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pit234a

Fortgeschrittener

31

25.01.2018, 13:23

meinen Senf dazu, wobei ich wohl alles irgendwo hier schon mal gesagt habe und nun nur konkret auf einige Punkte eingehen möchte:
Daß dieses Betriebssystem aber so schlecht sein soll, daß hier die "erfahrenen User" eher zu Windows10 raten, als sich mit einem "Einsteiger-Linux" anzufreunden , überrascht mich aber doch unangenehm.

Es ist überhaupt nicht schlecht.
Windows10 ist aber auch überhaupt nicht schlecht.
Leider wird oft mit eher falschen Argumenten gespielt, wenn Nutzer zu einem OpenSource System wechseln wollen und besonders zu GNU/Linux. Eines dieser falschen Argumente ist die Sicherheit, die einem GNU/Linux unterstellt wird. Derartige Behauptungen sind selten fachlich zu begründen. Windows10 dürfte sicherer sein, als eine beliebige GNU/Linux-Distribution, wobei man immer davon ausgehen muss, dass das allergrößte Sicherheitsproblem nicht ein Betriebssystem ist, sondern der Nutzer selbst mit seinem Verhalten. Es gibt kein Nutzer-sicheres Betriebssystem.
Windows ist das, was die meisten Nutzer kennen und wenn sie lernen, wie sie damit umgehen können, erhalten sie auch damit ein stabiles und sicheres System und so fallen doch für die meisten angehenden Umsteiger sofort die wichtigen Argumente weg. Auch ein OpenSource-System ist nicht sicher, wenn man damit Blödsinn anstellt. Im Gegenteil: Gerade bei Linux, also direkt in der Kernel-Entwicklung, gibt es kaum Sicherheits-Audits und Code-Reviews. Ich würde deshalb sogar meinen, dass ausgerechnet das oft von Linux-freundlichen Journalisten als sicher umworbene GNU/Linux in Wahrheit eine der unsichersten Wahlmöglichkeiten ist, aber beweisen kann ich diese Behauptung auch nicht.
Fest steht, dass man sein System der Wahl erst kennen lernen muss, um eigene Entscheidungen treffen zu können und dass dazu Kompetenz erworben werden muss. Das geht nicht von alleine, nur durch die Wahl eines bestimmten Systems.
Knoppix ist kein Einsteiger-System, sondern eine Vorstufe dazu. Es ist eine Demonstration und nur für den Live-Einsatz gedacht.

weil ich ein paar Programme nutzen will , die nur unter Windows laufen , auch irgendwo ein "Windows (XP oder gar NT/W98) aufzulassen"

Was dann unbedingt dagegen spricht, zu einem OpenSource-Konzept zu wechseln. Wenn du Windows-Programme brauchst, dann nutze Windows weiter und lerne damit richtig umgehen. Zwei oder gar mehr Systeme auf einem PC installiert zu haben, ist in meinen Augen vollkommener Unsinn. Man muss dann ja dauernd neu starten, wohingegen mein Betriebssystem der Wahl im Grunde 24x7 läuft und immer oben bleibt. Hat man Angst vor Windows und möchte sein Gewissen beruhigen, dann gibt es besondere Live-Systeme, die speziell für die Bedürfnisse solcher Anwender geschaffen wurden. Etwa TAILS. Diese Systeme sind pflegeleicht, weil sie nie installiert werden. Sie sind als unveränderliche Live-Systeme konzipiert.
Jedes installierte System braucht dauernde Pflege, auch ein Windows (nur dass die Nutzer das für gewöhnlich nicht machen) und desto größer der installierte Umfang, desto größer der Pflegeaufwand.
Und das ist genau ein Problem mit Knoppix. Weil es eine Demo ist, hat es unglaublich viele Anwendungen an Bord, die man normalerweise nicht in sein System installieren würde, weil man keine drei Programme zum Brennen von CDs braucht und auch nur ein oder vielleicht zwei Film-Abspieler genügen und nicht ein halbes dutzend und so weiter. Knoppix kommt mit rund 5000 installierten Paketen, während ein Ubuntu in der Größenordnung von unter 1500 daherkommt. Außerdem kennt Ubuntu dann Automatismen zur Systempflege, weil es für die Installation gedacht ist, während Knoppix für Live gedacht ist und Pakete aus verschiedenen Entwicklungszweigen von Debian mischt. Für einen unbedarften Nutzer ist hier die Systempflege sehr schwierig, weil sie auch niemals angedacht war. Knoppix ist für Live gemacht und als Demo gedacht.

Abgeschreckt bei W10 sowie auch bei UBUNTU 17.4 & 17.10 ist das "undurchsichtige "Rumge-Kachele".

wenn du damit das Aussehen der Oberfläche meinst, kann das nahezu beliebig geändert werden, auch in einem Windows (wobei ich da nicht weiß, wie man vorgehen muss). Wenn du damit meinst, dass viele Programme aktiv sind, dann liegt das vor allem an dir, denn du kannst das bestimmen und wenn du nicht weißt wie, dann musst du das genau noch lernen. Es macht dann aber kaum einen Unterschied, ob du das für Windows lernst oder für ein GNU/Linux oder ein anderes Offenes System.
Viel Mist kommt in Windows durch OEM-Versionen, wo also HW-Hersteller oder Verkäufer eine Lizenz für Windows in ihrem Preis einkalkuliert haben und es automatisch vorinstalliert ausliefern. Die fügen dann oft noch irgendwelche hilfreichen Dinge hinzu, hilfreich für sie und ihre Geschäftspartner. Eine pure Windows10 Version, direkt von Microsoft heruntergeladen und installiert, verhält sich relativ gemütlich und entwickelt kaum Eigenleben und davon kann dann eine ganze Menge auch noch konfiguriert und abgestellt werden, ohne groß ins System einsteigen zu müssen.

