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1

05.04.2014, 15:34

[gelöst] 7.2 USB-Diskettenlaufwerk wird nicht erkannt

Hallo,

der Rechner den ich aktuell verwende, beherrscht USB1 und USB2. gem. Handbuch.

Das Laufwerk ist schon älter, also vermutlich USB1.

Egal
-Stecke das Laufwerk qam Front USB-Stecker oder rückwärigen USB-Stecker an
-nachdem der Rechner schon hochgefahren ist/vorher
-mit eingelegter Diskette

Das Laufwerk wird nicht automatisch erkannt - so wie das bei einem USB-Stick der Fall ist.
Es erscheint weder im Dateimanager - noch gibt es irgendein Popup-Fenster mit einer Aufforderung.

Hat das schon einmal jemand probiert.

Wollte endlich nur mal Ordnung schaffen, alteDdisketten durchsehen, was wichtig ist auf USB-Platte(die bei dem ersten Leseversuch nicht angesteckt war) sichern, dann die Disks entsorgen.

Danke

The_idealist
-------------------------------------------------
es muss doch irgendwie funktionieren ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (05.04.2014, 21:12)


klaus2008

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2

05.04.2014, 16:31

Zitat

Das Laufwerk wird nicht automatisch erkannt - so wie das bei einem USB-Stick der Fall ist.

Was sagt

Quellcode

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lsusb
lsblk
über das angeschlossene Laufwerk?

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05.04.2014, 16:56

Hallo Klaus,

erst einmal Danke.

Quellcode

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lsusb
Bus 002 Device 002:     ... die Logitec Mouse
Bus 002 Device 003:    ...  die Tastatur
Bus 005 Device 004:    ID 0644:0000 TEAC Corp Floppy                                   nachdem nur 1x angesteckt Device 002
.
.
.


lsblk
NAME  MAJ:MIN   RM  SIZE  RO TYPE  MOUNTPOINT
sda      8:0   1  1,4M    0    disk
sr0 ...
zram0 ...
cloop0 ...


Ja, kein mountpoint, 1,4 M wird wohl das Diskettenlaufwerk sein.

Vielleicht kannst Du mir ja noch einen Tip zu den korrekten mount-Optionen geben.

Übrigens - nachdem ich ja das Laufwerk mehrmals an- und abgestöpselt habe, um verschiedene Steckplätze zu testen
sieht man bei

Quellcode

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ls /dev/s*


ganz viele devices mit sdann, sdbnn, geht bis sdghnn ??
Hatte nochmal neu gestartet, um zu sehen, ob das bei nur einmal anstecken weniger ist.

bei ls -l /dev/s*
sieht man manchmal deutlich, dass sich Geräte dahinter verbergen. Mehr cdrom Einträge, als ich Laufwerke habe - scheint fast, als wenn unbenutzte, aber technisch vorhandene Anschlüsse irgendwie erkannt werden - das ist mir bei anderen Rechnern noch nie in der Menge aufgefallen. Hat der etwas neuere Rechner, soviele interne Komponenten mehr, die als /dev behandelt werden? Beim noch älteren Rechner, war das mal eine Hand voll. Oder ist das bei verschiedenen Herstellern/BIOS-Versionen unterschiedlich, ob nur erkannt, wenn ein Gerät dran hängt?

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (05.04.2014, 19:04)


klaus2008

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4

05.04.2014, 18:23

Hast Du schon

Quellcode

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sudo mkdir -p /media/floppy
sudo mount -t vfat /dev/sda /media/floppy
lsblk
ls -la /media/floppy 
bei eingelegter Floppydisk ausprobiert?

Gruß
Klaus

5

05.04.2014, 18:53

Nein - mach ich gleich mal - Danke.

"Mit einglegter Disk"

Muß ich bei Diskwechsel jedesmal neu umount - mount ?

Muß um 19:00 dann mal eine Stunde weg.

klaus2008

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6

05.04.2014, 19:00

Quellcode

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sudo umount /media/floppy
sollte man vor der Entnahme der Diskette ausführen.

7

05.04.2014, 19:14

Danke Klaus,

mount -t vfat /dev/sda /media/floppy


scheint irgendwie nicht zu greifen

wenn ich danach lsblk verwende - ist immer noch keine Angabe in der Spalte mountpoint.

Ich arbeite übrigens im root-Terminal - das sollte ja keine Fehlerursache sein können.


Muss später nochmal mit einer anderen Disk versuchen.

Gerade habe ich erst mal nach / gewechselt - nochmal mounten probiert - ohne Verbesserung - auch mount zeigt nichts an.
Auch ein umount-Versuch meldet "/media/floppy not mounted"

Was auch noch auffällt, dass der unter /media angelegte mountpoint, immer root gehört.
Egal ob mit sudo vom Knoppix-Lxterminal oder vom Root-terminal "Lxterminal(als Adminitrator)" steht in der Kopfzeile aus angelegt.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (05.04.2014, 20:16)


klaus2008

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8

05.04.2014, 20:09

Ich habe jetzt eine Diskette gefunden und ein USB-Diskettenlaufwerk bei laufendem Knoppix 7.2.0 (DVD) angeschlossen. lsusb zeigt das Diskettenlaufwerk. "hwinfo --usb" zeigt das Diskettenlaufwerk und die Gerätenamen.

