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1

16.02.2013, 11:09

USB-Stick Bootloader nachträglich konfigurieren oder wechseln

Moin Moin,

Ich kann mich daran erinnern (vor vielen Jahren mal probiert), dass man auch nachträglich die Konfiguration eines Bootloaders modifizieren kann. Ich habe Knoppix über Ubuntu mit unetbootin auf einen USB-Stick befördert. Das funktioniert auch grundsätzlich.
Da dieser Stick nur zu einem einzigen Zweck (und immer dem selben Rechner) dient, brauche ich eigentlich kein Bootmenü. Es wäre also einfach eleganter und schöner, wenn ich …

1. auf den Bootloader von Knoppix umsteigen könnte (sieht einfach besser aus)
2. den Countdown im Bootmenü verkürzen könnte (oder ganz ausknipsen)
3. den cheatcode fromhd=/dev/sdb1 fest ankleben könnte (spart ein Quäntchen Boot-Zeit, der Stick startet immer im selben Netbook)
4. einige oder sogar alle anderen Menüpunkte löschen könnte

Ist das mit vertretbarem Aufwand machbar? Ich weiß, dass ich den 'schöneren' Bootloader durch eine neue Flash-Installation, direkt von Knoppix aus, bekommen könnte, aber da ich bereits eine Menge Arbeit in diese Installation gesteckt habe (Unnötiges deinstallieren, Einstellungen klar gemacht u.s.w.), möchte ich ungern noch einmal komplett von vorne anfangen.

Dankbare Grüße, Ben

FM_81

Fortgeschrittener

2

16.02.2013, 12:51

RE: USB-Stick Bootloader nachträglich konfigurieren oder wechseln

1. auf den Bootloader von Knoppix umsteigen könnte (sieht einfach besser aus)
Kann man, brauch man aber nicht, weil:
2. den Countdown im Bootmenü verkürzen könnte (oder ganz ausknipsen)
Menü sieht man sowieso nicht mehr, wenn man TIMEOUT auf 0 setzt.
3. den cheatcode fromhd=/dev/sdb1 fest ankleben könnte (spart ein Quäntchen Boot-Zeit, der Stick startet immer im selben Netbook)
Auch einfach im Konfig-File eintragen.
4. einige oder sogar alle anderen Menüpunkte löschen könnte
Dürfte hinfällig werden, wenn kein Menü mehr sichtbar wird.

Lange Rede, kurzer Sinn: poste bitte Deine SYSLINUX.CFG! Kann aber auch sein, das darin auf weitere Dateien verwiesen wird; die brauchen wir dann auch noch!

MfG, FM_81
ACHTUNG!
Ihre Systemleistung reicht nicht aus, um einen BLUE-SCREEN zu erzeugen!
Möchten Sie statt dessen einen GREEN-SCREEN sehen?

---- [Ja] ---- [Nein] ---- [Weiß noch nicht] ----

3

16.02.2013, 18:01

Also vorab muss ich mal anmerken, dass ich möglicher Weise noch nicht so ganz begriffen habe was bei Knoppix wann, wo liegt und wie sich das von Systemstart zu Systemstart auswirkt. Deshalb schreibe ich auch mal wie ich vorgegangen bin, …
Im PCManFM in /boot/ gewechselt = hier gab's keine syslinux.cfg
im LXTerminal find -name 'syslinux.cfg' eingegeben = ./mnt-system/syslinux.cfg
diese Datei über den PCMan in Leafpad geöffnet (an dieser Datei hatte ich zuvor schon herumgewerkelt, ich habe eine ganze Menge einfach rausgeschmissen, die Kopfzeilen habe ich aber nicht angerührt)=

