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1

13.02.2011, 12:16

image.dat nicht lesbar

guten Tag

ich schreibe erstmals in einem Forum und bin zudem noch nicht vertraut mit Linux. Bitte um Nachsicht und Erklärung für einen Dummy!
(würde mich gerne von Linux überzeugen lassen, habe den Absprung von Microsoft aber noch nicht geschafft. ;) )

Habe eine HD von einem Kollegen zur Datenrettung erhalten. Formatiert war sie mit Ext3. Nun habe ich für die Datenrettung eine Ext3 auf einer anderen HD erstellt und
nach bin nach den Anweisungen auf http://www.linux-community.de/Internal/A…iederherstellen
vorgegangen. Die image.dat konnte ich erstellen mit etwa 38.5kB Fehlern (hat auch gedauert!), musste aber keine image -tail.dat erstellen.
Nun wollte ich auf der Konsole gemäss Beschrieb mit

mkdir /temp
mount -o loop,ro /mnt/image.dat /temp

auf die Daten der beschädigten Partition zugreifen und sie auf meine neue HD kopieren.

Dabei erhielt ich folgende Fehlermeldung:

mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/loop/0,
missing codepage or helper programm, or other error.

Ich liess mir den Fehler mit dmesg anzeigen. Die letzten Zeilen daraus waren:

[.......]EXT3 - fs: barrierts not enabled
[.......]kjournald starting. Commit interval 5 seconds
[.......]EXT3 - fs (sdb5): using internal journal
[.......]EXT3 - fs (sdb5): recovery complete
[.......]EXT3 - fs (sdb5): mounted filesystem with writeback data mode
[.......]EXT3 - fs (loop0): recovery required on readonly filesystem
[.......]EXT3 - fs (loop0): error: write access unavailable, cannot proceed

Nun komme ich als Linux Anfänger nicht mehr weiter. Was habe ich falsch gemacht? Kann mir bitte jemand weiterhelfen? ?(
Vielen Dank

klaus2008

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2

13.02.2011, 13:44

Hallo!

Die mount-Anweisung bindet die Abbilddatei nur lesend ein. Das Problem ist aber, dass Fehler im Dateisystem erkannt wurden, die nicht behoben werden können, weil dafür ein Schreibzugriff benötigt wird.

Zitat

[.......]EXT3 - fs (loop0): recovery required on readonly filesystem
[.......]EXT3 - fs (loop0): error: write access unavailable, cannot proceed


Ich denke, dass man die Anweisung

Quellcode

1
mount -o remount,rw /temp
versuchen sollte.
Vorher würde ich aber eine Sicherungskopie der Abbilddatei anfertigen.

3

13.02.2011, 14:22

Hallo Klaus,

zunächst mal vielen Dank für die prompte Antwort.
Ich würde schon gerne eine Sicherungskopie anfertigen, habe aber nicht mehr genug Speicherplatz dafür. (bräuchte nochmals 750GB) oder gäbe es eine Möglichkeit eine komprimierte Image.dat (auf ca. 650GB) anzulegen, bevor ich
mit den Schreibrechten versuche?

Grüsse aus der Schweiz
witchcraft59

klaus2008

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4

13.02.2011, 15:10

Eine Vorhersage abzugeben, welchen Erfolg eine Kompression erzielen würde, ist sehr schwierig. Das Ziel, die Datenmenge um 13 % zu vermindern, wird kaum erreicht werden, wenn die Daten bereits in einem komprimierten Dateiformat vorliegen, also beispielsweise als JPEG-Bild oder MPEG-Video.

Versuchen könnte man

Quellcode

1
cat /mnt/image.dat | gzip -9 > /Pfad/image.dat.gz
Pfad ist dabei natürlich anzupassen. Ich denke, dass im schlimmsten Fall eine Fehlermeldung auftreten würde, dass die Datei wegen Speicherplatzmangels nicht geschrieben werden könne.

RalfonLinux

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5

14.02.2011, 09:31

Ich glaube nicht dass seine originale Platte zu 100% gefüllt war.
Somit werden alle leeren Sektoren (nicht freie Sektoren !) gepackt.
Das könnte schon einiges bringen.
Dauert aber etwas, ggf. bis zu 2 Tage.