Ich schlage jetzt folgedes vor:
  • Schließe das Diskettenlaufwerk an.
  • Führe den Befehl

    Quellcode

    1
    
    ls /dev/disk/by-id/usb-*
    aus, um den Gerätenamen des Diskettenlaufwerks herauszufinden. Bei mir wäre das "/dev/disk/by-id/usb-Sony_USB_Floppy_Drive".
  • Erstelle einen Verweis

    Quellcode

    1
    
    ln -s /dev/disk/by-id/usb-Sony_USB_Floppy_Drive /dev/fd0

  • Quellcode

    1
    
    mdir
    bei eingelegter Diskette ausführen

9

05.04.2014, 20:38

Hallo Klaus,

Danke. Es klappt :))

Auch wenn ich jetzt nicht so richtig verstehe, was ich da einfach für einen Link setze, trotz dass das mit dem mounten ja nicht klappte.
Ich kann auf ein Gerät, dass ich nicht mounten kann, einen Link setzen?

Muß wohl mal recherchieren,
was
/dev/disk/by-id
tut - ob Linux da grundsätzlich alle USB-Geräte mit Wechselmedien einträgt.

ob ich mit
ln ... /dev/fd0
ein vorhandenes /dev/fd0 verwende - oder wie ich vermute, den link gleich damit erzeuge

Nicht zuletzt bleibt nun die Frage,
was ich für Diskettenwechsel tun muß
ob ich statt umount - den Link irgendwie trennen muß

Ob der Dateimanager - oder besser noch der midnight commander(mit dem ich kaum Erfahrung habe) denn nun das ganze sieht.

Dann bleibt noch das midnight commander-nicht Kennen-Problem
denn ich möchte beim kopieren der Dateien, das Dateidatum erhalten.
(auch wenn ich da von vfat in ein anderes Dateisystem kopieren werde - am liebsten ntfs, damit auch von Windows lesbar)
muss aber mal sehen, was da auf der geplanten USB-Platte überhaupt drauf ist.

Im Dateimanager PCManFM 1.1.0
kann man zwar nach /dev wechseln - findet dort nur fd aber nicht fd0
aber unter fd ist 0
allerdings wenn man versucht den Link anzuklicke - wird verlangt, dass man eine Anwendung zum Öffnen auswählt

analog im mc (midnight comander)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (05.04.2014, 20:46)


klaus2008

Meister

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10

05.04.2014, 20:57

Das System richtet für Laufwerke im Verzeichnis /dev/disk/by-id "aussagekräftige" Verweise auf die eigentlichen Gerätenamen ein. Führe dazu

Quellcode

1
ls -l /dev/disk/by-id/usb-*
aus.

Die Programme der "mtools" verwenden für die Diskettenlaufwerke A:, B: usw. die Gerätenamen /dev/fd0, /dev/fd1 usw. Einen solchen Gerätenamen kann man, falls er noch nicht existiert, mit einem Verweis auf den echten Gerätenamen (z. B. /dev/sda) anlegen. Dann funktionieren die Programme der mtools mit den Disketten.

Ich empfehle Dir, jetzt die Handbuchseiten zu mtools, mcopy und mdir zu lesen.

Das Verfahren mit den mtools lässt sich leider nicht mit den üblichen Dateimanagern von Knoppix (mc, PCMan usw.) kombinieren. Es muss mit der Kommandozeile gearbeitet werden.

Ich würde zunächst einen Stapel Disketten nehmen und alle Dateien der jeweiligen Diskette in ein eigenes Verzeichnis auf einem USB-Stick kopieren. Löschen kann man hinterher immer noch...

Viel Erfolg!

Gruß
Klaus

11

05.04.2014, 21:12

Danke Dir,

Da werde ich mich dann morgen mal dran machen - frisch und konzentriert.

Gehe davon aus, dass Du mit Handbüchern von mtools die manpage meinst - ansonsten finde ich sicher im Netz etwas dazu.
(wenn ich damit richtig liege, möchte ich Dich nicht noch länger in Anspruch nehmen - wollte mich eigentlich hauptsächlich noch einmal bedanken)

Danke für Deine umfangreiche Unterstützung.
Jetzt dachte ich doch, wenn ich die Sache mit dem mounten verstanden habe, geht es nur noch darum, die Optionen so nach und nach richtig einsetzten zu lernen und ich komme mit allen Laufwerksarten zurecht - sieht wohl nicht so aus. So kann man sich täuschen.

den Thread mal auf [gelöst] - kann ich ja ändern, wenn es doch noch irgendwo klemmt.

Wünsche ein schönes Wochenende.

klaus2008

Meister

Beiträge: 2 656

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12

05.04.2014, 21:59

Zitat

Gehe davon aus, dass Du mit Handbüchern von mtools die manpage meinst
Klar :)

Quellcode

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3
man mtools
man mdir
man mcopy


Gruß
Klaus

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