUX (nur FAT Formate)

Falls die Platte mit einer FAT Variante formattiert wurde kann SYSLINUX eingesetzt werden. Während GRUB fett ist und eigentlich immer funktioniert, ist SYSLINUX schlank und funktioniert manchmal. Die Platte braucht einen intakten MBR denn SYSLINUX selber installiert keinen.
=====================================================================================================================

Das hat bei mir nicht funktioniert. Wenn ich da Hilfe bekommen könnte, würde ich gerne mal mit SYSLINUX testen, ob das Notebook damit bootet.
Nicht jede Kombination aus:
- BIOS
- USB-Stick
- verwendetem Dateisystem (FAT, FAT32, EXT2 usw.)
- Bootloader (GRUB, GRUB4DOS, SIBLO, EXTLINUX usw.)
funktioniert!

Es gibt beim Booten von USB keinen Königsweg, kannst nur versuchen das Optimum für Dich zu finden.
(Ist mir klar, das viele Webseiten absolut tolle immer funktionierende Tools anbieten, aber entscheiden und testen musst Du selbst.)

Gerade DOS kann u.U. zum Problem werden, da Du z.B. extra DOS-USB-Treiber zum Zugriff brauchen könntest, das Booten des Systemes selbst aber schon ohne diese via SYSLINUX und MEMDISK funktioniert. (Ist nur ein Beispiel.)

Das http://www.kernel.org/pub/linux/utils/boot/syslinux/ hast Du ja bestimmt. SYSLINUX lässt sich eigentlich problemlos auch unter Windows installieren (kontrollieren, ob eine versteckte LDLINUX.SYS erstellt wurde). Musst dann allerdings noch einen MBR auf den Stick schreiben, kann sein daß es dabei unter Windows Probleme gibt (Stichwort direkter Hardwarezugriff ist nicht gestattet), aber mit Linux-'dd' geht auch das.

MfG, FM_81
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FM_81« (21.06.2009, 14:30)


Beiträge: 711

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104

21.06.2009, 15:27

Ich habe eben mal getestet. Aber irgend etwas ist da noch falsch:

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knoppix@Microknoppix:~$ su
root@Microknoppix:/home/knoppix# fdisk -l

Disk /dev/sda: 250.0 GB, 250059350016 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 30401 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
Disk identifier: 0xffa36470

   Device Boot  	Start     	End  	Blocks   Id  System
/dev/sda1   *       	1    	4177	33551721	7  HPFS/NTFS
/dev/sda2        	4178   	30401   210644280	f  W95 Ext'd (LBA)
/dev/sda5        	4178   	30401   210644248+   7  HPFS/NTFS

Disk /dev/sdb: 250.0 GB, 250059350016 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 30401 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
Disk identifier: 0x21ea0dc4

   Device Boot  	Start     	End  	Blocks   Id  System
/dev/sdb1   *       	1    	1305	10482381	6  FAT16   <<< === <<< === war mit FAT32 eingerichtet.
root@Microknoppix:/home/knoppix# syslinux -d syslinux /dev/sdb1
sh: /usr/bin/mcopy: Eingabe-/Ausgabefehler
syslinux: failed to create ldlinux.sys
root@Microknoppix:/home/knoppix# 


Hier das syslinux-VZ (aus DOS heraus):

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Microsoft Windows XP [Version 5.1.2600]
(C) Copyright 1985-2001 Microsoft Corp.

C:\Dokumente und Einstellungen\Admin>f:

F:\>dir
 Datenträger in Laufwerk F: ist KNOPPER
 Volumeseriennummer: AC85-29D3

 Verzeichnis von F:\

21.06.2009  15:10	<DIR>      	boot
21.06.2009  15:10	<DIR>      	KNOPPIX
21.06.2009  15:10	<DIR>      	syslinux
           	0 Datei(en)          	0 Bytes
           	3 Verzeichnis(se), 10.039.672.832 Bytes frei

F:\>cd syslinux

F:\syslinux>dir
 Datenträger in Laufwerk F: ist KNOPPER
 Volumeseriennummer: AC85-29D3

 Verzeichnis von F:\syslinux

21.06.2009  15:10	<DIR>      	.
21.06.2009  15:10	<DIR>      	..
10.02.2009  00:13     	2.632.944 linux
09.02.2009  23:41       	947.100 minirt.gz
           	2 Datei(en)  	3.580.044 Bytes
           	2 Verzeichnis(se), 10.039.672.832 Bytes frei

F:\syslinux>


Was ist da jetzt falsch?
MfG. Cottonwood.

