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30.09.2021, 22:16

für den Download Image > 4 GB geeignetes Zieldateisystem ?

Hallo,

ich habe Abbruch-Problem - download mit wget - als Ziel einen USB-Stick - beim Download Abbruch (nicht nur 1x probiert)

Ich hatte da mal vor ein paar Monaten rumprobiert - aber aus Zeitgründen dann zurückgestellt.

Im Moment habe ich den Verdacht, dass das Zieldateisystem schuld sein könnte - weil Dateien > 4 GB nicht unterstützt?
Meine aber das war bei meinen Versuchen ntfs - was ja Dateien größer 4 GB schaffen sollte.

Allerdings:
Das verwendete Dateisystem ist natürlich immer ein ganz wichtiger Aspekt und weder FAT, aber besonders nicht NTFS werden von der Freien Welt so gut unterstützt, wie direkt von Windows. Besonders NTFS ist immer noch geheim und manche warnen davor, die gängigen Implementierungen für Freie Systeme überhaupt zu benutzen.


Also bisher habe ich mir auf einem Mirror die Download-URL geholt und dann die Datei in der Konsole mit wget heruntergeladen.

Da ich gerne eine Versionshistorie pflege, habe ich die Datei dann immer noch auf eine USB-Plate kopiert/gesichert,
was dazu führt, dass ich dann sowohl auf den USB-Stick als auf der Platte ein geeignetes Dateisystem benötige.
(Kompatibilität beim Kopieren - wenn ich nicht immer wieder auf der Platte eine neue Partition schaffen will, mit passendem Dateisystem) .

Ja und dann sollte das Dateisystem auf der Festplatte ein langfristig unterstütztes Dateisystem sein.
(habe festgestellt, dass wenn Fehler neu auftreten, es schon einmal interessant sein kann, zu schauen, ab welcher Version der Fehler auftritt - und Versionen, die ich schon mal habe, da verlasse ich mich ungern darauf, ob die bei Bedarf noch auf dem Mirror liegen).)

Für das Erste bin ich schon froh, wenn ich für den USB-Stick ein Datei-System habe, welches zu erfolgreiches Herunterladen und speichern der .img-Datei geeignet ist.

Welches Dateisystem würdet ihr nehmen? Hatte schon einmal im wiki alle möglichen Systeme verglichen,
welche überhaupt die entsprechende Dateigröße unterstützen.
Im englischen wiki hatte ich eine vergleichende Übersicht zu Dateisystemen und deren Grenzen (habe aber die URL gerade nicht zur Hand).

Aber was mir fehlt ist die Einschätzung bezüglich Unterstützungsdauer durch neuere Betriebssystemversionen.

Danke.

Gruß

the_idealist100

dann mache ich mich demnächst an einen neuen Download-Versuch
nach meinem Motto "irgendwie muss es doch gehen ;)"

### für den, den mehr interessiert noch Doku meiner letzten Versuche und Nachforschungen dazu

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### mit cd dafür ohne path
cd /media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417
wget -c -v ftp://ftp.uni-kl.de/pub/linux/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso

### ein anderer mirror - gem. Knoppixforum - die Dateien für 9.1 Deutsche Version 

ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/
File:KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso                   ###ToDo000 warum hat diese Datei ein anderes Datum?
	4584720 KB 	18.02.21 	03:30:00 MEZ
  ### Link-Adresse über das Kontextmenü
  ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
File:KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.md5
	1 KB 	19.02.21 	02:08:00 MEZ
File:KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.md5.asc
	1 KB 	19.02.21 	02:13:00 MEZ
File:KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha1
	1 KB 	19.02.21 	02:11:00 MEZ
File:KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha1.asc
	1 KB 	19.02.21 	02:13:00 MEZ
File:KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha256
	1 KB 	19.02.21 	02:13:00 MEZ
File:KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha256.asc
	1 KB 	19.02.21 	02:13:00 MEZ

### mit cd dafür ohne path
cd /media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417
wget -c -v ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso


### ======================== mehrere Versuche mit Fehlermeldungen
knoppix@Microknoppix:~$ cd /media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417
knoppix@Microknoppix:/media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417$ ls -l
insgesamt 8
-rwxrwxrwx 1 knoppix knoppix 8117 Apr 17 07:22 0_knoppix_9-1_20210125_Downloadprotokoll_20210417.txt


