17.10.2018, 21:20 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Knoppix Forum | www.KnoppixForum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

16.09.2018, 17:14

Knoppix - Online Repositories, etc... (SIEHE Canonicals Ubuntu)

Hallo liebe Leute.... :pinch: ,

ich bin neu... hier...
Ich habe festgestellt das viele Distributionen dazu übergegangen sind Ihre "Online Repositories" nur erschwert , wenn überhaupt zugänglich zu machen. (Stichwort: broken links, oder dead links, CDs verkaufen)

Außer Canonicals "Ubuntu" welche wirklich alle Dateien zum Download anbietet. (ISO-Abbilder der Releases, und Software-Pakete, old-releases.ubuntu.com) :evil:

Sollten das nicht alle Distributionen machen ?
Der Grund ist mir nicht bekannt, aber ich würde mich freuen wenn man nicht unbedingt im Besitz der "original CD" sein muß um Knoppix nutzen zu können.
Und zwar in der Version in der ich es möchte.

Versuchen Sie doch einmal an eine CD von Knoppix 5.1 zu kommen...

Ich würde es toll finden wenn wir einen Weg finden würden , dieses auch für Knoppix zu realisieren.... .
Es gibt noch vielmehr das meine Aufmerksamkeit erregt, da wären so Themen wie:
1. distributions spezifische Dokumentation

2. Foren auch für ältere Versionen , z.b. Unterteilt nach Release, oder nach Kernelversionen..

1. Kernel 2.4,
2. Kernel 2.6. und

3. Kernel 3.x , usw...
3. Auch eine Webseite in der die Knoppix-Standarts näher besprochen werden.
Also nicht unbedingt ein Forum, sondern halt mehr sowas wie Interviews, Kommentare, und vielleicht Statements seitens
Prof.Dr. KK zum Thema der Informatik. Und zu den einzelnen Knoppix-Releases (Konkurrenz zur Wikipedia vielleicht , lol... )

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
P.S. Ich habe die GPL zwar nie gelesen, aber ich denke es könnte im Sinne derselbigen sein.

pit234a

Fortgeschrittener

2

16.09.2018, 19:09

die GPL sollte man versuchen zu lesen und zwar in ihren unterschiedlichen Versionen. Es ist nämlich nicht so sehr ein technischer Unterschied, sondern hauptsächlich eine Frage unterschiedlicher Ideen zur Freiheit von SW, die unterschiedliche Systeme ausmachen.

Das Problem, das du da ansprichst, ist bei Knoppix falsch adressiert. Knoppix ist keine Distribution und bietet gar keine Pakete an. (Ich weiß, dass das gelegentlich anders dargestellt wird und wie immer hapert es an der präzisen Definition der verwendeten Begriffe: was ist eigentlich eine Distribution? Ich stelle die Aussage hier deshalb etwas plakativ hin, ohne genau zu beschreiben, was ich meine, weil es vielleicht im Folgenden deutlich wird)
Knoppix ist ein Debian/GNU-Linux, fertig zusammengestellt und dann mittels einiger zusätzliche Pakete auch noch aufgemotzt. Die Quellen zu diesen Paketen sind frei und stehen offen und sind auch bei Knoppix dokumentiert. Ebenso die komplette Philosophie und die benutzten Mechanismen. Aus diesem laufenden Debian/GNU-Linux wird dann mittels diverser Scripts ein Live-System gebaut. Knoppix landet dabei in einem .iso File. Es ist ein reines Demo-System, das nicht installiert werden soll. Es zeigt nur, was mit Linux gehen kann und wie es vielleicht aussehen könnte.
Man kann es auch zur Arbeit benutzen und etwa auf einen USB-Stick bringen. Das ist sehr empfehlenswert. Dabei ist eine Overlay-Partition möglich und ermöglichst es, zusätzliche SW zu installieren oder welche zu deinstallieren und auch eigene Einstellungen zu speichern und über einen Neustart hinaus zu erhalten. Das ist ein sehr guter Weg, mit einem Knoppix zu arbeiten.

Weil Knoppix (quasi) niemals installiert wird, sondern als Live-System erhalten bleibt, gibt es auch keine Update-Mechanismen, bzw, die mit der Distribution (Debian) ausgelieferten Tools versagen und zerstören ein Knoppix ganz schnell. Sie ändern ja nicht das Live-System, sondern schreiben die Delta-Information auf den Overlay-Bereich und das ist dann sehr schnell extrem hinderlich und blockiert das Arbeiten am System, wenn das überhaupt noch läuft und nicht wegen diverser Laufzeitprobleme bereits beim Starten zusammen bricht.

