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1

22.07.2017, 11:17

KNOPPIX ab 7.7 auf NTFS Dateisystem legen und booten?

Hallo.

Zu meiner Frage finde ich einige (meist ältere) Information im Netz, die sich teilweise widerspricht und bisher keinen Eintrag in diesem Forum.
Mein Wunsch wäre:
KNOPPIX benutze ich seit vielen Jahren auf einem USB-Stick. Wichtig ist, dass dieser Stick als Austausch-Datenträger zwischen unterschiedlichen Systemen funktionieren muss (Hauptaufgabe) und darunter sind auch einige alte Win (NT...) Systeme, auf denen keine zusätzlichen Treiber installiert werden können. Deshalb hatte sich FAT auch sehr gut geeignet.
Seit einiger Zeit stoße ich aber immer wieder auf große Dateien, die ich sichern müsste und die den FAT-Rahmen sprengen. Derzeit nutze ich einen zusätzlichen Stick mit NTFS für solche Dateien.
Ich hätte aber sehr viel lieber einen NTFS-Stick, auf dem ich Knoppix liegen habe (wie auf dem FAT-Stick) und es dann bei Bedarf von diesem Stick auch booten kann.

Ich sehe, dass in meiner aktuellen KNOPPIX Version 7.7.1 noch immer SYSLINUX benutzt wird und ich habe gelesen, dass damit nur von FAT-Systemen gebootet werden kann.
Ich sehe aber auch (für mich neue) Einträge zu EFI-Boot, lese dies zu KNOPPIX 8: https://www.golem.de/news/live-linux-kno…3-126811-2.html und davon scheint einiges ja auch für die Version 7.7.1 zu gelten.
Da stelle ich mir die Frage, ob es nicht auch möglich ist, KNOPPIX von meinem FAT-Stick auf einen NTFS-Stick zu kopieren und von dort zu booten, evtl mit einem anderen Mechanismus, als SYSLINUX.
GRUB2 (den ich selbst nicht nutze und nicht kenne) scheint doch hierfür in Frage zu kommen?

Was ich nicht will, ist eine übliche USB-Installation eines GNU/Linux auf einem USB-Stick. Es geht mir darum, dass das Live-System Image auf einem NTFS-Stick liegt und von diesem gebootet werden kann.
Wie gesagt, ich fand dazu Hinweise von denen einige einleuchten. Weil die aber alle älter sind, will ich hier mal nachfragen, bevor ich mich unsinnig abrackere.

Gibt es dazu Erfahrungen und/oder Anleitungen? Oder grundsätzliche Ideen, wie das Vorgehen dazu sein müsste?

Was ich mir selbst denke, wäre kopieren des KNOPPIX von meinem FAT auf ein NTFS, starten eines GNU/Linux-Systems mit einem Grub2 und diesen auf den MBR des Sticks installieren lassen. Ob ich dazu den Stick komplett als NTFS formatiere oder eine (oder auch zwei) Partitionen anlege, ist mir im Augenblick eher nebensächlich, kann aber doch wichtig sein, besonders, wenn ich meine Overlay-Partition auch auf den neuen Stick mitnehmen möchte.

progi

Fortgeschrittener

2

22.07.2017, 13:22

hi
1.

Zitat

Wichtig ist, dass dieser Stick als Austausch-Datenträger zwischen unterschiedlichen Systemen funktionieren muss (Hauptaufgabe) und darunter sind auch einige alte Win (NT...) Systeme, auf denen keine zusätzlichen Treiber installiert werden können.

Das schreit ja geradezu nach BACKUP (des Sticks). Hast Du das gemacht. Sonst ist dies das ERSTE !

2.
Eigentlich steht doch in Deinem Beitrag schon alles drin.
- Also einen Sticks erstellen mit einer FAT-Partition zum Booten mindestens 30 MB, aber vielleicht auch viel größer (wenn Du noch anderes vorhast - für Deine Windows-Sachen ... Darin die Strukturen zum Booten erstellen.
- Weitere Partition auf Sticks erstellen (Du willst ntfs - ja warum nicht)
Darin KNOPPIX/KNOPPIX (ca 4GB) usw
und in syslinux.cfg (natürlich in der FAT-Partition) irgendwas wie
LABEL kn771 oder so
KERNEL linux....
APPEND fromhd=/dev/... knoppix_dir=..../KNOPPIX usw - -> Sticks ntfs-Partition

3. Ich denke backups auf Sticks ist (für große Datenmengen) viel teuer als auf Festplatte

4.

Zitat

GRUB2 (den ich selbst nicht nutze und nicht kenne) scheint doch hierfür in Frage zu kommen?

So wie syslinux für Sticks gedacht ist, ist GRUB für Festplatten. Also wovon willst Du booten ?



MfG
progi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »progi« (22.07.2017, 13:28)


3

22.07.2017, 15:17

Zitat

So wie syslinux für Sticks gedacht ist, ist GRUB für Festplatten. Also wovon willst Du booten ?
also, der PC soll ja booten. Dabei hilft ihm GRUB vielleicht und der muss doch das gleiche machen, egal, ob er das von einer Festplatte oder von irgendeinem anderen Medium machen soll. Wenn ich den Bootcode in den MBR des Sticks lege und dann auf das passende Verzeichnis (/boot) zeige, dann sollte eben der Stick gebootet werden und wenn das Gleiche auf einer Festplatte liegt, dann eben von Festplatte. Deine Unterscheidung kann ich hier nicht nachvollziehen.
Nebenbei habe ich auch viele Jahre lang GNU/Linux-Installationen auf USB-Sticks genutzt, die dann mit dem alten grub gestartet wurden.
Neu ist UEFI und ich habe keinen Schimmer, wie KNOPPIX die HW-Erkennung vorab macht und dann sogar die richtige Methode und einen passenden Kernel auswählt, der dann gebootet wird.

Zitat

Das schreit ja geradezu nach BACKUP (des Sticks). Hast Du das gemacht. Sonst ist dies das ERSTE !
ist wirklich nicht wichtig in diesem Fall. Ich habe eine ganze Reihe von Sticks und versuche mich gerade daran, es vielleicht mit KNOPPIX zu machen. Mein "Hauptstick" ist kein backup für die gespeicherten Dateien, er transportiert die nur eine Weile und von einem System in ein Anderes. Privat benutze ich nur Freie Systeme, beruflich bin ich leider auf diese WIN-Systeme festgelegt und NTFS erweist sich (mit ntfs-3g) als sehr brauchbar für diesen Zweck.

Zitat

Also einen Sticks erstellen mit einer FAT-Partition zum Booten mindestens 30 MB,
Ja, das erscheint mir eine wirklich gute Idee und eine weitere Möglichkeit. Sie hat nur den einen kleinen Schönheitseffekt, dass zwei gültige Partitionen auf dem WIN-PC erkannt werden. Ich muss also mehr und besser aufpassen, wohin ich meine Daten speichern will. Aber das ist grundsätzlich ein Ansatz, über den ich weiter nachdenken werde, der mir recht gut gefällt.
Zumal ich in meinen ersten Selbstversuchen mit GRUB2 auf NTFS scheiterte. Es gibt da zunächst Fehlermeldungen, dass GRUB mit NTFS unzuverlässig sei und besser nicht installiert werden möchte, sodann ist das KNOPPIX-Live-Image nicht direkt für den grub-installer zugänglich oder besser gesagt, ich habe keine Idee, wie ich das dem GRUB erklären soll.
Nun kenne ich mich halt auch damit nicht aus und vielleicht ist es sehr viel einfacher, als ich denke, aber vielleicht auch sehr viel komplexer, als ich bisher meinte. Mal sehen, wann ich nochmal etwas versuche und was ich noch herausfinde. Meine einzige GNU/Linux zur Zeit ist ein Knoppix vom Stick und das läuft sehr behäbig (etwa im Vergleich zu einem gleichen Knoppix auf einem anderen Stick, den ich aber derzeit nicht zur Hand habe). Es macht nicht wirklich Spaß, damit irgendwas zu arbeiten. Und auf meinem laufenden System möchte ich kein GRUB installieren um damit zu experimentieren.

jednefalls vielen Dank für deine Antwort und die gute Anregung.

4

22.07.2017, 19:42

Hi,

Zitat von »"pit234a"«


Seit einiger Zeit stoße ich aber immer wieder auf große Dateien, die ich sichern müsste und die den FAT-Rahmen sprengen.


http://www.ntfs.com/ntfs_vs_fat.htm nennt fuer FAT32
eine Obergrenze von 4 GiB - 2 Bytes. Wenn das nicht reicht, muss man
wirklich ein besseres Filesystem benutzen.

Zitat von »"pit234a"«


Ich hätte aber sehr viel lieber einen NTFS-Stick, auf dem ich Knoppix
liegen habe

Wie waere es mit einer FAT32 Partition fuer Knoppix und einer NTFS
Partition fuer die grossen Files ? Das Booten muesste dann nix vom NTFS
wissen und Knoppix wird ja wohl NTFS mounten, lesen und schreiben koennen.

Zitat von »"pit234a"«


GRUB2 [...] scheint doch hierfür in Frage zu kommen?

Da gibt es unterschiedliche Aussagen ueber einen laengeren Zeitraum.
Ich gehe mal davon aus, dass GRUB2 zumindest seinen eigenen Kram von
NTFS laden und starten kann.

Aber es scheint zumindest sehr selten gemacht zu werden. Vor allem fuer
GNU/Linux Systeme. (Man muss wohl davon ausgehen, dass NTFS als
gerade-noch-POSIX aber nicht-X/Open Filesystem einfach zu schwachmatenhaft
ist, um darauf ein Linux zu installieren. Was zB. machen, wenn zwei Files
bis auf Gross- und Kleinschreibung den selben Namen haben ?)

Trotzdem gibt es wohl Irre, die das machen. Siehe Antwort
"It is possible ..." in https://askubuntu.com/questions/55441/in…-ntfs-partition.


Zitat von »"pit234a"«


Ich sehe aber auch (für mich neue) Einträge zu EFI-Boot, lese dies zu KNOPPIX 8
[...] und davon scheint einiges ja auch für die Version 7.7.1 zu gelten


KNOPPIX_V7.7.1DVD-2016-10-22-EN.iso ist nur fuer Booten via PC-BIOS
ausgestattet und nur fuer DVD. (Man koennte es vielleicht mit einer
Nachbehandlung durch Program "isohybrid" auch fuer USB Sticks tauglich
machen.)

EFI bootet uebrigens immer erstmal von einer FAT Partition, egal ob
auf Platte, Stick, oder DVD (da heisst sie dann El Torito Image).

Zitat von »"pit234a"«


ich habe keinen Schimmer, wie KNOPPIX die HW-Erkennung vorab macht und
dann sogar die richtige Methode und einen passenden Kernel auswählt,
der dann gebootet wird.


Knoppix 8 hat fuer BIOS oder EFI auf HDD oder DVD insgesamt vier
verschiedene Einstiegspunkte, die zu zwei verschiedenen Startprogrammen
fuehren. Auf EFI kommt erstmal ein ganzes Mini-Linux hoch, um aus der
FAT Partition ausbrechen zu koennen. Wenn diese Programme erstmal laufen,
ist genug Hirn anwesend, um die noetigen Unterscheidungen zu machen.

Lange Version dazu:
Wohin mit einem Artikel ueber die Knoppix 8 ISO Bootfaehigkeiten ?
(Wenn man Knoppix 8 auf den Stick kopiert hat, wuerde man die Partition 3
mit dem ReiserFS wohl loeschen und durch eine NTFS Partition ersetzen.
Ich hoffe mal, Knoppix naehme einem das nicht weiter uebel.)