Das sieht bei Ubuntu schlimmer aus , als bei Knoppix, aber daß ich mehr in die Materie einsteigen muß , hatte ich schon von vornherein befürchtet.
Aber da ich keine 20 mehr bin , wollte ich die Schwarmintelligenz in einem Forum nutzen.

Es ist fraglich, ob es das überhaupt gibt, aber ich stehe darauf sehr und habe meinen Einstieg in mein Betriebssystem der Wahl nur deshalb auch geschafft, weil mir dabei geholfen wurde.
Du wirst aber etwa so viele Meinungen hören, wie es Nutzer gibt und musst dir deshalb schließlich doch ein eigenes Bild machen, wobei wir wieder bei dem Erlangen der nötigen Kompetenz sind. Das ist mühsam und schmerzhaft. Als ich mich dazu aufmachte, hatte ich sehr konkrete Gründe, denn die zuvor benutzen Systeme versagten technisch. Zunächst Win95, dann SuSE-Linux. Es gab also einen technischen Grund für mich, meine Reise ins Land der Freien anzutreten (SuSE ist damals auch schon Frei gewesen, lieferte aber bestimmte Header-Dateien nicht mehr mit, so dass ich nicht mehr alle gewünschte SW nutzen konnte). Solche technischen Gründe kann ich heute nicht mehr ausmachen und ich weiß nicht, ob ich das heute nochmal alles lernen möchte, was ich lernen musste. Das allermeiste davon habe ich wieder vergessen, weil die Systeme heute so gut geworden sind, dass sie alle laufen und keinen wirklich großen Aufwand mehr benötigen.
Man kann heute ein Ubuntu nehmen und nutzen und fertig. Dazu braucht man nichts zu lernen, ähnlich wie in einem Windows.
Wenn man damit unglücklich ist, muss man analysieren, was den Leidens-Druck verursacht und sich dann fragen, ob ein Systemwechsel tatsächlich eine geeignete Maßnahme ist.

Deine bisher genannten Gründe sprechen eher dagegen. Du wirst wohl eher nicht glücklich werden mit einem GNU/Linux oder anderen OpenSource-System, weil es deine Erwartungen nicht erfüllen dürfte.
Besonders deine geschilderte Erfahrung mit Ubuntu scheint das zu offenbaren, denn UBUNTU ist mehrdeutig. Es bedeutet einmal ein komplettes System mit sehr vielen Möglichkeiten und dann eine bestimmte Variante, eine Auswahl aus den Möglichkeiten. Andere Varianten sind LUBUNTU (mit LXDE, den Default-DesktopEnvironment von Knoppix), KUBUNTU (mit KDE, das es auch in Knoppix gibt), XUBUNTU (mit XFCE) und ähnliche, die jeweils mit anderer Auswahl an SW bereits vorinstalliert werden. Man kann aber auch "pures" Ubuntu ohne jegliche Festlegung auf irgendwelche SW nehmen und sich sein eigenes System (nahezu) nach Belieben zusammen stellen. Man muss nicht etwas vorgefertigtes nehmen. Die häufigste Kritik an Ubuntu richtet sich gegen irgendeine der fertig ausgelieferten Erscheinungsformen und das ist besonders im Vergleich zu KNOPPIX vollkommen unhaltbar, denn alles, was in Knoppix läuft, kann man auf einem Ubuntu auch realisieren. Man kann sich sein Ubuntu so bauen, dass es akkurat wie ein Knoppix ist.
Ubuntu und Knoppix sind quasi identisch aus Sicht des Endanwenders oder anders herum: "mein Knoppix" habe ich so verändert, dass es auf der Oberfläche fast identisch erscheint und zu bedienen ist, wie mein Hauptrechner, auf dem ein FreeBSD läuft, also gar kein GNU/Linux und ich habe auch einen IMac auf dem ich ein Ubuntu installiert habe und das ebenfalls auf der Oberfläche akkurat gleich zu meinem FreeBSD oder nun eben auch "meinem Knoppix" erscheint. Ich nutze den gleichen Fenstermanager mit den gleichen Tastaturkürzeln und die gleichen Programme für die jeweiligen Aufgaben. Ich habe also nicht ein anderes System gesucht, weil mir etwas gerade nicht gefallen hat, sondern ich habe ganz pragmatisch ein geeignetes System für den jeweiligen Zweck benutzt und es für mich und meine Bedürfnisse angepasst.
Dabei bewege ich mich ausschließlich in OpenSource.
Kommt man von Windows, hat man natürlich Windows im Kopf und erwartet irgendwie auch Windows.
Nutze ich Windows oder OS-X, versuche ich auch hier mit den gleichen (OpenSource-) Programmen zu arbeiten, wie auf meinen Freien Systemen.
Nutzt ein WIndows-Nutzer mal ein OpenSource-System und findet nicht seine gewohnten Programme, dann sucht er gleich nach anderen Systemen, will aber in Wirklichkeit doch eigentlich nur sein Windows haben.
Merkwürdigerweise scheinen vor allem Windows-Nutzer sich leicht dafür zu schämen, dass sie ein solches System nutzen müssen. Ich kann das ein wenig verstehen und nachvollziehen. Es gibt dafür aber kaum einen Grund, denn das System selbst ist technisch gesehen keineswegs schlecht.