Viel Erfolg
Ralf
Auf Wunsch gibt es nur noch Text und keine Bilder mehr in der Signatur.
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16.02.2011, 20:29

hallo

melde mich aus den Pampas und habe das Gefühl immer mehr hinein zu geraten statt raus . :(
Habe die Anweisung für die Sicherungskopie ausprobiert. Da kam die Fehlermeldung image.dat.gz sei kein Verzeichnis (obwohl ich den Pfad angepasst hatte).
Übrigens: Stimmt, die Partition ist nur mit ca. 428GB Daten gefüllt, der Rest ist leer.
Nun nach einer längeren Pause (über Nacht) habe ich meinen Rechner wieder mit Knoppix gestartet, dabei habe ich festgestellt, dass die gewünschte Partition ausgehängt ist.
Ich wollte sie manuell einhängen, kenne aber nicht alle Parameter.

Wie finde ich den Einhängepunkt für eine ext3-Partition :?:

Vielen Dank für Eure Hilfe , bin wirklich noch blutiger Anfänger. :S

klaus2008

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7

16.02.2011, 21:10

Hallo!

Zitat

die Partition ist nur mit ca. 428GB Daten gefüllt, der Rest ist leer.
Wenn diese leeren Bereiche mit verschiedenen Zeichen gefüllt sind, könnte eine Kompression schwierig werden.

Welche Knoppix-Version wird verwendet?

Ich würde mir zuerst die im System befindlichen Partitionen mittels

Quellcode

1
fdisk -l
oder

Quellcode

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blkid
auflisten lassen, um den passenden Gerätenamen herauszufinden. Falls Du mit der Ausgabe nichts anfangen kannst, könntest Du sie hier im Forum zitieren.

Danach würde ich einen Einhängepunkt erstellen

Quellcode

1
mkdir /media/sicherung
Damit die Partition in das Dateisystem eingebunden werden kann, benötigt man den Gerätenamen. Lautet dieser beispielsweise /dev/sdb1, wäre die mount-Anweisung

Quellcode

1
mount /dev/sdb1 /media/sicherung


Man sollte dann die Dateien im Verzeichnis /media/sicherung oder in dessen Unterverzeichnissen finden können.

8

16.02.2011, 21:31

ich arbeite mit Version 6.4

mit blkid habe ich folgende Ausgabe erhalten:

Quellcode

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/dev/cloop0: LABEL="KNOPPIX FS" TYPE="iso9660"
/dev/sda1:LABEL="PQSERVICE" UUID="3007"-17F2" TYPE="vfat"
/dev/sda2:LABEL="ACER" UUID="2629-16F0" TYPE="vfat"
/dev/sda5:LABEL="ACERDATA" UUID="0A13-1ADB" TYPE="vfat"


die Partition, die ich einbinden möchte, heisst sdb5 (ist in fdisk-l auffindbar).

/dev/sdb5.
Brauchst du die Blocks auch?

mfg witchcraft59

9

16.02.2011, 21:37

Sorry habe dich vermutlich falsch verstanden.
Habe es nun mit

Zitat

mount /dev/sdb1 /media/sicherung
- natürlich mit sdb5 - versucht.
Die Antwort war ernüchternd:

Quellcode

1
mount: you must specify the filesystem type
?(
was soll ich nun tun? Kann ich da nun einfach

Quellcode

1
-t ext3
zwischen mount und /dev.. einfügen?
Wohl kaum, oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »witchcraft59« (16.02.2011, 21:48)


klaus2008

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10

16.02.2011, 21:47

Du kannst den Mountpoint selber anlegen mittels

Quellcode

1
mkdir /media/sicherung

11

16.02.2011, 22:00

ja, sorry hab's in Zwischenzeit gemerkt. Wenn ich lesen könnte, wäre ich definitiv im Vorteil. ;)
Habe die Anweisung nachgeholt, aber .... siehe oben.

klaus2008

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12

16.02.2011, 22:16

Was sagt denn

Quellcode

1
blkid /dev/sdb5
über die Partition?