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105

21.06.2009, 15:31

@FM_81: Ich will nur eine externe USB-Platte, die bei mir auch läuft. Ich habe momentan nur ein Netbook, wo das mit dem GRUB perfekt bootet. Aber das ist nicht meins. Ich würde das halt gerne auf meinem AMILO ans Laufen bekommen. Meine anderen PC's booten nicht von USB.
MfG. Cottonwood.

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106

21.06.2009, 15:43

Tests 1-4 alle erfolgreich durchgelaufen :thumbsup: hehe

@Cottonwood
evtl musst du im BIOS noch ne Zusatzeinstellung machen, auf meinem alten PC zb muss ich neben der Auswahl des USB-LW als Bootdevice auch die USB legacy-Unterstützung einschalten, sonst bootet er auch nicht von USB.

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107

21.06.2009, 15:58

Ich schau gleich mal.

Ich bin ein Stück weiter. Ich habe es noch einmal probiert. Diesmal mit Gewalt:

Quellcode

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knoppix@Microknoppix:~$ su
root@Microknoppix:/home/knoppix# man syslinux
root@Microknoppix:/home/knoppix# syslinux -f -d syslinux /dev/sdb1
root@Microknoppix:/home/knoppix# 


Jetzt ist die Situalion wieder so wie vorher. Das Netbook bootet, das Notebook nicht.

Aber auch der Boot auf dem Netbook ist noch nicht ganz perfekt:

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SYSLINUX 3.71 Debian-2008-09-06 EBIOS Copyright (C) 1994-2008 H. Peter Anvin
Could not find kernel image: linux
boot:
MfG. Cottonwood.

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108

21.06.2009, 16:02

Zitat

Could not find kernel image: linux


kenn mich bei den Syslinux loadern nur mit isolinux aus (fürCD/DVD) aber da muss alles in /boot/isolinux rein, also der Kernel und die initrd. Ich schätze mal bei syslinux gibts dafür nen /boot/syslinux Ordner. Ist dort der Kernel linux drinne?

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109

21.06.2009, 16:13

Ja. Siehe Post # 107.
MfG. Cottonwood.

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110

21.06.2009, 16:29

Aja ok, ich hab heute in meinen usb-Stick nochmal grub2 installiert, den Stick vorher mit fat32 formatiert, diesmal ist er gebootet. Weiß auch nicht wieso das vorgestern nicht klappte.

FM_81

Fortgeschrittener

111

21.06.2009, 16:35

Aber auch der Boot auf dem Netbook ist noch nicht ganz perfekt:

Quellcode

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SYSLINUX 3.71 Debian-2008-09-06 EBIOS Copyright (C) 1994-2008 H. Peter Anvin
Could not find kernel image: linux
boot:
Diese Meldung beim Booten heißt aber: SYSLINUX ist erfolgreich installiert.
Vermutlich fehlt die Konfig namens SYSLINUX.CFG im Hauptverz. des Sticks, deshalb wird versucht, den eingebauten Default "linux" zu laden.
Syntax SYSLINUX.CFG = Syntax ISOLINUX.CFG
D.h., wenn Pfade stimmen einfach umbenennen/verschieben.
Es werden sowohl relative als auch absolute Pfade unterstützt, will meinen wenn mein Kernel im selben Pfad wie LDLINUX.SYS ist:

Quellcode

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LABEL Sonstwas
KERNEL vmlinuz
APPEND intrd=minirt.gz irgendwas


oder gleich absolut:

