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10.06.2009, 18:37

Festplatte einbinden und Back-up auf externer USB Platte

Hallo zusammen,

gleiche Geschichte wie alle (Mensch ohne Linux Ahnung hat abgestürtzte Win-Festplatte). Aus den vorher gehenden Themenpunkten konnte ich schon einiges heraus holen. So habe ich z.B. auf dem Desktop zwei Symbole der Partitionen, die ich gerne retten möchte und auch die externe Platte wird nach dem Anschließen angezeigt. ls -l /media zeigt mir u.A. folgendes an:

Quellcode

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drwxr-xr-x   2 knoppix root       1024   2000-04-30 20:48 hda1
drwxr-xr-x   2 root  	root   	1024   2000-04-30 20:48 hda5
drwxrwxrwx 2 knoppix knoppix 32768 2006-02-22 20:48 sda1

wobei letzteres die externe Platte ist. Wenn ich aber in dem Ordner /media/hda1 drin bin, wird mir mit ls kein Inhalt angezeigt.
Darauf habe ich versucht eine Platte mit dem gegebenen Befehl aus dem anderen Themenbeitrag komplett zu kopieren. Aus der Beschreibung von Kurt Garloff habe ich die Vorteile von dd_rescue im Vergleich zu dd entnommen. Als ich mich in dd_rescue einlesen wollte, habe ich nur die Ausgabe bekommen, dass kein Manual-Eintrag vorhanden ist. Darauf habe ich folgenden (noch nicht ganz verstandenen Befehl) eingeben:

Quellcode

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dd if=/dev/hda1 | gzip | split -b 650m - /media/sda1/Sicherung/Kopie1.ddz
dd: Lesen von >>/dev/hda1<<: Eingabe-/Ausgabefehler
6248160+0 Datensätze ein
6248160+0 Datensätze aus
3,2GB kopiert, 573 Sekunden, 5.6MB/s

und den ganzen Spass nochmal mit der hda5 allerdings ohne den Fehler und auch in ungefairer Größe der Partionierung:

Quellcode

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dd if=/dev/hda5 | gzip | split -b 650m - /media/sda1/Sicherung/Kopie2.ddz

76405077+0 Datensätze ein
76405077+0 Datensätze aus
 39GB kopiert, 3958 Sekunden, 9.9MB/s
 

Wenn ich allerdings jetzt im Konqueror mir das Verzeichnis auf der externen Platte anschaue sind da jeweils nur 3 Dateien zu Kopie1 und Kopie2 und das ganze Verzeichnis ist nur 3,3GB groß.
Folgende Fragen habe ich nun:
- wie kann ich hda1 trotzdem ganz kopieren? Gibt es bei dd auch die Option: rückwerts kopieren oder Fehler überspringen?
- warum ist der Ordner /Sicherung nur 3.3 GB groß? Wie kann ich mir den Inhalt der kopierten Dateien anschauen? Sind das "normale" .zip Dateien die ich in Win öffnen kann?


Vielen Dank für die allgemeine Hilfe des Forums und die spezielle Hilfe zu meinem Problem
Grüße Quirinus

klaus2008

Meister

Beiträge: 2 700

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2

10.06.2009, 19:57

Hallo!

Zitat

Wenn ich aber in dem Ordner /media/hda1 drin bin, wird mir mit ls kein Inhalt angezeigt.

Das Verzeichnis /media enthält in dem Moment nur die Mountpoints, über die das Einbinden der Datenträger erfolgen kann. Zum Einbinden verwendet man entweder den PCMan Filemananger der grafischen Benutzeroberfläche oder im Terminal (Shell) eine mount-Anweisung. Wenn /media/sda1 nicht leer ist, wurde diese Partition schon eingebunden, weshalb es möglich war, darauf das Backup zu schreiben.

