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10.06.2021, 09:36

Altem Mac neues Leben einhauchen

Die Hardware:
MacBookPro2,2 Intel Core 2 Duo 2GB RAM
Nachdem ich bisher feststellen mußte, dass das installierte Betriebssystem (Mac OS 10.6.8) nicht mehr brauchbar ist für übliche Anwendung (Internet) und Upgrades zu neueren OS-Versionen nicht machbar sind, bin ich auf der Suche nach einem alternativen (Linux)-Betriebssystem.
Bevorzugte Kandidaten wären Ubuntu oder Lubuntu.
Da stellen sich jedoch Probleme mit dem Boot-Management dieses oben genannten Gerätes ein, die ich auch mit Hilfe von rEFIt bzw. rEFInd nicht lösen konnte.
Womit das Booten von CD allerdings funktionierte, war zum einen Windows XP (wofür die eingebauten Boot-Alternativen wohl auch geschaffen wurden)
und zum anderen KNOPPIX 7.2 auf einer LiveCD.
Jetzt würde ich gerne die Teile von Knoppix (MicroKnoppix ?) benutzen um Lubuntu zu installieren...
Wenn mir jemand Hinweise geben könnte wie ich das bewerkstelligen kann (oder andere Ideen dazu hätte) wäre ich hoch erfreut.

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10.06.2021, 11:40

vorweg: so richtig tolle Freude wird mit dem alten Mac nicht aufkommen, denn einige Dinge, wie etwa das Touchpad, werden nicht so wirklich gut unterstützt. Ansonsten kann es einige Frickelei sein, benötigte Treiber frei zu schalten und etwa auch den nvidia-Treiber zu benutzen.

Du brauchst eigentlich gar nichts, als nur deine Lubuntu-Version und bootest die im EFI-Modus. Ich habe das lieber von Stick gemacht und also mein Lubuntu auf einen Stick mittels dd gelegt.
Das Booten macht man aus dem Auswahlmenü des Macs, das man mit Drücken der Alt-Gr Taste beim Booten erreichen kann. Das mag eine Weile dauern.
Hier werden dann bootfähige Geräte erkannt, etwa auch ein Knoppix-Stick. Nach der Anwahl seines Systems ist es wichtig, zu beobachten, ob es auch tatsächlich im EFI-Modus bootet. Für Ubuntu und Debian finden sich jeweils auch Löungen, wie man das am gebooteten System erkennen kann.
Hast du im EFI-Modus gebootet und wählst dann die Installation und dort den kompletten datenträger als Ziel (also inklusive Platt-machen), wird automatisch eine neue EFI_Partition angelegt und eingerichtet, von der dann anschließend dein Lubuntu booten kann.

So weit, wäre das einfach und schön. Aber, meine letzten Versuche, die noch funktionierten, benutzten ein Lubuntu 18.xy und als ich mal ein 20.xy probierte, ging das auf meinem Mac-Book schief. Also nicht Installieren und Booten, sondern späteres Einrichten nach meinen Wünschen. Womöglich liegt das an systemd, den ich nicht kenne und vielleicht auch einigen weiteren, neuen Diensten, die mich einfach überforderten.

Trotzdem: https://de.wikipedia.org/wiki/Elementary_OS ist ein Ubuntu, was besonders für Macs vorbereitet und konzipiert wurde. Ich mag es nicht wirklich, habe aber gute Erfahrungen bei einigen Anwendern gemacht, die ebenfalls von Mac nicht mehr mit neuer SW versorgt werden und die benutzten da ebenfalls noch eine 18.xy. Kann sich aber inzwischen auch schon geändert haben. Ich bin nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube, dass auch die Verwendung des nvidia-Treibers hier keine Probleme machte.
Das aber nur nebenbei. Man kann sich das System Live ansehen. Am Besten von Stick, wie bei Lubuntu ja ebenfalls.

Also nochmal: Macs booten immer nur EFI (refit u co ausgenommen) und dazu benutzten sie eine bereits vorhandene EFI-SystemPartition.
Diese könnte man nun bearbeiten und an seine Verhältnisse anpassen, um ein neues System zu booten. Muss man aber nicht, wenn man die "totale" Installation des neuen Systems wählt, das selbst im EFI-Modus gebootet ist und dann eine neue, eigene EFI-Partition automatisch anlegt.