Sehen wir uns die Situation in den üblichen OpenSource Systemen mal an.
Da gibt es GNU/Linux oder etwa FreeBSD und das sind ein Userland und ein Kernel. Zum Userland gehört in der Regel ein Programm, dass Interaktion mit dem System erlaubt. Meist eine shell, wo sich ein Nutzer einloggen kann. Die wenigsten Leute können damit etwas sinnvolles anfangen.
Aber, alle weiteren Programme gehören nicht zum System. Sogar die Grafik muss erst installiert werden und wird außerhalb des Systems entwickelt.
LibreOffice, Mail-Programme, Browser und so weiter, das gehört alles nicht zum System und wird separat entwickelt.
Distributionen, wie Ubuntu oder Debian stellen nur eine Sammlung an solcher SW dar und bereiten Pakete vor, die sich einfach in das jeweilige System installieren lassen. Knoppix ist ein Debian-GNU/Linux. es ist nicht Debian-basiert, es ist Debian und wird dann zusammengepackt zu dieser Live-Demo. Nehmen wir aber mal Firefox, den Browser. Hat der nun eine Macke oder ein Sicherheitsleck, dann hat das nichts mit Knoppix, Debian oder FreeBSD zu tun und auch nichts mit Mac-OS-X oder Windows und anders gesagt, hat er ein solches Leck, dann gilt das für alle Systeme, in denen er verwendet wird. Und das gilt für alle zusätzliche SW.
Es nützt einen also recht wenig, wenn GNU/Linux oder FreeBSD besonders sicher wären. Denn der überwiegende Teil der heute auf einem Desktop genutzten SW kommt von Dritten, aus anderen Quellen und hat nichts mit dem System zu tun. Ich schätze das Verhältnis mal nur ganz ganz grob (das hängt ja sehr von der jeweiligen Installation ab) und denke, dass zwischen ein und zehn Prozent das eigentliche Grundsystem ist und der Rest ist SW von Drittanbietern. SW, die es oft auch für Windows gibt. Etwa Firefox, Chromium, LibreOffice, VLC, um mal einige bekannte Vertreter zu nennen.

Ich bin ein großer Fan von OpenSource und möchte am liebsten, dass alle nur noch OpenSource nutzen. Aber ich möchte nicht deswegen Allen einen Bären aufbinden und mit falschen Argumenten kommen.
Knoppix ist kein Betriebssystem. GNU/Linux ist ein Name für ein Betriebssystem, Debian-GNU/Linux ist ein spezielles GNU/Linux und das wird von Knoppix genutzt. Debian bietet eine Vielzahl an fertigen Paketen an (aus den Quellen der Drittanbieter vorgefertigt für das System) und bei Knoppix wurden davon etwa 5000 Stück verwendet und mehrere sogenannte Desktop-Environments installiert, etliche Programme, die niemand jemals braucht, eben ziemlich viel, um zu zeigen, was denn gehen könnte und das alles wurde dann in ein Live-Image gepackt, damit es einfach benutzt werden kann. Das ist sehr sehr gut gemacht und ich liebe es.
Aber es ist eben genau dies und man sollte das nicht verwechseln und daher kommen meine Warnungen. Es ist kein Betriebssystem, es ist kein Live-System, das eine Vorstufe zu einer Installation darstellt, sondern es ist ein Live-System, um als solches genutzt zu werden und als solches eine Demo und zeigt, was alles gehen kann, wie es aussehen könnte. Deshalb sollte man es nicht einfach installieren (also die HD-Installation durchführen). Man installiert sich damit viel zu viel und erhält ein sehr schwer zu wartendes System, das unter Umständen nicht mal korrekt funktioniert. Es ist keine Einsteiger-Distribution, es ist nicht zur Installation gedacht, es hat keine Dokumentation, kein entsprechendes Wiki, kein entsprechendes Forum, keine Automatismen zur Systempflege. All das hat etwa Ubuntu und ist damit ganz hervorragend als Einstieg geeignet.

Nun sieh erst mal, was du denn ganz genau eigentlich haben möchtest und was du ganz genau gar nicht mehr willst und dann such dir geeignete Foren und frag dort mal nach, wie das erreicht werden kann.
Wenn du zu OpenSource wechselst, dann gehe davon aus, dass eine Odyssee startet. Es ist ungemein unwahrscheinlich, dass deine erste Wahl dich schon glücklich macht und du hast extrem viel zu lernen, um dir ein System selbst zusammen stellen zu können. Aber, es geht in meinen Augen mit OpenSource viel besser, als mit anderen Systemen. Es geht aber nicht von alleine und Knoppix ist dafür nur ein Aufmacher, kein geeignetes Einsteiger-System.