###ToDo0000000 freien Platz auf dem Stick abfragen - und auch mal gleich auf /home/knoppix 
### === erster Versuch
knoppix@Microknoppix:/media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417$ wget -c -v ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
--2021-04-17 07:26:00--  ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
           => »KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso«
Auflösen des Hostnamens ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)… 145.220.21.40, 2001:67c:6ec:221:145:220:21:40
Verbindungsaufbau zu ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)|145.220.21.40|:21 … verbunden.
Anmelden als anonymous … Angemeldet!
==> SYST ... fertig.    ==> PWD ... fertig.
==> TYPE I ... fertig.  ==> CWD (1) /pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd ... fertig.
==> SIZE KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... 4694753280
==> PASV ... fertig.    ==> RETR KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... fertig.
Länge: 4694753280 (4,4G) (unmaßgeblich)

KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso           3%[==>                                                                                ] 176,82M  18,9KB/s    in 4m 41s  

KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso: Das Programm verursachte den Abbruch der Verbindung; Kontroll-Verbindung wird geschlossen.  ###ToDo0000000 !!!!!!!!!!!!!!!

### === nächster Versuch
knoppix@Microknoppix:/media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417$ wget -c -v ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
pathconf: Der Socket ist nicht verbunden          ###ToDo000000 ab dem 2. Versuch immer wieder
--2021-04-17 08:26:06--  ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
           => »KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso«
Auflösen des Hostnamens ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)… 145.220.21.40, 2001:67c:6ec:221:145:220:21:40
Verbindungsaufbau zu ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)|145.220.21.40|:21 … verbunden.
Anmelden als anonymous … Angemeldet!
==> SYST ... fertig.    ==> PWD ... fertig.
==> TYPE I ... fertig.  ==> CWD (1) /pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd ... fertig.
==> SIZE KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... 4694753280
==> PASV ... fertig.    ==> RETR KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... fertig.
KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso: Der Socket ist nicht verbunden             ###ToDo000000 2. Mal diese Meldung in einem Aufruf - ab dem 2. Versuch immer wieder

### === nächster Versuch
knoppix@Microknoppix:/media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417$ wget -c -v ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
pathconf: Der Socket ist nicht verbunden
--2021-04-17 08:27:04--  ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
           => »KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso«
Auflösen des Hostnamens ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)… 145.220.21.40, 2001:67c:6ec:221:145:220:21:40
Verbindungsaufbau zu ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)|145.220.21.40|:21 … verbunden.
Anmelden als anonymous … Angemeldet!
==> SYST ... fertig.    ==> PWD ... fertig.
==> TYPE I ... fertig.  ==> CWD (1) /pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd ... fertig.
==> SIZE KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... 4694753280
==> PASV ... fertig.    ==> RETR KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... fertig.
KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso: Der Socket ist nicht verbunden

### === nächster Versuch
knoppix@Microknoppix:/media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417$ wget -c -v ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
pathconf: Der Socket ist nicht verbunden
--2021-04-17 08:29:59--  ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
           => »KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso«
Auflösen des Hostnamens ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)… 145.220.21.40, 2001:67c:6ec:221:145:220:21:40
Verbindungsaufbau zu ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)|145.220.21.40|:21 … verbunden.
Anmelden als anonymous … Angemeldet!
==> SYST ... fertig.    ==> PWD ... fertig.
==> TYPE I ... fertig.  ==> CWD (1) /pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd ... fertig.
==> SIZE KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... 4694753280
==> PASV ... fertig.    ==> RETR KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... fertig.
KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso: Der Socket ist nicht verbunden

### === nächster Versuch
knoppix@Microknoppix:/media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417$ wget -c -v ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
pathconf: Der Socket ist nicht verbunden
--2021-04-17 08:30:11--  ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
           => »KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso«
Auflösen des Hostnamens ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)… 145.220.21.40, 2001:67c:6ec:221:145:220:21:40
Verbindungsaufbau zu ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)|145.220.21.40|:21 … verbunden.
Anmelden als anonymous … Angemeldet!
==> SYST ... fertig.    ==> PWD ... fertig.
==> TYPE I ... fertig.  ==> CWD (1) /pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd ... fertig.
==> SIZE KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... 4694753280
==> PASV ... fertig.    ==> RETR KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... fertig.
KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso: Der Socket ist nicht verbunden