Quellcode

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default menu.c32
promt 0
menu title UNetbootin: KNOPPIX
timeout 100

label unetbootindefault
menu label neue Default-Einstellung knoppix sofort von sdb1 starten
kernel /boot/isolinux/linux
append initrd=/boot/isolinux/minirt.gz ramdisk_size=100000 lang=de apm=power-off nomce libata.forse=noncq hpsa_allow_any=1 loglevel=1 tr=localtime fromhd=/dev/sdb1

label ubnetry0
menu label ursprüngliche Default-Einstellung
kernel /ubnkern
append initrd=/ubinit ramdisk_size= … rest wie vor

label ubenetry1
menu label knoppix normal
kernel /boot/isolinux/linux
append initrd=/boot/isolinux/minirt.gz ramdisk… Rest wie vor


die Datei menu.c32 befindet sich ebenfalls in /mnt-system und beinhaltetet lt. leafpad nur 7 Hieroglyphen, ist allerdings lt. PCMan 54,8 KiB schwer

Wenn ich den Rechner frisch von dem Stick starte erscheint allerdings das original Bootmenü:

Quellcode

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UNetbootin
Default
adriane
adriane64
knoppix
knoppix64
debug
debug64
grub
fb1024x768
fb1288x1024
fb800x600
fb640x480
Press [Tab] to edit opitions

FM_81

Fortgeschrittener

4

16.02.2013, 19:42

Ungetestet:

Quellcode

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default my_default
prompt 0
timeout 0

label my_default
kernel /boot/isolinux/linux
append initrd=/boot/isolinux/minirt.gz ramdisk_size=100000 lang=de apm=power-off nomce libata.forse=noncq hpsa_allow_any=1 loglevel=1 tr=localtime fromhd=/dev/sdb1
Das als neue SYSLINUX.CFG speichern, die alte vorher umbenennen/sichern. 'menu.c32' macht das Text-Menü, brauchst Du für "Sofort-Start" eigentlich nicht!

Im Prinzip geht aber auch sowas; Beispiel 2:

Quellcode

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default /boot/isolinux/linux
append initrd=/boot/isolinux/minirt.gz ramdisk_size=100000 lang=de apm=power-off nomce libata.forse=noncq hpsa_allow_any=1 loglevel=1 tr=localtime fromhd=/dev/sdb1
prompt 0
timeout 0


MfG, FM_81

PS: Deinem "promt" fehlte das "p" ...
ACHTUNG!
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---- [Ja] ---- [Nein] ---- [Weiß noch nicht] ----

5

16.02.2013, 20:16

hmmm :S
Das p hatte ich nur beim Abtippen versemmelt (ich ticker das hier alles in einen anderen Rechner) ... es war aber da.
Die Datei war ja vorher schon von mir verändert und seltsamer Weise entsprach das Menü beim Booten nicht dem Inhalt. Dennoch habe ich es gerade noch mal probiert wie in Deinem Vorschlag und auch noch mal in einer Variante ganz ohne die ersten vier Zeilen. Das alles ändert überhaupt nichts - irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass wir mit der syslinux.cfg auf dem falschen Dampfer unterwegs sind. Möglicher Weise legt Unetbootin seine Konfiguration in einer anderen Datei ab?
Jedenfalls ändert sich das Bootmenü nicht im geringsten. Ich durchforsche mal jede einzelne Datei da in der Gegend ...

6

16.02.2013, 20:40

bingo 8o bei Unetbootin braucht's eine andere Datei – die anderen dienen offenbar nur der Tarnung 8)

/mnt-system/syslinux.cfg :thumbdown:
/mnt-system/boot/isolinux/isolinux.cfg
:thumbdown:
/mnt-system/extlinux.conf :thumbsup:

Und jetzt klappt das auch alles wie es soll.

Danke für den Beistand – Fall gelöst! :thumbup:

Nachtrag: timeout 0 funktioniert allerdings leider nicht (probiert habe ich noch -1 und auskommentieren = geht auch nicht)
somit steht timeout jetzt auf 1 und damit kann ich auch leben ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »novicius« (16.02.2013, 21:01)


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