Zitat von »"pit234a"«


Zumal ich in meinen ersten Selbstversuchen mit GRUB2 auf NTFS scheiterte.
Es gibt da zunächst Fehlermeldungen, dass GRUB mit NTFS unzuverlässig sei
und besser nicht installiert werden möchte, sodann ist das KNOPPIX-Live-Image
nicht direkt für den grub-installer zugänglich oder besser gesagt,
ich habe keine Idee, wie ich das dem GRUB erklären soll.


Ich glaube das Schluesselwort waere "Chainloading" des ISO Images,
das als File im NTFS gespeichert waere. Da gibt's genug Geruechte zu.

Ich wuerde mich aber stattdessen darauf konzentrieren, wie ich auf
meinem schoen auf FAT mit Koppix bespielten USB-Stick den restlichen
Platz als Partition anmelden und dann mit NTFS formatieren kann.
Man darf natuerlich nicht vorher allen Platz in die Knoppix Partition
und die Overlay Partition stecken.


Zitat von »"progi"«


So wie syslinux für Sticks gedacht ist, ist GRUB für Festplatten.


SYSLINUX ist fuer FAT Filesysteme, EXTLINUX ist fuer ext2/3 und
ein bisschen fuer ext4, ISOLINUX ist fuer ISO 9660.
SYSLINUX fuer EFI kann auf CD oder DVD nur auf den Inhalt der EFI FAT
Partition zugreifen. Darum ist die von Knoppix 8 auch so gross.

GRUB2 hat Lesetreiber fuer viele Filesysteme, um die Files zu finden,
die in seinem Konfigurationsfile erwaehnt sind. Also zB. Linux Kernel
und initrd.
Es kann auch "Chainloading" von anderen Bootloadern. In unserem
Fall waeren das der ISOLINUX Loader im ISO fuer BIOS und der SYSLINUX
Loader im ISO fuer EFI.

Have a nice day :)

Thomas

5

23.07.2017, 19:56

Vielen Dank auch an scdbackup

Also, auf USB-Sticks nutze ich KNOPPIX schon seit vielen Jahren auf die eine oder andere Art und Weise. Sie sind einfach viel praktischer, als immer eine CD mit sich herum zu schleppen. Besonders, wenn ich eh einen USB-Stick zum Datentransport mit mir haben muss. Ich glaube, dass ich wenigstens ab KNOPPIX 5 immer eine Version auf Stick dabei hatte und das gilt auch für die (für mich) aktuelle KNOPPIX_V7.7.1DVD-2016-10-22-DE. Ich habe nun zwei Sticks dafür eingerichtet, einen benutze ich und mit dem anderen spiele ich. Den einen habe ich direkt von einer Test-DVD mittels Flash-Install erzeugt, den anderen dann mittels Flash-Install vom ersten Stick und anschließendem Kopieren der Daten aus der Overlay-Partition. Ich verändere auch immer gerne einige Dinge, weshalb mir Sticks natürlich auch lieber sind, als CD/DVD. Weil ich immer einiges verändere, dachte ich auch schon ernsthaft aber nur kurz über ein Remastern nach.

Zitat

KNOPPIX_V7.7.1DVD-2016-10-22-EN.iso ist nur fuer Booten via PC-BIOS

ausgestattet und nur fuer DVD.
Dem kann ich deshalb gar nicht zustimmen. EIn Blick auf das soeben gemountete .iso:

Quellcode

1
2
pit@senyo ~:- > ls /media/md0/efi/boot
BOOTIA32.efi	BOOTX64.efi	hashtool.efi	keytool.efi	ldlinux.e32	ldlinux.e64	loader.efi
zeigt auch, dass es efi-Einträge dort gibt und ich habe die auch schon getestet und erfolgreich ein Mac-Book im EFI-Modus gestartet.

Es ist ja so, dass ich einen Rechner installieren kann und für EFI einrichten. Das habe ich schon einige Male gemacht. Dazu nutze ich natürlich immer ein passendes Dateisystem. Und ich kann das auch für ein BIOS-System. Also, die Installation eines Systems ist keine große Sache (grundsätzlich). Ich weiß, was ich dann im MBR oder PMBR haben muss oder was in der EFI-Partition stehen muss und ich weiß, wo sich der Kernel befinden muss usw.
Nur, bei KNOPPIX ist das alles eben nicht so und da blicke ich nicht wirklich durch, auch nach ausführlicher Lektüre der hier zitierten Beiträge, die sich allerdings auch wesentlich um KNOPPIX-8 bemühen, das mir aber gar nicht zur Verfügung steht. KNOPPIX baut doch irgendwie eine Boot-Umgebung um das Image (oder die beiden Images, es gibt KNOPPIX, das Ding, von dem alle immer reden und KNOPPIX1, was wesentlich kleiner ist und das ich mir nicht näher angesehen habe). Also, diese Boot-Umgebung, die funktioniert vollkommen anders, als ich das kenne. So liegen eben die Einträge für EFI oder auch für "Nicht-EFI" beide gemeinsam vor und irgendwie erkennt KNOPPIX, was es braucht und entscheidet sich sogar, für 32 bzw 64Bit Kernel und startet dann das besagte Image. Der von mir Nicht-EFI genannte Teil kann entweder ISOLINUX sein, bei CD/DVD oder SYSLINUX bei Sticks oder anderen Speichermedien, aber da immer auf FAT, weil SYSLINUX nur FAT kann. SYSLINUX ist der eigentliche Zauberkünstler für den Start des KNOPPIX aus dem komprimierten, unveränderlichen Image.
Nun muss normalerweise ein Kernel das benutzte Dateisystem des installierten Systems natürlich kennen. Ich kann keine FUSE-Dinge (so einfach) zur Bootzeit benutzen. Die brauchen ja erst ein funktionierendes System, nicht nur einen Kernel. Bei KNOPPIX liegt das eigentliche Dateisystem aber im Image. Dass SYSLINUX nur FAT kann, ist dafür (meiner Ansicht nach) eher unbedeutend. KNOPPIX läuft nicht auf FAT, nur, weil es auf einer FAT liegt. Auch auf der CD/DVD liegt dieses KNOPPIX-Image und es ist ihm eigentlich ziemlich egal, welches Dateisystem es beherbergt. KNOPPIX muss das noch nicht mal kennen. Nur der Bootvorgang muss irgendwie so sein, dass eben dieses Image benutzt wird und dazu genügt es nicht (zumindest ist es mir nicht gelungen), einen GRUB2 auf den Stick zu installieren und auf einen Kernel zu lenken.
KNOPPIX und SYSLINUX machen mehr und ich kann das mit meinen bescheidenen Mitteln nicht mit einem GRUB2 nachvollziehen.
Anders gesagt: ich bekomme das KNOPPIX Image nicht ohne das mitgelieferte SYSLINUX zum Booten.
Nebenbei: auf dem KNOPPIX-Image ist auch ein GRUB-legacy installiert und in Funktion. Für meine Experimente habe ich GRUB2 installiert und (natürlich) nicht den GRUB2 neu ins System installieren lassen. Ich habe ihn lediglich angewendet, um auf einen zusätzlichen Stick einen Bootloader zu installieren, diesen dann zu konfigurieren und in den MBR schreiben zu lassen. Es hat aber eben so nicht funktionioniert, vielleicht, weil ich eben nicht wusste, was ich da mache (oder besser machen soll). KNOPPIX selbst, also das Image, das kommt immer im Legacy-Modus oder BIOS-Modus und immer mit 32Bit-Anwendungen. So ist das auf dem Image festgeschrieben. Es kann aber eben mit Hilfe von SYSLINUX oder ISOLINUX mit 32Bit oder 64Bit Kernel und im UEFI oder im BIOS-Mode starten und das macht es auch noch automagisch.
Das ist genau, was ich ja erhalten möchte und das geht vielleicht gar nicht mit GRUB2. Und SYSLINUX geht gar nicht mit NTFS oder etwas anderem als FAT.

Zitat

Wie waere es mit einer FAT32 Partition fuer Knoppix und einer NTFS

Partition fuer die grossen Files ? Das Booten muesste dann nix vom NTFS

wissen und Knoppix wird ja wohl NTFS mounten, lesen und schreiben koennen.
Ja, das ist ein ähnlicher Vorschlag, wie ihn progi machte. Es ist wahrscheinlich die einfachste und schnellste Lösung. Das ist einfach und schnell mit parted zu realisieren. Windows erkennt dann zwei Partitionen und wird diese auch beide einbinden. Das ist eigentlich nicht, was ich wollte. Aber es dürfte die einfachste Möglichkeit sein, außer eben zwei unterschiedliche Sticks zu benutzen.

ubuntuli

Fortgeschrittener

Beiträge: 386

Geschlecht: Männlich

6

23.07.2017, 20:17

Hallo pit234a

Ich hätte aber sehr viel lieber einen NTFS-Stick, auf dem ich Knoppix liegen habe (

Ich kenne 4 Dateisysteme FAT,NTFS,EXT und Reiser.
FAT und NTFS sind für Microsoft Windows (nicht für Linux!).
EXT und Reiser sind für Linux.
Reiser für Knoppix und EXT für UnixLinux(Suse,Ubuntu).
Ich hätte aber sehr viel lieber einen NTFS-Stick, auf dem ich Knoppix liegen habe

Knoppix kannst Du nicht auf NTFS installieren! Dazu brauchst Du Reiser.
Deshalb muss der Stick oder parallele USB-Festplatte für Knoppix mit Gparted für Knoppix Reiser eingerichtet und Formatiert werden.

7

23.07.2017, 21:20

Hallo pit234a

Ich hätte aber sehr viel lieber einen NTFS-Stick, auf dem ich Knoppix liegen habe (

Ich kenne 4 Dateisysteme FAT,NTFS,EXT und Reiser.
FAT und NTFS sind für Microsoft Windows (nicht für Linux!).
EXT und Reiser sind für Linux.
Reiser für Knoppix und EXT für UnixLinux(Suse,Ubuntu).
Ich hätte aber sehr viel lieber einen NTFS-Stick, auf dem ich Knoppix liegen habe

Knoppix kannst Du nicht auf NTFS installieren! Dazu brauchst Du Reiser.
Deshalb muss der Stick oder parallele USB-Festplatte für Knoppix mit Gparted für Knoppix Reiser eingerichtet und Formatiert werden.
nein, das stimmt so nicht.
ich will KNOPPIX gar nicht auf irgendein Dateisystem installieren, sondern es von einem Dateisystem nutzen. Ich glaube, das habe ich oben mehrfach auch so ausgedrückt.
Die Geschichte der Dateisysteme ist eine ganz andere und ich will darauf nicht erst großartig eingehen. Ich kenne noch einige weitere, als jene vier, die du genannt hast. Viel wichtiger ist, ob ein Kernel ein Dateisystem direkt beherrscht. Also, für die Installation eines Betriebssystems ist das wichtig, denn der Kernel muss zur Bootzeit wenigstens eine Partition mit dem System einbinden können. LINUX kenne ich nicht sonderlich gut und eher aus der Vergangenheit. Damals konnte es eine Version von UFS mit Einschränkungen, JFS mit Einschränkungen, XFS, EXT2, EXT3 und REISERFS. Inzwischen kann es auch EXT4 und BTRFS und irgendwie sogar ZFS, das habe ich aber selbst noch nie probiert. Es kann auch schon lange ein wenig NTFS, aber das ist nie gut gewesen und der übliche Weg, sich um NTFS zu kümmern, geht über das immer noch aktiv entwickelte ntfs-3g, was eine FUSE-Implemantation ist. Es wäre deshalb tatsächlich auch denkbar, eine LINUX Installation auf einem NTFS zu realisieren und das wurde oben auch erwähnt und ein Beitrag dazu verlinkt. Ich halte das aber für puren Unsinn. Und ich will so etwas auch gar nicht machen.
Oh, bevor mich jemand schlägt: Linux kann noch etliche weitere Dateisysteme, wie man in KNOPPIX gut sehen kann, zB unionfs, tempfs und solche Sachen. Darüber wollen wir aber hier auch nicht reden.
KNOPPIX benutzt aus eigenartigen Gründen REISERFS für seine Overlay-Partition. Also, afaik nicht das neuere Reiser4, sondern die Version V3.6.19 des ReiserFS. Seit der Herr Reiser wegen Mordes verurteilt wurde, hat die Entwicklung des Dateisystems eine merkwürdige Richtung eingeschlagen. Ich habe da irgendwas über Lizenzen gelesen und dass es wohl gar nicht mehr Freie SW sein soll. Deshalb würde es auch nur noch zögerlich eingesetzt. Ich weiß nicht, was davon zu halten ist und erwähne das auch nur nebenher. KNOPPIX nutzt also dieses Dateisystem für einen bestimmten Zweck, es könnte aber selbstredend (afaik) auch auf einem EXT installiert werden.
Nur: so etwas will ich ja gar nicht.
Ich rede gar nicht gern von Installation in dem Zusammenhang.
Die Installation von KNOPPIX, also das, was ich nutzen möchte, das ist schon fertig installiert und liegt in einem gepackten Image vor. Es muss nur irgendwie zum Starten gebracht werden. Für das KNOPPIX Image ist es egal, auf welchem Dateisystem es liegt. Nur für SYSLINUX, den Startmechanismus, der das Image erst zum Laufen bringt, für den ist das nicht egal und der braucht zwingend FAT.

