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08.02.2021, 17:30

Lösungssuche für „fuse: mount failed: Device or resource busy“

Ich probiere erneut Software aus von der Distribution „Knoppix 8.6.1“.

Ich möchte eine Datei kopieren, die von einer anderen Informationsquelle geladen wurde.
Daher möchte ich auch ein passendes Zielverzeichnis einstellen.

Quellcode

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root@Microknoppix:/home/knoppix# fsck /dev/sda1
fsck von util-linux 2.33.1
exfatfsck 1.3.0
…
Available space          	16 GB
Totally 0 directories and 18 files.
File system checking finished. No errors found.
root@Microknoppix:/home/knoppix# mkdir /mnt/V && mount /dev/sda1 /mnt/V
FUSE exfat 1.3.0
fuse: mount failed: Device or resource busy



Der Dateiverwalter „PCManFM 1.3.1“ zeigt nicht an, dass die angegebene Partition eingebunden ist.
?( Die Meldung „fuse: mount failed: Device or resource busy“ wurde angezeigt nach einem Doppelklick auf die Stelle „sda1“.

Ich hoffe auf hilfreiche Hinweise zu solch einem Mount-Fehler.

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08.02.2021, 18:16

exfat kenne ich leider gar nicht und habe nur ein einziges Medium, das dieses Dateisystem braucht. Damit dann auch so meine Probleme.

Normalerweise solltest du keinerlei zusätzliche Aktionen ausführen müssen und Knoppix würde den Datenträger automatisch einbinden. Ich bin nicht sicher, wohin das geschieht, meine aber, dass derzeit Verzeichnisse in /medium erstellt werden.
Das automatische Einbinden dauert vielleicht einfach nur lange?

Muss es dieser Datenträger sein oder hast du einen anderen?

Beiträge: 965

Geschlecht: Männlich

3

08.02.2021, 23:28

Hallo.
Mounten ist fehlgeschlagen. Das Ziel ist Unbekannt.
Benutzt Du die USB Knoppix 8.6.1.Flash dann ist das sdb1/ FAT32 4.7GB und adb2/ Reiserfs >=4GB.
Welches Windows benutzt Du? XP, 7 oder 10?
Bei Win XP kann das Ziel sda1/Dokumente & Einstellungen/Benutzer/Eigene Dateien/ sein
bei Win 7 sda2/…
bei Win 10 sda2/…

Bestimmt ist da dein Fehler. Versuche mal im Terminal auf den Zielordner zu gehen und dann diesen Befehl noch mal eingeben. Beispiel:

Quellcode

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knoppix@Microknoppix:~$ cd /media/sda2/‘Zielordner @ Einstellungen/Benutzer/Eigene Dateien'
knoppix@Microknoppix:/media/sda2/Zielordner @ Einstellungen/Benutzer/Eigene Dateien$

fsck kenne ich nicht habe es nur irgendwann mal gelesen aber nie benutzt. Vielleicht musst Du bei fsck 'Zielordner' eingeben. Vor und nach Leerzeichen, Sonderzeichen musst Du immer das ‚‘ schreiben sonst erscheint error.
bei cd erscheint immer error bei einem Befehl nicht immer.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (08.02.2021, 23:56)


Beiträge: 965

Geschlecht: Männlich

4

09.02.2021, 01:07

Ich möchte eine Datei kopieren, die von einer anderen Informationsquelle geladen wurde.
Daher möchte ich auch ein passendes Zielverzeichnis einstellen.

Gib im Terminal bitte mal: info fsck
ein. Erst Zeile ist: fsck - check and repair a Linux filesystem
Das ist ein Linux Befehl keine Datei zum Download.

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10.02.2021, 17:56

Gib im Terminal bitte mal: info fsck
ein. Erst Zeile ist: fsck - check and repair a Linux filesystem
Das ist ein Linux Befehl keine Datei zum Download.


ja, aber das hat auch niemand behauptet, also weder, dass da ein Windows parallel läuft, noch, dass da Dateien mit dem fsck-Befehl downgeloaded werden sollen.

Ich finde das auch relativ schräg und es passt ganz sicher nicht zur Mehrzahl der Knoppix-User, wie der TE hier vorgeht, aber ich glaube fest daran, dass er schon wissen wird, was er will und tut.