Zitat

dd if=/dev/hda1 | gzip | split -b 650m - /media/sda1/Sicherung/Kopie1.ddz

Bei diesem Befehl wurden mehrere Programme mit Pipes | miteinander verbunden. Das Programm dd liest blockweise die Datei /dev/hda1, das ist die erste Partition auf der Festplatte hda. Die Ausgabe erfolgt auf der Standardausgabe. Diese Standardausgabe ist mit der Standardeingabe des Kompressionsprogramms gzip verbunden. Das Ergebnis der Kompression wird mittels der Pipe an das Programm split weitergegeben. Split teilt die Eingabe in Blöcke von maximal 650 MB Größe auf und schreibt diese in Dateien im Verzeichnis /media/sda1/Sicherung, deren Dateinamen alle mit Kopie1.ddz beginnen. Die Dateien heißen Kopie1.ddz.aa, Kopie1.ddz.ab usw. Das Aufteilen in einzelne Dateien löst das Problem, dass die meisten externen Datenträger mit dem FAT32-Dateisystem formatiert sind, welches nur Dateien mit einer maximalen Größe von 4 GB verwalten kann. Die gewählte Größe von 650 MB ermöglicht es, die einzelnen Dateien z. B. auf CD-R(W)-Medien zu sichern.

Zitat

- warum ist der Ordner /Sicherung nur 3.3 GB groß?

Beim Erstellen der Sicherungskopie wurde ein effizientes Programm zur Datenkompression (gzip) verwendet. Mit dem Programm bzip2 könnte die Sicherungskopie noch kleiner werden. Dazu bräuchte man aber mehr Rechnerleistung. Vielleicht ist ein großer Teil der Partition leer.

Zitat

Sind das "normale" .zip Dateien die ich in Win öffnen kann?

Das Kompressionsprogramm gzip erzeugt eine andere Ausgabe als Zip. Das Windows-Programm 7-Zip kann mit gzip-Archiven umgehen. Andererseits hat es wenig Nutzten, eine einzelne Datei anzusehen, weil Dateien nur selten kontinuierlich auf der Festplatte abgespeichert werden.

Zitat

Wie kann ich mir den Inhalt der kopierten Dateien anschauen?

Eine Möglichkeit wäre, eine Partition entsprechender Größe mit dem ext3-Dateisystem zu formatieren und die Sicherungskopie in eine einzige Datei auszupacken. Diese Datei kann dann unter Linux (z. B. Knoppix) mit einem loop-Device eingebunden werden (mount-Befehl). Weil aber beim Lesen der ersten Partition Fehler auftraten, würde ich mir davon nicht all zu viel versprechen, weil mit Sicherheit das Dateisystem defekt ist.

Gruss Klaus

3

10.06.2009, 20:29

Hallo nochmal,

Ich habe zwar noch 300GB auf meiner externen Platte frei, aber ist es nicht etwas risikohaft diese Platte jetzt zu partionieren? Riskiere ich damit nicht ein Datenverlust auf dieser Platte?

ich habe das ganze jetzt mal ohne den |gzip| Befehl ausgeführt und die Größe der Dateien auf 3,9GB begrenzt. Nun sagt er mir bei der hda5, dass 39GB kopiert sind aber die 10 Dateien sind zusammen nur 36,4GB groß. Stellt das ein Problem dar? Und wenn nein, wie kann ich jetzt auf diese Daten wieder als ganzes zugreifen (quasi anwenderfreundlich darstellen)?

Gibt es für die Partition mit defekten Dateisystem noch eine weitere Möglichkeit?

Vielen Dank

klaus2008

Meister

Beiträge: 2 700

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4

10.06.2009, 21:01

Zitat

Nun sagt er mir bei der hda5, dass 39GB kopiert sind aber die 10 Dateien sind zusammen nur 36,4GB groß.

Der Datensatz ist beim Programm dd standardmäßig 512 Bytes groß. Die Anzahl der Datensätze ist also mit 512 zu multiplizieren, damit man die Anzah lder übertragenen Bytes erhält. Danach kann man diesen Wert mit der Dateigröße in Bytes der Sicherungskopie vergleichen. Gibt es da eine wesentliche Differenz?

Gruss Klaus

RalfonLinux

Erleuchteter

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5

12.06.2009, 11:04

@Quirinus

Zitat

dd: Lesen von >>/dev/hda1<<: Eingabe-/Ausgabefehler
6248160+0 Datensätze ein
6248160+0 Datensätze aus
3,2GB kopiert, 573 Sekunden, 5.6MB/s
besagt das er von deiner ersten Platte die erste Partition sichern wollte.
Dies ist dann bei 6248160*512Bytes abgebrochen worden, da er auf einen Fehler gelaufen ist.