Für eine Installation, also ein komplettes System irgendwohin installieren, würde ich mir KNOPPIX nicht aussuchen. Dafür ist es nicht gedacht und nicht gemacht. Das will mir gar keinen Sinn machen und das wird auch so bei KNOPPIX beschrieben (aber ich möchte das nicht finden und mit einem Link belegen). KNOPPIX ist ein aufgemotztes DEBIAN aber es ist nicht sonderlich aufgemotzt und es hat besondere Schwerpunkte in der Entwicklung auf ein Live-System. Davor habe ich alle Achtung und es ist wirklich gut und großartig dafür. All das braucht man aber bei einer echten Installation ja gar nicht und KNOPPIX ohne Live ist eben mehr oder weniger DEBIAN und UBUNTU ist auch ein aufgemotztes DEBIAN, aber eben nicht für Live gebaut, sondern für die Installation gedacht. Ich will kein UBUNTU, um das klar zu machen. Aber, wenn ich etwas installieren wollte, dann eher ein UBUNTU, als ein KNOPPIX.
Aber nochmal: das will ich nicht. Ich will nur das fertige Image von Knoppix nutzen, Live und "ohne Installation".

8

23.07.2017, 21:36

Hi,

Zitat von »"pit234a"«


BOOTIA32.efi BOOTX64.efi hashtool.efi keytool.efi ldlinux.e32 ldlinux.e64 loader.efi

Mag sein, dass sie im ISO sind. Aber sie sind nicht in einem FAT Filesystem,
das im ISO per El Torito fuer DVD und per Partitionstabelle fuer USB Stick
fuer die Firmware markiert sein muesste, damit EFI es findet.

Ich vermute mal, sie sind dabei, damit man sie auf dem USB Stick beim
Uebertragen des Knoppix 7 in die FAT Partition fuers EFI Booten kopieren
kann.

Zitat von »"pit234a"«


hier zitierten Beiträge, die sich allerdings auch wesentlich um
KNOPPIX-8 bemühen, das mir aber gar nicht zur Verfügung steht.

Ja, das ist schade. Ich hab meins als Delug Mitglied mit dem Linux Magazin
bekommen. Aber zum Download gibt's das noch nicht.
Es waere ein interessantes Beispiel fuer die SYSLINUX Entwicklerliste,
weil sonst niemand ISOs von EFI per SYSLINUX booten laesst.


Zitat von »"pit234a"«


Also, diese Boot-Umgebung, die funktioniert vollkommen anders,
als ich das kenne.

Wenn Du Knoppix 7 auf einen USB Stick bringst, dann wird die Bootausruestung
dort aus Einzelteilen neu zusammengesetzt und eingerichtet.

Die Besonderheit von Knoppix 8 ist, dass man es platt auf einen USB
Stick kopieren kann, und dass seine hauptsaechlich fuer DVD vorgefertigte
Bootausruestung dort auch funktioniert. Genannt "isohybrid".
Im ISO ist dazu schon eine Partitionstabelle vorhanden.

Aber Du weisst ja schon, wie Du Knoppix 7 auf einen USB Stick bringst
(... ich google gerade verzweifelt ...).
Deswegen sind zumindest die isohybrid Faehigkeiten von Knoppix 8 nicht
so wichtig.

Mein Rat ist, sich auf das Schaffen einer weiteren Partition auf diesem
Stick zu konzentrieren, und diese Partition mit NTFS zu formatieren.
Dann musst Du nur noch rauskriegen, wie Du Dein Knoppix am Stiel dazu
bringst, diese Partition immer oder auf Wunsch zu mounten.


Zitat von »"pit234a"«


entscheidet sich sogar, für 32 bzw 64Bit Kernel

Das macht zumindest EFI recht einfach. Im Directory \EFI\BOOT der
EFI Partition gibt es fuer jede Prozessorsorte einen eigenen Startfile
mit festgelegtem Namen.
Den zum Prozessor passenden laesst EFI loslaufen (oder bietet ihn zum
Starten an).
Im Fall Deines Knoppix 7 und auch Knoppix 8 sind BOOTIA32.EFI und BOOTX64.EFI
fuer die 32 bit und 64 bit Intel/AMD Prozessoren vorhanden.


Zitat von »"pit234a"«


SYSLINUX ist der eigentliche Zauberkünstler für den Start des KNOPPIX
aus dem komprimierten, unveränderlichen Image.

So schlau sind Bootloader auch wieder nicht. Normalerweise sollen Sie
dem User eine Auswahl von Systemen oder Systemvarianten bieten und dann
den jeweiligen Kernel mit den jeweiligen Optionen und der jeweiligen
Initial RAM-Disk starten. Diese Auswahl ist in den SYSLINUX .cfg Files
vorbereitet. ZB. in /boot/isolinux/isolinux.cfg, der wohl fuer DVD dient:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
LABEL knoppix
KERNEL linux
APPEND lang=de apm=power-off initrd=minirt.gz nomce libata.force=noncq hpsa.hpsa_allow_any=1 loglevel=1
...
LABEL knoppix64
KERNEL linux64
APPEND lang=de apm=power-off initrd=minirt.gz nomce libata.force=noncq hpsa.hpsa_allow_any=1 loglevel=1


Allerdings sieht das hier nach 64/32 bit Unterscheidung durch ISOLINUX aus:

Quellcode

1
2
3
LABEL auto
KERNEL ifcpu64.c32
APPEND knoppix64 -- knoppix

Ich vermute mal, das ist weil BIOS auf 32 und 64 bit den selben Programmcode
vom Start des Sticks (MBR) startet.

Wie auch immer, das Gehirn nach Auswahl im Bootmenue sitzt in "linux"
oder "linux64" und "minirt.gz". Das sind dann Kernel und initrd.
Der Kernel und die von ihm gestartete Software kriegt durch die anderen
Argumente ("lang=de", "apm=power-off" ...) noch ein paar Einstellungen
verpasst.

Zitat von »"pit234a"«


Auch auf der CD/DVD liegt dieses KNOPPIX-Image und es ist ihm
eigentlich ziemlich egal, welches Dateisystem es beherbergt.

Der Kernel oder Module in der initrd muessen dann in der Lage sein,
zumindest FAT oder ISO 9660 zu bearbeiten und natuerlich auch alle
Filesystemtypen, die in komprimierten Images im ISO herumliegen.

Zitat von »"pit234a"«


ist es mir nicht gelungen), einen GRUB2 auf den Stick zu installieren
und auf einen Kernel zu lenken.

Naja, Du muesstest den Teil der ISOLINUX oder SYSLINUX Konfiguration,
den Du tatsaechlich nutzen willst in die GRUB2 Sprache uebersetzen
und in den grub.cfg File oder einen seiner Unterlinge setzen.

In der EFI Partition eines Debian 9 ISO sehen die Menuebloecke so aus:

Quellcode

1
2
3
4
5
menuentry --hotkey=g 'Graphical install' {
    set background_color=black
    linux    /install.386/vmlinuz vga=788 --- quiet
    initrd   /install.386/gtk/initrd.gz
}

Aber da hast Du deutlich mehr zu lernen und probieren, als Dein Ziel
eigentlich verlangt.


Zitat von »"pit234a"«


Knoppix kannst Du nicht auf NTFS installieren! Dazu brauchst Du Reiser.

Ach, das Knoppix wird garnicht nach FAT ausgepackt ?
ReiserFS: Ein Moerder-Filesystem. (Frei nach Hape Kerkeling.)

Ich suche immer noch nach der Anleitung, wie man Knoppix 7 auf den Stick
uebertraegt. Vor ein paar Wochen wusste ich noch wo sie war ...

Sie waere nuetzlich, um noch eventuelle Irrtuemer meinerseits zu korrigieren.
Ich kenne mich halt eher mit ISO 9660 und Brennerlaufwerken aus.
Erst Knoppix 8 hat mich hierher gelockt.

Have a nice day :)

Thomas

9

23.07.2017, 21:44

Hi,

Zitat von »"pit234a"«


ich will KNOPPIX gar nicht auf irgendein Dateisystem installieren,
sondern es von einem Dateisystem nutzen. Ich glaube, das habe ich
oben mehrfach auch so ausgedrückt.

Irgendwie sind wir nicht auf der gleichen Schiene.

Wie genau hast Du denn das Knoppix auf den Stick gebracht ?


Have a nice day :)

Thomas

10

23.07.2017, 21:59

also, ich mache eben feierabend für heute, will aber noch kurz antworten.
Ich bekomme da schon einige Anregungen, nochmal neu nach zu denken. tatsächlich wollte ich auch nicht zu viel investieren, also zeit und Hirnschmalz.

Soviel zur Installation auf einen Stick:
KNOPPIX bietet im gestarteten System zwei Installations-Optionen: Flash-Install und HDD-Install.

HDD-Install hatte ich vor Jahren mal probiert und das bewährt sich nicht. Es macht eine richtige Installation eines Knoppix-Artigen Systems auf einem gewählten Speichermedium, also nicht nur auf HDD sondern auch auf einem USB-Stick. Es installierte damals anschließend einen GRUB (man muss dabei darauf achten, nicht die interne Platte dafür zu benutzen, der muss (er sollte, aber ich lasse das mal so stehen) schon auch auf das Installations-Medium. Was man erhält ist ein Debian/GNU/Linux mit einigen weiteren Paketquellen. KNOPPIX ist kein (einfaches) System für eine solche Installation. Es ist nur schwierig zu warten und Aktualisierungen werden quasi keine (automatisch) angeboten. Es hat auch keine (für mich) erkennbaren Vorteile gegenüber anderen GNU/Linux Distributionen, die speziell für Installationen gemacht sind.