Das wiederum versuche ich mit meinen eigenen Worten zusammen zu fassen.
Achso, wieso überhaupt?
Ich habe ja kein Problem, wieso soll ich mir die Mühe machen, Probleme anderer Leute zu verstehen, sie zu beschreiben und dann auch noch Antworten zu suchen, obwohl ich gar keine Ahnung habe und gar nicht verstehen kann, was denn eigentlich genau das Problem ist?
Diesmal mache ich mir diese Mühe also nicht und warte auf die Antwort des TE, wie er denn weiter vorgehen möchte.

Aber: fsck ist für jedes "alte" Dateisystem vorhanden und heißt eben manchmal nur ein wenig anders.
Die folgende Ausgabe begrenze ich ein wenig, ohne das weiter zu erläutern:

Quellcode

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noppix@Microknoppix:~$ ll /sbin/ | grep fsck
lrwxrwxrwx 1 root root         9 Dez  1  2018 defrag.f2fs -> fsck.f2fs
lrwxrwxrwx 1 root root         8 Mai 13  2018 dosfsck -> fsck.fat
lrwxrwxrwx 1 root root         9 Dez  1  2018 dump.f2fs -> fsck.f2fs
-rwxr-xr-x 1 root root    369624 Sep 25  2019 e2fsck
-rwxr-xr-x 1 root root     54632 Okt 31  2018 exfatfsck
-rwxr-xr-x 1 root root     54704 Jan 10  2019 fsck
-rwxr-xr-x 1 root root     38320 Jan 10  2019 fsck.cramfs
lrwxrwxrwx 1 root root         9 Okt 31  2018 fsck.exfat -> exfatfsck
lrwxrwxrwx 1 root root         6 Sep 25  2019 fsck.ext2 -> e2fsck
lrwxrwxrwx 1 root root         6 Sep 25  2019 fsck.ext3 -> e2fsck
lrwxrwxrwx 1 root root         6 Sep 25  2019 fsck.ext4 -> e2fsck
-rwxr-xr-x 1 root root    202728 Dez  1  2018 fsck.f2fs
-rwxr-xr-x 1 root root     66980 Mai 13  2018 fsck.fat
-rwxr-xr-x 1 root root    128432 Jan 10  2019 fsck.minix
lrwxrwxrwx 1 root root         8 Mai 13  2018 fsck.msdos -> fsck.fat
-rwxr-xr-x 1 root root       333 Feb 14  2019 fsck.nfs
-rwxr-xr-x 1 root root       282 Dez 12  2018 fsck.reiserfs
lrwxrwxrwx 1 root root         8 Mai 13  2018 fsck.vfat -> fsck.fat
-rwxr-xr-x 1 root root      1968 Feb 22  2019 fsck.xfs
-rwxr-xr-x 1 root root    207408 Dez 12  2018 reiserfsck
lrwxrwxrwx 1 root root         9 Dez  1  2018 resize.f2fs -> fsck.f2fs
lrwxrwxrwx 1 root root         9 Dez  1  2018 sload.f2fs -> fsck.f2fs
Die man page zu fsck zeigt, was auch in der info-page steht:

Quellcode

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       If no filesystems are specified on the command line, and the -A option is not specified, fsck will default  to  checking
       filesystems in /etc/fstab serially
und so weiter. Es geht noch weiter und erklärt einige Details zum Einsatz von fsck, auch auf "unbekannte" Dateisysteme. Ich will das kurz machen: wenn das Dateisystem bekannt ist und Knoppix (was es normalerweise tut) die /etc/fstab angepasst hat, dann kann man auch ohne weitere Optionen zum Bestimmen des Dateisystems mit einem erfolgreichen Scan/Reparatur rechnen.

Die Dateisysteme des Systems machen normalerweise mehrere solcher Checks automatisch
Fehlerhafte Dateisysteme können normalerweise nicht eingebunden werden. Für einige Dateisysteme kann man Fehler aber auch ignorieren, ansonsten muss man vorher reparieren.