32

28.01.2018, 12:37

Will aber trotzdem weg von Windows

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Hallo Pit
Ich will dir jetzt nicht wirklich unterstellen, daß du in Wirklichkeit der Paul234A oder gar der Bill234G bist, aber setzen wir mal hier mit meiner Antwort an.
Windows und die Produkte von Microsoft(MS) sind nicht nur Konsumgüter (virtueller Art) sondern in erster Linie ein (handwerkliches soll ich wohl nicht hier schreiben) Produkt , daß der Hersteller nicht nur ausgereift anbieten , sondern auch , mitsamt den Käufern/Kunden/Usern , betreuen muß, damit diese das Produkt weiter und wieder nutzen/kaufen.
Daß muß ich mich als Kunde/User ein paar Regeln unterwerfen.
Wie bei einem Neuwagen , auf dem ich für das viele Geld eine Garantie nicht nur haben will, sondern haben muß, weil es sonst ein zu kostspieliges Risiko bedeuten würde.
Als Windows-User muß ich auch meinen Verpflichtungen für den Support und der Kommunikation mit MS nachkommen: Updates = Wartung & Inspektion, Beschäftigung mit meinem Betriebssystem = Pflege und bestimmungsgerechte Nutzung.
Die erschreckenden Meldungen in der Vergangenheit , daß "Viren", "Würmer" und andere "Infekte" die halbe mikroelektronische Welt zum erliegen gebracht haben, lesen sich außerhalb der "Breaking-News" "Regenbogen- &
Dummbeutel-Presse" sowie der BLÖD-Zeitung in einschlägigen Fach-Medien dann anders, und selbst der SAUU (schlimmster anzunehmender unwissender User) wie ich kommt dann auf den Schlauder, daß der jeweilige verantwortliche Beauftragte für die IT- & Netzwerktechnik im betroffenen Betrieb (teilweise Krankenhäuser) im Falle einer Schuld, weil er einfach mal verpeilt hat , seine Arbeit
zu machen , um Updates zu kümmern oder sich bei Microzoff (MS)auf dem neuesten Stand zu halten, auf der nächsten Betriebsversammlung gezüchtigt (ja , wie bei autoritärer Gewalterziehung) und dann achtkantig vor die Tür geschmissen werden sollte.

Aber ich kann mir nicht nur keinen Neuwagen leisten, mit Support & Garantie, sondern muß auch als Soft- & Hardware mit den abgerödelteten Kleppern von Anderen vorlieb nehmen. Wenn ich mir die Karre nicht mehr leisten kann oder der Sprit zu teuer ist , weg damit ! Und mit Kredit wird solches auch nicht finanziert, dann brauch man nicht zu bezahlen , wenn das Produkt schon lang weg ist. Das hat bisher auch relativ gut geklappt, ob Auto, Computer und Betriebsoberfläche. Dazu kennt man immer noch einen , den man kennt, der sich auskennt.
Und im Fahrzeug-Fall wie im Hardware-Fall findet sich immer ein netter Schwarzafrikaner, der einem bei solchen Problemen hilfreich zur Seite steht.
In Entsorgung, Wiederverwertung und drohender Obsoleszenz.


Mir persönlich würde Windows XP Professionell reichen, die Nutzung von W7 bekäme ich auch noch hin.
Der "Support" soll eingestellt sein/werden, und die Nutzung damit genau so spannend & gefährlich , als würde ich meinen Rechner mitsamt meinen Daten angeschlossen und betriebsbereit raus vor die Tür stellen (wo die größte Gefahr ja nicht sein wird , daß ihn jemand mitnähme oder es reinregnet).
Es geht auch nicht darum , jemanden für seine Arbeit sein ihm zustehendes Entgelt nicht zukommen zu lassen.

Aber nicht nur die Einführung von W8 bzw. W10 ist der pauschale Grund , bei WINDOWS auszusteigen, sondern auch der Weg aus der Illegalität.
Auf den vorletzten meinigen (Gebraucht-)Rechner habe ich ein W7 draufgeprügelt bekommen, von dem ich ausgehen kann, daß hier "administratorische Leistungen" vollbracht wurden. Und daß ich da nicht unbedarft auf MS-Seiten rumturnen soll , lag wohl mutmaßlich daran, daß was mit der "Rechte-Überlassung" nicht ganz im grünen Bereich war.
Jedenfalls war das Teil aus Ruckel-Zuckel-Gründen schwer zu nutzen und in Hinblick auf die "mögliche rechtliche Grauzone" wurde es "ausgemustert".

Mich jetzt gegen W10 zu verwehren und mich über dessen "Rum-Gekachele" (auch bei Ubuntu) zu brüskieren ist wohl auf den momentanen Hype anzulasten.

Ich will es mehr klassisch. Die Linux-Derivate gehen hier wohl jetzt den optischen gleichen Weg, die Möglichkeit aber ,seinen Zugang soweit , ich sage mal : seinen Überblick persönlich zu gestalten, soll hier besser sein als bei aktuellen Windows-Oberflächen, von dem du auch wie du schreibst, kurzfristig nicht sagen kannst , wie man diese ändert und anpaßt.