13

16.02.2011, 23:25

rein, gar nichts!

habe aber inzwischen folgendes festgestellt:

Quellcode

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file -s /dev/sdb5
 /dev/sdb5: gzip compressed data, from Unix, last modified:....., max compression

Diese Ausgabe würde doch heissen, dass das image.dat-File (das einzige auf einer ext3-Partition), welches ich kopieren und komprimieren wollte
eine Kopie auf sich selbst erstellt hat,resp sich selbst ersetzt hat und dieses neue File maximal komprimiert hat. Das ursprüngliche image.dat-File wäre somit nicht mehr vorhanden.
Welches Filesystem hat die Partition nun - ext3 gibt mir nur Fehler zurück?

klaus2008

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14

17.02.2011, 03:06

Die Patition hat derzeit überhaupt kein Dateisystem mehr!

Wenn es sich bei /dev/sdb5 um eine komprimierte Abbilddatei handelt, müsste man sie erst wieder entpacken, bevor man den Inhalt verwenden kann. Dazu benötigt man wohl sehr viel freien Festplattenspeicher und einige Zeit.

Eine Dekompression könnte man vermutlich mit

Quellcode

1
zcat /dev/sdb5 > /Pfad/image.dat
durchführen, wobei Pfad anzupassen ist. Ein Pfad der Form /dev/sdc1 ist in der Regel falsch, weil damit direkt auf ein Gerät und nicht über das Dateisystem in eine Datei geschrieben wird.

Vielleicht hört die Dekompression aber nicht an der richtigen Stelle auf, weil das Ende der komprimierten Daten nicht richtig erkannt wird. Dann wäre die Größe entpackten Datei etwas größer als die der ursprünglichen Abbilddatei. Das wäre aber nicht so schlimm, weil man die Größe der Abbilddatei aus den geometrischen Angaben zur abgebildeten Partition berechnen könnte.

Viel Erfolg!

RalfonLinux

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15

17.02.2011, 09:49

Ich habe mich bis jetzt erstmal ein wenig zurück gehalten, aber nun wundere ich mich doch etwas.

Lt. blkid handelt es sich bei /dev/sda5 um eine vfat-Partition

Zitat

/dev/sda5:LABEL="ACERDATA" UUID="0A13-1ADB" TYPE="vfat"


Nun wird aber von /dev/sdb5 gesprochen ?

Weiterhin zeigt file an, dass es sich bei /dev/sdb5 NICHT um eine Partition mit ext3 handelt, sondern um ein RAW-Device mit gzip-Inhalt.

Wie kommt es, dass eine ZIP-Datei direkt auf dem Datenträger liegt, und nicht als Datei abgelegt worden ist ?
Dies kann doch eigentlich nur passieren, wenn man z.B.

Quellcode

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NICHT NACHMACHEN !! IST FEHLERHAFT
dd_rescue /dev/sda5 /mnt
macht.
Also nicht auf /mnt/image.dat sondern direkt auf /mnt schreibt, bzw den Packjob falsch umleitet

Quellcode

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NICHT NACHMACHEN !! IST FEHLERHAFT
cat /mnt/image.dat | gzip -9 > /dev/sdb5/image.dat.gz

Somit wird der gepackte Strom auf das Device sdb5 schoben, ohne das Dateisystem zu berücksichtigen.
Hier hätte es /mnt/sdb5 oder /media/sdb5 heißen müssen.
Halt der Einhängepunkt von /dev/sdb5, nicht das Device /dev/sdb5

Wie sind die Platten denn nun bei dir verteilt ?
Ich finde keine Ausgabe von

Quellcode

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fdisk -l
und auch dein blkid zeigt keine andere Platte als die sda an.

Wo liegt die von dir erstellte image.dat, wieviel Speicherplatz steht dir zur Verfügung ?

jm2c
Ralf
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17.02.2011, 19:44

Hallo Ralf,

du fragst nach sdb5.

Zitat

Lt. blkid handelt es sich bei /dev/sda5 um eine vfat-Partition

Zitat


Zitat

/dev/sda5:LABEL="ACERDATA" UUID="0A13-1ADB" TYPE="vfat"

Nun wird aber von /dev/sdb5 gesprochen ?
Es existiert eine sda5 wie beschrieben vfat, das ist eine Partition der internen HD meines Rechners.

Dann habe ich aber noch eine externe HD 1.5 TB über USB angeschlossen. Diese hatte ich mit ext3 formatiert. Diese ist die sdb5.
Auf dieser Partition habe ich die image.dat gespeichert. Diese benötigte 750 GB Speicherplatz. Übrig blieb auf dieser Partition nach 650GB.
Deshalb habe ich nach einer Möglichkeit gefragt, die image.dat komprimiert zu sichern.