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26.02.2021, 17:50

Achso, wieso überhaupt?
Ich habe ja kein Problem, wieso soll ich mir die Mühe machen, Probleme anderer Leute zu verstehen, sie zu beschreiben und dann auch noch Antworten zu suchen, obwohl ich gar keine Ahnung habe und gar nicht verstehen kann, was denn eigentlich genau das Problem ist?
Ich hoffe, dass sich andere Anwender konstruktiver zu möglichen Software-Verbesserungen beteiligen.

Zitat

… und warte auf die Antwort des TE, wie er denn weiter vorgehen möchte.
Ich schlage vor, die Unterstützung des Dateisystems „exFAT“ durch verfügbare Versionen bei diversen Software-Komponenten erneut zu prüfen.


Beispiel: Knoppix 9.1

Quellcode

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root@Microknoppix:~# fsck /dev/sda1
fsck von util-linux 2.36.1
exfatfsck 1.3.0
Checking file system on /dev/sda1.
…
Available space        	9231 MB
Totally 0 directories and 22 files.
File system checking finished. No errors found.
root@Microknoppix:~# mkdir /mnt/V && mount /dev/sda1 /mnt/V
mount: /mnt/V: /dev/sda1 ist bereits eingehängt oder wird gerade benutzt.
:?: Wie wird sich der Klärungsbedarf dazu weiterentwickeln?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »elfring« (26.02.2021, 18:08)


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27.02.2021, 10:05

Wie wird sich der Klärungsbedarf dazu weiterentwickeln?


mount: /mnt/V: /dev/sda1 ist bereits eingehängt oder wird gerade benutzt.


damit ist ja ziemlich alles schon geklärt?

Du solltest dieses Forum hier nicht verwechseln: hier sind keine Knoppix-Entwickler am Werk. Wenn du dein Anliegen als einen Fehler in der verwendeten SW erklären möchtest, musst du diese benennen und den Leuten das dann vorschlagen, die jene SW auch tatsächlich entwickeln.
Knoppix stellt SW lediglich zusammen und baut ein wenig Boot-Magie drum herum.
Die eigentlichen Pakete werden aus dem Angebot von Debian entnommen und Debian wiederum sammelt diese in der Freien Welt, wo sie jeweils von unabhängigen Teams voran gebracht werden.
Du müsstest also das Team finden, das die SW entwickelt, in der du einen Fehler vermutest.

Hier bist du da vollkommen falsch.

also, wenn deine sda1 die Partition ist, die ein exFat trägt und dann ist die ja angeblich schon gemountet und eingebunden.
Trotzdem sollte sie eigentlich auch nochmal eingebunden werden können und was du überhaupt mit dem fsck willst, ist mir immer noch schleierhaft.
Wie gesagt habe ich kein exFat und möchte auch keines haben. Aber, soviel ich weiß wird dieses nicht über ein natives Modul unterstützt, sondern über FUSE. In solch einem Fall kann ein mount erfolglos bleiben und statt dessen muss ein gezielter Befehl absetzt werden. Bei NTFS zb wird ntfs-3g benutzt und ein mount-Befehl startet also damit und nicht mit mount.

Also. Bevor du irgendwas machst als root und mit fsck, lege doch bitte mal den Datenträger in einem gebooteten Knoppix ein und warte ein wenig.
Hast du in runlevel 5 gebootet? Siehst du eine grafische Oberfläche? Tut sich irgendwas?
Nun öffne vielleicht mal einen Dateimanager. Die meisten haben eine Einstellung, womit sie auch eingebundene Geräte anzeigen und im Default-pcmanfm passiert das in Knoppix links in der Leiste.
Dort sollte sich deine exfat finden und mit Mausklick auch öffnen lassen.
Ansonsten gibst du erst mal ein mount ohne alles auf der Konsole ein oder ein mount | grep sda oder auch | grep sda1 und siehst mal, was du da überhaupt findest.
Ist sda1, dein exfat, also falls es das überhaupt ist, hier nicht eingebunden, dann siehe in dmesg nach Fehlermeldungen und dann, wenn dort etwas davon steht, dass das Dateisystem beschädigt ist, nimmst du den Datenträger und lässt ihn in einem Windows überprüfen und reparieren und probierst es nochmal.

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27.02.2021, 21:21

mount: /mnt/V: /dev/sda1 ist bereits eingehängt oder wird gerade benutzt.
damit ist ja ziemlich alles schon geklärt?

Nein, noch nicht.

