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1

19.09.2012, 15:07

[gelöst] Knoppix mit Veränderungen auf größeren Datenträger übertragen

Hallo zusammen


Ich habe vor einiger Zeit Knoppix 6.7.1 von CD mit Hilfe der Flash Tankstelle auf den Datenträger sda1 installiert.

Beim ersten Start von sda1 habe ich für mögliche Veränderungen und Updates eine Dateigröße von 1 GB vorgegeben.

Inzwischen ist der Platz jedoch knapp geworden. Ich habe deshalb einen 8 GB USB Stick beschafft, auf den die ganzen Veränderungen und Updates mit übertragen werden sollen.

Nach der Installation von Knoppix auf diesen Stick und der Zuteilung von 1 GB für Veränderungen, habe ich die auf dem Datenträger sda1 befindliche Datei knoppix-data.img auf den neuen Stick kopiert und die vorhandene Datei damit überschrieben.

Leider funktionierte dieser Plan nicht. Knoppix startete nicht mehr.

Was kann ich besser machen?


MfG:
Knoppixsurfer


Am 31.03.2015 als "gelöst" gekennzeichnet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Knoppixsurfer« (31.03.2015, 13:51)


klaus2008

Meister

Beiträge: 2 692

Geschlecht: Männlich

2

19.09.2012, 15:35

Hallo!

Zitat

Knoppix startete nicht mehr.
An welcher Stelle trat der Fehler auf? (Z. B.: Stick nicht bootfähig, Linux-Kernel startet nicht, Dateisystemfehler, grafische Umgebung startet nicht, ...)

Kann man den neuen Stick mit

Quellcode

1
knoppix noimage
booten?

Gruss
Klaus

3

19.09.2012, 21:33

Hallo Klaus


Ich nutze zum Starten des USB Sticks den bekannten Plop Bootmanager von Diskette.

Knoppix startete beim ersten Mal auch problemlos, als ich die Datei "Knoppix-data.img" noch nicht erstellt bzw. umkopiert hatte.

Als nächstes wies ich der zu erstellenden .img Datei die Größe von 1 GB zu.

Als ich danach den USB Stick starten wollte, kam der Bootmanager nur bis zur Meldung: "Port3: DEVICE CONNECTED". Zeitgleich ging die leuchtende LED am Stick aus.

Danach ging nichts mehr. Ich konnte nur noch den Stecker ziehen, um den Fehlstart zu beenden.

Nach mehreren Fehlversuchen habe ich mit gparted die Partition gelöscht und eine neue mit fat32 formatiert.

Das brachte jedoch auch keinen Erfolg. Jetzt startet der Stick nicht mal mehr ohne die problematische Datei.

Wenn ich den Rechner mit einem anderen Stick starte, kann ich jedoch problemlos auf die Daten des nichtlauffähigen Stiftes zugreifen.

Irgend etwas muss also verändert worden sein.


MfG:
Knoppixsurfer

4

19.09.2012, 21:54

Du hast die Frage von Klaus nicht beantwortet!

Mit dem genannten Cheatcode wird versucht, Knoppix ohne knoppix-data.img zu starten. Wenn das schon nicht möglich ist, hast du nicht im persistent memory den Fehler zu suchen.
Gruß Werner * Eigene Rescue-CD
remaster Grml * remaster Knoppix

5

20.09.2012, 00:19

Hallo Werner


Möglicherweise habe ich mich nicht klar ausgedrückt.

Da der Bootmanager, der sich auf Diskette befindet, Knoppix auf dem USB Stick nicht mehr starten kann, habe ich auch keine Möglichkeit den Code "knopppix noimage" oder einen anderen Code einzugeben.

Der Rechner bleibt einfach stehen, noch bevor Knoppix gestartet werden kann.

Das Problem trat auf, nachdem ich die leere knoppix-data.img durch meine alte knoppix-data.img, die alle von mir gemachten Veränderungen enthielt, ersetzt habe.

