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Anonymous

unregistriert

1

27.08.2006, 17:29

Datenrettung von NTFS Platte

Hallo,

nachdem ich mit Hilfe der anderen Threads etwas rumprobiert habe, jedoch trotzdem nicht weitergekommen bin, frag ich einfach selber mal. Bin leider auch nicht besonders fit mit Linux.
Das Problemkind ist eine 40GB Laptopfestplatte. Installiert war urspr?nglich XP auf NTFS. Nach mehreren erfolglosen Bootversuchen hat der Besitzer eine XP Neuinstallation versucht, bei der seine Festplatte (ohne Nachfrage?) formatiert wurde. Zwar arbeitete die Festplatte ger?uschvoll, die Anzeige kam aber ?ber 0% nicht hinaus, woraufhin die Person den Laptop ausgeschaltet hat.
Erst hab ich probiert:
[code:1]
root@1[~]# mount -t ntfs /dev/hda /media/hda
Error reading bootsector : Eingabe-/Ausgabefehler
Failed to startup volume : Eingabe-/Ausgabefehler
Couldn't mount device '/dev/hda' : Eingabe-/Ausgabefehler
Mount failed.
root@1[~]# mount
/dev/root on / type ext2 (rw)
/ramdisk on /ramdisk type tmpfs (rw,size=190416k)
/UNIONFS on /UNIONFS type unionfs (rw,dirs=/ramdisk=rw:/KNOPPIX=ro,delete=whiteout)
/dev/hdc on /cdrom type iso9660 (ro)
/dev/cloop on /KNOPPIX type iso9660 (ro)
/proc on /proc type proc (rw)
/proc/bus/usb on /proc/bus/usb type usbfs (rw,devmode=0666)
/dev/pts on /dev/pts type devpts (rw)
[/code:1]
dann:
[code:1]
root@1[~]# fdisk -l
root@1[~]#
[/code:1]
Es tat sich wohl einen Moment was, aber keine Ausgabe. Au?erdem:
[code:1]
ntfsfix /dev/hda
Mounting volume... Error reading bootsector : Input/output error
Failed to startup volume : Input/output error
FAILED
Attempting to correct errors... Error reading bootsector : Input/output error
FAILED
Failed to startup volume : Input/output error
Volume is corrupt. You should run chkdsk.
[/code:1]
testdisk findet wohl einige Fehler ?ber die Platte verteilt bei der Analyse.
qtparted behauptet, die Festplatte sei 'verf?gbar', bietet mir aber nur an, eine neue Partitionstabelle zu erstellen. Bringt mir das was?
Gibt es ein Programm, mit dem ich Daten wiederherstellen kann, ohne mounten usw.?
Ich hab auch schon BartPE mit dem GetDataBack Plugin drauf losgelassen, ohne Erfolg.
Wer noch irgendeine (kostenlose ;P) Idee hat, bitte posten, mfg

Al.

RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 936

Geschlecht: Männlich

2

27.08.2006, 22:18

Hi Al, (so richtig ? wie der Al Bundy, oder wie die Ausserirdische Intelligenz ?)

du kannst keine Festplatte mounten, sondern nur eine Partition.
Also nicht /dev/hda sondern /dev/hda1 oder /dev/hda2.
Daher konnte dir weder mount noch ntfsfix helfen.

Sollte dein Bekannter den MBR (MasterBootRecord) schon ?berschrieben haben, wirst du keine Partitionen mehr finden.
Das fdisk -l nichts anzeigt, k?nnte daran liegen, dass du es als knoppix und nicht als root ausgef?hrt hast. Wenigstens die Platte sollte angezeigt werden.

Wenn der MBR leer ist, k?nnten dir testdisk weiterhelfen.
Es versucht aus der Datenstruktur die Grenzen der Partition zu errechnen.

Das die Nachfrage gefehlt hat, ist schon komisch, aber vielleicht war es ja eine System-Recovery-DVD.

Vielleicht hilft das was.

Ralf
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3

27.08.2006, 23:36

Zitat von »"RalfonLinux"«


du kannst keine Festplatte mounten, sondern nur eine Partition.


Normalerweise stimmt das ja auch, es sei denn sie w?re als Superfloppy formatiert, aber das macht man ja normaleweise nicht. Macht auch bei einer 250GB Platte oder gr??er nicht wirklich Sinn . Bei einer 100MB Zip Disk k?nne es ganz gut sein.
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.

EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft

4

28.08.2006, 17:54

Hi,


@Ralf: doch er war root ;)

Der MBR d?rfte wohl im Nirwana sein ......