Flash-Install ist eigentlich keine Installation. Hier nimmt ein Script den Inhalt der Knoppix-DVD und kopiert ihn auf einen Stick. Diesen formatiert es zuvor in FAT und legt bei Bedarf eine Overlay-Partition in ReiserFS an. Zusätzlich richtet es die Bootumgebung auf dem FAT des Sticks ein, das heißt, es tauscht ISOLINUX von der DVD gegen SYSLINUX für FAT. Man hat damit immer noch ein Live-System mit vollständiger HW Erkennung und den KNOPPIX-Besonderheiten. Das Image bleibt gepackt, es wird nichts entpackt. Nur der Loader SYSLINUX. Zudem wird ein zu dem Bootloader und dem Partitionsschema passender MBR auf den Stick (oder ein anderes Zielmedium) geschrieben.
Diese Funktion gibt es mit neueren KNOPPIX-Versionen auch direkt über cheatcodes und ohne dass das Live-System erst gestartet sein muss. Ich habe das noch nicht benutzt und auch nicht aktuell nachgesehen, nur auf einer Ankündigung auf der Knoppix-Seite mal gelesen.
Grundsätzlich könnte man diese Schritte auch manuell ausführen. Ich will mir aber eine neuere Version in der Regel auch erst mal ansehen und starte die DVD. Dann ist es einfach, das Flash-Install aus dem Menü aufzurufen.
KNOPPIX ist bei mir schon aus und deshalb kann ich nicht einfach nach dem Namen des Scriptes oder dem genauen Meüpunkt sehen.

Danke nochmal für alle bisherigen Anregungen.

11

23.07.2017, 23:16

Hi,

Zitat von »"pit234a"«


Das Image bleibt gepackt, es wird nichts entpackt.

Mit Image meinst Du also den File /KNOPPIX/KNOPPIX im ISO ? (4 GB gross.)
Ich vermute mal, den soll der Kernel mit Hilfe der Software und Daten
in der initrd finden.
Die ueblichen Vorbehalte gegen NTFS duerften kaum greifen, weil das ja
zumindest nicht schlechter als FAT ist, auf das die Namen im Knoppix ISO
schon vorbereitet sind.

Ist die Partition, in die das ISO ausgepackt wurde, vom Typ "ef" oder "EFI",
wenn man sie mit einem Partitionseditor anzeigen laesst ?
Dann wuerde EFI wirklich entweder /efi/boot/BOOTIA32.efi oder
/efi/boot/BOOTX64.efi starten.

Wenn ich /boot/isolinux/minirt.gz auspacke (als normaler User das Gejammer
wegen fehlender Rechte ignoriere), kann ich die Files auf "KNOPPIX"
durchsuchen:

Quellcode

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mkdir knoppix_7_initrd
cd knoppix_7_initrd
gunzip </mnt/iso/boot/isolinux/minirt.gz | cpio -i
fgrep -r KNOPPIX . 2>&1 | less

Da bietet sich nur ein File an: ./init
Er ist ein recht grosses Shellskript, das ziemlich genau das verspricht,
was Du machen willst:

Quellcode

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# Its purpose:
# 1. Mounting CD, DVD, Flashdisk or network drive,
# 2. unifying read-only compressed file system and ramdisk or file overlay,
# 3. give control to the real sysv init, which then continues to work like
#    we booted from a single disk partition.

Das Skript muss also loslaufen und das Filesystem betreiben koennen,
in dem u.a. /KNOPPIX/KNOPPIX gespeichert ist.

Damit es loslaufen kann, muss GRUB2 den Kernel (/boot/isolinux/linux64 oder
/boot/isolinux/linux) und die initrd (/boot/isolinux/minirt.gz) finden.
Du muessest also forschen, wie man in GRUB2 den NTFS Lesetreiber laedt
oder fest einbaut, wenn man ihn nicht laden kann.

Wenn Du per EFI booten koennen willst, dann brauchst Du aber sowieso eine
FAT Partition, in die GRUB2 seine EFI Startprogramme stecken kann. Da kannst
Du dann auch den grub.cfg und die noetigen GRUB2 Module hinpacken.
Das waere wohl ziemlich der normale GRUB2 Weg.

Die beiden Kernel muessten dann fuer das init Skript in der initrd die
noetigen Filesystemoperationen durchfuehren koennen. Wenn NTFS nicht fest
eingebaut ist, dann muesste es sowas wie einen Kernelmodul in der initrd
geben.
Der einzige File in minirt.gz mit "ntfs" im Namen ist ./bin/ntfs-3g.
Sieht hoffnungsgebend aus: https://de.wikipedia.org/wiki/NTFS-3G
FUSE statt Kernelmodul ?

Tja, und natuerlich musst Du immer noch die gewuenschten Menueeintraege
aus /boot/isolinux/isolinux.cfg in gleichwertige Eintraege eines
/boot/grub/grub.cfg uebersetzen.

-----------------------------------------------------------------------

Aber wenn wir schon GRUB2 in eine FAT Partition stecken, koennen wir das
mit den Knoppix Files auch tun und sind bei dem was "Flash Install" macht.
Dann koennen wir bei SYSLINUX bleiben, muessen nix uebersetzen und brauchen
einen NTFS-Treiber fruehestens, wenn Knoppix voll gebootet ist.

Allerdings, wenn /KNOPPIX/KNOPPIX mal groesser wird als 4 GiB-2, dann geht
das nicht mehr mit FAT32. Aber da wird sich dann wohl Klaus Knopper drum
kuemmern, indem er Flash Install auf ein besseres Filesystem auspacken
laesst.


Have a nice day :)

Thomas

12

24.07.2017, 11:24

Hallo und nochmals Dank für die Anteilnahme und das Mitdenken.
Zur Klarstellung, damit ich nicht missverstanden werde.
Ich zeige mal die Dateien in dem ISO-Image:

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 ~:- > tree /media/md0
/media/md0
├── autorun.bat
├── autorun.inf
├── autorun.pif
├── boot
│   └── isolinux
│   	├── balder.img
│   	├── boot.cat
│   	├── boot.msg
│   	├── bootefi.msg
│   	├── f2
│   	├── f3
│   	├── german.kbd
│   	├── gfxboot.c32
│   	├── grub.exe
│   	├── ifcpu64.c32
│   	├── isolinux.bin
│   	├── isolinux.cfg
│   	├── ldlinux.c32
│   	├── libcom32.c32
│   	├── libmenu.c32
│   	├── libutil.c32
│   	├── linux
│   	├── linux64
│   	├── logo.16
│   	├── memdisk
│   	├── memtest
│   	├── menu.c32
│   	├── minirt.gz
│   	├── syslnx32.cfg
│   	├── syslnx64.cfg
│   	├── vesa.c32
│   	├── vesainfo.c32
│   	└── vesamenu.c32
├── cdrom.ico
├── efi
│   └── boot
│   	├── BOOTIA32.efi
│   	├── BOOTX64.efi
│   	├── hashtool.efi
│   	├── keytool.efi
│   	├── ldlinux.e32
│   	├── ldlinux.e64
│   	└── loader.efi
├── index.html
└── KNOPPIX
	├── background_source_apophysis.flame
	├── background.jpg
	├── bootonly.iso
	├── bootonly.iso.md5
	├── index_de.html
	├── index_en.html
	├── index_es.html
	├── index_fr.html
	├── index_it.html
	├── KNOPPIX
	├── knoppix-cheatcodes.txt
	├── knoppix-logo-medium.png
	├── knoppix-logo-small.png
	├── KNOPPIX1
	├── kversion
	├── LICENSE.txt
	├── modules
	├── overlay-contents.txt
	├── README_Security.txt
	├── sha1sums
	└── SOURCES.txt

und die von einem USB-Stick nach einer Flash-Install und nur die Dateien auf der FAT-Partition, also ohne Overlay:

Quellcode

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tree /media/KNOPPIX
/media/KNOPPIX
├── ALLEDATEN
│   ├── grub-install.txt
│   └── HG_1.JPG
├── BOOT
│   └── SYSLINUX
│   	├── BALDER.IMG
│   	├── BOOT.MSG
│   	├── BOOTEFI.MSG
│   	├── F2
│   	├── F3
│   	├── GERMAN.KBD
│   	├── GFXBOOT.C32
│   	├── GRUB.EXE
│   	├── IFCPU64.C32
│   	├── LDLINUX.C32
│   	├── LIBCOM32.C32
│   	├── LIBMENU.C32
│   	├── LIBUTIL.C32
│   	├── LINUX
│   	├── LINUX64
│   	├── LOGO.16
│   	├── MEMDISK
│   	├── MEMTEST
│   	├── MENU.C32
│   	├── MINIRT.GZ
│   	├── SYSLINUX.CFG
│   	├── SYSLNX32.CFG
│   	├── SYSLNX64.CFG
│   	├── VESA.C32
│   	├── VESAINFO.C32
│   	└── VESAMENU.C32
├── EFI
│   └── BOOT
│   	├── BOOTIA32.EFI
│   	├── BOOTX64.EFI
│   	├── HASHTOOL.EFI
│   	├── KEYTOOL.EFI
│   	├── LDLINUX.E32
│   	├── LDLINUX.E64
│   	└── LOADER.EFI
├── index.html
├── KNOPPIX
│   ├── background_source_apophysis.flame
│   ├── background.jpg
│   ├── BOOTONLY.ISO
│   ├── bootonly.iso.md5
│   ├── index_de.html
│   ├── index_en.html
│   ├── index_es.html
│   ├── index_fr.html
│   ├── index_it.html
│   ├── KNOPPIX
│   ├── knoppix-cheatcodes.txt
│   ├── knoppix-data.inf
│   ├── knoppix-logo-medium.png
│   ├── knoppix-logo-small.png
│   ├── KNOPPIX1
│   ├── KVERSION
│   ├── LICENSE.TXT
│   ├── MODULES
│   ├── overlay-contents.txt
│   ├── README_Security.txt
│   ├── SHA1SUMS
│   └── SOURCES.TXT
├── LDLINUX.C32
└── LDLINUX.SYS
Die Darstellung ist leider extrem unübersichtlich, aber ich habe keine Idee, wie ich das besser machen kann.
In dem DVD-Image (ich nutze hier immer DVD und CD synonym, es ist halt nun eine DVD) gibt es einige Dateien, die dem Starten der CD unter einem Windows dienen (autostart...). In dem Stick gibt es ein Verzeichnis ALLEDATEN, das von mir angelegt ist und wohin ich meine Austauschdaten kopiere, damit ich sie leichter in anderen Systemen finde.
Man sieht die Änderungen in /boot auf den beiden Medien (Groß-Kleinschreibung sollte man einfach ignorieren). Auf der DVD findet sich ISOLINUX und auf dem Stick SYSLINUX und darin jeweils leicht unterschiedliche Dateien, die für den jeweiligen Bootvorgang angepasst sind. Die Dokumentation zu SYSLINUX ist umfangreich, ich habe nicht alles gelesen und verstanden. Siehe mal:
https://de.wikipedia.org/wiki/SYSLINUX
http://www.syslinux.org/wiki/index.php?title=SYSLINUX
Es gibt in SYSLINUX auf dem Stick die Dateien SYSLINUX.CFG, SYSLNX32.CFG und SYSLNX64.CFG. Zum Verändern des Verhaltens am Bootmenü von KNOPPIX bearbeite ich davon SYSLINUX.CFG und setze immer no3d und immer noscreensaver und verkürze die Wartezeit und manchmal nehme ich auch Einträger raus, die ich unbedingt vermeiden will. Man muss diese Änderungen nur in dieser einen Datei durchführen, man könnte sie wohl auch für 64- und 32- Bit Kernel getrennt durchführen und die jeweiligen CFG bearbeiten. Auch mit den veränderten Einträgen entscheidet sich KNOPPIX vom Stick in Abhängigkeit von der verwendeten Rechnerarchitektur automatisch für BIOS oder EFI und für 32Bit oder 64Bit. Dafür brauche ich keine Auswahl zu treffen. Hier fließt schon irgendwie Automagi und die ist irgendwo im SYSLINUX untergebracht und du hast ja auch Hinweise dazu gefunden. Ich bin damit noch nicht fertig, aber ich denke nun, dass ich derartiges mit GRUB2 nicht hinbekomme. Wenn ich Glück habe, kann ich vielleicht genau eine Version zum Laufen bringen, aber ohne die weiteren Mechanismen von SYSLINUX (und KNOPPIX) werde ich es nicht hinbekommen, eine automatische Wahl des passenden Kernels und Bootmechanismus zu wählen.
Man sieht auch, dass es im ISO und auf Stick eine /EFI gibt. Wie die restlichen, wichtigen Mechanismen auch, sind die identisch zwischen Stick und DVD. Was hier gemacht wird, ist nicht das Booten eines EFI-Systems. Oh Sprache. Ich kann das nicht gut ausdrücken, was ich sagen will. Es wird dafür gesorgt, dass es auch auf einem EFI-System booten kann, aber es wird das KNOPPIX gestartet, das im Legacy- also BIOS-Modus installiert vorliegt. Die Startroutinen sind quasi EFI-Kompatibel und deshalb braucht man nicht erst einen solchen Rechner auf Legacy-Modus umzuschalten. Woran die Mechanismen dann überhaupt erkennen, was sie brauchen, das weiß ich bisher nicht.