Zitat

… hier sind keine Knoppix-Entwickler am Werk.
Ich stelle mir vor, dass AnwenderInnen weitere Erfahrungen zu den betroffenen Anwendungen miteinander austauschen möchten.

Zitat

also, wenn deine sda1 die Partition ist, die ein exFat trägt und dann ist die ja angeblich schon gemountet und eingebunden.
Ich habe einen anderen Eindruck bekommen trotz der genannten Meldung.

Zitat

… und was du überhaupt mit dem fsck willst, ist mir immer noch schleierhaft.
Die Dateisystemprüfung soll ein paar Details zeigen.
  • Das Dateisystemformat wird prinzipiell unterstützt.
  • Die Partition ist in einem einwandfreien Zustand für dieses Dateisystem.
  • Es werden bestimmte Versionen zu benötigten Software-Komponenten eingesetzt.

Zitat

Aber, soviel ich weiß wird dieses nicht über ein natives Modul unterstützt, sondern über FUSE.
Das kann sich inzwischen wandeln.

Ich trug etwas dazu bei, auch dieses Software-Modul zu verbessern.


Zitat

Siehst du eine grafische Oberfläche?
Die Benutzerschnittstelle funktioniert großteils wie erwartet (unter ein paar Randbedingungen).

Zitat

Tut sich irgendwas?
Ja, natürlich.

Zitat


Nun öffne vielleicht mal einen Dateimanager. Die meisten haben eine
Einstellung, womit sie auch eingebundene Geräte anzeigen und im
Default-pcmanfm passiert das in Knoppix links in der Leiste.



Folgende Dateiverwalter zeigen übereinstimmend an, dass keine Partition von dem eingesteckten USB-Stift eingehängt wurde (seitdem der Rechner davon gestartet wurde).
  • Dolphin 20.12.1
  • PCManFM 1.3.1
  • Thunar 14.16.2

Zitat

Dort sollte sich deine exfat finden
Das ist der Fall.

Zitat

und mit Mausklick auch öffnen lassen.
Das Programm „Dolphin“ präsentierte die folgende Information.

Quellcode

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Beim Zugriff auf „Ventoy“ ist ein Fehler aufgetreten, die Meldung lautet: Die angegebene Operation ist fehlgeschlagen: Error mounting system-managed device /dev/sda1: /dev/sda1 already mounted or mount point busy

Zitat

Ansonsten gibst du erst mal ein mount ohne alles auf der Konsole ein
oder ein mount | grep sda oder auch | grep sda1 und siehst mal, was du
da überhaupt findest.
Ich hängte zur Probe die Partition „sda3“, die den Dateisystemtyp „ext4“ hat, erfolgreich ein.

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27.02.2021, 23:03

Ich hängte zur Probe die Partition „sda3“, die den Dateisystemtyp „ext4“ hat, erfolgreich ein.


nein, das meinte ich nicht.

Und es kommt mir nach wie vor sehr seltsam vor, was du von dir gibst.
Versteh mich richtig. Man sieht es keinem Account an, wieviel Wissen der Anwender dahinter zu einem speziellen Thema bereits erworben hat. Ich selbst bin unbedarfter Endanwender von OpenSource-SW und das gilt für die meisten Leute, die in diesem Forum unter Wegs sind. Dabei gibt es durchaus einige, die deutlich besser Bescheid wissen, wie ein GNU/Linux funktioniert, sich aber weitestgehend bedeckt halten.

nun habe ich kein Knoppix laufen und selbst wenn, dann wäre das nur in einer VM und darauf verzichte ich mal.
Grundsätzlich funktioniert das aber in meinem System ziemlich gut vergleichbar zu einem GNU/Linux und Knoppix ist ja GNU/Linux. Mein System ist kein GNU/Linux und wie gesagt: da gibt es Unterschiede, ich zeige trotzdem mein System, weil die Unterschiede nicht so groß sind in dem Punkt, den ich angesprochen habe.