Es ist gut möglich, dass der Fehler nicht im persistent memory zu finden ist.

Aber wo kann der Fehler dann liegen?

Sollten die Einstellungen des USB Stiftes irgendwie verändert worden sein?

Wissentlich habe ich nichts verändert, und immer nur die in Knoppix enthaltenen Programme genutzt. (Dateimanager, GParted)


MfG:
Knoppixsurfer

6

20.09.2012, 08:56

Sorry, manchmal steh ich auf der Leitung. Stimmt, Du kannst ja keinen Cheatcode eingeben.

Wenn Du persistent memory übernehmen oder in der Größe ändern willst, muß eine neue, funktionierende Flash-Disk Installation von Knoppix existieren, bei welcher man mit [Strg-Alt-F2] zur Textkonsole und mit "init 2" in den Runlevel 2 wechseln kann.

Die Datei 'knoppix-data.img(.aes)' kann man nicht so einfach im laufenden Betrieb austauschen. Man kann aber ihren Inhalt ('/KNOPPIX-DATA') löschen und dafür den Inhalt einer Sicherung hierein wieder entpacken.

  • Sicherung von persistent memory von alter Knoppix Installation
im Runlevel 5:

Quellcode

1
2
cd /
tar --exclude=*/Cache/* -vczf /home/knoppix/save_pm.tar.gz KNOPPIX-DATA/


  • Übernahme der "persistent memory Sicherung" in neue Knoppix Installation (mit leerem persistent memory)
<snip> </snip>

So wie ich mir dies auf die Schnelle vorgestellt hatte, funktioniert die Übernahme in ein neues, leeres persistent memory mit geänderter Größe nicht. Ich habe deswegen die Zeilen hier aus meinem Ursprungsposting wieder entfernt und muß dies noch mal genauer testen.
Gruß Werner * Eigene Rescue-CD
remaster Grml * remaster Knoppix

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Werner P. Schulz« (20.09.2012, 20:10)


7

20.09.2012, 17:29

Hallo Werner



Wenn Du persistent memory übernehmen oder in der Größe ändern willst, muß eine neue, funktionierende Flash-Disk Installation von Knoppix existieren, bei welcher man mit [Strg-Alt-F2] zur Textkonsole und mit "init 2" in den Runlevel 2 wechseln kann.


Hier habe ich schon das erste Problem.

Nach meinem fehlgeschlagenen Versuch ist es mir nicht mehr gelungen, den neuen Stift so einzurichten, dass er von meinem Rechner gestartet werden kann.

Es handelt sich übrigens um einen 8 GB Stick der Marke Intenso (grün).

Knoppix wird von der eingelegten CD zwar auf den Stick geschrieben, ist aber nicht startbar.

Irgend etwas auf dem Stick muss verändert worden sein.


MfG:
Knoppixsurfer

8

20.09.2012, 19:10

Zitat

Knoppix wird von der eingelegten CD zwar auf den Stick geschrieben, ist aber nicht startbar.
Hast Du eine Flash-Disk Installation mit dem Knoppix eigenem Programm erstellt, oder verwendest Du immer noch Diskette und Plob Bootmanager?

Da Du den neuen 8GB USB-Stick schon einmal mit gparted komplett neu formatiert hast könnte man auch an einen Hardwaredefekt des Sticks denken. Das Quellmedium, die Knoppix CD war hoffentlich in Ordnung (Cheatcode: knoppix testcd).
Gruß Werner * Eigene Rescue-CD
remaster Grml * remaster Knoppix

klaus2008

Meister

Beiträge: 2 692

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9

20.09.2012, 19:24

Wie sieht die Ausgabe von

Quellcode

1
fdisk -l
bezüglich des 8 GB -Sticks aus?