Deine zweite Partition (39GB) hat er einwandfrei kopiert.

Wenn du nun auf die Daten der zweiten Partiton zugreifen willst, hast du das Problem, das die Daten komprimiert und geteilt (a 3,9 GB) vorliegen.

Wenn du auf deiner externen Platte noch wirklich 300 GB frei hast, kannst du folgendes machen.

Quellcode

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cat /media/sda1/Sicherung/Kopie2.ddz.?? | dd of=/media/sda1/Sicherung/Mein-RAW-Abbild5.img

Dies setzt aber voraus, das deine externe Platte mit einer 39GB-Datei umgehen kann, also z.B. NTFS-Formatiert ist.
Nun ein

Quellcode

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mkdir /media/Sicherunghda5
mount /media/sda1/Sicherung/Mein-RAW-Abbild5.img /media/Sicherunghda5

Du solltest dann unter /media/Sicherunghda5 deine Daten sehen können.

Deine erste Partition ist ja nun bei 3,3GB abgebrochen.
Vielleicht solltest du mal diesen Befehl probieren.

Quellcode

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dd_rescue -l logfile.txt /dev/hda1 - | gzip | split -b 650m - /media/sda1/Sicherung/Kopie1.ddz.

Er sollte dann die nicht lesbaren Sektoren mit 00 überschreiben, in der Datei logfile.txt siehst du dann eine Übersicht der defekten Sektoren.

Wenn deine externe Platte NTFS-Formatiert ist, kannst du auch gleich

Quellcode

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]dd_rescue -l logfile.txt /dev/hda1 /media/sda1/Sicherung/Mein-RAW-Abbild1.img
machen
Mounten dann wie oben beschrieben.

HtH
Ralf
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15.06.2009, 13:09

Hallo zusammen,

(sorry, war nen langes Wochenende)

Zitat

Deine zweite Partition (39GB) hat er einwandfrei kopiert.
... das ist ja gut, dann lass darauf mal konzentrieren.

Zitat

Wenn du nun auf die Daten der zweiten Partiton zugreifen willst, hast du das Problem, das die Daten komprimiert und geteilt (a 3,9 GB) vorliegen.
... nicht komprimiert, aber in 10 einzelnen Dateien mit 9 mal 3,9GB plus den Rest

Zitat

Wenn du auf deiner externen Platte noch wirklich 300 GB frei hast, kannst du folgendes machen.


Quellcode
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cat /media/sda1/Sicherung/Kopie2.ddz.?? | dd of=/media/sda1/Sicherung/Mein-RAW-Abbild5.img


Dies setzt aber voraus, das deine externe Platte mit einer 39GB-Datei umgehen kann, also z.B. NTFS-Formatiert ist.
... ist sie nicht, wie die meisten externen Platten, so ist meine auch FAT32, deswegen habe ich sicherheitshalber die Größe auf 3,9GB festgelegt.


Nun aber zu dem eigentlichen Probem: wie kann ich diese 10 Dateien zu einer machen und anschließend den Inhalt auslesen? Wenn es dafür nötig ist, dass ich auf einem funktionierenden Rechner Linux brauche, so sollte das kein Hindernis sein.

Vielen Dank für die Hilfe

RalfonLinux

Erleuchteter

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7

15.06.2009, 18:37

FAT32 kann nur Dateien bis 4GB.
Wenn du also eine große Datei davon machen willst, solltest du einen Teil deiner Festplatte als NTFS oder ext3 formatieren.

Da du aus der Windowswelt kommst:
Nimm PartitionMagic o.ä. und verkleinere die Partition auf deiner externen Platte.
Dann erstellst du via PartitionMagic eine neue Partition, welche du als NTFS (0x07h) markierst, und sie dann als NTFS formatierst.