Dann habe ich die Anweisung von klaus2008 befolgt.

Zitat

Versuchen könnte man

Quellcode
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cat /mnt/image.dat | gzip -9 > /Pfad/image.dat.gz

Pfad ist dabei natürlich anzupassen. Ich denke, dass im schlimmsten Fall eine Fehlermeldung auftreten würde, dass die Datei wegen Speicherplatzmangels nicht geschrieben werden könne.
Den Pfad habe ich folgendermassen angepasst /dev/sdb5/ image.dat.gz ,aber vorne (bei cat) nicht -----> eben so, wie du nun gesagt hast, sei falsch.
Mit GParted wird das Dateisystem auch nicht mehr angegeben. Höchstwahrscheinlich hast du recht.

Also nochmals in Kurzform: die image.dat ist(wahr?) auf der externen HD sdb5, welche mit ext3 formatiert war. Freier Speicherplatz war da noch 650 GB, die image.dat hatte eine Grösse von 750GB.

Die Platte wird mit fdisk -l noch folgendermassen ausgegeben:

Quellcode

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Device Boot           	Start                   	End              	Blocks                 	ID             	System
/dev/sdb2                   	1            	182401             	1465136001             	5       	Extended
/dev/sdb5                   	1            	182401             	1465135969+         	83       	Linux


Kannst du damit etwas anfangen? :S
Grüsse
Witchcraft59

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »witchcraft59« (17.02.2011, 20:35)


RalfonLinux

Erleuchteter

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17

18.02.2011, 12:18

Du hast eine externe 1,5TB-Platte mit einer Partition mit dem ext3 Fileformat angelegt ?
Dann solltest du nur ein /dev/sdb1 haben und kein /dev/sdb5
Dein fdisk zeigt mir aber, dass du eine erweiterte Partition angelegt hast, und dort ein logisches Laufwerk erstellt hast.

Die image.dat ist das Abbild deiner internen Platte, und du siehst du noch ?

Da du nun mit dem Befehl von Klaus die Datei image.dat auf sich selbst nochmal komprimiert abgelegt hast, hast du im Endeffekt garnichts mehr.
Du hast dir deine mühsam erstellte image.dat zerschossen und das Dateisystem auf /dev/sdb5

Klären wir jetzt mal die Grundvoraussetzungen:
  • Du hast eine interne Platte mit Hardware-Fehler, welche du retten möchtest (/dev/sda)
  • Du hast eine externe Platte, welche 1,5TB Speicherplatz hat.(/dev/sdb)
  • Du brauchst ein Image der internen Platte auf der Externen zum Mounten (image.dat)
  • Das Image soll sicherheitshalber noch einmal als gepackte Version existieren. (image.dat.gz)

Soweit richtig ?

Du bootest den Rechner von der KNOPPIX-CD und öffnest eine shell

Quellcode

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sudo su -
dd if=/dev/zero of=/dev/sdb bs=512 count=1
fdisk /dev/sdb
n
p
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[Enter]
[Enter]
t
83
w
reboot


Wir haben jetzt auf der externen Platte eine pimäre Partition erstellt

Wenn der Rechner wieder gestartet ist, öffnen wir wieder eine shell (und lassen sie offen) , und werden root

Quellcode

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sudo su - 

Dann erzeugen wir ein Dateisystem auf /dev/sdb1 und stellen es unter /mnt/Sicherung zur Verfügung

Quellcode

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mkfs.ext3 /dev/sdb1
mkdir /mnt/Sicherung
mount /dev/sdb1 /mnt/Sicherung


Nun eine Sicherung erstellen

Quellcode

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dd_rescue /dev/sda /mnt/Sicherung/image.dat


Wenn die Sicherung fertig ist, wird sie gepackt.

Quellcode

1
cat /mnt/Sicherung/image.dat | gzip -9 > /mnt/Sicherung/image.dat.gz


Jetzt haben wir also eine Sicherung und eine gepackte Sicherung der Sicherung.