Beiträge: 1 144

Geschlecht: Männlich

3

10.06.2021, 17:19

Hallo. Mac kenne ich nicht dazu kann ich nichts sagen.
Ich kenne Ubuntu seit 2009 V. 04.9 und habe in den ersten 3-5 Jahren einiges Gelehrt. Lubuntu hatte ich nicht probiert aber es wird ähnlich wie Ubuntu sein. Vielleicht nicht ganz so Anspruchsvoll wie Ubuntu und etwas leichter zu bedienen.
Als erstes viel mir der Speicher 2GB auf. Der ist sehr wenig für L-Ubuntu. Wenn ein Drittel der System Anwendungen im Hintergrund laufen und Du an dem Rechner Arbeitest ist der Speicher sehr schnell voll und das verlangsamt das System erheblich wenn sich mehrere Anwendungen die Du benutzt den Speicher Teilen müssen. Du solltest noch wenigstens 6GB Stecken das Du 8GB hast. Etwas Später vielleicht noch 8, oder gleich 16, dann wird es etwas gemütlicher beim Arbeiten.
Dann zu Ubuntu Unterstützung das wird bei Lubuntu ähnlich sein. Alle Oktober Versionen *.10 werden 6 Monate Unterstützt. Alle im April 04 in einem ungeraden Jahr (04.21, 04,23 …)
12 Monate, auf geraden Jahreszahlen (04.22, 04.24) sind Langzeitversionen 5 Jahre. Alle **00, **10, **20 sind Jubiversionen 10 Jahre. Es lohnt sich über die 04.20 nach zu denken bis 2030.
Ich hatte zwar davon gelesen das manche V verlängert wurden, ich bin bei diesem Zeitplan geblieben. In der Systemsteuerung kannst Du die Suche nach Aktualisierungen auf Langzeitversionen stellen.

4

11.06.2021, 17:17

Danke zunächst für die Hinweise...
Ich erhoffe mir noch mehr Infos Knoppix betreffend, das ja open-source ist. Wenn Knoppix doch die Hürde des Bootings mühelos überwindet, dann müßte ich mir die entsprechenden Tricks "abgucken" können ... oder sehe ich das falsch.

5

11.06.2021, 17:26

jedes moderne System kann EFI booten und auch vom Mac starten.
Man muss halt wissen, wie.
Am einfachsten nimmt man ein fertig System, macht die alte Installation komplett platt und gut ist.

Und ja, man benutzt natürlich immer am liebsten OpenSource SW und Systeme, aber gerade beim Mac braucht man dann evtl einige Treiber aus verschlossenen Quellen und muss die zu seinem System dann erst finden. Lubuntu macht das relativ einfach möglich, bei anderen kann das schwieriger sein.

Knoppix funktioniert adhoc meist relativ gut auf einem Mac. Versuch es doch einfach mal von Stick im EFI-Mode.
Oder eben Lubuntu oder elementary-os....

6

11.06.2021, 17:37

ah, nebenher:
auf meinem Mac-Book-Air mit Intel Core2 DUO CPU U9400@1,40GHz mit 4G RAM läuft ein Ubuntu 16.04 wirklich gut, also abgesehen von Touchpad und einigen Friemeleien bezüglich nvidia Treiber und so.
Ich kann damit gut arbeiten, Filme sehen, Mails etc.
Dem fehlt nichts und er ist meiner Ansicht nach deutlich schneller, als mancher modernere Windows-Rechner.
Allerdings lade ich nicht normales Ubuntu, sondern eine Arbeitsumgebung mit OpenBox, in der ich viele Tastenkürzel benutze und deshalb nicht so viele Probleme mit dem schlechten Touchpad habe.

Als evtlen Tip: wenn du nur 2G RAM hast, könnte ein 32Bit-System Vorteile bringen.