Da konnte man früher selbst als Laie bei W95 oder W98 nach etwas Umhorchen was hinbekommen.
Nach dem DOS-Ablauf die Win-Startsequenz mit Bitmap "aufgefrischt", und schon hatte man Spaß , weil da WINDOOF und MICROZOFF stand.
Natürlich stieß die C64-Startsequenz auf dem IBM-kompatiblen Win-BS-PC mit
"...64K RAM SYSTEM 38911 BASIC BYTES FREE
READY ."
auch fast immer auf fröhliche Anerkennung.
<img src="http://www.knoppixforum.de/wcf/images/smilies/biggrin.png" align="BOTTOM" />



<img src="http://www.knoppixforum.de/wcf/images/smilies/thumbup.png" align="BOTTOM" />
Der Vorteil bei einem offenem Betriebssystem sehe ich in der Fülle für zusätzlicher Software zum Betriebssystem, die man als Laie über etwas Recherche leichter prüfen kann. Es gibt wohl mehr sinnvolle Communitys zu GNU/Linux&Co als zu Microsoft. Dazu sich Abseits von MS viele Fallensteller tummeln, die mit fadenscheiniger Software neppen wollen, und auf die warten die sich meist vor ergänzender Microsoft-Ware scheuen.
Bei offenen BS sehe ich durch die Fülle der freien Software hier dem Nepp schwindliger Anbieter die Grundlage schwerer gemacht. Auch mutmaße ich hoffnungsvoll, daß in einer interessierten Nutzer-Gesellschaft wie der von Linux-Nutzern und denen , die es gerne werden wollen, irgendwelche Schweinehunde schneller und leichter an den Pranger gestellt werden.
Hiergegen ist der Fluch bei Microsoft, daß der reingefallene User meist nicht mit irgendwas (Key-Ripp, Software-Geiz usw.) auffallen will und lieber insgeheim vor sich hin flucht und Bill Gates verhauen will. <img src="http://www.knoppixforum.de/wcf/images/smilies/cursing.png" align="BOTTOM" />


Genug gejammert !!
Was will ich eigentlich ?? :
- ein für mich zwangloses Betriebssystem
- mit wenig , keinen, überschaubaren, voraussehbaren Unkosten
- relativ einfacher Zugang zum Einarbeiten,
- möglichst niedrige Sprachliche Barrieren, weil gute Deutsch-Kenntnisse aber ganz schlechte Englisch-Kenntnisse (d
eswegen war Knoppix angesagt)
- für einen nicht mehr so aktuellen Rechner (z.Z. Esprimo für W7)
- das gute Gefühl, der Herr über seinen Rechner und Daten zu sein
- kein undurchsichtiges " Rum-Gekachele" sondern Übersicht über die Speicher und die Möglichkeit einer (punktuellen) Kontrolle

- war bei den ollen Windows-Dateimanager kein großes Problem überall reinzuschauen, bei UBUNTU17.10 (mit Unity ?) wohl eher
- keine Keys-Trickserei sondern Legalität
- die Auswahl aus einem großen Spektrum vertrauenswürdiger Software/Zubehör
- auf meine Bedürfnisse angepaßbar

- übliche Anwendungen (Office) für den Privatkram & Hobby/Verein
- Bildbearbeitung ,hier wäre Irfan-View Favorit, gibt es aber nur für Windows für den Privatkram & Hobby/Verein
- Erstellung von Lehrmitteln für Hobby,Verein,Ehrenamt und Beruf, also Präsentationen und Filmen, aber auch Unterrichtsmaterial
- "Office"- und Mail-Arbeiten für den "Büro-Kram", der heutzutage "elektronisch" erledigt wird.
- Jedoch immer noch kein Online-Banking !! ;(

- später technische Software , die teilweise bei Knoppix im Paket mit waren, z.B. techn. Zeichenprogramme
- später technische Software , wie SDR-Anwendungen
- später technische Soft- & Hardware , wie kleine Steuerungen mit analogen Schaltausgängen und Eingängen

- noch später vielleicht Darstellung von Hobby Verein Ehrenamt im Internet mit allen seinen benötigten Arbeiten
- also wie vor , Aufbau einer Darstellung im Internet


und so weiter ...
Klar , wenn ich zu MICROSOFT mit diesem Wunschzettel gehe , dann wird die schöne Supporterin mir freudig weiterhelfen.
Nur leider müßte ich mich nach einem besseren Beruf umsehen, der noch besser bezahlt wird, damit ich da nix schuldig bleibe.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Polfi« (28.01.2018, 13:05)


pit234a

Fortgeschrittener

33

28.01.2018, 18:03

Ich will es mehr klassisch. Die Linux-Derivate gehen hier wohl jetzt den optischen gleichen Weg, die Möglichkeit aber ,seinen Zugang soweit , ich sage mal : seinen Überblick persönlich zu gestalten, soll hier besser sein als bei aktuellen Windows-Oberflächen, von dem du auch wie du schreibst, kurzfristig nicht sagen kannst , wie man diese ändert und anpaßt.