Dann unter KNOPPIX in einer shell

Quellcode

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mkdir /media/2Partition
mount /dev/sda5 /media/2Partition   bzw. mkdir /dev/sda2 /media/2Partition
cat /media/sda1/Sicherung/Kopie2.ddz.?? | dd of=/media/2Partition/Mein-RAW-Abbild5.img

Je nachdem ob du ein logisches Laufwerk oder eine zweite primäre Partition angelegt hast, mußt du halt sda5 bzw sda2 nehmen.

Dann

Quellcode

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mkdir /media/Sicherunghda5
mount /media/2Partition/Mein-RAW-Abbild5.img /media/Sicherunghda5 -o loop,ro

Unter /media/Sicherunghda5 findest du dann deine alte D-Partition

HtH
Ralf
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19.06.2009, 15:26

Hallo zusammen,


ich konnte in den letzten Tagen einen Linux-Rechner (OpenSUSE 11.1) auftreiben. Dort habe ich genügent Platz und ein ext3 Dateiformat. Besteht nun die Möglichkeit, dass ich über die Konsole einen Befehl eingebe, der den Inhalt der 10 Dateien anzeigt bzw. mir erlaubt, dass ich Ihn dann irgendwohin kopiere?


Grüße
Quirinus

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9

19.06.2009, 15:34

Dazu hat doch RalfOnLinux schon geschrieben...

Du hast zb die Sicherungsdateien Datei1 - Datei10, dann mach ein

Zitat

cat Datei1 Datei2 Datei3....Datei 10 | dd of = /DEINE_EXT3_PART/sicherung.img


Damit fasst du die 10 zu einem Abbild zusammen und dann kannst das in ein Verz deiner Wahl mounten mit:

Zitat

losetup /dev/loop0 /media/DEINE_EXT_3_PART/sicherung.img


Zitat

mount -o ro /dev/loop0 /media/PART/Verz



mfg Jack

RalfonLinux

Erleuchteter

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19.06.2009, 16:18

@Jack
Den losetup kannst du dir sparen, wenn du im mount -o loop angibst. ;-)

Schönes Wochenende
Ralf
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19.06.2009, 16:28

Zitat

Den losetup kannst du dir sparen, wenn du im mount -o loop angibst. ;-)


wusste ich noch gar nicht, hab das bisher immer mit losetup gemacht. Man lernt nie aus ;)


mfg Jack

12

19.06.2009, 20:33

Guten Abend,


Das zusammenfassen der 10 Dateien zu einer .img Datei hat geklappt. Allerdings habe ich den letzten Befehl nicht richtig verstanden. Das Verzeichnis, in dem die Datei nun ist lautet:

Quellcode

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/home/Datenretten/zusammenfassung.img

Der letzte Teil des mount Befehles, soll der dann auf dieses Verzeichnis der .img Datei verweisen? In dem Verzeichnis /media habe ich nur folgende Sachen gefunden (als su)

Quellcode

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/media # ls
floppy  .hal-mtab  .hal-mtab-lock

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13

19.06.2009, 20:40

Erstell dir mal unter media einen Mountpunkt für die externe Platte

mkdir /media/usb

zb. Dann mounte die Platte nch diesem Mountpunkt mit.

mount /dev/DEINE_USB_PLATTE /media/usb

Nun kannst du auf dieser Platte ein Verz namens Sicherung erstellen

mkdir /media/usb/sicherung

und jetzt mountest du dein Image da rein:

mount -o loop,ro /home/Datenretten/zusammenfassung.img /media/usb/sicherung

Dann solltest du deine Sicherung in diesem Verzeichnis als readonly Daten zur Verfügung haben. Die Daten kannst dann in ein bel Verz kopieren und danach das Image wieder unmounten

umount /media/usb/sicherung


mfg Jack

edit:
Sorry in dem einen mkdir Befehl ist ein Fehler, muss nat /media/usb dann heißen...und nocn Folgefehler man oh man

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »JackCarver« (19.06.2009, 20:51)


14

22.06.2009, 16:12

... es tut mir leid, ich verstehe das nicht.

Wenn ich meine USB-Platte (FAT32 Dateisystem) anschließe, erscheint diese folgender maßen:

Quellcode

1
linux-bnmc:/media/32_00_00

aber nicht in dem Verzeichnis /dev

Quellcode

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linux-bnmc:/media # mount /dev/32_00_00 /media/usb
mount: Gerätedatei /dev/32_00_00 existiert nicht

Wo liegt hier mein Fehler?