7

11.06.2021, 19:06

Wenn Knoppix doch die Hürde des Bootings mühelos überwindet, dann müßte ich mir die entsprechenden Tricks "abgucken" können ... oder sehe ich das falsch.


da will ich nochmal einhaken.
Lass mich mit einigen Bildern beginnen, die leider sehr unscharf geraten sind, möglicherweise aber doch helfen können
[attach]1198[/attach]
wenn das nun klappt, zeigt dieses Bild das Boot-Auswahlmenü meines Mac-Air (nach Alt-Gr beim Booten), in dem zusätzlich ein USB-Stick und eine CD-ROM eingesteckt sind. Sowohl auf dem Stick, als auch auf der CD liegen bootbare Linux-Systeme und warum die doppelt und dreifach angezeigt werden, weiß ich nun wirklich nicht.
Die CD will ich nicht und entferne das Gerät nun einfach, wodurch sich die Ansicht gleich ändert:
[attach]1199[/attach]
Mit Maus oder Pfeil gehe ich zu dem ersten USB-EFI-Boot und starte damit ein Lubuntu 20.01, wenn ich recht erinnere.
[attach]1200[/attach]
ob ich noch ganz gesalzen bin, ein derart unscharfes Bild einzufügen?
Wenn es so aussieht, bootet Ubuntu im EFI-Modus. Der schwarze Bildschirm mit weißem Rahmen und weißer Schrift sind dafür ein Indikator. Aber ich würde das nochmal prüfen, denn es ist wirklich wichtig. Dazu gibt es Hinweise im Netz, wie am gebooteten System erkannt werden kann, dass es als EFI-System gebootet hat.
Das ist deshalb wichtig, weil die Ubuntu (Lubuntu....) DVDs auch eine Art Hybrid-Modus können und dann ebenfalls evtl von einem Mac gestartet werden können. Mir ist das zumindest einmal passiert und ich hatte dann anschließend sehr viel Arbeit, das installierte System manuell auf EFI zu ändern. Es könnte aber auch sein, das dies bei einem Mac-Book passierte, der zuvor mit refit bestückt worden war. Das ist aber today echt obsolet und wird nicht mehr gebraucht.
Ok, der Stick blinkt wie wild, was ein gutes Zeichen ist und endlich bootet er durch und zeigt:
[attach]1201[/attach]
Das ist also dieses Lubuntu, das übrigens nicht LXDE sondern LXQT verwendet und obwohl auch dieses Bild eher unscharf geraten ist, erkennt man womöglich die Version 20.04 und mit Klick auf das hervorgehobene Symbol könnte ich das nun installieren (wie gesagt, nach doppelter Prüfung, ob es auch im EFI-Modus gebootet ist).

Lass mich diesen Beitrag zunächst mal abschicken und danach vielleicht noch was dazu erklären.

8

11.06.2021, 19:34

noch ein wenig mehr Information dazu

also, Systeme, die auch EFI können oder nur EFI (=UEFI) können, wie eben die Macs, die nutzen eine EFI-SystemPartition (ESP).
Das bedeutet, dass auf deiner installierten Platte bereits eine ESP vorhanden ist, auch dann, wenn du die nie gesehen hast.
Die ESP ist mein Macs und allen anderen Systemen, die ich bisher gesehen habe, immer in einem FAT formatiert.
In dieser ESP liegt ein System-Loader, manche nennen das auch Bootloader und hier können auch mehrere solcher Loader liegen und unterschiedliche Systeme booten. Das kann mit zusätzlichen Programmen eingestellt werden, etwa efibootmgr.
Und das kann kompliziert sein, wenn jemand neu damit anfängt und ich bin nicht neu, vermeide es aber trotzdem, solche Tools zu verwenden, für die einem einfach die Übung fehlt.

Viel einfacher ist alles, wenn man nur ein einziges System starten möchte.
Dann legt man einfach seine kleine FAT-Partition an und legt seinen passenden BootLoader rein und schon findet sich das System und bootet sauber.
Das genau machen die Installations-Scripts von Lubuntu, elementary-os oder wie auch immer ganz automatisch, dann, wenn man ihnen das erlaubt und zuvor sagt, sie sollen den kompletten Datenträger benutzen und einziges System sein.

Ja, ich würde sogar so weit gehen und den eingebauten Datenträger, auf den ich installieren möchte, zuvor komplett löschen, mit Nullen überschreiben und damit auch die alte ESP definitiv entfernen, damit sie nicht doch irgendwie stören kann.