### === nächster Versuch
knoppix@Microknoppix:/media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417$ wget -c -v ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
pathconf: Der Socket ist nicht verbunden
--2021-04-17 08:30:53--  ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
           => »KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso«
Auflösen des Hostnamens ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)… 145.220.21.40, 2001:67c:6ec:221:145:220:21:40
Verbindungsaufbau zu ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)|145.220.21.40|:21 … verbunden.
Anmelden als anonymous … Angemeldet!
==> SYST ... fertig.    ==> PWD ... fertig.
==> TYPE I ... fertig.  ==> CWD (1) /pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd ... fertig.
==> SIZE KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... 4694753280
==> PASV ... fertig.    ==> RETR KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... fertig.
KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso: Der Socket ist nicht verbunden

### === nächster Versuch
###ToDo0000000  ist das der Moment, an dem ich versuchte Firefox offen zu lassen - auf der Seite, nachder man die Lizenzverenbarung bestätigt hatte (JScript ein)
knoppix@Microknoppix:/media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417$ wget -c -v ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
pathconf: Der Socket ist nicht verbunden
--2021-04-17 08:33:00--  ftp://ftp.knoppix.nl/pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
           => »KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso«
Auflösen des Hostnamens ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)… 145.220.21.40, 2001:67c:6ec:221:145:220:21:40
Verbindungsaufbau zu ftp.knoppix.nl (ftp.knoppix.nl)|145.220.21.40|:21 … verbunden.          ###ToDo0000000 dann kommt er hier zumindest weiter
Anmelden als anonymous … Angemeldet!
==> SYST ... fertig.    ==> PWD ... fertig.
==> TYPE I ... fertig.  ==> CWD (1) /pub/os/Linux/distr/knoppix-dvd ... fertig.
==> SIZE KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... 4694753280
==> PASV ... fertig.    ==> RETR KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... fertig.
KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso: Der Socket ist nicht verbunden
knoppix@Microknoppix:/media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417$ cd /

###ToDo000000 da gibt es einen Hinweis zu dem Fehler - scheint mit ntfs zu tun zu haben - wirklich wegen meines USB-Stick-Dateisystems oder wegen Quell-Server

https://forum.ubuntuusers.de/topic/ubuntu-trennt-ntfs-partition/
 loewe.xy   (Themenstarter)    Beiträge: 165
  Beitrag 24. April 2013 18:06                     ###ToDo0000000 ziemlich alt - hat Knoppix 7.2 probieren dann Sinn - oder bestand das Problem da schon?

Hat leider nicht geholfen ☹

Das vorletze mal, als er die Festplatte getrennt hatte konnte ich sie immerhin neu mounten... 
aber bei letzen mal schon wieder nicht mehr... 
Das Problem scheint immer aufzutreten, wenn zuvor größere datenmengen geschrieben werden.   ###ToDo0000000

Ich hoffe es hat noch jemand eine Idee.

Gruß Lukas

--
 loewe.xy   (Themenstarter)    Beiträge: 165
Beitrag 26. April 2013 21:27

Ok... eine wirkliche Lösung ist das aber nicht,   ###ToDo0000000 ich habe noch nicht alle Lösungshinweise verfolgt, und hier auch nicht alles rauskopiert
  da wenn ich zum Beispiel eine große Datei entpacke                              ###ToDo0000000 das wäre eine gute Testmöglichkeit !!!!!
  und mit zwischendurch das Laufwerk ausgeworfen wird werde ich nie fertig... 

Naja mal sehen vlt. wechsel ich auch auf 13.04 oder wieder auf 12.04 zurück 12.10 ist bei mir generell eher lansam und instabil... dann hätte sich das Problem selbst gelößt.