>>>>Label_Partitionstabelle_Start
Nun erstellen wir aus der Sicherung ein neues Device und schauen uns mal die Partitionstabelle an

Quellcode

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losetup `losetup -f` /mnt/Sicherung/image.dat
fdisk -lu /dev/loop`losetup -a | gawk -F"[/:]" '/image.dat/ { printf $4 } '`


Dabei müßte etwas rauskommen wie:

Zitat

Device Start End Blocks Id System
/dev/loop0p1 63 48194 .......
/dev/loop0p2 48195 192779 .......
/dev/loop0p5 48258 128519 .......
/dev/loop0p6 128583 192779.......


Wichtig sind hier z.B. die 63 unter dem Start.

>>>>Label_Partitionstabelle_End


>>>>Label_Partitionsmount_Start
Wir geben das Loop-Device wieder frei:

Quellcode

1
losetup -d /dev/loop`losetup -a | gawk -F"[/:]" '/image.dat/ { printf $4 } '`


Denn nun versuchen wir uns die Partition innerhalb der Sichung als Device zu erstellen

Quellcode

1
losetup `losetup -f` /media/Sicherung/image.dat -o $((63*512))

Hier taucht nun die 63 wieder auf.
Solltest du eine andere Partition einbinden möchten, mußt du halt 48258 oder 128583 eingeben, um das erste bzw. zweite logische Laufwerk in der erweiterten Partition anzusprechen.

Nun einen neuen Mount-Point erstellen und die gewünschte Partition anbinden

Quellcode

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mkdir /mnt/Defekt
mount /dev/loop`losetup -a | gawk -F"[/:]" '/image.dat/ { printf $4 } '` /mnt/Defekt


>>>>Label_Partitionsmount_End

Solltest du eine andere Partition benötigen, müssen die Schritte zwischen >>>>Label_Partitionsmount_Start und >>>>Label_Partitionsmount_End wiederholt werden.

Solltest du einen Reboot machen, benötigst du den Mountpoint der externen Platte nochmal

Quellcode

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sudo su -
mkdir /mnt/Sicherung
mount /dev/sdb1 /mnt/Sicherung


Und dann den Code zwischen >>>>Label_Partitionstabelle_Start und >>>>Label_Partitionstabelle_End
Da noch keine Partition als Device angelegt ist, kannst du nun die Fehlermeldung beim ersten Mal übergehen.

Ich hoffe es klappt jetzt

Ralf
Auf Wunsch gibt es nur noch Text und keine Bilder mehr in der Signatur.
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18

19.02.2011, 01:19

Deine Annahmen stimmen nur teilweise.

Es stimmt, das ich ein logisches Laufwerk erstellt habe auf einer erweiterten Partition.

Es stimmt nicht, dass die image.dat ein Abbild meiner internen Platte ist!
Sie war ein Image einer andern (fehlerhaften) ehemals internen HD eines Rechners mit Linux System.
Diese habe ich mit IDE to USB-Kabel an meinen Rechner mit Windows angehängt. Nachdem das Image auf der externen HD /dev/sdb5 abgelegt war, habe ich die fehlerhafte Platte wieder abgehängt.
sda hat also nichts mit der fehlerhaften HD oder dem image auf der externen HD zu tun.

Antworten zu den Grundvoraussetzungen:
1. Nein, ich habe eine andere externe HD, die fehlerhaft ist (750GB).-->/dev/ sdc1
2. Ja. 1.5TB /dev/sdb
3. Nein, ich brauche ein Image von sdc1 (image.dat) nicht zum Mounten, also keine primäre Partition, sie wird nur noch zum Daten verwalten gebraucht, als ohne OS.
4. Ja. eine Sicherungskopie image.dat.gz oder aber ich kann mich auf jemanden verlassen, der mir keine falschen Anweisungen gibt, damit ich die image.dat (2.5 Tage) nicht nochmals zerschiesse.
(Ziel der ganzen Aktion ist: die Daten, welche 428GB der 750GB ausmachen auf einer 500GB HD so zu sichern, dass das Dateisystem wieder zugänglich ist.)

Nun mal abgesehen davon, das eine primäre Partition nicht notwendig aber auch nicht hinderlich ist, werde ich mich nun mal bis zur Sicherung und gepackten Sicherung vorarbeiten. (Ich hoffe, die Platte hält dies nochmals aus :S )
Dabei muss ich, wenn ich dich richtig verstanden habe nur noch die Quelle des Images an meine Verhältnisse anpassen.