Knoppix hat nun seine eigene ESP an Bord.
Wenn man es aus einem Bootmenü startet, sieht es nicht nach der ESP auf der eingebauten Platte, sondern zuerst auf den Datenträger, den man zum Booten ausgewählt hat. Gibt es hier eine ESP, wird die genommen. Knoppix hat sie, Lubuntu wohl auch etc...
Auch Win10 kann problemlos EFI!

Das Mysterium des Bootens auf einem Mac liegt also nicht in Microknoppix oder dem generellen Bootvorgang bei Knoppix, sondern einfach darin, dass eine ESP direkt mitgeliefert wird.
Das wird sie aber auch bei anderen Systemen.

Deshalb brauchst du gar nicht irgendwas kompliziert bei Knoppix zu lernen und ab zu kupfern.
Jedes System, das ich in den letzten Jahren probierte, kann inzwischen EFI und direkt auf einen Mac installieren und davon booten. Das ist nicht wirklich ein Thema.
Die Versorgung mit passenden Treibern wird eher zu einem Ritt durch den Dschungel...

Beiträge: 1 144

Geschlecht: Männlich

9

12.06.2021, 01:51

Ubuntu 16.04

wird seit 04.21 wie o.g. eigentlich nicht mehr unterstützt, kann aber aus Gründen die wir alle kennen verlängert sein.
Touchpad

Quellcode

1
synclient TapButton1=1 TapButton2=3 TapButton3=2

Das funktionierte 2011 bei Knoppix 6.1; 6.7, 2014 7.2; 7.4 bei meinem damaligen Aspire Lappi 57??
Ubuntu erkennt den Touchpad eigentlich automatisch wird dort auch funktionieren.

10

12.06.2021, 12:33

ich wollte nicht empfehlen, Ubuntu 16.04 zu nehmen. Das war nur eine Rückmeldung, was bei mir funktioniert. Damit kann ich leben, denn ich brauche diesen alten MacBook so gut wie nicht, wehsalb ich auch keine SW Aktualisierung mehr darauf mache. Die nächste Stufe seiner Verwendung ist der Sondermüll.
Auf einem etwas jüngeren MacBook läuft bei mir dieses elementary.os und das habe ich auch für einen weiteren Mac vorgesehen. Wie gesagt mit Ubuntu 18.xy Unterbau.

Es ist nicht schwierig, irgendein System auf einem Mac zu installieren.
Ubuntu macht halt vieles schon automatisch und elementary.os nochmal mehr. Das kommt mir sehr entgegen, weil ich da einfach nicht viel Zeit investieren möchte. Meine Gebrauch-Laptops sind zwei Lenovo und die laufen gut mit meinem FreeBSD und ohne Linux und irgendwelche Kernel-Blobs.

Da habe ich auch deutlich mehr Zeit investiert, um die Touchpads an mich anzupassen.
Was da bei den MacBooks mit Ubuntu gehen kann, weiß ich nicht, bin aber eher skeptisch, wenn ich sehe, dass auch die Macher von elementary.os nur eine Art Notlösung für den rechten Mausklick gefunden haben. Die "mehr als zwei" -Finger Steuerungen, die man womöglich vom Mac her kennt, kann man komplett vergessen.