Dass ich nicht weiß, wie etwas in Windows geht, hat natürlich damit zu tun, dass ich es nur dann nutze, wenn ich dazu gezwungen werde und das bedeutet, dass ich dann wenig Begeisterung zeige und das System gar nicht für mich anpasse, sondern es so schnell wie möglich wieder verlasse. Auf meinem ersten PC kam Win 95a und war dann für etwa drei Monate im Betrieb, bis ich das nicht mehr aushalten konnte und es durch ein GNU/Linux ersetzte.
Was mich angeht, bin ich absolut eingefleischter OpenSource Anhänger, aber ich bin nicht missionarisch unter Wegs und will niemanden bekehren, schon gar nicht mit sachlich falschen Argumenten.
Deine Argumente sind für mich sehr schlüssig und nachvollziehbar und ich kann deinen Entschluss für ein freies System nun nur begrüßen.
Aber kurz nochmal ganz deutlich: Knoppix ist kein Einsteiger-System.
Ein großes Problem für Neu-Einsteiger in der Freien Welt, ist die Orientierungslosigkeit bei den vielfältigen Wahlmöglichkeiten, die einem hier beschert werden. Ganz offensichtlich wird das bereits bei der Frage nach dem DesktopEnvironment. Während es bei OS-X nur eine Oberfläche gibt und Windows ebenso nur eine Oberfläche anbietet, gibt es in der freien Welt zahlreiche Möglichkeiten.
https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop/
Wie fast immer ist das Ubuntu-Wiki auch hier ein guter Einstieg. Da kann man sich schon ein wenig informieren und Ubuntu ist ein Einsteiger-System.
Wobei. Man kann sich fragen, ob das wirklich so geeignet ist. Denn Ubuntu führt unmittelbar zum Erfolg, ohne dass man erst viel lernen muss. Häufig denke ich, dass es doch besser wäre, so etwas wie ein Arch-Linux zu nehmen und erst mühselig lernen zu müssen, wie man sein System selbst zusammen stellt. Das ist steinig, mühsam, kostet Zeit und man kann daran scheitern, aber wer diesen Weg hinter sich gebracht hat, sucht nicht sofort nach einer neuen Distribution, weil vielleicht ein Icon mal nicht vorhanden ist.
Mit Ubuntu geht aber alles direkt zu einem Erfolg, ohne dass man erst was lernen muss. Man kann diese Systeme gleich benutzen.
Die unterschiedlichen DE können jeweils auch angepasst und verändert werden. Es gibt aber auch ganz grundsätzliche Unterschiede. Ich will mich darüber nicht weit auslassen, lies einfach im Netz, bei Ubuntu und Wikipedia.
Für einen älteren Rechner und einen Umsteiger aus Windows würde ich LXDE empfehlen. Das wird in Knoppix default eingesetzt, allerdings mit einem 3D-Composit Manager, den ich nicht empfehlen will. Platzende Fenster und so etwas ist echt nur Demo, für schnelles Arbeiten ist das nicht gemacht.
Wir hatten die Diskussion hier vor kurzem mit einem User (@Helmut-aus-Berlin) und er hatte sich dann wohl für XFCE entschieden. XFCE dürfte das vollständigste DE sein, dass noch eben so als Ressourcenschonend durchgehen kann.
Die beiden Ubuntu-Versionen mit diesen DEs heißen dann LUBUNTU und XUBUNTU.
Beide Versionen haben ihre eigenen Dateimanager (LXDE hat pcmanfm und XFCE wohl thunar), die einen an alte Dateimanager von Windows erinnern und auch ein wenig eingestellt werden können. pcmanfm ist mein Liebling, klein schnell, gut.
Noch schneller und Ressourcensparender als mit einem schmalen DE wie LXDE mache ich das, indem ich etwa gar kein DE nutze, sondern nur einen schlanken Fenstermanager einsetze. Mir genügt das, man muss dazu aber schon recht viel Handarbeit leisten.
Aber auch das geht und kann auch mit einem Ubuntu gemacht werden.

Der Vorteil bei einem offenem Betriebssystem sehe ich in der Fülle für zusätzlicher Software zum Betriebssystem, die man als Laie über etwas Recherche leichter prüfen kann. Es gibt wohl mehr sinnvolle Communitys zu GNU/Linux&Co als zu Microsoft. Dazu sich Abseits von MS viele Fallensteller tummeln, die mit fadenscheiniger Software neppen wollen, und auf die warten die sich meist vor ergänzender Microsoft-Ware scheuen.

Ubuntu bietet die größte Sammlung an Binärpaketen direkt an und kennt einige zusätzliche Quellen.
Man kann auch legal Quellen hinzunehmen, wo der Code manchmal nicht so Frei ist.
Das ist kompliziert zu erklären. Es gibt mehrere Lizenz-Modelle in der Freien Welt und innerhalb GNU/Linux gilt die GPL und es darf nur solche SW dort verwendet werden, die kompatibel zur GPL ist. Dazu gehört dann auch SW, die unter der FreeBSD-Lizenz steht (was mein Lieblingssystem ist), nicht aber SW, die zB unter der CDDL steh (einer Lizenz, die von SUN kam). Die CDDL ist aber zB kompatibel zur FreeBSD Lizenz und deshalb kann ich in FreeBSD OpenZFS nutzen und cdrecord, während es das für GNU/Linux so nicht gibt (oder erst gefrickelt werden musste).
Zudem gibt es bestimmten Code, der weder Frei noch offen ist, der von Herstellern von HW aber für die Benutzung in Linux zur Verfügung gestellt wird. Manche Wlan-Karten benötigen etwa derartige Treiber. Man kann auswählen, ob man solche SW auch in seinem Ubuntu haben will, oder lieber darauf verzichten.
Legal ist alles, was da angeboten wird.
Gleich sicher und gleich vertrauenswürdig wie die wirklich offenen Pakete aus dem Stamm-Angebot sind diese zusätzlichen Teile evtl nicht. Sie werden oft auch nicht mit gewartet, also von den Ubuntu-Automatismen erfasst.