10

21.09.2012, 01:40

So, jetzt hoffe ich, daß alles richtig ist. Ich fang nochmal von vorn an, was ich im posting #6 auf die Schnelle skiziert hatte.
  • Sicherung von persistent memory von alter Knoppix Flash-Disk Installation
mit alten Stick booten

im Runlevel 5:

Quellcode

1
2
cd /
tar --exclude=*/Cache/* -vczf /home/knoppix/save_pm.tar.gz KNOPPIX-DATA/

Kopie von 'save_pm.tar.gz' auf z.B. einer Festplatte erstellen

shutdown von alten Stick
  • Übernahme der "persistent memory Sicherung" in neue Knoppix Flash-Disk Installation (mit leerem persistent memory)
Mit neuen Stick booten

Die auf der Festplatte zwischengesicherte Kopie von 'save_pm.tar.gz' auf den USB-Stick nach '/mnt-system/KNOPPIX/' kopieren

im Runlevel 2:

Quellcode

1
2
3
4
cd /
rm -vfR /KNOPPIX-DATA
tar -vxzf /mnt-system/KNOPPIX/save_pm.tar.gz -C /
reboot
Gruß Werner * Eigene Rescue-CD
remaster Grml * remaster Knoppix

11

22.09.2012, 12:37

Hallo Werner und Klaus


Die Knoppix 6.7.1 CD, mit der ich die Flash Speichermedien beschrieben habe, ist in Ordnung.

Mit der "Flash Tankstelle" auf der CD habe ich schon mehrere USB Sticks erfolgreich erstellt.

Diese sind auch auf anderen Computern lauf- und bootfähig.

Auf meinem leider nicht. Deshalb verwende ich auf meinem Rechner den Plop-Bootmanager.

Auch der schon erwähnte 8 GB USB Stick war so von mir zu nutzen.

Das änderte sich jedoch nach meinem "verwegenen" Kopiervorgang, obwohl die Idee im Grundsatz nicht verkehrt war, wie ich an deiner Erklärung sehe.

Ich würde es deswegen gerne mit dem bereitgestellten Code versuchen, kann es mangels funktionierendem Stift jedoch leider nicht.

Die Eingabe des Befehls "fdisk -l" brachte folgendes Ergebnis:

Disk /dev/sdb: 7759 MB, 7759462400 bytes
94 heads, 46 sectors/track, 3504 cylinders
Units = cylinders of 4324 * 512 = 2213888 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0x000aaee6

Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sdb1 * 1 3505 7576576 b W95 FAT32
knoppix@Microknoppix:/media/sdb1$


MfG:
Knoppixsurfer

klaus2008

Meister

Beiträge: 2 692

Geschlecht: Männlich

12

22.09.2012, 13:28

Wenn Du einen Windows-Rechner zur Verfügung haben solltest, würde ich den Stick unter Windows formatieren (von HP gab es einmal ein Programm für das Formatieren von USB Sticks). Anschließend könnte man dann unter Knoppix die erneute Installation versuchen.

Vielleicht hilft das weiter.

Gruss
Klaus

13

24.09.2012, 12:35

Hallo Klaus


Die Eingabe von "fdisk -l" bei einem neuen, unbenutzten, identischen USB Stick brachte folgendes Ergebnis:

Disk /dev/sdb: 7759 MB, 7759462400 bytes
256 heads, 46 sectors/track, 1286 cylinders
Units = cylinders of 11776 * 512 = 6029312 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0xc3072e18

Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sdb1 * 1 1287 7575972 c W95 FAT32 (LBA)
knoppix@Microknoppix:/media/sdb1$

Ein Laie wie ich erkennt auf jeden Fall ganz unterschiedliche Werte. Vielleicht kannst du damit mehr anfangen.

In der letzten Zeile der Beschreibung steht: "Id c" beim neuen USB Stick, bzw. "Id b" beim alten Stick.

Ist das vielleicht von Bedeutung?


MfG:
Knoppixsurfer

klaus2008

Meister

Beiträge: 2 692

Geschlecht: Männlich

14

24.09.2012, 16:07

Hallo!