Oder ist es möglich, dass ich die .img Datei direkt auf die in /media eingebundene USB-Platte mounte?
Besteht vielleicht auch die Möglichkeit, dass ich das gar nicht auf die USB-Platte mounte? Damit meine ich, dass die USB-Platte im FAT32 ist, aber das openSUSE ja in ext3. Quasi, die Imagedatei auf der gleichen Festplatte auslesen..., ist das möglich?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Quirinus« (22.06.2009, 16:21)


Beiträge: 650

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15

22.06.2009, 16:54

Zitat

linux-bnmc:/media/32_00_00


Du kannst einen Mountpunkt nennen wie du willst, das ist letztlich nur ein Verz, wo du später das richtige device einhängst. Wenn das System den Mountpunkt so genannt hat, kann das sein, dass das die Bezeichnung deiner externen Platte ist.

Linux verwendet für USB-Platten nat nicht den Bezeichner der Platte selbst, sondern die device-Namen und die sind bei USB sd[a-z][0-9], also zb

sda1, sda4, sdb5, sdc7 usw

daher ists klar dass die unter /dev nicht so 32_00_00 drinsteht ;)

Wenn du die Linuxbez deiner USB-Platte wissen willst so gib auf der Konsole mal ein

Zitat

fdisk -l


ein und such nach ner Ausgabe mit FAT32 Dateisystem und der Größe der Platte falls es mehrere FAT32 Systeme gibt.

Mit dieser Linuxbez kannst du die dann auch mounten zb auf /media/32_00_00 zb

Zitat

mount /dev/sdb1 /media/32_00_00




Zitat

Oder ist es möglich, dass ich die .img Datei direkt auf die in /media eingebundene USB-Platte mounte?


wenn sie eingebunden ist unter /media natürlich, als Beispiel, die Platte ist auf /media/32_00_00 eingebunden, dann erzeuge auf /media/32_00_00 ein Verz

Zitat

mkdir /media/32_00_00/sicherung


Nun bindest du dein Image in ein loop-device ein mit: Dein Image heißt zb image.img und befindet sich auf /media/usb

Zitat

losetup /dev/loop0 /media/usb/image.img


Nun mounte das loop-device auf die USB-Platte nach sicherung:

Zitat

mount -o ro /dev/loop0 /media/32_00_00/sicherung


Nun kannst du über das Verz sicherung auf den Inhalt deines Images zugreifen, das Verz selber ist aber read only!!



Zitat

Quasi, die Imagedatei auf der gleichen Festplatte auslesen..., ist das möglich?


auch das ist kein Prob:

deine ext3 Platte ist zb die Systemplatte und dein Image ist unter /home/name/sicherung

Nun erzeuge in deinem home-Verz ein neues Verz

Zitat

mkdir /home/name/verzeichnis


Nun wie oben:

Zitat

losetup /dev/loop0 /home/name/sicherung/image.img
mount -o ro /dev/loop0 /home/name/verzeichnis



das wars


mfg Jack

RalfonLinux

Erleuchteter

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16

22.06.2009, 18:32

Und spätestens jetzt ist er ausgestiegen.... :D

@Quirinus
Das Mounten eines Devices/IMG-Files kopiert NICHT die Daten auf einen anderen Datenträger !
Zusätzlich ist es für einen WindowsUser sehr verwirrend, auf einem Datenträger ein Verzeichnis zu haben, wo sich dann wieder ein anderes Device hinter verbirgt.

Die Geräte werden unter /dev angesprochen, aber keiner kann sich die Seriennummern alle merken.
Also werden sie Benutzerfreundlich unter / zur Verfügung gestellt.
Der eine heißt /home, der andere /opt und wieder andere /etc
Damit jetzt auch jeder seine USB-Sticks, CDROMs und USB-Platten wieder findet, werden diese gesammelt unter /media


Du hast deine grosse IMG-Datei auf dem SuSE-Rechner ?
Nemen wir mal an unter /home/Datenretten/ und sie heißt zusammenfassung.img
In dieser Datei befindet sich ein Abbild deiner defekten Datenplatte

Nun schließt du deinen externe Platte an.
Diese Platte wird erkannt und unter /media/32_00_00 eingebunden ?
Dann solltest du bei

Quellcode

1
ls -l /media/32_00_00
den Inhalt deiner externen Platte sehen.
Ist das so ? Dann ist sie schon gemountet.