Nun zu dem Wichtigen, was ich eigentlich klarstellen wollte, der Frage nach dem, was ich immer als KNOPPIX-Image auf der ISO oder dem Stick bezeichnet habe.
Das sind die Dateien KNOPPIX und KNOPPIX1 im Verzeichnis /KNOPPIX und Dank deiner Hinweise wegen der Begrenztheit des FAT-Systems und der Frage, wie Knopper das wohl lösen wird, wenn KNOPPIX mal über 4G groß wird, kann ich mir plötzlich auch das Vorhandensein dieser beiden Images erklären. Das ist nämlich die Knopper-Lösung für das 4G Problem.

Quellcode

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pit@senyo ~:- > lh /media/md0/KNOPPIX/KNOPPIX
-r--r--r--  1 root  wheel   4,0G 22 Okt.  2016 /media/md0/KNOPPIX/KNOPPIX
pit@senyo ~:- > lh /media/md0/KNOPPIX/KNOPPIX1
-r--r--r--  1 root  wheel   328M 22 Okt.  2016 /media/md0/KNOPPIX/KNOPPIX1
Diese beiden Images zusammen sind genau das 4,3G große, gepackte KNOPPIX. Das ist also das eigentliche System, um das es geht. Es wird auf zwei Images verteilt und ganz ähnlich mit dem Mechanismus der Overlay-Partition "einfach" beim Systemstart integriert. Ich drücke das mal so aus: KNOPPIX1 ist das interne Overlay-Image zu KNOPPIX. Beide zusammen sind das System mit allen installierten Anwendungen. Sie werden im laufenden System als ein cloop-Gerät behandelt und mit iso9660 eingebunden. unionfs "macht den Rest". https://de.wikipedia.org/wiki/UnionFS
Im laufenden Betrieb kommen dann noch rootfs und tmpfs zum Einsatz und sorgen für einen recht flotten Lauf des kompletten Systems. Etwas störend finde ich SWAP. Das ist auch als eine Art RAMDISK angelegt und nutzt ein spezielles zram0 Gerät. Bei mir belegt das den halben Speicher und ist vermutlich dynamisch ausgelegt. Ich würde persönlich lieber vollkommen auf SWAP verzichten. Warum man das so löst, verstehe ich nicht, aber es wird seine Gründe haben.
Also nochmal zum Wesentlichen, so weit ich es bisher sehe. Im laufenden Betrieb wird auf ein unionfs gesetzt. Es werden darin die Dateien aus KNOPPIX, KNOPPIX1 und der Overlay Partition zusammengefasst. Das ist das Laufende KNOPPIX mit allen Anwendungen und Konfigurationen.

Um das vielleicht auch für zukünftige Leser klar zu stellen. KNOPPIX ist nicht irgendein Programm. KNOPPIX ist ein vollständig installiertes Debian/GNU/Linux mit einigen Extras. Es enthält einen kompletten Dateibaum, wie eben bei Debian üblich und benutzt die genau gleiche Dateisystem-Hierarchie. KNOPPIX hat einige zusätzliche Automatismen, die das System beim Booten vorbereiten und konfigurieren, die man bei einem Standard-System nicht finden wird. All das wird dann zu einem Image (bzw auf zwei verteilte) zusammengepackt und das liegt dann auf der DVD und das wird so auch eins zu eins auf einen Stick oder ein anderes Medium übertragen, wenn man ein Flash-Install durchführt.
Mein KNOPPIX läuft gerade wieder und ich finde die Menü-Einträge unter "Knoppix/KNOPPIX auf Flash kopieren" und "Knoppix/KNOPPIX HD-Installation". Was ich also öfter gelesen und auch benutzt habe, Flash-Install, heißt da schon gar nicht installieren sondern kopieren und das wird dem auch viel eher gerecht.

Ich habe das länger nicht mehr gemacht, aber ich vermute, dass bei einer HDD Installation davon nichts erhalten bleibt. Das sind ausgewählte Mechanismen für ein Live-System, die ich auch nur dort benötige und die bei einem installierten System sogar hinderlich sein könnten. Ich weiß nicht, ob bei einer HDD-Installation auch die Veränderungen aus der Overlay-Partition übernommen werden und in das neue System einfließen. Aus einigen Beiträgen in diesem Forum glaube ich ablesen zu können, dass jedenfalls einige Mechanismen der automatischen HW-Erkennung auf der Strecke bleiben, die Knoppix während des Bootes benutzt. Davon gibt es etliche Beispiele, etwa die Konfiguration des X-Servers und der Start eines Desktop-Environments, die man so in einem "normal" installierten System eher nicht realisiert. Ich weiß nicht, ob mich die Neugierde dazu treiben wird, es im Laufe des Tages mal zu probieren.

Zuerst will ich nun versuchen, eine NTFS-Partition auf meinem Teststick zu erstellen und sehen, was ich damit erlebe. Die Möglichkeiten mit GRUB2 aus einer NTFS-Partition zu booten habe ich quasi schon verworfen. Wenn selbst Knopper lieber den Aufwand betreibt und sein Image aufteilt, anstatt auf SYSLINUX und FAT zu verzichten, wird das seine guten Gründe haben.

13

24.07.2017, 12:04

Da bietet sich nur ein File an: ./init
Er ist ein recht grosses Shellskript, das ziemlich genau das verspricht,
was Du machen willst:
während mein Teststick seine NTFS-Partition bekommt, lese ich ein wenig darin und das ist wohl wahrhaftig die große Automagie in Knoppix.
Allerdings ist das noch komplizierter, als ich dachte. Darin wird busybox benutzt. busybox ist ein "mini-GNU". Es kann zusammen mit dem Kernel Linux ein Betriebssystem bilden, das dann nicht GNU/Linux ist sondern eben busybox/Linux. Da es eigene Technologie ist und sehr abgespeckt gegenüber GNU, findet es oft i n Embedded-Systemen Anwendung. Hier wird es offenbar als Start-System benutzt und auf Basis dieses Systems die HW gescheckt und die Teile von Knoppix zusammengeführt. Das ist schon recht komplex und um das so zu durchblicken, dass man es halbwegs gescheit verändern kann, muss man schon sehr viel Willen und Durchhaltevermögen aufbringen. Außerdem in meinem Fall viel Lesen und lernen und dabei gibt es immer die große Gefahr, etwas nicht, nur teilweise oder komplett falsch zu verstehen und viel Mist zu bauen.
Ich glaube, das werde ich mir eher nicht zumuten.

Mein KNOPPIX-Test-Stick mit NTFS-Partition hat auf einem Knoppix und meinem FreeBSD funktioniert. Win7 startet noch, ich bin aber sehr zuversichtlich.


Da bietet sich nur ein File an: ./init
Er ist ein recht grosses Shellskript, das ziemlich genau das verspricht,
was Du machen willst:

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24.07.2017, 12:20

leider zu früh gefreut.

Mein Neuer Stick wird unter einem gebooteten KNOPPIX perfekt erkannt und auf Wunsch eingebunden. In meinem FreeBSD mit Einschränkung, ich kann da kein ReiserFS. Aber ich kann die FAT und die NTFS-Partition problemlos einbinden und davon lesen oder schreiben.
Der Stick selbst bootet mir auch sein KNOPPIX und bietet mir die zusätzliche NTFS-Partition unter dem benutzten Label an. Auf Mausklick kann ich sie einbinden und nutzen. Automatisches EInbinden habe ich mir nicht angesehen und das ist auch eher kein Thema für mich.

In einem Win7 wird der Stick aber leider abgewiesen und eine Neuformatierung vorgeschlagen.
Das sind ganz klar irgendwelche Windows-Besonderheiten. Kann Windows nicht mehrere Partitionen von Stick?

ich weiß nicht, wieweit ich noch weiter testen werde. Zunächst bleibe ich mal etwas ernüchtert zurück und mache eine Pause.

15

24.07.2017, 12:39

Hi,

Zitat von »"pit234a"«


Die Darstellung [der Knoppix Files] ist leider extrem unübersichtlich,
aber ich habe keine Idee, wie ich das besser machen kann.

Die Ausgabe von

Quellcode

1
find /mnt/iso -exec ls -ld '{}' ';'

ist auch nicht schoener. Aber wenn man seit den 1980ern dabei ist, gewoehnt
man sich dran.

Zitat von »"pit234a"«


Auch mit den
veränderten Einträgen entscheidet sich KNOPPIX vom Stick in Abhängigkeit von
der verwendeten Rechnerarchitektur automatisch für BIOS oder EFI und für
32Bit oder 64Bit.

Das liegt wahrscheinlich an diesem Eintrag in der SYSLINUX/ISOLINUX
Konfiguration:

Quellcode

1
2
3
LABEL auto
KERNEL ifcpu64.c32
APPEND knoppix64 -- knoppix


Zitat von »"pit234a"«


ich denke nun, dass ich derartiges mit GRUB2 nicht hinbekomme

Wenn Du genug forschst und experimentierst, dann vermutlich schon.
Aber wie schon gesagt, Deine Methode wird sich sehr der Methode mit
Knoppix im FAT Filesystem annaehern. Nur wird Deine FAT Partition kleiner
sein koennen, wenn Du das Knoppix ISO nicht dahinein auspackst.

Zitat von »"pit234a"«


ohne die weiteren
Mechanismen von SYSLINUX (und KNOPPIX) werde ich es nicht hinbekommen

Du brauchst am Knoppix wohl garnichts zu aendern. Du musst es nur von
GRUB2 genauso starten lassen wie es von ISOLINUX und SYSLINUX gestartet
wird. Auch wenn die Konfigurationssprache in GRUB2 anders ist, kann es
doch die selben Kernels mit der selben initrd und den selben anderen
Optionen starten. Wenn Knoppix gestartet ist, haben SYSLINUX, ISOLINUX
oder GRUB2 ihre Arbeit getan. Knoppix sollte es egal sein, wie es
ins Laufen kam.

Zitat von »"pit234a"«


Es wird
dafür gesorgt, dass es auch auf einem EFI-System booten kann, aber es wird
das KNOPPIX gestartet, das im Legacy- also BIOS-Modus installiert vorliegt.