Es macht auch keinen Sinn, eine ältere Knoppix-Version zu benutzen (es sei denn, die aktuelle hat gerade noch erhebliche Bugs). Du kannst fast sicher davon ausgehen, dass die nicht mehr weiter unterstützt wird, du also keinerlei Änderungen einbauen kannst. Bereits innerhalb eines Lebenszyklus einer Version versagt oft die Versorgung mit neuer SW, weil sich da eben zu schnell zu viel ändert.
Ein Knoppix, mit dem man arbeiten möchte, bringt man mittels Flash-Install auf einen USB-Stick und legt dabei eine Overlay-Partition an. Dann ändert man sofort all das ,was man möchte und installiert zusätzliche SW. Dann nutzt man das ohne weitere Änderungen, bis es die nächste Version eines Knoppix gibt und dann legt man eben wieder von vorne los.
Nicht sehr elegant und es gibt auch andere Möglichkeiten. Das hängt davon ab, wie tief man da einsteigen möchte.
Mein Könisgweg, den ich nie beschritten habe, wäre die Installation eines Knoppix (am liebsten in einer VM -es gibt eigens dazu das Tool HD-Install), dieses dann für mich anpassen und pflegen, also in dem laufenden "spezial"-Debian/GNU-Linux Updates einpflegen, zusätzliche SW installieren und in meinem Fall sehr viel vorhandene SW deinstallieren und dann daraus regelmäßig eigene -Live-isos bauen. Aus den Live-Isos kann man die Knoppix-Images isolieren und gegen die auf dem Stick vorhandenen austauschen. Mit einer Overlay kann es dann Probleme geben, weil die Versionen einzelner Programme nicht mehr passen. Etwa ein neues Firefox stößt dann auf die Regeln einer älteren Version und das passt mitunter nicht mehr.
Du siehst, dass dies nicht so einfach ist in den Auswirkungen und deshalb habe ich es nie gemacht und nehme halt von Zeit zu Zeit ein neues Knoppix auf den Stick.

Um das nochmal zu unterstreichen: Knoppix ist ein Live-System, keine Distribution. Es unterhält gar keine eigenen Pakete und nutzt hier die von Debian. Knoppix ist ein Demo-System, das man auch (eingeschränkt) zum Arbeiten benutzen kann.
Wer ein solches System auf seinem Rechner installieren möchte, greife direkt zu Debian, füge die zusätzlichen Paketquellen hinzu und installiere sich dies, oder etwa ein Ubuntu mit den gleichen Paketen.

Der gute Klaus (ich meine den Knopper), sieht hier nur sehr selten mal rein. Mein Eindruck ist, eher gar nicht, wenn er nicht auf etwas aufmerksam gemacht wird. Er hat sicher auch andere Dinge zu tun, etwa, Geld verdienen.
Ich zitiere mal aus Wikipedia:
"Er arbeitet als selbständiger IT-Berater und Entwickler im Open-Source-Umfeld und gibt auch Kurse zu verschiedenen Themen rund um freie Software. Außerdem ist er als Professor an der Hochschule Kaiserslautern, Standort Zweibrücken im Fachbereich Betriebswirtschaft tätig[1], wo er bekannt ist für seine Vorlesungen mit Inhalten rund um das Thema IT. "
Du verstehst, hier hat jemand sein Hobby offenbar zu einem Beruf gemacht oder seine Berufung erfahren und umgesetzt und wenn jemand Geld mit etwas verdient, muss er sehr genau unterscheiden, welche Informationen er kostenlos veröffentlicht. Ganz davon abgesehen, dass man auch noch ein wenig Zeit für andere Dinge übrig haben muss. ZB der mitunter aufreibenden Arbeit an Knoppix.
An Knoppix arbeiten womöglich weniger, als eine Handvoll Leute.
Bei Ubuntu sind so in der Größenordnung 500 Menschen angestellt, die aber nicht alle an der Entwicklung von SW arbeiten. Gerade die Dokumentation, aber auch viel von der Entwicklung des Systems und vor allem des Kernels, findet mit Freiwilligen Unterstützern oder außerhalb von Ubuntu statt. Microsoft hat über 80.000 Mitarbeiter und sieh dir mal die Dokumentationen an!
Was ich sagen will: man kann einfach nicht erwarten und schon gar nicht verlangen, dass da auch noch alles super fein dokumentiert wird, also für Außenstehende ohne Fachkenntnis so aufbereitet, dass sie problemlos alles verstehen können. Die Knoppix-Entwickler verdienen damit kein Geld und können nicht jemand einstellen, der nine-to-five im Büro sitzt und Dokumentation schreibt oder sortiert und passend veröffentlicht.