Dann kannst du mit

Quellcode

1
mkdir /media/32_00_00/Sicherung
dort einen Unterordner erstellen, der deine Sicherung aufnehmen soll.

Nun brauchst du noch einen Ordner, welcher dein Abbild darstellen soll.
Der sollte nicht auf deiner Platte liegen, das verwirrt zu sehr.
Also machen wir ein

Quellcode

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mkdir /media/Abbild
mount /home/Datenretten/zusammenfassung.img /media/Abbild -o loop,ro


Nun kannst du mittels

Quellcode

1
mc
die Daten aus dem Abbild ( /media/Abbild ) in deine Sicherung kopieren ( /media/32_00_00/Sicherung/ )

Wenn du alles wichtige kopiert hast, dann machst du

Quellcode

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umount /media/Abbild
umount /media/32_00_00

Wenn du deine Platte jetzt mal unter Windows anschließt, wirst du auf ihr einen Ordner finden, welcher Sicherung heißt, und die von dir kopierten Dateien beinhaltet.

BTW: Von wem hast du den openSuSE11.1-Rechner ?
Vllt kann er dir ja besser helfen, ist ja schließlich sein Rechner.
Auf Wunsch gibt es nur noch Text und keine Bilder mehr in der Signatur.
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Quellcode

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23.06.2009, 12:18

Hallo


ich habe es jetzt in den unterschiedlichen Varianten versucht. Das klappt auch alles bis zu folgenden Punkt:

Quellcode

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linux-bnmc:/media # mkdir Abbild
linux-bnmc:/media # mount /home/Datenretten/zusammenfassung.img /media/Abbild/ -o loop,ro
$MFTMirr does not match $MFT (record 0).                                                                     	
Failed to mount '/dev/loop0': Eingabe-/Ausgabefehler                                                         	
NTFS is either inconsistent, or you have hardware faults, or you have a                                      	
SoftRAID/FakeRAID hardware. In the first case run chkdsk /f on Windows                                       	
then reboot into Windows TWICE. The usage of the /f parameter is very                                        	
important! If you have SoftRAID/FakeRAID then first you must activate                                        	
it and mount a different device under the /dev/mapper/ directory, (e.g.                                      	
/dev/mapper/nvidia_eahaabcc1). Please see the 'dmraid' documentation                                         	
for the details.


Die gleiche Fehlermeldung bekomme ich auch, wenn ich versche auf die eigene Platte zu mounten:

Quellcode

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linux-bnmc:/media # mount -o ro /dev/loop0 /home/Verzeichnis/
$MFTMirr does not match $MFT (record 0).
Failed to mount '/dev/loop0': Eingabe-/Ausgabefehler
NTFS is either inconsistent, or you have hardware faults, or you have a
SoftRAID/FakeRAID hardware. In the first case run chkdsk /f on Windows
then reboot into Windows TWICE. The usage of the /f parameter is very
important! If you have SoftRAID/FakeRAID then first you must activate
it and mount a different device under the /dev/mapper/ directory, (e.g.
/dev/mapper/nvidia_eahaabcc1). Please see the 'dmraid' documentation
for the details.


kann das daran liegen, dass es dort viele von diesen loop gibt? Ich habe mal auf Tab-gedrückt und folgendes Ergebnis erhalten (habe das natürlich vor den anderen Befehlen eingegeben)

Quellcode

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linux-bnmc:/media # losetup /dev/loop0 /home/Dattenrettung/zusammenfassung.img                    	
linux-bnmc:/media # mount -o ro /dev/lo                                                                                 	
log	loop0  loop1  loop2  loop3  loop4  loop5  loop6  loop7



Zitat

BTW: Von wem hast du den openSuSE11.1-Rechner ?