edit: "Es gibt wohl mehr sinnvolle Communitys zu GNU/Linux&Co"
das kannst du laut sagen! Such mal eine Problemlösung mit einem Windows: totaler Schrott!
Leider ist gerade das nette Ubuntu-Forum auf DE auch eher ein Support-Forum. Man versteht sich dort eben so. Das bedeutet, die helfen einem und geben einem kompetent Antwort, aber sie nehmen sich kaum Zeit für Erklärungen. Ich halte das für einen falschen Weg und eine Erklärung, aus der man selbst die richtige Antwort ableiten kann, für sehr viel sinnvoller. Aber das ist auch im Linux-Umfeld relativ selten.


- das gute Gefühl, der Herr über seinen Rechner und Daten zu sein

Ich glaube, dass dazu ein Ubuntu nicht gut geeignet ist. Zumindest brauche ich immer sehr lange, bis ich einem Ubuntu alles ausgetrieben habe, was ich nicht möchte.
Dennoch empfehle ich Ubuntu. Weil es Endanwendergerecht ist und weil man nachlesen kann, wie was funktioniert und bei genügend Eifer und Ausdauer auch tatsächlich viel verändern und lernen kann.
Und innerhalb Ubuntu immer eine LTS-Version nehmen, auch dann, wenn die nicht so ganz aktuell ist.

- später technische Software , die teilweise bei Knoppix im Paket mit waren, z.B. techn. Zeichenprogramme
- später technische Software , wie SDR-Anwendungen
- später technische Soft- & Hardware , wie kleine Steuerungen mit analogen Schaltausgängen und Eingängen

Ich behaupte mal, wenn die SW für Knoppix, also für Debian erhältlich war, dann sollte es sie auch für Ubuntu geben. Ganz sicher bin ich mir nicht, weil ich das Angebot von Ubuntu natürlich nicht überblicke.
Geschätzt gibt es derzeit vielleicht 50.000 OpenSource Projekte, wo also SW hergestellt wird. Ubuntu bietet davon eine Auswahl von etwa 25.000 bis 30.000 an. Ich kenne keine Distribution, die mehr anbietet. Man muss natürlich nicht so viele haben, etwa 1500 genügen dem ambitionierten Nutzer auf seinem PC.
Was technische Zeichenprogramme angeht, sieht es in der Freien Welt generell sehr bescheiden aus.
Es gibt einige, aber sehr wenige und keine sehr guten und bekannten. Alles muss neu gelernt werden und viel muss neu erstellt werden. Das ist sehr mühsam und intensiv.
Für Schaltpläne fand ich nur eine einzige Anwendung (Namen vergessen), aber manche Leute machen das auch in OpenOffice bzw LibreOffice.
Für die Bildbearbeitung ist gimp das Maß der Dinge und lieber gleich den lernen, als sich mit anderem Zeugs rum ärgern.
Es gibt Inkscape und Scribus als DTP SW und die laufen beide recht brauchbar.
LibreOffice ist der Quasi-Standard als Office-Suite, mit einem Writer, einem Tabellen-Teil und so weiter, ziemlich ähnlich, wie man das aus der Microsoft Office-Suite kennt. ApacheOpenOffice war der Vorläufer und ist wegen seiner Lizenz unter GNU/Linux nicht mehr zu finden. Es gibt eine Heerschar an Office-Lösungen und ich benutze nie etwas anderes als LibreOffice. Es ist sowohl für Windows als auch für OS-X erhältlich und wirklich ganz gut. Es kann auch sehr viele Office-Dokumente direkt nutzen.
Als Browser empfiehlt sich der Firefox, es gibt aber viele weitere Möglichkeiten. EMails liest man gerne mit dem Thunderbird, ich allerdings lieber mit Claws-Mail. Beide können gut zum Umgang mit GPG benutzt werden, also sicher verschlüsselte Mails. Und GPG ist dann auch das Verschlüsselungsprogramm überhaupt bei mir.
All das gibt es in Deutscher Lokalisierung und es sollte dein System komplett in DE installiert und konfiguriert werden, wenn du das während der Installation so setzt. Vielleicht muss für den Browser oder LibreOffice noch zusätzlich ein Sprachpaket installiert werden, um die Rechtschreibprüfung in DE zu können (ich muss das immer tun, ich glaube Ubuntu macht das automatisch).

Egal was, man findet im Ubuntu Wiki gute Hinweise und hat einen guten Ansatzpunkt.
Und egal, welche Version man von Ubuntu genommen hat, alles geht in allen Versionen auch nachträglich zu installieren. Ein "# apt install inkscape" genügt (so ungefähr) um diese SW neu zu installieren.

