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13.03.2012, 19:19

Speichert Knoppix Daten auf der Festplatte?

Hallo werte Linuxuser,

zu meiner "Schande" muss ich gestehen eher ein normaler Windows-User zu sein. Auf Grund von Virenproblemen (trotz Anti-Virensoftware) am PC meiner Frau, habe ich vor, Ihr einen PC mit Linux fertig zu machen. Damit will ich verhindern, dass Sie immer "neue" Viren in unser Heimnetzwerk schleppt. Realisieren wollte ich das, indem meine Frau Ihren Rechner nur noch mit Knoppix 6.7-Live-CD starten/betreiben soll. Installiert ist auf diesem PC übrigends ein normales WinXP, welches ich auch gern drauf lassen wollte. Nun zu meinen beiden Fragen. Ist mit dieser Variante eine größere Sicherheit vor Schadsoftware für das restliche Netzwerk gegeben (quasi vor diesem PC) und was sollte ich eventuell noch dabei beachten. Und können bei der Nutzung einer Live-CD gewisse Daten auf die Festplatte gespeichert werden, wie z.B. die "Lesezeichen" vom Browser Iceweasel. Diese sollten dann bei einem Neustart automatisch wieder zur Verfügung stehen. Geht soetwas und wo würden diese Daten auf der Festplatte landen. Für gut verständlich formulierte Tipps wäre ich sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen
TAG

2

13.03.2012, 20:15

Bevor du mit Linux, hier speziell Knoppix experimentierst, mach zuerst mal Euer XP sicher:

1. das Administrator-Konto mit einem sehr guten Paßwort versehen
2. dies Konto nicht benutzen !!!
3. für jeden Benutzer unter XP ein eingeschränktes Benutzerkonto mit Paßwort einrichten
4. XP und Antiviren-Programm tagesaktuell halten
5. im Hinterkopf behalten, daß Antivirenprogramme nur vor alten Viren schützen, falls überhaupt
6. falls mal administrative Aufgaben anstehen, so läßt sich das meiste aus dem eingeschränkten Benutzerkonto aus erledigen => re Mausklick => als Administrator ausführen

... das mal für den Anfang.
Gruß Werner * Eigene Rescue-CD
remaster Grml * remaster Knoppix

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Werner P. Schulz« (13.03.2012, 20:24)


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14.03.2012, 10:19

Hallo und danke erst mal für die gut gemeinten Tipps. Diese werden von mir allerdings schon seit Jahren beherzigt und beantworten nicht wirklich meine beiden Fragen. Meine Frauchen hat nun mal das Talent dazu der perfekte Unsicherheitsfaktor zu sein und ich hab eben keine Lust sie mehr an meine Rechner zu lassen. Darum wollte ich ihr eben einen alten Rechner (auf dem halt zufällig noch XP installiert ist) geben und sie per Linux-Live CD ins Internet schicken - Surfen, Emails schreiben usw.
Meine Fragen waren eben nur, ob dieser "Linux-PC" dann für unser Heimnetzwerk, welches ja am gleichen Telekom-DSL-Router hängt, noch ein Sicherheitsrisiko darstellt. Und als kleine Arbeitserleichterung wollte ich eben wissen, ob persönliche Infos (z.B. Lesezeichen) gespeichert werden können und wenn ja wie/wo.

Für Antworten wäre ich sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen
TAG

4

14.03.2012, 10:52

Zitat

.. und ich hab eben keine Lust sie mehr an meine Rechner zu lassen ..
Wenn Deine Frau an deinen Rechner geht und dort nur ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten und Paßwortabfrage zur Verfügung hat, wie schafft sie es dann, dort Unheil anzurichten?
Kannst Du da ein Beispiel geben? Oder ist dein Computer doch nicht wirklich abgesichert?

Zu Deiner Frage: Erstelle deiner Frau eine Flash Installation von Knoppix auf einem mindestens 8GB USB-Stick mit persistent memory; damit bootet Knoppix sehr schnell und sie kann ihre Lesezeichen usw direkt auf dem Stick speichern.

Mit dem Dateimanager PCManFM von Knoppix ist es natürlich möglich, alle Partitionen vom Rechner, der mit dem USB-Stick gestartet wurde, einzubinden und darauf zusätzlich alles mögliche zu schreiben und zu zerstören.

Ob deine Frau von diesem Rechner aus irgendwie schädlich auf dein Heimnetzwerk eingreifen kann, kann nur vor Ort geklärt werden, indem analysiert wird, wie Dein Sicherheitskonzept wirklich ist und welche Dienste wie konfiguriert sind.
Gruß Werner * Eigene Rescue-CD
remaster Grml * remaster Knoppix

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