In meiner Welt, also bei dem Betriebssystem meiner Wahl (FreeBSD), da gab es erst voriges Jahr oder so eine "größere" Spende und dann konnte davon ein neuer PC angeschafft werden, der den Bau der Pakete sehr viel schneller erledigt. Das ist nun vielleicht ein wenig übertrieben, es wurde scheinbar eine Art Cluster gebaut, so genau habe ich das nicht verfolgt, aber es zeigt, wie beschränkt hier die Mittel sind. Die Macher des "Ablegers" OpenBSD (ebenfalls nur etwas mehr, als eine Handvoll enthusiastische Programmierer, die das in ihrer Freizeit tun), benutzen selten etwas besseres als einige Jahre alte Laptops, um all ihre Arbeit zu machen.
Da steht keine finanzielle Power dahinter und mit nur Enthusiasmus gibt es leider keine Qualität und keine (Jedermanns)-Doku ist besser, als eine schlechte und falsche.
Und das ist sicher auch am ehesten die Ursache für die fehlenden Online-Repos und broken Links. Viele kleine Distributionen haben schlichtweg nicht das Geld, eine gute Infrastruktur aufrecht zu erhalten. (dass es auch Ausnahmen geben mag, die dann DVDs verkaufen wollen, kann vielleicht sein, aber die allermeisten Distributionen haben gar keinen DVD-Verkauf.)

Ich glaube auch, dass der Sinn der GPL nicht in erster Linie darauf abzielt, Unkundige zu Wissenden zu machen. Es geht darum, dass Kundige studieren können, wie etwas geht, weil sie den entsprechenden Code sehen und dann auch verstehen können. Es geht in der GPL (oder alternativ der FreeBSD-Lizenz oder anderen Lizenzen) um den Schutz der Quellen und darum, was man jeweils damit machen darf, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. In allen OpenSource-Systemen liegen diese Quellen ja offen und können eingesehen und gelesen werden. Je nach Lizenz, darf man sie dann unterschiedlich nutzen.
Manche Leute verändern die dann sehr, um etwas eigenes zu bauen und dieses dann womöglich wieder zu veröffentlichen.

Meist werden die diversen Quellen nur benutzt, um eigene Zusammenstellungen von SW zu produzieren und diese anzupassen, zu optimieren und dann dieses Konglomerat als neue Distribution zu veröffentlichen. So hat etwa weder Ubuntu noch Debian noch FreeBSD oder sonst wer ein eigenes LibreOffice. Oder einen eigenen VLC oder eigenen Claws-Mailer oder was auch immer. FreeBSD ist kein GNU/Linux, es ist eine eigene Distribution und kommt als Einheit von Kernel und Userland, zu der es dann zusätzliche Pakete gibt (oder zu dem zusätzlich aus den jeweiligen Quellen direkt installiert werden kann). Bei GNU/Linux wird GNU und Linux unabhängig voneinander entwickelt und erst Distributionen fügen das zusammen (bereiten es vielleicht auch auf und ergänzen es) und fügen dann alle aus den gleichen Quellen, wie auch FreeBSD und OpenBSD und alle anderen zusätzliche SW hinzu und stellen diese (häufig) als Binärpakete zur Verfügung.
Alle jemals veröffentlichten Binärpakete über lange Zeiträume bereit zu halten, ist eine grandiose Aufgabe, die schon gewaltige Anstrengung erfordert (auch und besonders finanzielle Anstrengung). Und wozu sollte das auch gut sein? Nostalgie?
Es macht durchaus Sinn, sich auf bestimmte Release-Zyklen fest zu legen und dann nach einer gewissen Zeit alte Versionen einfach verschwinden zu lassen. Ich sehe mich selbst als Betroffen an, weil dadurch meine eigene HW (ich habe ältere HW im Gebrauch), irgendwann nicht mehr funktionieren wird. Das ist schade. Aber will ich tatsächlich deshalb einen alten Release und alle darin bekannte Fehler und Sicherheitsprobleme? Ich selbst will das schon manchmal und habe dann ja noch "meinen alten Release", also mein Backup des Systems. Aber, dass der Hersteller des Systems bei seinen beschränkten Mitteln auf mich übermäßige Rücksicht nehmen soll, erwarte ich keinesfalls und verstehe auch, dass das gar nicht geht.
Und zurück zu Knoppix: es nutzt nur die vorhandenen Pakete einer bestimmten Distribution und legt keinesfalls eigene Paketquellen an. Und deshalb nenne ich Knoppix auch nicht eine Distribution. Es verändert nicht GNU, nicht Kernel, nicht Pakete. Es stellt nur zusammen und nutzt, was es für Debian gibt.