"b" bzw. "c" beschreibt den Partitonstyp. Eine Liste mit Partitionstypen findet man zum Beispiel hier.

Bei USB-Sticks haben dieselbe Größe in Bytes, jedoch wurde beim ersten die Geometriebeschreibung durch GParted verändert. Möglicherweise hat das dann den Bootvorgang beeinträchtigt. Daher dachte ich, dass man die ursprüngliche Geometrie wieder herstellen sollte, was man vermutlich auch unter Linux durch geschickten Umgang mit dem Programm fdisk erreichen könnte. Ich habe jetzt aber keine Möglichkeit, die Befehle, die sich im Expertenmodus (x) des Programms fdisk befinden, auszuprobieren. Die Befehle sind "c", "h", und "s". Auf dem Stick sollten sich keine wichtigen Daten mehr befinden und man sollte zuerst alle vorhandenen Partitonen löschen.

Gruss
Klaus

FM_81

Fortgeschrittener

15

26.09.2012, 10:37

Nur so als Schuss ins Blaue: Ich habe bis jetzt die besten Erfahrungen gemacht, wenn die Partition auf dem USB-Stick am Sektor 63 beginnt.
Das Linux-FDISK für das richtige Gerät starten, in den "DOS-Mode" mit "c" schalten, Partitionen "wie früher mit Zylindergrenzen" anlegen, EXT2 oder FAT32 formatieren, SYSLINUX installieren, testen.
Wenn es bis hier hin klappt, ist der Rest reine Kopierarbeit ...

MfG, FM_81
ACHTUNG!
Ihre Systemleistung reicht nicht aus, um einen BLUE-SCREEN zu erzeugen!
Möchten Sie statt dessen einen GREEN-SCREEN sehen?

---- [Ja] ---- [Nein] ---- [Weiß noch nicht] ----

16

27.09.2012, 14:30

Hallo Klaus und FM 81


Theoretisch sollte es dann doch auch möglich sein, die Einstellungen des Stiftes so zu verändern, dass mein Rechner damit direkt booten kann.

Ich könnte dann auf den Plop-Bootmanager verzichten.

Im BIOS ist die Möglichkeit vorgegeben. Es war mir auch mit einem Stift möglich, den Rechner direkt zu booten.

Nach der Neuinstallation auf ein neueres Knoppix (6.4), funktionierte die Sache leider nicht mehr.

Wahrscheinlich wurden auch hier einige Einstellungen geändert.

Aber bis es soweit ist, werde ich wohl noch viele Seiten bei Wikipedia lesen müssen.

Oder gibt es eine einfachere Möglichkeit?


MfG:
Knoppixsurfer

FM_81

Fortgeschrittener

17

27.09.2012, 21:52

Theoretisch sollte es dann doch auch möglich sein, die Einstellungen des Stiftes so zu verändern, dass mein Rechner damit direkt booten kann.
Ich könnte dann auf den Plop-Bootmanager verzichten.
Wie gesagt, meiner wenig maßgeblichen Meinung nach, ein Problem der Laufwerksgeometrie; BIOS muss Stick sehen und akzeptieren. Leider geht nicht jeder Stick mit jedem BIOS.

Es war mir auch mit einem Stift möglich, den Rechner direkt zu booten.
Dann würde mich persönlich mal die Ausgabe von

Quellcode

1
fdisk -l
von genau diesem Stick interessieren!

Oder gibt es eine einfachere Möglichkeit?
Ich wüsste auf die Schnelle keine mit Erfolgsgarantie ...
Aber wie mal jemand zu sagen pflegte: Für jedes Problem gibt es im Internet eine einfache, schnelle, NICHT funktionierende Lösung!

MfG, FM_81
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18

01.10.2012, 14:12

Hallo FM_81


Dann würde mich persönlich mal die Ausgabe von

Quellcode

1
fdisk -l
von genau diesem Stick interessieren!