Zitat

Nun eine Sicherung erstellen
Quellcode
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dd_rescue /dev/sda /mnt/Sicherung/image.dat

Bei mir würde es dann heissen:
dd_rescue /dev/sdc1 /mnt/Sicherung/image.dat

Ist das richtig so?

klaus2008

Meister

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19

19.02.2011, 10:08

Zitat von »witchcraft59«

der mir keine falschen Anweisungen gibt
Hat hier jemand falsche Anweisungen gegeben? :?:

RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 936

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20

20.02.2011, 16:58

Zitat

Nein, ich brauche ein Image von sdc1 (image.dat) nicht zum Mounten, also keine primäre Partition, sie wird nur noch zum Daten verwalten gebraucht, als ohne OS.

Eine primäre Partition hat nichts mit einem OS zu tun.
Ob du die image.dat mounten mußt, kannst du jetzt noch garnicht wissen, ich vermute es aber schon.

Die 1 im sdx1 steht NICHT für OS oder sonstwas, eine primäre Partition wird mit 1 bis 4 bezeichnet, da es nur 4 primäre Partitionen auf einem Datenträger geben kann.
Der MBR hat nur Platz für 4 Einträge.

Die Ziffern 5 bis .... stehen für die logischen Laufwerke innerhalb einer erweiterten Partition, welche die Ziffer 1-4 haben kann, aber nur einmal vorhanden sein kann.

Das es hier diverse Fehler oder vermutliche fehlerhafte Anweisungen gibt, liegt vllt daran, dass du nicht alle Informationen preis gibst, welche von uns benötigt werden.
So ist komischerweise in deinem fdisk immer nur von sda die Rede, und deine externe PLatte taucht garnicht auf, und nun sind es auf einmal schon 3 Platten.
Hätte ich nicht die Startparameter festgeschrieben, hättest du dich nichts über sda und sdc geschrieben.
Genauso sieht es mit /dev/ oder dem /mnt/ aus.
Das eine ist das Gerät, also ohne "Treiber" fürs Filesystem, und das andere ist mit "Treiber", sofern der mount es unterstützt.

Also fangen wir nochmal an.
Wie hast du das Image der defekten Platte unter Windows erstellt ?
Wie sieht die Partitionierung der defekten Platte aus, welche Partition muss wieder hergestellt werden ?
Die defekte Platte kann nicht sdc1 sein, höchstens sdc, sofern sie mit der sdb am gleichen Rechner hängt, und die Reihenfolge der USB-Ports nicht geändert worden ist.

Zitat

4. Ja. eine Sicherungskopie image.dat.gz oder aber ich kann mich auf jemanden verlassen, der mir keine falschen Anweisungen gibt, damit ich die image.dat (2.5 Tage) nicht nochmals zerschiesse.

Selbst wenn dir hier keiner fehlerhafte Anweisungen gibt, solltest du eine Sicherung der image.dat vorhalten.
Vllt. vertippst du dich ja mal, oder die Reperatur hat nicht den Ausgang, welchen wir/du erwarten.

Zitat

Ziel der ganzen Aktion ist: die Daten, welche 428GB der 750GB ausmachen auf einer 500GB HD so zu sichern, dass das Dateisystem wieder zugänglich ist

Dies ist eine ganz andere Anforderung, wie von dir im ersten Post angegeben.

Die 500GB-Disk ist unformatiert hoffe ich, oder ?

Zitat

dd_rescue /dev/sdc1 /mnt/Sicherung/image.dat
Ist das richtig so?

Nein, ohne Übersicht der Partitionen der defekten Platte kann ich da nichts drüber sagen.


Ralf
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22.02.2011, 23:29

Hallo
es macht mE nicht viel Sinn, Vergangenheitsbewältigung zu betreiben, nur soviel. Ich schrieb im ersten Post

Zitat

Habe eine HD von einem Kollegen zur Datenrettung erhalten. Formatiert war sie mit Ext3. Nun habe ich für die Datenrettung eine Ext3 auf einer anderen HD erstellt und
nach bin nach den Anweisungen auf http://www.linux-community.de/Internal/A…iederherstellen
Da war ich mit der Arbeit soweit, dass das Image geschrieben war auf der externen 1,5TB-Platte. Die defekte Platte war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr von Bedeutung; ich hatte sie um sie zu schonen abgehängt.
Deshalb war sie nicht mehr sichtbar.
Mein

Zitat

Ziel der ganzen Aktion ist: d...
habe ich hinzugeschrieben, um so den Sinn der Herumkopiererei verständlich zu machen.