Gruss Guido

RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 936

Geschlecht: Männlich

5

29.08.2006, 12:00

@Guido
Dann war die Platte weg.

Wenn ich eine unpartitionierte Festplatte mittels fdisk -l anspreche, sollte etwas wie sowas rauskommen:

[code:1]
root@tty1[/]# fdisk -l

Platte /dev/sda: 1073 MByte, 1073741823 Byte
128 K?pfe, 32 Sektoren/Spuren, 512 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 4096 * 512 = 2097152 Bytes

Festplatte /dev/sda enth?lt keine g?ltige Partitionstabelle
root@tty1[/]#
[/code:1]

Und das vermisse ich da oben. Wenn ich nur knoppix bin, dann ist das Verhalten richtig,
je nach Version erscheint ein konnte /dev/sda nicht ?ffnen dann wei? man wenigsten, da ist was, aber ich komme nicht dran, oder
es wird garnichts angezeigt. Das vermute ich hier mal.

Ralf
btw:Wieso vor seinem @ ein root steht, wei? ich nicht, aber root@1 kenne ich nicht. Bei mir hei?t das root@tty1
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Anonymous

unregistriert

6

31.08.2006, 20:21

Meine erfahrungen mit w2k partitionen:

cat /proc/partitions

kommt da nichts raus sind die chancen noch was sinvolles zu finden sehr gering

7

31.08.2006, 20:24

Hi,

@Ralf gut, ich bin drauf reingefallen :oops:

Gruss Guido

RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 936

Geschlecht: Männlich

8

31.08.2006, 20:53

Der Vorteil von testdisk ist, das er sich nicht auf den MBR oder dessen Sicherheitskopie am Ende der Partition verl??t.
Es erkennt (zumindest versucht es das) auf Grund der Datenstruktur die alten Partitionsgrenzen / Typen.
Diese k?nnen dann wieder eingetragen werden, und nach einem Reboot ist auch eine Ausgabe von cat /proc/partitions okay.
Dann kann versucht werden zu mounten.
Waren die Grenzen richtig, kann mit der Datensicherung bzw. ntfsundelete begonnen werden.

Leider sind auch Partitionsgrenzen von der vorletzten Installation auffindbar.
Es ist also Hilfreich, wenn man ungef?hr wei?, wie die Platte mal ausgesehen hat.

Ralf
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RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 936

Geschlecht: Männlich

9

04.09.2006, 00:10

Ich habe gerade die Platte von einem Bekannten gerettet.
Er hatte 1Pri und 1Erw mit 1Log, also hda1,hda2 und hda5
Er hatte sich dann so richtig sch?n den ersten und zweiten Eintrag in der Partitionstabelle zerschredert. ("Ich hab nichts gemacht...")

Also KNOPPIX rein, testdisk /dev/hda und eine Stunde sp?ter hatte er alle DREI Eintr?ge gefunden.
Also frohen Mutes die Daten aufgeschrieben, und dann den ersten Eintrag in den MBR eintragen lassen.
Pock, auf einmal ist der zweite und dritte Eintrag nicht mehr auffindbar.

Nach einem Tag anstrengendem Suchen hat sich dann herausgestellt, dass testdisk die Partition immer auf einer Zylinder-Grenze beendet, also z.B. 42290/16/63.
Bl?d bloss, wenn sie vorher nur bis 42290/6/63 ging, die Erw bei 42290/7/1 und die Log bei 42290/8/1 anf?ngt.
Ganz klarer Fall von ?bereifer.

Zum Gl?ck ?berschreibt testdisk nur den MBR, und nicht das Ende der Partition.
Also Eintrag wieder gel?scht, und erneut suchen lassen. Nix gefunden !!
Leider wird dabei wohl doch auch der Gr??en-Eintrag in der FAT-Tabelle angepasst.
Beim erneuten Suchen wird dieser dann als okay angesehen, und erst danach weitergesucht.

Nun, TaschenRechner raus, die Grenzen errechnet und im MBR per Hand eingetragen.
Erst die Erw mit der Log, Daten rauskopiert/backup, dann die zu grosse hda1 eingetragen, Daten gesichert, und nun neu Partitionieren und BackUp zur?ck.

Also f?r weitere Rettungsversuche:
Ein gro?er Block,
Ein spritzer Bleistift,
Und lieber mal eine Zahl zuviel als zu wenig aufgeschrieben.

Ralf

BTW: Schnellkochtopf hat sich jetzt auch schon seit 'ner Woche nicht mehr gemeldet, er hat jetzt mit Sicherheit schon neu installiert.
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