Der Unterschied zwischen EFI ond altem BIOS liegt in den Startpunkten
fuers Booten. Jeder vernuenftige Systemhersteller wird versuchen, moeglichst
frueh beide Bootwege zu vereinigen, damit er seine Software nur einmal
schreiben und installieren muss.
Ich gehe mal davon aus, dass BIOS und EFI SYSLINUX mit dem selben
Konfigurationsfile starten. Nur beim Start des Kernels wird es wohl
nochmal einen Unterschied geben, weil EFI ein Betriebssystem ist und
BIOS einfach ein nacktes x86 Programme loslaufen laesst und ihm ein paar
Systemfunktionen per x86 Interrupts anbietet. Andere Programm laden und
ausfuehren gehoert glaubich nicht dazu.

Zitat von »"pit234a"«


Das sind die Dateien KNOPPIX und KNOPPIX1 im Verzeichnis /KNOPPIX [...]
ist nämlich die Knopper-Lösung für das 4G Problem.

Gute Theorie. Ich hatte mich schon gewundert, was KNOPPIX1 machen soll.

Zitat von »"pit234a"«


Das ist also das eigentliche System,

Ja. Und dieses System kommt mit dem Bootloader garnicht mehr in Beruehrung.
Abgesehen von der Auswahl des Kernels (32 oder 64 bit) muesste alle
Erkennung von Hardware in der initrd oder im KNOPPIX+KNOPPIX1 stattfunden.

Zitat von »"pit234a"«


Ich würde persönlich lieber vollkommen auf SWAP verzichten.

Er macht eigentlich wenig Sinn, wenn er in einer RAM Disk liegt.
Aber soviel ich weiss, gibt es Systemsoftware, die Swapspace sehen will.
Zumindest muesste Swappen auf RAM Disk mit Rekordgeschwindigkeit laufen.

Zitat von »"pit234a"«


Zuerst will ich nun versuchen, eine NTFS-Partition auf meinem Teststick zu
erstellen und sehen, was ich damit erlebe.

Da freuen wir uns schon mal auf Deine Erfolgsmeldungen nach harter Arbeit.


Have a nice day :)

Thomas

16

24.07.2017, 12:55

Hi,

Zitat von »"pit234a"«


[Skript ./init in der initrd]
Allerdings ist das noch komplizierter, als ich dachte.

Ja. Da hat der Klaus ordentlich Muehe reingesteckt. Eine Distro zu machen,
und noch dazu so eine spezielle, das ist ein Haufen Fieselarbeit.

Zitat von »"pit234a"«


dann nicht GNU/Linux ist sondern eben busybox/Linux

Richard Stallman wuerde Dich loben fuer diese feine Unterscheidung.
(Aber vermutlich ist in der initrd irgendwo doch noch ein bisschen GNU
drin.)

Zitat von »"pit234a"«


In einem Win7 wird der Stick aber leider abgewiesen und eine Neuformatierung
vorgeschlagen. Das sind ganz klar irgendwelche Windows-Besonderheiten.
Kann Windows nicht mehrere Partitionen von Stick?

Das waere ueberraschend, aber mit MS-Windows hab ich absolut nix am Hut.
(Proud to be 100 % Microsoft free.)

Hast Du die NTFS Partition mit GNU/Linux oder mit MS-Windows angelegt ?
Falls es nicht Windows war, wuerde ich sie nochmal mit dem Partitionseditor
von GNU/Linux loeschen und es dann mit MS-Windows versuchen.
Hoffentlich tut es dem Knoppix und dem SYSLINUX nix.

Have a nice day :)

Thomas

17

24.07.2017, 16:06

https://www.heise.de/ct/hotline/Mehrere-…ck-2536227.html
und daraus dies, dann muss man dem Link nicht folgen:

Zitat

Mehrere Partitionen lassen sich nicht auf Sticks
erstellen, die sich als Wechseldatenträger melden, denn auf denen will
Windows grundsätzlich nur eine Partition sehen. Es gibt aber Sticks mit
spezieller Firmware, die sich als Festplatte melden. Auf denen können
Sie mehrere Partitionen einrichten. Erkennen können Sie solche Sticks
daran, dass sie für „Windows-to-go“ zertifiziert sind.
Mir geht es auch so, dass ich seit Jahren kein Microsoft nutze, wenn ich es nicht nutzen muss und wenn, dann nicht mit einem besonders großen Interesse. Ich hätte mir viele Gedanken sparen können, wäre mir gleich klar gewesen, dass hier etwas besonderes bei Windows umgesetzt ist. ich brauche nicht zu erklären, wie doof mir das vorkommt, gerade nun.

Ich könnte sagen: zurück auf Anfang.
Allerdings mit einigen weiteren Erkenntnissen.
Ich kann mit meinen Sticks, von denen kein einziger ein "Windows-to-go" zertifizierter ist, nur eine einzige Partition von Windows erkennen lassen. Bevor ich suchte, habe ich das auch etliche Male mit unterschiedlichen Kombinationen von Typen und Dateisystemen durchprobiert und exakt immer das gleiche, oben beschriebene Verhalten erlebt. Ich kann auch immer nur die eine einzige Partition in Windows neu formatieren lassen, die anderen werden ignoriert.
Warum oder besser gesagt was bei meinem Knoppix-Test-Stick schief gelaufen ist, habe ich mir nicht näher angesehen. Hier wurde von meinen Freien Systemen richtig FAT32 erkannt, aber Windows meldete RAW und wollte formatieren. Dieses Problem hätte ich womöglich in den Griff bekommen, es ist der Mühe aber nicht Wert, weil mein Problem mit einer zusätzlichen NTFS-Partition damit nicht gelöst wird.
Nur Windows macht damit Probleme, der Rest Welt (also auch meine Welt) hätte wunderbar mit der Idee einer zusätzlichen Partition funktioniert.

Damit bleibt wieder nur der erste Gedanke, irgendwie KNOPPIX auf NTFS zu legen (was natürlich extrem einfach ist) und den automatischen Start aus SYSLINUX auf einen GRUB2 zu verlagern (was nicht ganz so einfach ist).
Dazu muss sicher der Ablauf geschafft werden, wie scdbackup das schon beschrieben hatte.
GRUB habe ich selbst nur selten genutzt und GRUB2 geradezu nie. Ich sehe zwar auch die Chance, nachdem ich nun verstanden habe, dass SYSLINUX den Kernel auswählt und dann über initrd=minirt.gz ein init-scipt aufruft, dass die komplette Vorarbeit zusammen mit busybox durchführt und dann erst die KNOPPIX-Images startet, dass ich diesen Aufruf und die Festlegung des Kernels irgendwie in GRUB realisieren könnte, aber ich glaube nicht, dass ich mich wieder durch GRUB wühlen möchte. Ich hatte das vor Jahren schon mal mit GRUB-Legacy gemacht und Tage verbraucht, um einen gewünschten Effekt zu erzielen und in diesem Fall zweifele ich ernsthaft daran, dass die Funktion aus SYSLINUX mit

Quellcode

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LABEL auto
KERNEL ifcpu64.c32
APPEND knoppix64 -- knoppix
überhaupt nachgebildet werden kann. Das ifcpu64.c32 habe ich bisher auch in der SYSLINUX Dokumentation noch nicht gesehen. Man findet so etwas also nicht unbedingt schnell und ich weiß nun, dass es diese Funktion für SYSLINUX tatsächlich gibt. Bei GRUB2 wüsste ich nicht mal, wonach ich suchen sollte.
Ich glaube, dass ich eher dazu neige, an dieser Stelle den Hut zu werfen. Achne, das Handtuch meinte ich.

Zitat

Gute Theorie. Ich hatte mich schon gewundert, was KNOPPIX1 machen soll.
eben, ich mich auch. Bis es plötzlich Schuppen vor meinen Augen regnete, als du die Frage aufgeworfen hattest. Es ist so und die einzelnen Images werden als cloop-Geräte eingebunden und dann ins unionfs gemountet und damit wieder vereint. Das macht das init-Script, das du in der minirt gefunden hattest. Dieses mounten geschieht quasi on-the-fly, nur mit der Overlay-Partition kann es etwas stressiger für das System sein.
Und der Herr Knopper hat offenbar voraus gedacht: KNOPPIX[0-9]

Quellcode

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mountunion(){
 local dir tree=""
 for dir in /KNOPPIX /KNOPPIX[0-9]; do
  [ -d "$dir" ] && tree="$dir=ro${tree:+:$tree}"
 done
 mount -t aufs -o "br:$1:$tree,noplink" unionfs /UNIONFS
 return $?
}


Wenn sich noch was tut bei mir, werde ich gerne berichten. Aber im Augenblick gehe ich von KNOPPIX wie gehabt plus ein weiterer Stick mit NTFS aus.

Nebenbei:
Das Problem wird auch mit der KNOPPIX 8 nicht umgangen. KNOPPIX 8 realisiert hier lediglich ein anderes Konzept der Partitionierung und bootet auch ein wenig anders (was ich darüber eben so lese).
Das Problem nur eine Partition auf USB-Sticks zu akzeptieren liegt in Windows, alleine in Windows.
Und es wäre auch nicht damit getan (für mich nicht) auf EINEM PC mit Windows vielleicht einen Trick zu realisieren. Ich muss den Stick an Systemen einsetzen, die keinesfalls verändert werden dürfen und wo ich eben manchmal Dateien mit mehr als 4G kurzfristig auslagern oder kopieren möchte.

So long.

18

24.07.2017, 17:47

Hi,

Zitat von »"pit234a"«


in diesem Fall zweifele ich ernsthaft daran, dass die Funktion
aus SYSLINUX mit [...] KERNEL ifcpu64.c32 [...] überhaupt nachgebildet
werden kann.

Google findet
https://unix.stackexchange.com/questions…ons-accordingly
mit GRUB2 Kommando "cpuid":

Quellcode

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if cpuid -l; then
    configfile /boot/grub/grub-amd64.cfg
else
    configfile /boot/grub/grub-i386.cfg
fi


Das Kommando ist knappst beschrieben in
https://www.gnu.org/software/grub/manual…node/cpuid.html
als

Quellcode

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Command: cpuid [-l] [-p]
    Check for CPU features. This command is only available on x86 systems.
    With the -l option, return true if the CPU supports long mode (64-bit).
    With the -p option, return true if the CPU supports Physical Address Extension (PAE).


Zitat von »"pit234a"«


Ich glaube, dass ich eher dazu neige, an dieser Stelle den Hut zu werfen.
Achne, das Handtuch meinte ich.

Solange Du nicht den Loeffel abgibst, wuerde ich zum Zweitstick mit NTFS
raten, um Daten von der Welt der Lebenden ins Zombie-Imperium zu tragen.

Zitat von »"pit234a"«


Und der Herr Knopper hat offenbar voraus gedacht:

Ich schaetze mal, dass er die meisten schraegen Wuensche schon gesehen
und sich davon das Nuetzliche rausgpickt hat.

Zitat von »"pit234a"«


Das Problem nur eine Partition auf USB-Sticks zu akzeptieren liegt in
Windows, alleine in Windows.

Wenn's die schicke Grafschaft der iVampire waere, koennte man ja mit ein
bisschen Sonnenlicht aufraeumen. Aber gegen die Zombies hat sich bisher
nur das fast genauso untote Google/Linux durchsetzen koennen.

Ich weiss schon, warum ich mich ans GNU Leben klammere. Es ist muehsam,
schmerzhaft, erschoepfend, und macht manchmal einsam.
Aber wenn ich eine Partition auf meinem Stick haben will, dann kriege
ich sie auch. Und wenn ich jedes Byte einzeln in den MBR schreiben muss.
(Sind eh nur 16 und ich weiss, wo ich sie abschreiben kann.)

Have a nice day :)

Thomas

19

24.07.2017, 18:32

Hallo pit234a
.....