Das würde mich auch interessieren.

Leider habe ich damals, als der Stift noch funktionierte, keine entsprechenden Daten notiert.

Da der Stift jetzt nicht mehr funktioniert, sind seine jetzigen Daten daher leider nicht mehr von Bedeutung.


MfG:
Knoppixsurfer

FM_81

Fortgeschrittener

19

04.10.2012, 10:49

@Knoppixsurfer: Hattest Du denn mal die Partitionierung so wie oben beschrieben mit Startsektor 63 versucht?
(Ich habe hier auch Sticks, die booten an einem bestimmten Rechner bei mir nur in genau diesem Falle!)
Ist auf jeden Fall ein Versuch, der keinen Aufwand macht!

MfG, FM_81
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20

10.10.2012, 16:13

Hallo Klaus2008 und FM 81


Ich bin mit dem Programm fdisk leider total gescheitert.

Gebe ich beispielsweise die Befehle:

fdisk -c 1286 ein um den Wert für die Cylinder zu ändern

oder

fdisk -s 46 ein um die Sectoren zu ändern

usw.

so erscheint immer die Meldung:

Unable to open ...

Wahrscheinlich habe ich irgendwo in diesem Befehl einen Fehler gemacht. Aber wo?


MfG:
Knoppixsurfer

klaus2008

Meister

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Geschlecht: Männlich

21

10.10.2012, 18:06

Hallo, Knoppixsurfer!

Das Programm fdisk würde ich im Terminal mit

Quellcode

1
sudo fdisk /dev/sdb 
aufrufen, wobei /dev/sdb der Gerätename des USB-Sticks sein soll. Das Programm fdisk erwartet Eingaben (Befehle), die aus einem Buchstaben gefolgt von der Eingabetaste bestehen. Eine Liste der möglichen Befehle kann man mit m erhalten. Mit dem Befehl p wird zum Beispiel die Partitionstabelle angezeigt. Mit einem anderen Befehl gelangt man in den Expertenmodus. Dort kann man dann wieder mittels m die erlaubten Befehle erfahren. Hat man alle Änderungen durchgeführt, muss man diese mit w auf den Stick schreiben. Das Programm beendet sich meines Wissens danach. Dann würde ich den Stick entfernen und neu anschließen, um mit fdisk -l die Informationen erneut abzufragen.

Vielleicht hilft das weiter.

Gruss
Klaus

FM_81

Fortgeschrittener

22

10.10.2012, 20:22

Zu allerst sicher stellen, wie der Stick heißt, Ausgabe von

Quellcode

1
sudo fdisk -l
Du wirst an der Größe erkennen, was Stick und was eingebaute Platte ist. Meistens wird es /dev/sdb sein, aber keiner will hier Schuld sein, wenn Du versehentlich die Daten deiner internen Platte schredderst!
Dann alle Partitionen auf dem Stick platt machen:

Quellcode

1
sudo dd if=/dev/zero of=/dev/sdb count=1
Das geht auch anders, aber so schneller!
Nun so wie beschrieben

Quellcode

1
sudo fdisk /dev/sdb
Nun bist Du in der fdisk-Kommandozeile!

Quellcode

1
c <ENTER>
Schaltet DOS-Mode ein

Quellcode

1
2
n <ENTER>
p <ENTER>
Neue Primärpartition erstellen.

Quellcode

1
2
<ENTER>
<ENTER>
Die Defaults für Beginn und Ende übernehmen.

Quellcode

1
w <ENTER>
Änderungen schreiben + fdisk-EXIT
Nun am besten ein FAT32-Dateisystem unter Linux erstellen

Quellcode

1
sudo mkdosfs -F 32 /dev/sdb1
und SYSLINUX installieren.

MfG, FM_81
ACHTUNG!
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23

12.10.2012, 13:47

Hallo Klaus2008 und FM 81


Nach vielen Fehlversuchen ist es mir endlich gelungen, eine Partition auf den Stift zu bringen.