Also mount ohne jedes Argument zeigt eben alle eingebundenen Dateisysteme.
Es dient nicht nur dem mounten, sondern auch der Anzeige.
Bei mir habe ich einen Stick eingebunden, durch eine Mount-Automatik, der in NTFS formatiert ist und dessen Dateisystem den Label "PIT-DATEN" hat und nach meinem Wunsch hat der Automatismus diesen nach /media eingebunden und ich kann mir die Dateien ansehen, die es dort gibt.
Ich zeige zunächst die Ausgabe von mount, wie ich sie von dir sehen wollte, allerdings in meinem Fall nur einen Teil der Ausgabe:

Quellcode

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pit@Celsius ~:- > mount | grep media
/dev/fuse on /media/PIT-DATEN (fusefs, nosuid, mounted by pit)

Nochmal: in GNU/Linux und deshalb auch in Knoppix sieht das anders aus, aber mount funktioniert vergleichsweise, zumindest ähnlich genug um mit ein wenig Transfer-Leistung zu sehen, was ich meine.

Knoppix nutzt ebenfalls einen automatischen Mount-Manager und ich weiß grad nicht, was da benutzt wird und wie das im Detail funktioniert. Es kann aber gut sein, dass der mount-Manager mehr Rechte hat, als du und dass er eine Art Lock darauf setzt, wenn er ein bestimmtes Dateisystem bereits gemountet hat. Keine Ahnung.

Aber bereits eingebundene Dateisysteme sollten nicht mittels fsck untersucht/verändert werden.

Deshalb sollte man hinsehen und den Ist-Zustand kennen.
Wir alle hier kennen den bisher von deinem System noch nicht.

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01.03.2021, 09:45

Klärung zu speziellen Anwendungen von ISO-Abbildern

Und es kommt mir nach wie vor sehr seltsam vor, was du von dir gibst.

Ich finde diese Rückmeldung interessant für weitere Klärungsversuche zu meinem Anwendungsfall.

Zitat

Man sieht es keinem Account an, wieviel Wissen der Anwender dahinter zu einem speziellen Thema bereits erworben hat.
Ein Verweis zu der Linux-Anpassung „exfat: add missing brelse() calls on error paths“ vom Juni 2020 sollte helfen, etwas dazu herauszufinden.

Zitat

Knoppix nutzt ebenfalls einen automatischen Mount-Manager …
Wirklich?
Ich stelle bei den GNU/Linux-Live-Systemen fest, die ich gelegentlich nutze, dass kein automatisches Einhängen der angesprochenen Partitionen durchgeführt wird.

Zitat

Aber bereits eingebundene Dateisysteme sollten nicht mittels fsck untersucht/verändert werden.
  • Ich bekomme von bekannten Werkzeugen die Auskunft, dass die genannte Partition noch nicht eingehängt wurde.
  • Eine unerwünschte Einbindung wird unter Umständen bereits verhindert.

Zitat

Deshalb sollte man hinsehen und den Ist-Zustand kennen.

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01.03.2021, 18:10


Ich finde diese Rückmeldung interessant für weitere Klärungsversuche zu meinem Anwendungsfall.


dito.

was sagt denn nun mount? Ist nun eingebunden oder nicht?
Was willst du eigentlich?

Beiträge: 965

Geschlecht: Männlich

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01.03.2021, 18:30

Ich stelle bei den GNU/Linux-Live-Systemen fest, die ich gelegentlich nutze, dass kein automatisches Einhängen der angesprochenen Partitionen durchgeführt wird.

Das kannte ich auch von Windows nicht. Ich musste immer den Datenträger oder die Partition mit der Maus anklicken damit er gemountet ist.
Wenn ich bei Ubuntu einen Datenträger über USB anschließe wird der automatisch gelesen und eingebunden.

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01.03.2021, 19:36

also, das kann ich so einfach nicht stehen lassen, wohl wissend, dass es niemanden interessieren wird.

Aber, ganz grundsätzlich gesprochen ist mounten keine Angelegenheit des Betriebssystems. Es bringt dafür zwar alle Mechanismen mit, aber es bindet nicht automatisch und von selbst ein.
Um das zu verstehen, muss man sich die Zeit vor Augen halten, als noch viele Menschen sich einen einzigen Computer geteilt haben.
Angenommen, da wird nun ein zusätzliches Medium eingebunden, dann können da vielleicht eine ganze Reihe von Leuten darauf zugreifen und damit arbeiten. Deshalb muss das geregelt sein, wer einbinden und wer diese Einbindung auch wieder lösen darf. Das sind typischerweise Aufgaben für den System-Administrator und nicht für den einfachen User.
Medien, die immer vorhanden sind, können auch beim Booten nach vorher festgelegten Regeln direkt vom System eingebunden werden. Der System-Administrator legt aber die Regeln und Geräte/Dateisysteme fest, die da eingebunden werden sollen. Klassischerweise wird so etwas in einer Datei mit Namen /etc/fstab erledigt.