Knoppix kannst Du nicht auf NTFS installieren! Dazu brauchst Du Reiser.
...
ich hatte darauf zwar schon geantwortet und es bleibt ja dabei, dass ich nicht installieren möchte. Aber, nach meinen Tests und meinen vorläufigen Abbruch derselben wollte ich mir das nochmal wieder ansehen und auf meinen inzwischen unbrauchbar gemachten Test-Stick eine HD-Installation werfen. ich habe das allerdings abgebrochen und nicht durchgeführt.
Es ist tatsächlich so (und anders als ich behauptet hatte), dass KNOPPIX nur ReiserFS akzeptiert. Natürlich ist das Unsinn und ich weiß nicht die Gründe, weshalb Herr Knopper gerade auf dieses Dateisystem so versessen ist. Es gibt aber kein Auswahlmenü und auch keine einfache Möglichkeit, ReiserFS durch ein anderes Dateisystem zu ersetzen.
Was wird überhaupt gemacht?
Die ausführbare Datei dazu ist ein Script. Nicht, dass ich mich mit so etwas auskenne oder Programmierer wäre oder so etwas. Aber auch als Unbedarfter kann man in solchen Scripten lesen, sie sind wie ein Text. Es kann jeder bei sich nachsehen, ich rede hier von der /usr/sbin/0wn und da gibt es folgende Sätze:

Quellcode

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# ask for install mode:
# tohd - copy compressed images to HD, boot from CD/DVD with "fromhd=<device>"
# likecd - copy contents of CD/DVD to HD w/o changing the system
# multiuser - copy files to HD and make it a more or less debian-like system
(hier einige Zeilen entfernt)
MODE="likecd"
Das Script ist als vorbereitet (oder früher so benutzt worden), um unterschiedliche Aufgaben zu erledigen und heute wird das nicht angeboten sondern fest auf "likecd" gesetzt. Was das nun ganz genau meint, müsste man tatsächlich nochmal testen. Zusammen mit den anderen, nicht benutzten Methoden interpretiere ich das so, dass das laufende (Live-)System so übertragen wird. Das würde wegen der Eigenschaften des UNIONFS bedeuten, dass auch alle aktuellen Settings und zusätzlich installierten Programme in der späteren Installation zu finden sein müssten.
Die meisten der KNOPPIX-HW-Erkennungs-Teile liegen aber außerhalb dieses Systems und dürften dann entsprechend fehlen. Außerdem scheint es mir hier keine Vorkehrungen für eine tatsächliche EFI-Installation zu geben. Vielleicht habe ich das auch übersehen.
Naja, vielleicht sollte ich doch mal die HD-Installation durchlaufen lassen, auch wenn ReiserFS mich davon abhalten möchte.

20

24.07.2017, 18:44

mit GRUB2 Kommando "cpuid":
Ja, das ist ein guter Hinweis, danke dafür.
Mir schweben da sofort wieder einige Möglichkeiten vor und machen mich neugierig...
Andererseits graust es mir schon davor, mit dem GRUB intimer zu werden und ich erinnere noch den Widerwillen, den er selbst gegenüber NTFS zeigte.
Aber es wirft tatsächlich schon mal ein wenig Licht, so von ganz weit weg am anderen Ende des Tunnels...

Mal sehen, wieviel Energie ich der Sache noch widmen kann/möchte. Interessant wäre es schon, Stick habe ich ja, es dauert nur immer alles so lange und ist so zäh.

Gerade wollte ich als vorläufigen Abschluß meiner Spielerei noch einen HD-Install laufen lassen, trotz ReiserFS. Nur, damit ich das auch mal wieder gemacht habe und dann etwas dazu sagen kann. Nicht, weil ich es brauche oder auch nur die Absicht dazu habe.

progi

Fortgeschrittener

21

24.07.2017, 20:33

hi,
mache doch einfach mal einen Sticks unter Windows mit einer ntfs-Partition von ca 7-10 GB, darin z.B. eine Datei mit ca 1 Byte drauf,
mounte ihn dann in KN771, schau welches device, dann reboot nach KN771 mit cheatcode tohd=
Bei einer Zahlenabfrage darin z.B. 4000 angeben (je nach vorhandenem Platz)
(nennt sich PMI : poor man's installation auch wenn Du vielleicht sagst, dies wäre keine Installation)

Meine Frage oben : wie bootest Du (natürlich nach KN771 - oder benützt Du VM ?) - brauchst Du nicht zu beantworten. Meine Antworten werden "mangels Masse" dann mehr im Ungefähren bleiben.

MfG
progi

22

24.07.2017, 21:12

hi,
mache doch einfach mal einen Sticks unter Windows mit einer ntfs-Partition von ca 7-10 GB, darin z.B. eine Datei mit ca 1 Byte drauf,
mounte ihn dann in KN771, schau welches device, dann reboot nach KN771 mit cheatcode tohd=
Bei einer Zahlenabfrage darin z.B. 4000 angeben (je nach vorhandenem Platz)
(nennt sich PMI : poor man's installation auch wenn Du vielleicht sagst, dies wäre keine Installation)

Meine Frage oben : wie bootest Du (natürlich nach KN771 - oder benützt Du VM ?) - brauchst Du nicht zu beantworten. Meine Antworten werden "mangels Masse" dann mehr im Ungefähren bleiben.

MfG
progi
Ich antworte natürlich sehr gerne, wenn auch nicht immer sofort und alle Ideen sind mir willkommen. Danke.

Also, ich boote direkt von dem vorhandenen Stick mit diversen PCs. Deshalb ist mir die KNOPPIX-HW-Erkennung auch so wichtig.
Wenn ich das jedoch mal real analysiere, boote ich vielleicht einmal im Monat mit dem immer gleichen Laptop mein KNOPPIX vom Stick um Systemverwaltungsaufgaben (vorwiegend Backups) laufen zu lassen, für die ich einige sehr einfache Scripts gebaut habe. Ich verwalte meinen Win-PC damit, denn ich kenne mich mit Windows noch weniger aus.
Dann kommt es alle Jahre wieder vor, dass ich auch an fremden PCs mal KNOPPIX brauche, mal zum Testen der HW, mal um etwas dort zu erledigen.
Mehrmals wöchentlich brauche ich den Stick als reinen Datenträger und in den letzten Monaten kam es häufiger vor, dass Dateien größer 4G gebraucht wurden, weshalb ich dann einen zweiten Stick mit NTFS dabei habe.

Der cheatcode tohd ist mir bekannt. Ich habe darüber gelesen und aus irgendeinem Grund, den ich nun nicht nachvollziehen kann, dies für mich als nicht Zielführend abgetan. Ich habe so ziemlich alle Fenster zu dem Thema schon geschlossen und mich noch anderen Dingen zugewandt, während immer noch quälend langsam von Stick zu Stick (über USB2) die HD-Installation zum Testen läuft. Ich will mir die tohd Sache wieder ansehen, wenn dieser Test vorbei ist. Ich lese in den cheatcodes dies:

Zitat

knoppix tohd=/dev/sda1 Copy to Harddisk and run from there
knoppix fromhd=/dev/sda1 Boot from previously copied CD-Image
Ich kann das nicht wirklich deuten, was es bedeutet. Aber mit ziemlichem Wagemut interpretiere ich das so, dass dabei keine Bootmechanismen auf das Ziel installiert werden und man deshalb von einem anderen Medium aus den Start erledigen lässt, um dann von dort das kopierte Image aufzurufen.
ich werde es mir ansehen, aber wahrscheinlich nicht mehr Morgen und Übermorgen. Heute ist eh Feierabend.
bye

23

25.07.2017, 18:31

der HD-Install ist gelaufen.
Ich vermute, dass der benutzte Stick nicht für Installationen taugt. Deshalb hatte das viele Stunden gedauert und nun ist das installierte System sehr lahm, weshalb es schwer fällt, damit zu arbeiten.
Es gibt dabei auch Dinge zu bedenken, über die ich womöglich im entsprechenden Bereich dann einen eigenen Thread öffnen werde.
Hier wollte ich nur den Zusammenhang wahren und kurz zurückmelden, was ich nun bekommen habe:

Es ist eine echte Kopie des zuvor auf dem Stick gelaufenen Knoppix, also inklusive aller Änderungen und persönlich gespeicherten Dateien. Diese wird auf ein ReiserFS gelegt. Das Booten wird über GRUB-Legacy erledigt, ich sehe nicht, dass irgendwas für EFI vorbereitet wäre. Gebootet wird nur mehr der 32Bit Kernel, zumindest in der Knoppix-Voreinstellung, es findet noch ein Teil der HW-Erkennung statt, die Konfiguration des X-Servers geschieht zB on the fly wie gehabt. Entsprechend lange kann sie dauern. Sowohl SYSLINUX als auch alles, was auf dem FAT-Bereich des Sticks gespeichert war, ist verloren. Ein Link, den ich auf meinem Desktop gesetzt hatte, blieb erhalten und war nun eben ungültig.
Es immer noch die das zram0 Gerät als SWAP genutzt. Die /etc/fstab wird zwar vorbereitet, um die zuvor eingerichtete SWAP zu aktivieren, sie ist bei mir aber vollkommen falsch gesetzt worden, doch dazu dann vielleicht mehr in einem anderen Beitrag.
Der Gesamtumfang meiner Installation beträgt nun 12GB und alles liegt auf einer einzigen Partition.
Ich würde es also so ausdrücken, dass alles, was zur Laufzeit in den UnionFS-Bäumen gemergt wurde, eins zu eins auf eine Festplatte (oder bei mir auf einen Stick) entpackt wird.
Alles, was ich schnell überblicke, funktioniert.

Ich werde noch eine Weile brauchen, bis ich einen tohd-Versuch als Cheatcode laufen lasse. Derzeit spiel ich noch ein wenig und will Grub hier noch etwas besser verstehen lernen.

FM_81

Fortgeschrittener

24

28.07.2017, 16:15

Natürlich kann man GRUB Legacy auf NTFS installieren! (Ebenso wie früher auf FAT oder FAT32.)
Es ist nicht üblich und wird nicht wirklich oft gemacht, aber darum geht es hier ja wohl auch nicht?

Du kopierst die Stage-Files auf den NTFS-Stick unter '/boot/grub', rufst eine GRUB-Legacy-Shell auf (und hoffst das sie Deinen Stick sieht) und

Quellcode

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find /boot/grub/ntfs_stage1_5
root (hdX,1)
setup (hdX)
(X ist das was 'find' gefunden hat)

Völlig alternativ zu dem gerade Gesagten sollte GRUB4DOS ebenso auf NTFS arbeiten können.

GRUB2 vielleicht auch, aber der ist mir zu überladen und deshalb verwende ich den nicht, und schweige zu diesem Punkt ...

Dass eine 'menu.lst' eine andere Syntax als eine 'SYSLINUX.cfg' hat, traue ich mich kaum zu erwähnen, da der Fragesteller gut zu wissen scheint, was er wie erreichen will ...

Viele Grüße, FM_81
ACHTUNG!
Ihre Systemleistung reicht nicht aus, um einen BLUE-SCREEN zu erzeugen!
Möchten Sie statt dessen einen GREEN-SCREEN sehen?

---- [Ja] ---- [Nein] ---- [Weiß noch nicht] ----

25

28.07.2017, 23:14

Natürlich kann man GRUB Legacy auf NTFS installieren! (Ebenso wie früher auf FAT oder FAT32.)
Es ist nicht üblich und wird nicht wirklich oft gemacht, aber darum geht es hier ja wohl auch nicht?

Du kopierst die Stage-Files auf den NTFS-Stick unter '/boot/grub', rufst eine GRUB-Legacy-Shell auf (und hoffst das sie Deinen Stick sieht) und

Quellcode

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find /boot/grub/ntfs_stage1_5
root (hdX,1)
setup (hdX)
(X ist das was 'find' gefunden hat)

Völlig alternativ zu dem gerade Gesagten sollte GRUB4DOS ebenso auf NTFS arbeiten können.