Beiträge: 73

Geschlecht: Männlich

3

17.09.2018, 07:30

... vielleicht eine Möglichkeit ...

@ ALL
... um sich zu informieren, ist es meist unumgänglich, sich zunächst zu "bilden" ...
( Gelächter von allen Lesern ... ) ...
... dazu gibt es Zeitschriften - in Berlin sind wir in der privilegierten Lage, eine Auswahl dieser in der städtischen Bibliothek lesen zu dürfen .
... oder Onlineplattformen, die Schulungen zu diversen IT-Themen anbieten ( z.B. die Plattform des IT-Instituts der UNI Potsdam "openHPI" ) ...
- - OK - - ist jetzt nicht direkt etwas zu KNOPPIX, aber im weiteren Sinne "drumherum" ...
Vielleicht hilft ja meine Info ! ... das wäre toll ...

HG! Helmut
( Auszug von der Website "openHPI":
In diesem Onlinekurs möchten wir Ihnen Linux vorstellen, ein Open
Source Betriebssystem. Im täglichen Leben begegnet uns Linux häufig dort
wo es vielen Menschen gar nicht wirklich bewusst ist:


  • Viele Webserver laufen unter Linux
  • Android baut auf Linux auf
  • Einige Gamekonsolen verwenden es ebenfalls


Man kann Linux aber auch auf nahezu jedem Desktop PC oder Laptop als
ein kostenloses, alternatives Betriebssystem zu Windows nutzen.


Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Linux bei sich installieren, konfigurieren und Programme benutzen können.

Der Umstieg auf das neue System ist unproblematisch.

Die üblichen Anwendungen wie Internet-Browser, E-Mail-Programme,
Videoplayer oder Office-Programme sind auch unter Linux zu finden.


In praktischen Übungen können Sie das erworbene Wissen gleich anwenden.


Eckdaten zum Kurs:


  • Kurssprache: Deutsch
  • Kursstart: 12. Februar 2018
  • Kursende: 26. Februar 2018
  • Kursdauer: 2 Wochen (3-6 Stunden pro Woche)
  • Zielgruppe: Windowsnutzer, die einen Umstieg planen
  • Benögtes Vorwissen: Keines

)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Helmut-aus-Berlin« (17.09.2018, 07:36)


4

18.09.2018, 10:23

Unverschämtheit

Soviel Text empfinde ich als eine Beleidigung.
Das ist eine Unverschämtheit.
Einfach alles kaputt reden und aus der Ofen.
Noch dazu nicht einmal alle Themen angesprochen.

Geh zur Feuerwehr...

PS. Ich weiß wirklich nicht was hier verteidigt wird , Arbeitplatz, Geld ? Worum geht es ? Ach so.... , um den Platz des Lieblings an der rechten des geliebten Unterweisers , unseren Professors.
Suche eine alte Knoppix-Version

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »McErroneous« (18.09.2018, 12:30)


pit234a

Fortgeschrittener

5

19.09.2018, 11:57

was willst du denn, wenn du glaubst, dass etwas verteidigt werden muss: angreifen?
Was glaubst du denn, aus meinem Text für Neigungen und Liebhabereien in Richtung GNU/Linux oder Klaus Knopper heraus lesen zu können?

Du machst einfach einen Fehler mit deinen Hinweisen im ersten Thread und ich habe versucht, das aus meinem Blickwinkel zu erklären.
Das musst du nicht annehmen und brauchst es nicht mal zu akzeptieren. Du könntest aber versuchen, es zu verstehen und mal darüber nachdenken. Vielleicht siehst du dann deinen Fehler. Aber dazu müsstest du es ja wenigstens mal lesen. Wenn du das schon als zu große Herausforderung betrachtest und sogar als Unverschämtheit darstellst, können wir das allerdings wohl auch gleich vergessen.

bye

Linux HardwareLinux Computer & PCs | Linux Notebooks & Laptops | Geek Shirts | Geek und Nerd Shirt Shop