So, habe nun inzwischen eine Sicherung und eine komprimierte Sicherung erstellt. Habe die defekte HD vom System entfernt und rebootet.
Auf der 1,5 TB HD (die heisst nun /dev/sdb1) sind auf der graphischen Oberfläche drei Files zu sehen. Lost + found, image.dat und image.dat.gz.
Mit blkid erscheint die dev/sdb1 mit Typ ext3.
Nachdem ich

Zitat

Quellcode

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losetup `losetup -f` /mnt/Sicherung/image.dat
fdisk -lu /dev/loop`losetup -a | gawk -F"[/:]" '/image.dat/ { printf $4 } '`
ausgeführt hatte, kam lediglich ein ">" zurück.
blkid gibt mir nun aber /dev/loop0: LABEL="Bubba"(wie die defekte Partition hiess)....... zurück und ich kann auf der grafischen Oberfläche die Dateien öffnen. Vielen Dank für Eure Hilfe. :thumbsup:

Nun habe ich noch eine Frage: Auf dem Image sind auch "private" Dateien drauf, also welche, auf die ich keinen Zugriff habe, wegen fehlender Berechtigung.
Wie kann ich diese auf die neue HD kopieren? Gibt es eine effiziente Möglichkeit, die Datenstruktur (mit offenen und privaten Daten) quasi als Ganzes auf die neue HD zu kopieren?

Grüsse
witchcraft59

RalfonLinux

Erleuchteter

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22

23.02.2011, 13:46

Zitat

1,5 TB HD (die heisst nun /dev/sdb1)
Falsch, sie heißt /dev/sdb

Als root gibt es keine privaten Dateien.

Ralf
Auf Wunsch gibt es nur noch Text und keine Bilder mehr in der Signatur.
Keine ? ....... :evil:

Quellcode

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06.03.2011, 11:28

Hallo zusammen

habe mich wahrscheinlich zu früh gefreut.
Nach einem Neustart komme ich nicht mehr an die Dateien der Image.dat.

/dev/sda ist die HD der Kiste
/dev/sdb ist die Ziel-HD, worauf ich die Dateien kopieren möchte
/dev/sdc ist die HD mit der image.dat und der image.dat.gz


Habe versucht, mir die files anzeigen zu lassen mit

file -s /dev/sdc1
/dev/sdc1: Linux rev 1.0 ext3 filesystem data, UUID=8c24cfec-ddac-4aac-bd52-f66f1e747b69 (needs journal recovery) (large files)

wie komme ich nun an die Daten der image.dat 'ran?

Grüsse
witchcraft59

@ Ralf: Ja, du hast recht, habe mich zu wenig genau ausgedrückt und das mit den root-Rechten habe ich jetzt auch begriffen.
(bin immer noch lernfähig ^^ )

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »witchcraft59« (06.03.2011, 14:28)


klaus2008

Meister

Beiträge: 2 700

Geschlecht: Männlich

24

09.03.2011, 21:04

Das Prinzip ist eigentlich immer, dass man erst die Partition mit der Abbilddatei in das Dateisystem einbindet und dann die Abbilddatei selber.

Wo ist das wirkliche Problem?

RalfonLinux

Erleuchteter

Beiträge: 2 936

Geschlecht: Männlich

25

10.03.2011, 07:58

@klaus
Ich habe ihm das doch oben (18.2. 12:18 ) erklärt, scheinbar hat er es aber nicht verstanden.

Zitat

Solltest du einen Reboot machen, benötigst du den Mountpoint der externen Platte nochmal

Quellcode

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sudo su -
mkdir /mnt/Sicherung
mount /dev/sdb1 /mnt/Sicherung


Und dann den Code zwischen >>>>Label_Partitionstabelle_Start und >>>>Label_Partitionstabelle_End
Da noch keine Partition als Device angelegt ist, kannst du nun die Fehlermeldung beim ersten Mal übergehen.


Oder er hat nicht das gemacht, was wir ihm gesagt haben, und daher passt die Anleitung nicht mehr.

jm2c
Ralf
Auf Wunsch gibt es nur noch Text und keine Bilder mehr in der Signatur.
Keine ? ....... :evil:

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