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lino

Fortgeschrittener

1

17.11.2018, 12:20

eine externe Fesptlatte an RaspBerry Pi 3 via USB-Hub anschließen

hallo und guten Morgen,


Eine externe Festplatte an einen Raspberry PI 3 anschließen - wie ich hier vorgehe:

Eine Festplatte an einen Raspberry PI 3 anschließen - das kann dann über USB bewerkstelligen. Im einschaltzeitpunkt dürfe halt die Leistungsaufnahme der ganzen Anordnung relativ hoch sein. Habe gelesen dass exakt in diesem Moment noch 600 ma bereit gestellt werden sollen... Jedenfalls binde ich die Festplatte an den Raspberry über den USB Anschluss an via eiem speziellen Adapter Kabel

Bei Linux wird eine Platte bzw. Plattenpartition ("Dateisystem" genannt) in ein beliebiges Unterverzeichnis eingehängt ("gemounted"). Die Schritte hierzu:

also zuerst lege ich hierzu einen Ordner für die Platte oder den USB-Stick an ("Mountpoint" genannt). Das kann ich z.B im Verzeichnis /media - machen. Der Name kann in diesem Falle ganz frei gewählt werden, sollte aber keine Sonder- oder Leerzeichen enthalten:

Quellcode

1
sudo mkdir /media/usbdisk


der nächste Schritt:
jetzt schalte ich die Ausgabe der Systemlogs mit dem folgenden Kommando ein


Quellcode

1
-f 

Dieser Befehl - "-f" sorgt dafür, dass alle weiteren Meldungen ausgegeben werden, ohne tail zu beenden):


Quellcode

1
tail –f /var/log/messages


Wenn ich nun den USB-Stick oder die Platte anschließe, werden entsprechende Log-Einträge angezeigt, zum Beispiel - und das ist von großem Vorteil,:

Quellcode

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3
4
5
6
7
  	...
Dec 17 12:02:29 linuxrechner kernel: [	3.015474] usb 1-1: New USB device found, idVendor=0c0b, idProduct=b136
Dec 17 12:02:29 linuxrechner kernel: [	3.015474] usb 1-1: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
Dec 17 12:02:29 linuxrechner kernel: [	3.015483] usb 1-1: Product: HDT7545555326666LAT80
Dec 17 12:02:29 linuxrechner kernel: [	3.015484] usb 1-1: Manufacturer: WesternDigital
Dec 17 12:02:29 linuxrechner kernel: [	3.015482] usb 1-1: SerialNumber: 004444455600E0ECDW
Dec 17 15:02:29 linuxrechner kernel: [	3.022623] Initializing USB Mass Storage driver...


jetzt kann ich fortfahren...

lino

Fortgeschrittener

2

18.11.2018, 21:50

hallo und guten Abend

ich hab noch weiter übrelegt: Es ist also so - hat man die
Zusatzzplatte erstmal gemoutet dann geht es weiter: - dann kann man sich
die Dateien des Sticks oder der Festplatte unter /media/usbstick
anzeigen lassen.



Quellcode

1
„umount /media/[.- usbstick oder hda1 oder oder oder ...]“.






Jetzt aber kommt die Zusatzgeschichte: man kann ja auch
jetzt noch für die oben erwähnte Stromaufnahme noch sorgen - etwa in dem
Sinne dass man in die config eingreift. Etwa in dem man die config.txt
bearbeitet. Dafür - also um die config.txt - Datei zu bearbeiten -
dafür gibt es m.E. verschiedene Wege, die ich im folgenden kurz
aufzeigen will. Wir hätten da zum Beispiel:



- etwa direkt durch das Terminal oder aber auch via PuTTY einloggen auf die IP-Adresse.
- nimmt man hierzu z.B. PuTTY dann muss die Adresse des Ziels unter Session als Host Name eintippen
- danach sollte im Grunde alles stehen - dann kann man die Verbindung starten.



Und das geht dann praktisch so:



Quellcode

1
$ ssh root@ip-adresse # Einloggen über IP-Adresse




Was passiert jetzt - wie geht es weiter: Jetzt kann man im
Terminal weiterarbeiten, und zwar so: Im Terminal kann man dann alles so
einrichten dass man auf der Systempartition schreiben darf. Jetzt kommt
alles darauf an, dass man die Konfigurationsdatei /flash/config.txt
aufmacht -



Quellcode

1
2
$ mount /[...]-o remount,rw
$ nano /[...]/config.txt




Jetzt geht es darum ganz konkret den Strom - also den Strom am USB-Ausgang hochzuziehen:

Wir
können jetzt also den USB-Output des RasPi erhöhen - auf 1.2 A Also
ich denke dass man im Abschnitt „various settings“ man die
Einstellungen vornehmen kann: Hier hat man die Option den
max_usb_current=1 hochzusezten. Soweit so gut: Diese Möglichkeiten sind
ja grundsätzlich nicht schlecht - und eröffnen Möglichkeiten: Man kann
soweit ich das überblicke, den max_usb_current=1 in der config.txt von
600 ma an den USB-Ports auf bis zu 1200 mA Strom hochzuiehen



Das ist schonmal eine Ansage 1200 mA. Das ist eine ganze Menge;
Das dürfte reichen, sodass dann also z.b. externe Festplatten im
2,5-Zoll-Format - und zwar ohne ein eigenes Netzteil am Raspberry Pi
funktionieren sollte.



Die Frage ist aber die: ist das gesund..!?





Das dürfte m.E. nur funktionieren wenn man ein stabiles Netzteil
hat das den Raspi versorgt... Oder man versorgt die FP gleich über ein
extra Meanwell Netzteil - das halte ich für eine vllt. viel bessere
Loesung.



Was meint ihr denn!? Freue mich von Euch wieder zu hoeren.



Viele Grüße


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