Danke trotzdem für deine Hilfe ☺

Gruß Lukas

--- ToDo0000000 nun scheint mir tatsächlich ein neuer Anlauf, mit einem anderen Dateisystem sinnvoller
---             leider habe ich keinen weiteren USB-Stick
---               wie beeinflusst das eigentlich die Kapazität eines USB-Stick (Reserve-Speicherzellen) wenn man diesen ein weitres Mal mit einem anderen 
---               Dateisytem formatiert?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (09.10.2021, 16:05)


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01.10.2021, 20:09

wieso benutzt du wget mit der Option -c?

ganz doof kann man wget ohne alle Optionen benutzen, um eine Datei in das momentane Verzeichnis zu laden. Ich nehme mal dein Beispiel und mache es zu meinem Beispiel:

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pit@Celsius ~/pits-aussenlager:- > wget ftp://ftp.uni-kl.de/pub/linux/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
--2021-10-01 19:37:24--  ftp://ftp.uni-kl.de/pub/linux/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
           => »KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso«
Auflösen des Hostnamens ftp.uni-kl.de (ftp.uni-kl.de)… 131.246.123.4, 2001:638:208:ef1b:0:ff:fe00:4
Verbindungsaufbau zu ftp.uni-kl.de (ftp.uni-kl.de)|131.246.123.4|:21 … verbunden.
Anmelden als anonymous … Angemeldet!
==> SYST ... fertig.    ==> PWD ... fertig.
==> TYPE I ... fertig.  ==> CWD (1) /pub/linux/knoppix-dvd ... fertig.
==> SIZE KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... 4694753280
==> PASV ... fertig.    ==> RETR KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso ... fertig.
Länge: 4694753280 (4,4G) (unmaßgeblich)

KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso       100%[=============================================================================>]   4,37G  41,9MB/s    in 1m 48s  

2021-10-01 19:39:12 (41,6 MB/s) - »KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso« gespeichert [4694753280]

pit@Celsius ~/pits-aussenlager:- > 

Das zeigt, dass die Datei noch immer auf dem Server vorhanden ist und dass sie auch grundsätzlich problemlos geladen werden kann. Unabhängig von den folgenden Schritten der Konsolidierung der Datei, können wir also zunächst mal alle Probleme von Anbieter-Seite ausschließen.

Dann folgen die anderen Verdächtigen und in deinem Fall sieht mir das sehr nach Netzwerkproblemen aus.
Netzwerkprobleme verteilen sich auf Provider-Seite und internes Netzwerk. Dabei kann ich nicht viel hilfreiches liefern. Wenn alle PCs im internen Netzwerk ein ähnliches Verhalten zeigen, deutet es auf ein Problem mit dem Provider oder dem benutzen Router (für den dann meist der Provider auch zuständig ist).
Hat nur ein PC dieses Problem, kann auch dessen Netzwerk-Karte, Anschluss, Treiber etc ein Problem verursachen.

Fast alle Dateisysteme können heute Dateien größer 4G, nur FAT kann es nicht. Dabei sollte ich wohl eher FATnn schreiben, denn das neuere ExtFAT kann auch größer 4G.
Knoppix nutzt auf seiner Hauptpartition (default) ein FAT32 und kann darauf nicht >4G!!!

aus deinem Aufruf:

Quellcode

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cd /media/sda1/KNOPPIX_V9-1_20210125_20210417

Du gehst also auf die sda1.
Um das hier verwendete Dateisystem zu checken, könntest du ein

Quellcode

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file -s /dev/sda1
probieren und df zeigt ja den freien Speicherplatz überhaupt, bzw auf dem angegeben Medium (also etwa

Quellcode

1
df -h /dev/sda1
)

Was das Dateisystem der Zukunft ist, weiß wohl niemand.
Seit Jahren ist BTRFS das Dateisystem der Zukunft für Linux-Systeme und ich finde das echt klasse. Es geht aber (fast nur) in Linux und hier wird es kaum Benutzt, so what?
Nimm für externe Austausch-Datenträger NTFS und es sollte den meisten Aufgaben irgendwie genügen, wenn du außerdem reichlich Backups dazu anfertigst.

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03.10.2021, 21:49

Dateisystem ist ntfs - und auch genügend Platz

Hallo,

@pit234a
Danke für Deine Tipps.

Am Rande habe ich noch vergessen zu sagen, dass ich meine, die kurzen Dateien schon einmal erfolgreich von einem Mirror geholt hatte und auf diesem
USB-Stick gespeichert habe. Deshalb von mir die Vermutung, dass ein Problem mit der Größe besteht.
Das Problem kannte ich noch von eimen mit FAT formatierten Dateisystem vor Jahren - so meine ich.
Aber das ist schon wieder ein paar Monate her, probiere das morgen noch einmal.