Vllt kann er dir ja besser helfen, ist ja schließlich sein Rechner.
... naja, wenn du jetzt auf linux-club.de gehst, wirst Du den gleichen Benutzer-Namen finden, der versucht elementare Dinge zu lösen, wie Bootloader, Drucker, Sound usw... anders gesagt: ich versuche es gerade selber.

Beiträge: 650

Geschlecht: Männlich

18

23.06.2009, 12:47

Zitat

kann das daran liegen, dass es dort viele von diesen loop gibt?


daran mit Sicherheit nicht ;) , die brauchst du eben um Images zu mounten und wenn du nun ein Image über ein loopback-device mountest ist das solange belegt, bis du es unmountest. Um zb 2 oder 3 Images zeitgleich auf verschiedene Mountpunkte zu mounten belegst du loop0-2.

Ist also nur Reserve und btw gibt es Leute, denen die 8 nicht mal langen...

Zitat

NTFS is either inconsistent, or you have hardware faults


die Meldung sagts ja eigentl schon, dein Image is wahrsch kaputt bzw die Platte von der du das Image gemacht hast. Über

Zitat

mount /home/Datenretten/zusammenfassung.img /media/Abbild/ -o loop,ro


sollte das ansonsten funktionieren, dh wenn das Image eben nicht kaputt ist.


mfg Jack

RalfonLinux

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19

23.06.2009, 16:59

Hi Quirinus,

weißt du eigentlich, was du dort machst ?

Du tippst wie wild Befehle ein, ohne zu wissen, was sie bedeuten.
Das kann auch mal sehr ins Auge gehen. Es gibt da solche Super-Duper-Mach-mich-zum-Meister-Befehle wie z.B.

Quellcode

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cd / ;rm -rf *


Du hast eine Festplatte, die beinhaltet eine,zwei,drei... Partition(en). Sie liegen unter /dev/....
Du hast ein Abbild deiner Partiton, die liegt in Zusammenfassung.img
Beide sind GLEICH. Beide sind eine Folge von Bits, welche gleich sein sollten.

Dein erster Befehl nimmt das Abbild und versucht sie unter /media/Abbild einzubinden.
Dein zweiter Befehl versucht genau das gleiche Abbild unter /home/Verzeichnis einzubinden.
Wo ist da jetzt der Unterschied ?

Es ist auch kein Unterschied, wenn du nun versuchen solltest die defekte Festplatte ihrgentwohin zu mounten.
Einmal liegen die Bitmuster in einer Datei, und einmal auf einer Festplattenpartition.
Da deine Festplattenpartiton ja schon logisch defekt war, wird dein dd der Platte, also dein Abbild, es auch sein.

Was er dir hier

Zitat

$MFTMirr does not match $MFT (record 0)
sagt, ist, das seine MasterFileTable, also sein Inhaltsverzeichnis der Festplatte, defekt ist.
Er hält eine Sicherheitskopie vor, welche nicht der Arbeitskopie entspricht.

Er bittet dich,

Zitat

In the first case run chkdsk /f on Windows then reboot into Windows TWICE. The usage of the /f parameter is very important!
Windows zu starten, und ein chkdsk /F auszuführen.
Das /F ist wichtig, und das zweimalige Booten auch.
Danach könnten deine Daten wieder da sein, oder auch für immer verschwunden sein.
Dafür hast du aber ja dein Abbild, du kommst also immer auf den alten Zustand zurück.

Also nimmst du die Platte, und baust sie in einem Windowsrechner ein, bzw. steckst sie per USB dran.
Wenn mich meine Erinnerungen nicht trügen, reicht es dann eine DOS-Box zu öffnen und CHKDSK /F einzugeben.

Sollte das nicht klappen, gibt es noch einige Linuxmöglichkeiten, aber dafür denke ich mal, bist du noch nicht firm genug.
Da ich leider keine Festplatte mit dem beschriebenen Fehler hier habe, kann ich dir also noch nicht mal eine Tip-by-Tip-Anleitung erstellen.

Ralf
Auf Wunsch gibt es nur noch Text und keine Bilder mehr in der Signatur.
Keine ? ....... :evil:

Quellcode

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