11

24.07.2021, 10:28

diesen Thread will ich kapern und mit meinem letzten Erlebnis ergänzen.
Es ging hier um einen MacBook, währen ich nun von einem IMac erzählen will und zwar einem iMac (24-inch Early 2009) einem 2.93 GHz Intel Core 2 Duo (Penryn) mit derzeit noch 4G RAM.
Der iMac hatte einen Festplatten-Schaden und es gibt keine Updates mehr vom Hersteller.
Als neue Platte baute ich eine SSD ein und legte ein Knoppix darauf. Die SSD hatte ich von Hand formatiert und einen FAT-Bereich für EFI, einen BTRFS-Bereich für Daten und einen Linux-SWAP eingerichtet.
BTRFS, weil es in meinen Augen ein sehr leistungsfähiges COW-Dateisystem ist, dass auch Kompression beherrscht. Besonders für SSDs halte ich es für besser, als die üblichen Dateisysteme, weil es den TRIMM bereits eingebaut hat.
Außerdem gibt es keine Dateigrößenbegrenzung, was mir aus dem Grund wichtig war, weil ich eine 8G große Overlay-Datei benutzen wollte und das dann auch umsetzte.
Knoppix selbst übernahm ich von einem bereits im Betrieb befindlichen Stick, kopierte also meine Settings und Änderungen gleich mit (inklusive Inhalt der Overlay). Ein großer Vorteil einer (unverschlüsselten) Overlay-Datei ist, dass man sie einfach kopieren kann und damit eine Sicherung des Ist-Zustandes hat. Das ist dann besonders schön, wenn man zu Experimenten neigt und es ist ein besonderes Erlebnis, so eine Kopie einer 8G Datei auf einem BTRFS zu sehen.
Knoppix erkannte nicht die eingebaute Wlan-Karte und diese ersetzte ich durch eine Atheros, die ich noch in der Bastelkiste hatte.
Außerdem benutzt Knoppix den nouveau-Treiber für Nvidia-Karten, den ich nicht gut finde, insbesondere, weil er keine ausreichende (3D) Beschleunigung kann. Es gelang mir aber nicht, den nvidia-Treiber zu benutzen. Vermutlich, weil ich den 64Bit-Kernel gebootet hatte, die 32Bit-Pakete installieren wollte und daraus erst das Modul kompiliert werden sollte. Aber tatsächlich habe ich nicht sehr genau hingesehen und das Scheitern gleich akzeptiert. DIe Performance ist auch mit nouveau ausreichend für diesen PC.
Andere HW-Probleme habe ich auf Anhieb nicht sehen können, benutzte eine gewöhnliche Tastatur (nicht Mac) und gewöhnliche Maus an USB.

Das System ist unglaublich flott und reaktiv.
Also, damit habe ich diesem alten Mac zumindest vorübergehend neues Leben ein gehaucht und es war sehr viel einfacher, als irgendeine Installation eines anderen Systems.

klaus2008

Meister

Beiträge: 2 818

Geschlecht: Männlich

12

12.08.2021, 14:01

Die Welt ist jetz voll mit alten Macs

Hallo!

Seitdem Apple auf die neuen M1-CPU setzt, ist es natürelich nur noch eine Frage der Zeit, bis MacOS nicht mehr für die Intelprozessoren gepflegt wird. Besonders nachhaltig war die Computerbranche noch nie. Es gibt aber zumindest für ältere PC-Systeme ab der 2. Generation der Intel Core noch eine gewissen Verwendbarkeit, wie man gut an den zahlreichen professionell aufbereiteten Standard-PC-Systeme von z. B. Lenovo oder Fujitsu sieht, die derzeit von den großen Eletronikversandhändlern angeboten werden.

Jetzt aber wird (wieder) ein noch immer gut funktionierendes Computersystem vonApple zum "alten Eisen" erklärt. Da die Lebensdauer der Markenrechner üblicherweise länger ist als die Unterstützung für die Betriebssystemversionen, wird vermutlich auch die Zukunft der Apple-Systeme mit Intel-Core-CPU in der Linuxwelt liegen. Knoppix für Intel-Mac wäre also durchaus interessant, obgleich Knoppix eigentlich nicht für die Installation gedacht ist.

Gruß
Klaus

13

12.08.2021, 14:44

obgleich Knoppix eigentlich nicht für die Installation gedacht ist.


ja, und ich würde das aus diversen Gründen auch nicht empfehlen, gerade bei IMacs nicht, weil doch einige der dort normalerweise verwendeten HW nicht gut von Knoppix unterstützt wird und eben Änderungen nötig macht, die nicht so direkt umsetzbar sind.
In diesem Fall sollte es einfach und schnell gehen und die an und für sich notwendige Anpassung der Treiber wurde einfach ignoriert, bzw durch HW-Austausch gelöst.

Für die Dauer ist das auch nicht gedacht.

Aber schon sehenswert, wie schnell auf einem solch betagten PC Knoppix von der internen SSD (und BTRFS) arbeitet. Das mag man kaum glauben, dass dieser PC schon so viele Jahre auf dem Buckel hat.
Und um mal das SW-Angebot kennen zu lernen, das man unter GNU/Linux zur täglichen Arbeit nutzen kann, ist das allemal brauchbar.

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