Mit diesem Befehl konnte ich endlich an den Stift herankommen:
"sudo fdisk /dev/sdb"

Die Daten mit "fdisk -l" sind:
239 heads, 62 sectors/track, 1022 cylinders

Nötig wären folgende Daten, die ich mit "fdisk -l" vom unbenutzten Stick gewonnen habe:
256 heads, 46 sectors/track, 1286 cylinders

Dürfen diese Daten im Expertenmodus einfach auf diese Werte geändert werden, oder ist die Partition dann wieder defekt?

Das Programm "testdisk" zeigt übrigens bei beiden Stiften inzwischen folgende identische Meldung:
Disk /dev/sdb - 7759 MB / 7400 MiB - CHS 1022 239 62

Demnach sollten sie identisch sein, was sie jedoch nach "fdisk -l" nicht sind.

Auch konnte ich den neu partionierten Stift noch nicht wieder zum Knoppixstart verwenden.

MfG:
Knoppixsurfer

klaus2008

Meister

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Geschlecht: Männlich

24

14.10.2012, 17:44

Ich dachte mir das folgendermaßen: Zuerst wird fdisk zur Bearbeitung des USB-Sticks gestartet. Dann löscht man alle Partitionen. Anschließend wechselt man in den Expertenmodus und versucht, die Partitionstabelle auf "256 heads, 46 sectors/track, 1286 cylinders" zu verändern, so dass sie derjenigen des zweiten USB-Sticks gleicht. Aus der Dokumentation des Programms fdisk ist leider nicht ersichtlich, ob dieses Vorgehen überhaupt möglich ist. Es hilft also nur das Experiment.

Gruss
Klaus

FM_81

Fortgeschrittener

25

15.10.2012, 13:16

Ich hab da mal was vorbereitet: http://www.sendspace.com/file/hxd23u
MD5-Prüfsumme: e8b75609e438154d99ef38731d658e6f
Wir nehmen an, der Stick heißt /dev/sdb und ist mindestens 2GB groß. (Genutzt wird jedoch nur 1GB.)
Weiterhin nehmen wir an die verlinkte Datei liegt unter /mnt/tmp/irgendwas/

Quellcode

1
gzip -dc /mnt/tmp/irgendwas/USB-boot-syslinux.img.gz | dd of=/dev/sdb bs=8192

Dann versuchen zu booten und hier sagen, was passiert. DAS IST NUR DER BLANKE BOOTLOADER, DA KANN ALSO NOCH KEIN SYSTEM STARTEN!

Die verwendete SYSLINUX-Version ist 4.03, also schon etwas älter. Eventuelle Menu-Files sollten auch dieser Version entspringen.
Getestet habe ich das an allen 5 PC's derer ich hier habhaft werden konnte, 4 erkennen es im BIOS als "USB-HDD", einer als "USB-ZIP". Funktioniert haben damit alle.

MfG, FM_81
ACHTUNG!
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26

18.11.2012, 18:14

Trotz vieler Versuche und Neustarts ist es mir leider nicht gelungen, die ursprüngliche Partitionierung wieder herzustellen.

Da die Programmme in Englisch sind, ist es mir leider nicht möglich die Anleitungen und Beschreibungen komplett zu verstehen, und zu wissen, was meine Eingabe verursacht.



Hallo Klaus 2008

Dein letzter Rat, im Expertenmodus von fdisk die Einstellungen zu ändern, hat so leider nicht funktioniert. Es war mir nicht möglich, den Cylinderwert auf die geforderten 1286 zu ändern, da fdisk in meinem Fall nur die Eingabe von max. 1022 erlaubte. Wie der Hersteller das geschafft hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben.