GRUB2 vielleicht auch, aber der ist mir zu überladen und deshalb verwende ich den nicht, und schweige zu diesem Punkt ...

Dass eine 'menu.lst' eine andere Syntax als eine 'SYSLINUX.cfg' hat, traue ich mich kaum zu erwähnen, da der Fragesteller gut zu wissen scheint, was er wie erreichen will ...

Viele Grüße, FM_81
Danke für den Hinweis.
tatsächlich stolpere ich derzeit noch bei ganz einfachen Sachen mit GRUB-Legacy.
Ich weiß nicht, ob ich das alles noch lernen kann und will, was dazu nötig wäre, meinen Wunsch umzusetzen. Es fehlt mir eine "Entwicklungsumgebung" die einfach und schnell zu bearbeiten ist und dann ebenso schnell überprüft werden kann. Alle Versuche mit meinem Teststick sind unerklärlich langsam. Ich bezweifele, dass viele Leute überhaupt schon die Geduld aufgebracht hätten, die ich bisher diesem Thema gewidmet habe.
Ich bin damit noch nicht fertig. Aber im Augenblick wurde ich von anderen Notwendigkeiten überrascht und muss mich erst diesen Dingen widmen.
Wenn ich wieder Luft habe, geht es weiter und ich werde berichten und sicher auch weiter fragen.

26

29.07.2017, 15:29

/boot/grub/ntfs_stage1_5

ist beim installierten GRUB nicht enthalten.

ich werde das wohl aufgeben oder zumindest für länger auf Eis legen. Eine Idee habe ich noch im Hinterkopf, aber mehr auch nicht mehr.

Das Problem ist, dass man mit großer Sicherheit einen GRUB(2) so verwenden kann, dass er KNOPPIX als Live-System startet. Aber ich finde bisher keine Möglichkeit, die Flexibilität und Dynamik von SYSLINUX hiermit nachzubilden. GRUB ist ein typischer (guter und umfangreicher) Bootloader. Er kann installierte Systeme zuverlässig von unterschiedlichen Medien booten. Er ist nicht gedacht, Live-Systeme zu bedienen, die erst noch eine HW-Analyse fahren um daraus Boot-Parameter und Boot-Umgebung zu bestimmen. Also, GRUB wird funktionieren, wenn ich an immer gleichen PCs arbeite. Aber schon dann, wenn ich zwei oder mehr festplatten eingebaut habe, kann die Zuordnung von grub empfindlich durcheinander geraten und dadurch ein Boot unmöglich werden.

Das Laden mittels UUID habe ich bisher nicht geschafft. Ein Eintrag der Art:

Quellcode

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title KNOPPIX64UUID
root (hd0,1)
kernel /boot/vmlinuz-4.7.9-64 root='UUID=d55555d9-4575-4d77-81cf-ea4751298590' rootwait lang=de apm=power-off nomce libata.force=noncq tz=localtime loglevel=1 lang=de apm=power-off initrd=minirt.gz nomce libata.force=noncq hpsa.hpsa_allow_any=1 loglevel=1 no3d rw
funktionierte nicht. Der Eintrag

Quellcode

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title KNOPPIX64
root (hd0,1)
kernel /boot/vmlinuz-4.7.9-64 root=/dev/sda2 rootwait lang=de apm=power-off nomce libata.force=noncq tz=localtime loglevel=1 lang=de apm=power-off initrd=minirt.gz nomce libata.force=noncq hpsa.hpsa_allow_any=1 loglevel=1 no3d noscreensaver rw
indessen bootete ein installiertes KNOPPIX mit 64Bit-Kernel.

Das ist aber nur nebensächlich, weil für das Booten des Live-Systems, so wie ich das verstehe, keine UUID zur Verfügung steht. Ich müsste da wohl den konkreten Ort angeben, von wo aus ich booten möchte. Dieser kann aber wechseln.
SYSLINUX ist ein einfacher Bootloader, der sich nicht für das komplette installierte Volumen interessiert. Er kann nur das System der jeweiligen Platte starten (und soviel ich sehe nur von deren ersten FAT-Partition), von dessen MBR aus er aufgerufen wird. Das ist für ein Live-System ideal und KNOPPIX löst alle anstehenden Abfragen vorbildlich und bindet sogar EFI-Systeme erfolgreich ein.
So weit ich das sehe, würde ich mit jeder Version von GRUB(2) entschieden an Flexibilität einbüßen.
Das will ich nicht und die anstehende Arbeit daran scheue ich derzeit sowieso.

Das erwartete Ergebnis würde mich wohl nicht zufrieden stellen und der Weg dahin ist steinig und steil.
Ich glaube, dass ich das lieber nicht angehen möchte.

Die bisher gefundene Lösung für mein Problem ist ja ein zweiter NTFS-Stick zusätzlich zu meinem KNOPPIX-auf-FAT-Stick. Das ist zwar zugegeben unelegant und hilflos, aber einfach und vollständig. Ich habe diese Lösung schon, muss nicht noch erst einen zusätzlichen Stick kaufen. Es macht also nur die Mühe, immer zwei Sticks mitnehmen zu müssen. Das ist mir im Augenblick lieber, als die Aussicht auf einen "Nahkampf" mit GRUB.

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29.07.2017, 16:26

Hi,

nur damit keine GRUB2 Missverstaendnisse bleiben: Man kann root nicht nur
per UUID oder Geraeteadresse einstellen, sondern auch einen Markierungsfile
suchen lassen, den man mit geeignet eindeutigem Namen im Filesystem
hinterlegt hat.

ZB. findet das EFI Startprogramm von GRUB2 in den Debian amd64 ISOs das
ISO Filesystem durch den nicht ganz so eindeutigen Namen "/.disk/info":

Quellcode

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# mount debian-9.1.0-amd64-netinst.iso /mnt/iso
mount: /dev/loop0 is write-protected, mounting read-only
# mount /mnt/iso/boot/grub/efi.img /mnt/fat
# strings /mnt/fat/efi/boot/bootx64.efi | fgrep set=root
search --file --set=root /.disk/info

Mit dieser Zeile einer ins Programm einkompilierten GRUB2 Konfiguration
wird der Ausbruch aus der EFI System Partition ins umgebende ISO vorbereitet:

Quellcode

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set prefix=($root)/boot/grub
source $prefix/x86_64-efi/grub.cfg

Im ISO ist dann der File /boot/grub/x86_64-efi/grub.cfg der Start
fuer die weiteren GRUB2 Aktivitaeten.

Aber ansonsten bin ich immer noch fuer normales Knoppix und Zweistick,
wenn's einem nicht sehr langweilig ist.

Have a nice day :)

Thomas

28

29.07.2017, 17:39

Aber ansonsten bin ich immer noch fuer normales Knoppix und Zweistick,
wenn's einem nicht sehr langweilig ist.
Ich kann mich in solche Sachen schon verbeißen, weil ich ein recht starrsinniger Charakter bin und lange nicht glauben mag, dass ich mich irgendwelchen Fakten geschlagen geben muss, wenn ich mir doch etwas Anderes wünsche. Dabei verbringe ich zum Teil viel zu viel Zeit mit PCs und Betriebssystemen, die ich nicht mag und nicht zu meinen Hobbys zähle. Es ist halt so: wenn ich sie schon nutze, nutzen muss, dann sollten sie doch wenigstens so funktionieren, wie ich mir das vorstelle und natürlich müssen sie für mich persönlich immer OpenSource sein, das ist eine Art Glaubensbekenntnis.
Wenn mir jemand ein Windows vorsetzt oder ein OS-X und sagt: nun mach mal dies oder jenes, dann kann ich das womöglich auch, ja, in meinem beruflichen Alltag muss ich das durchaus bewältigen. Es ist aber nicht meine Wahl und nicht meine Leidenschaft und ich interessiere mich nicht sehr dafür.
Nun habe ich mich vor etlichen Jahren von Linux verabschiedet und die komplette Entwicklung von Grub seither verpasst. Damals wurde noch hauptsächlich Lilo als Bootloader eingesetzt und Grub lernte ich nur in wenigen Fällen ganz wenig kennen und davon habe ich fast alles wieder vergessen.

Ich lese deine Beispiele und verstehe davon vielleicht 50% auf Anhieb.
Ich kann mir einiges Zusammenreimen.
Aber es fehlt mir hier an wichtigen Kenntnissen, ein solches Projekt, wie ich es ersehnte, selbst zu bewältigen. Das erahnte ich ja schon, hoffte aber, dass jemand vielleicht schon eine Lösung gefunden hätte und mit mir teilen möchte.
Die Zeit, die ich dafür brauche, ist ein Faktor. Meine Unwissenheit und das, was ich dazu lernen müsste um es einmalig einzusetzen, ist ein zweiter Faktor der mich davor zurückschrecken lässt.

Gerade auch, weil mit einem GTK3-Update mein farbenprächtiges Thema nicht mehr funktioniert und ich gerade auch noch dort lese und versuche, eine Lösung zu finden. Ein Projekt, das mich gerade sehr fest hält und die Knoppix-Geschichte nur nebenbei und im Hintergrund betreiben lässt.
Vielleicht irgendwann später mal wieder.

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29.07.2017, 18:22

Hi,

Zitat von »"pit234a"«


Dabei verbringe ich zum Teil viel zu viel Zeit mit PCs und
Betriebssystemen, die ich nicht mag und nicht zu meinen Hobbys zähle.

Probier's mal als Programmierer. Da hat man mehr mit den eigenen Fehlern
zu tun als mit denen der anderen.

Zitat von »"pit234a"«


Wenn mir jemand ein Windows vorsetzt oder ein OS-X

Kostet sowas nicht Geld und ist dann auch noch Klickibunti ?

Zitat von »"pit234a"«


Ich lese deine Beispiele und verstehe davon vielleicht 50% auf Anhieb.

Die Beispiele sind natuerlich nur punktuell.

Ich selber habe keinen Anlass, mir einen GRUB2 aufzusetzen.
Aber irgendwann kommt man als Programmierer fuer ISO 9660 nicht umhin,
einem 8 Jahre alten ISOLINUX Bug nachzugehen, oder rauszufinden,
wie Debian mit 700 KB GRUB2 Programm aus der EFI Systempartition ausbricht.

Da lernt man dann Einzelheiten, die man nie wissen wollte.
Ich hab jetzt ein Riesen-PDF mit allen x86 Assemblerbefehlen und weiss,
dass es mindestens drei Sprachen gibt, um die selben Bytes Maschinensprache
darzustellen. Ich weiss, dass es BIOS gibt, das auf Platten nur
Cylinder/Head/Sector Adressen kennt, und BIOS, das es besser kann,
aber nicht zugibt, ... und normales gutes BIOS natuerlich auch.


Have a nice day :)

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »scdbackup« (29.07.2017, 22:26)


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30.07.2017, 20:01

knoppix tohd=

so. Will diesen Test noch nachreichen: Das Cheatcode knoppix tohd=/dev/xyz macht eine Kopie aller KNOPPIX Daten auf das angegebene medium udn bereitet keinerlei Systemstart darauf vor. Es ist dort kein SYSLINUX oder GRUB oder sonst irgendwas. Es ist also, als würde man das Verzeichnis KNOPPIX mit einem Dateimanager auf den entsprechenden Datenträger kopieren.
Der Systemstart ist offenbar ausschließlich durch den Cheatcode knoppix fromhd=/dev/xyz gedacht.

Also, man kann dann zwar auch auf NTFS kopieren, aber es bleibt dann das nun hinlänglich besprochene Problem des Systemstarts bestehen.

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