In Neu-modischen Zeiten ist es immer mehr so geworden, dass ein User auch einen Computer nutzt, also für sich ganz alleine.
Damit hat er nun das Elend, das er nicht nur einfacher User sein darf, sondern zugleich auch Systemadministrator sein müsste.
Deswegen haben manche Leute sich Automatismen ausgedacht, wie denn nun Datenträger automatisch eingebunden werden können, ohne den einfachen User damit zu überfordern.

Innerhalb von GNU/Linux läuft so etwas afaik nicht. Dazu sind extra Programme nötig und davon gibt es eine ganze Reihe.
Bei Knoppix wird ein recht spezieller Weg gegangen, denn dieses System will ein Live-System sein, das den Host-PC nach Möglichkeit unberührt lässt. Das ist inspiriert von dem Gedanken an Sicherheit. Deshalb bindet Knoppix solche Laufwerke nicht automatisch mit ein, die es beim Booten als System-Laufwerke erkennt. Diese Erkennung ist nicht immer zu 100% korrekt. Im allgemeinen funktioniert sie recht gut, wenn ein Windows als Host-System installiert ist.
Um solche Datenträger trotzdem einzubinden, müsste der User dies veranlassen und dazu genügt in der Regel ein Klick mit der Maus auf ein entsprechendes Symbol (im Dateimanager). Natürlich nur, wenn das auch geht. Also, wenn das Dateisystem des Host-Systems bekannt, nicht beschädigt und nicht verschlüsselt ist.

Wechseldatenträger, die zur Laufzeit eingelegt werden, greift sich indessen direkt der Mount-Manager. Also irgendein Mechanismus, der das Einbinden automatisch erledigt. Ich meine, dass hier gvfs eine Rolle spielt, weiß es aber nicht mit Sicherheit.
Das kann nun im Hintergrund passieren oder so, dass der User dies mitbekommt. Dies hängt wiederum von der gewählten Einstellung für den Dateimanager ab und auch davon, welcher Dateimanager (welches Desktop-Environment) überhaupt gewählt wurde. Anders gesagt: wenn man nichts sieht, heißt das nicht, dass nichts eingebunden wird.
Der Automatismus läuft aber erst, nachdem sich der User knoppix angemeldet hat und das passiert in Knoppix automatisch mit Öffnen der Grafischen Oberfläche.
Bootet man nur bis zum Runlevel 2, bekommt man eine Konsole mit root-login und ohne automatisches Mounten.
Hat man Grafik und ist knoppix, dann sollte auch der Automatismus funktionieren. Die gleichen Einschränkungen gelten aber wie zuvor: das Dateisystem muss bekannt sein und es darf nicht beschädigt oder verschlüsselt sein.

Nun gut.
Wenn man also nichts sieht, was wie erwähnt sehr gut möglich ist, weiß man gar nicht, ob ein Dateisystem vielleicht doch im Hintergrund nach dem Einlegen bereits eingebunden wurde.
Deshalb kann man danach auf der Konsole sehen, etwa mit mount.
Es gibt noch mehr Befehle, die hier sinnvoll sind, um etwas zu erkennen. So ist normalerweise die Zählreihenfolge in einem GNU/Linux so, dass die erste erkannte Platte an einem SCSI-Bus sda genannt wird und weil sowohl SATA als auch USB über SCSI-emuliert werden, können beide sda bekommen. Heutzutage ist fast immer sda der Name für die erste interne SATA-Platte. Dass ein USB-Stick sda bekommt, dürfte durchaus Seltenheitswert haben. Das kann natürlich trotzdem der Fall sein, aber jeder wird hoffentlich verstehen, dass ich an dem Beispiel oben schon so meine Zweifel habe.