Was schwierig ist, wird das Betreiben eines Windows ohne Lizenz und dann auch noch auf einem alten PC.
Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten: einzelne Programme können manchmal brauchbar unter WINE laufen. Dann wird hier nur die Lizenz für das jeweilige Programm gebraucht, WINE selbst ist ein Emulator, der so tut, als wenn er Windows wäre und das kann er auch relativ gut, zumindest im 32Bit-Modus (wofür dann die Programme auch passen müssen).
Die zweite Möglichkeit geht über eine Virtuelle Maschine und hier bietet sich das Freie VirtualBox von SUN an. Das läuft gut und einfach unter Ubuntu, braucht aber entsprechende Ressourcen und man braucht ein Windows, um es in der VM zu installieren, sprich, man braucht auch die entsprechende Lizenz dazu.
Man kann bei Microsoft auch Windows zur Probe downloaden. Die Lizenz wird erst nach einiger Zeit fällig (ich habe solch ein System, das ich einmal im Jahr für wenige Stunden benutze und die Lizenz ist bisher nicht gefragt worden oder verfallen). Man kann dann natürlich nach einiger Zeit auch wieder eine Probe machen, Wie oft das gut geht, kann ich nicht sagen.

Wie auch immer und was auch immer.
Deine Motive sind gut und ich finde das toll, dass du deshalb den Weg in die Freie Welt suchst. Dabei wünsche ich dir auch Glück.
Denke aber nicht, dass du einen kostenlosen Ersatz für ein Microsoft oder OS-X bekommst. Das denkst du offensichtlich auch gar nicht. Beide große Hersteller von verschlossener SW haben ja die Möglichkeit, die Entwicklung im OpenSource genaustens zu studieren. Sie können also alles, was OpenSource kann, plus ihre Eigenleistung. Der häufige Gedanke, mit OpenSource-SW ein Schnäppchen zu machen, ärgert mich ein wenig. Das ist nicht der Sinn. Frei, weshalb ich es auch immer groß schreibe, bedeutet viel und ist nicht gleich kostenlos. Mir ist Frei wichtiger, als gut oder besser. Viele Neulinge werden aber zu OpenSource gezogen, weil es nichts kostet, angeblich besser ist und auch noch sicherer. Das mag ich nicht. Diese Argumente stimmen nicht und oft werden die Anwender enttäuscht, weil sie eine falsche Erwartung haben.
Schon bei der Auswahl des DE scheitern die meisten, weil sie damit überfordert sind. Die schiere Vielfalt kriegen die einfach nicht gebacken und verzweifeln daran.
Auch, dass sie ein bestimmtes Verhalten aus ihrem Windows gewöhnt sind und dann nicht in ihrem neuen GNU/Linux finden, enttäuscht viele. Es gibt für sie oft nur den einen Weg etwas zu tun, nämlich exakt den, den sie von Windows kennen.
Die Welt der Freien ist groß und unüberschaubar. Man muss sich hier einleben und umsehen, viel probieren und lernen. Dann findet man sich am ehesten zu recht und kann viel Spaß daran haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pit234a« (28.01.2018, 18:46)


klaus2008

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28.01.2018, 22:14

Hallo!

Zitat

einzelne Programme können manchmal brauchbar unter WINE laufen. Dann wird hier nur die Lizenz für das jeweilige Programm gebraucht, WINE selbst ist ein Emulator, der so tut, als wenn er Windows wäre und das kann er auch relativ gut, zumindest im 32Bit-Modus (wofür dann die Programme auch passen müssen).
Es kann durchaus vorkommen, dass ein Programm die eine oder andere spezielle DLL (dynamische Laufzeitbibliotheken) benötigt, die man mit einem Hilfsskript in WINE installieren lassen kann. Lizenztechnisch problematisch wird es dann, wenn eine DLL von Microsoft stammt und nur für die Verwendung mit original Windows-Betriebssystemen lizenziert ist.

Gruß
Klaus

Beiträge: 73

Geschlecht: Männlich

35

29.01.2018, 15:58

... ich wurde erwähnt ...

@ all

Liebe Grüße aus Bäääärlin!

... OK - - es wurde in einem früheren Beitrag erwähnt, dass ich eine spezielle Version von ubuntu nutze - - RICHTIG!

Ich nutze "xubuntu 16.04" eine "LTS"-Version - - - LÄUFT GUT !!! ( ... und gefällt !!! ...)!

... kleiner "Seitenhieb" auf freie Software - - SoftMaker (die wollen Geld für ihre Programme - die Programme sind meiner Meinung nach aber auch exzellent)
bietet derzeit die dritte Beta-Version für Linux der neuesten Office-Suite an (frei bis Mitte Februar !!!). Die Beta's für Windows sind durch - da ist jetzt die neueste Version 2018 am Start (~90 €).
ABER ... ( es gibt immer ein ABER ...)
diese OfficeSuite von SoftMaker gibt es auch als kostenlose Version!! (... soll heißen KEINE FREIE SOFTWARE - KOSTET HALT NÜSCHT).
Ich finde diese Software besser als OpenOffice - ist allerdings meine ganz private Meinung!!!

LG! Helmut

p.s.:
Stand 02.02.2018
... jetzt gibt es auch eine Beta für den Mac ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Helmut-aus-Berlin« (02.02.2018, 13:43)


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