Quellcode

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LABEL Sonstwas
KERNEL /boot/kompletter_Pfad/vmlinuz
APPEND initrd=/boot/kompletter_Pfad/minirt.gz irgendwas


MfG, FM_81
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112

21.06.2009, 16:37

Ich habe im Bios nichts gefunden. Hier die Bilder:
»Cottonwood« hat folgende Dateien angehängt:
  • Bild033.jpg (129,99 kB - 4 mal heruntergeladen - zuletzt: 21.06.2009, 22:07)
  • Bild037.jpg (125,92 kB - 4 mal heruntergeladen - zuletzt: 21.06.2009, 22:07)
MfG. Cottonwood.

Beiträge: 711

Geschlecht: Männlich

113

21.06.2009, 16:38

Was muss ich besonders beachten, wenn ich es mit einem Stick probieren möchte? Habe allerdings momentan nur 512MB-Stick. Ich kann also nur grundsätzlich testen, ob sich ein Kauf eines 8 oder 16GB Sticks lohnt.
MfG. Cottonwood.

Beiträge: 650

Geschlecht: Männlich

114

21.06.2009, 16:41

Zitat

Was muss ich besonders beachten, wenn ich es mit einem Stick probieren möchte?


normalerweise muss das genauso wie mit ner USB-Platte laufen. Ich hab zb nen 8GiB noname Stick gekauft, der tuts. Ansonsten eben gleiches USB-Prob wie bei externen Platten

edit: zum Testen langt der locker, muss ja nur das /boot-Verz angelegt werden und dann eben eines für den jew Loader

Beiträge: 711

Geschlecht: Männlich

115

21.06.2009, 19:05

Danke. Hast Recht. Ich werde mir einen anderen PC zulegen müssen. ;( Trotzdem nochmal schönen Dank. :) :thumbsup:
MfG. Cottonwood.

FM_81

Fortgeschrittener

116

21.06.2009, 21:13

@ Cottonwood: Sind die letzten 8 Foto's von dem PC, der nicht von USB booten will?

MfG, FM_81
ACHTUNG!
Ihre Systemleistung reicht nicht aus, um einen BLUE-SCREEN zu erzeugen!
Möchten Sie statt dessen einen GREEN-SCREEN sehen?

---- [Ja] ---- [Nein] ---- [Weiß noch nicht] ----

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117

21.06.2009, 21:57

Ja, die sind von dem.

Ich habe inzwischen die Platte einfach in einen PC fest eingebaut. Ich komme sogar schon ins Internet. Nur ist die Tastaturbelegung komplett englisch. Und das ist natürlich Mist. Sind ja nicht nur y und z vertauscht. Von der CD war die Belegung die deutsche. Wie kann ich das umstellen?
MfG. Cottonwood.

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118

21.06.2009, 22:00

In der KDE (best auch LXDE) gibts dafür ne Option in den Systemeinstellungen oder meinst du die Tatsatur unter der Konsole?

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119

21.06.2009, 22:15

Sowohl als auch. Aber wie komme ich in die KDE? Ich habe das im Internet auch schon gelesen. Aber wenn dir die Basics fehlen, dann kommst du halt mit den einfachsten Dingen nicht klar.
MfG. Cottonwood.

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120

21.06.2009, 22:31

Die KDE ist auf der CD leider nicht vorhanden, die müsstest du über Synaptic installieren. Mit der LXDE kenn ich mich pers nicht so aus. Aber schau mal in deiner /etc/X11/xorg.conf ob da bei Input Device Keyboard

Zitat

Option "XkbLayout" "de"


steht. So sieht die Section bei mir aus:

Zitat

Section "InputDevice"
Identifier "Generic Keyboard"
Driver "kbd"
Option "XkbRules" "xorg"
Option "XkbModel" "pc105"
Option "XkbLayout" "de"
Option "XkbVariant" "nodeadkeys"
EndSection


Um die Schriftart auf der Konsole einzustellen musst du

dpkg-reconfigure console-setup

ausführen, wenn nötig das Paket console-setup nachinstallieren

mfg Jack

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