Um es anders auszudrücken: ich bin verwirrt und unsicher und kann nicht erkennen, wo der TE sachliche Information zum Thema beisteuert.
Einige Zeilen eines diffs in einem Link, ein Artikel zum Booten von isos, tut mir leid, damit kann ich mir nichts erklären und sehe immer noch nicht, was denn eigentlich passiert und ob es tatsächlich überhaupt ein Problem gibt.
Nur, das sollte jeder verstehen: wenn das automatische Einbinden trotz erfüllter Voraussetzungen nicht gelingt, kann das mehrere Ursachen haben und wird meist irgendwas mit dem Automatismus zu tun haben, der da verwendet wird. Das hat aber nichts mit GNU/Linux zu tun, sondern kommt erst eine Ebene danach. In GNU/Linux direkt würde ein Mount-Befehl funktionieren, wenn die Voraussetzungen hierfür gegeben sind.

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02.03.2021, 11:27

Verständnisschwierigkeiten

Um es anders auszudrücken: ich bin verwirrt und unsicher und kann nicht erkennen, wo der TE sachliche Information zum Thema beisteuert.
Einige Zeilen eines diffs in einem Link, ein Artikel zum Booten von isos, tut mir leid, damit kann ich mir nichts erklären

Ich hoffe, dass die referenzierten Informationsquellen zum besseren Verständnis behilflich sein können.
  • Linux-Weiterentwicklungen
  • Software-Zubehör
  • Hintergrundinformationen

Zitat

und sehe immer noch nicht, was denn eigentlich passiert
Möchtest Du vielleicht auch einmal das Boot-Hilfsprogramm „Ventoy“ ausprobieren?

Zitat

und ob es tatsächlich überhaupt ein Problem gibt.
Es besteht Klärungsbedarf zu einem bestimmten Software-Verhalten.
Einige ISO-Abbilder sind verfügbar, so dass Rechner damit gestartet werden können.
Die dazu gewählte Technik beeinflusst die Nutzung der verknüpften Daten unter Umständen in fragwürdiger Weise.

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02.03.2021, 13:41

Es besteht Klärungsbedarf zu einem bestimmten Software-Verhalten.
Einige ISO-Abbilder sind verfügbar, so dass Rechner damit gestartet werden können.
Die dazu gewählte Technik beeinflusst die Nutzung der verknüpften Daten unter Umständen in fragwürdiger Weise.


Sorry. Damit kann ich nun wirklich gar nichts anfangen, tut mir leid.
Ist das die Ausgabe eines Übersetzungsprogrammes?

war da nicht mal die Rede von einem Stick mit einem exfat und die Frage, ob der gemountet wurde?
Dazu sehe ich gar nichts mehr und ich will nicht irgendwelche isos booten oder Linux weiter entwickeln. Ich wüsste auch nicht, wie das hier in dieses Forum passen könnte.

also, von mir aus: viel Spaß weiterhin, bye

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02.03.2021, 15:59

Ist das die Ausgabe eines Übersetzungsprogrammes?

Ganz sicher nicht.
Brauchts Du vielleicht eine Übersetzungshilfe für englische Informationsquellen?

Zitat

war da nicht mal die Rede von einem Stick mit einem exfat und die Frage, ob der gemountet wurde?
Ja.
Die Inhalte einer exFat-Partition können beispielsweise auch einwandfrei mit Programmen aus der Software-Zusammenstellung von Knoppix 9.1 betrachtet werden, wenn dieses GNU/Linux-Live-System direkt (ohne den Einfluss eines anderen Boot-Hilfsprogramms) gestartet wurde.

Zitat

… und ich will nicht irgendwelche isos booten …
Andere AnwenderInnen mögen gelegentlich Boot-Verwaltungsprogramme wie Ventoy oder GRUB2 stärker mit der dazugehörigen Funktionalität nutzen.

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02.03.2021, 16:20

Die Inhalte einer exFat-Partition können beispielsweise auch einwandfrei mit Programmen aus der Software-Zusammenstellung von Knoppix 9.1 betrachtet werden, wenn dieses GNU/Linux-Live-System direkt (ohne den Einfluss eines anderen Boot-Hilfsprogramms) gestartet wurde.


Aber genau dafür und nur dafür ist Knoppix doch gemacht und auch gedacht.
Also, ich bleibe dabei: kannixverstan

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