Hallo FM_81

Mit den von dir im Artikel Nr. 22 gemachten Angaben war es mir immerhin möglich, den Stick wieder mit einer Partition zu versehen. Er eignet sich jetzt zwar nicht mehr zum booten, aber um darauf Daten zu speichern, sollte er genügen. Deinen letzten Rat mit dem Download der vorgeschlagenen Datei habe ich ausgeführt. Nach dem Start erschien ein schwarzer Bildschirm voller englischer Angaben. Danach konnte ich nur noch den Stecker ziehen, da der Computer eine weitere Mitarbeit verweigerte.


Hallo Werner P.Schulz

Leider bin ich aus bekannten Gründen nicht dazu gekommen, deinen Rat auszuführen.
Möglicherweise gelingt es mir in ja irgendwann doch noch.


Nochmals vielen Dank an alle für eure Vorschläge.


MfG:
Knoppixsurfer

27

31.03.2015, 13:48

Hallo zusammen


Um auch dieses Thema endlich als "gelöst" kennzeichnen zu können, hier die Lösung des Problems.

Das Kopieren der Datei "knoppix-data.img" dauert eine ganze Weile. Hierbei darf man sich jedoch leider nicht auf das Blinken der LED am USB Stick verlassen.

Während die LED am USB Stick schon nicht mehr blinkt, wird unten im Prozessorlast-Monitor oft noch Vollauslastung gemeldet. Der Kopiervorgang dauert also noch an.

Hier lag der Fehler.

Wird der USB Stick abgezogen, bevor die Prozessorauslastung abgefallen ist, erhält man eine unvollständige, fehlerhafte "knoppix-data.img" auf dem USB Stick.


MfG:
Knoppixsurfer

28

31.03.2015, 18:42

Es ist nie eine gute Idee, ein USB-Device abzustöpseln, ohne daß es vom Betriebssystem freigegeben wurde. Re-Mausklick auf das Datenträgersymbol, den entsprechenden Befehl wählen und abwarten, bis man die Meldung erhält, daß das Device jetzt entfernt werden kann. Selbstverständlich darf kein Tool (z.B. Dateimanger) oder Prozeß mehr auf das Device zugreifen, sonst erhält man die busy-Meldung. Alternativ kann man auch "umount /dev/sowieso" im Terminal nehmen.
Gruß Werner * Eigene Rescue-CD
remaster Grml * remaster Knoppix

29

01.04.2015, 12:17

Hallo Werner


Es ist nie eine gute Idee, ein USB-Device abzustöpseln, ohne daß es vom Betriebssystem freigegeben wurde.


Stimmt.

Ich hatte jedoch seinerzeit schon mit Hilfe des Dateimanagers den Stick ausgehangen, ohne eine Fehlermeldung zu erhalten.

Deshalb achte ich seit einiger Zeit stets darauf, daß der Prozessorlast-Monitor nur geringfügige Auslastung meldet, bevor ich Datenträger entferne, bzw. andere Sachen beginne.

(Möglicherweise hat der Erfinder von Knoppix den Prozessorlast-Monitor deshalb schon standardmäßig installiert.)


MfG:
Knoppixsurfer

progi

Fortgeschrittener

30

02.04.2015, 02:30

Zitat

Deshalb achte ich seit einiger Zeit stets darauf, daß der Prozessorlast-Monitor nur geringfügige Auslastung meldet, bevor ich Datenträger entferne, bzw. andere Sachen beginne.


Das ist nicht nur schlechter Stil, sondern falsch. Darum sage ich (für Neulinge in Linux) die dies hier lesen :
Man muß wirklich vor dem Entfernen von solchen Datenträgern (z.B. an USB) ein umount ausführen (dazu gehört die erfolgreiche Rückmeldung des Systems), z.B. so wie Werner P. Schulz es oben um 31.03.2015, 18:42 beschreibt, sonst erhält man (manchmal) beschädigte Datensätze, wie Knoppixsurfer es selbst erlebt hat.

MfG
progi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »progi« (02.04.2015, 02:36)


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