Ja, es ist NTFS - und https://en.wikipedia.org/wiki/Comparison…_systems#Limits sagt dass es da keine Probleme mit der Dateigröße geben kann.

Quellcode

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knoppix@Microknoppix:~$ file -s /dev/sda1
/dev/sda1: DOS/MBR boot sector, code offset 0x52+2, OEM-ID "NTFS    ", sectors/cluster 8, Media descriptor 0xf8, sectors/track 32, heads 64, hidden sectors 8064, dos < 4.0 BootSector (0x80), FAT (1Y bit by descriptor); NTFS, sectors/track 32, sectors 61431935, $MFT start cluster 4, $MFTMirror start cluster 3839495, bytes/RecordSegment 2^(-1*246), clusters/index block 1, serial number 0d6dca5201eb6cce; containsMicrosoft Windows XP/VISTA bootloader BOOTMGR
knoppix@Microknoppix:~$ 


Und Platz ist auch noch genügend:

Quellcode

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knoppix@Microknoppix:~$ df -h /dev/sda1
Dateisystem    Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
/dev/sda1        30G    4,7G   25G   16% /media/sda1
knoppix@Microknoppix:~$

An Rande
wieso benutzt du wget mit der Option -c?

Hm, gebe zu die Optionen sind doof, wenn man das dann in einem Forum postet und der Leser muss sich überlegen,

was welche Option tut. Das war ja ursprünglich nicht vorgesehen.

Bin mir nicht mehr sicher, ob die Datei zumindest schon teilweise vorhanden war, muss mal den USB-Stick rauskramen.

Aus der Manpage

Zitat

-c
--continue
Continue getting a partially-downloaded file. This is useful when you want to finish up a download started by a
previous instance of Wget, or by another program. For instance:
Und falls das Standard-Verhalten ist, mach ichs zur Doku.

Quellcode

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2
-v   	--verbose
       	Turn on verbose output, with all the available data.  The default output is verbose.

Auf das Thema Dateigröße kam ich, weil ich schon länger probiert habe.
Ursprünglich von einem anderen Server - da hatte ich davor meine ich sogar schon die kleinen Dateien - Prüfsummen erfolgreich mit wget geholt. (habe zwischenzeitlich die Meinung gelesen Püfsummen soll man von anderem Server holen, brauchst du mir hier also nicht nochmal erklären)
Das werde ich morgen beim Probieren nochmal mit probieren.


Nimm für externe Austausch-Datenträger NTFS und es sollte den meisten Aufgaben irgendwie genügen, wenn du außerdem reichlich Backups dazu anfertigst.

Das dachte ich früher auch.

Nochmals Danke.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (03.10.2021, 22:17)


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4

03.10.2021, 23:31

Mir fällt da gerade was ein. Ich habe diese Anzeige schon mal vor 5 oder 6 Jahren gesehen.
Dateien > 4 GB
Das war Damals „Zeitüberschreitung“ weil mein Download der Flat überschritten und deutlich langsamer war.
Ich benutze W-LAN über USB-Tethering mit meinem Handy.

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04.10.2021, 13:37

ahja, -c. Ich hatte das mit -e verwechselt, womit anschließend ein Kommando aufgerufen werden kann.

Meiner Erfahrung nach verwirft man besser gleich solche Dateien, bei denen der Download abgebrochen worden ist. Die Wiederaufnahme des Downloads ist eher eine Notlösung und nur bei langsamen Netzwerken überhaupt sinnvoll.

Kannst du alternativ aus einem anderen Netzwerk heraus den Download versuchen?

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05.10.2021, 22:03

download hat heute geklappt

[edit 09.10.2021 nur Rechtschreibundg und Schönheitsfehler ]

Der Download hat jetzt geklappt.
(auch wenn ich vermutlich die ISO aus einem Fehler heraus - beim umount nicht auf die Meldung geachtet - Stick abgezogen,
trotz dass ich in der Konsole auf dem Pfad stand - danach war das Verzeichnis trotz sync vor dem umount - wieder leer - war wahrscheinlich zu schnell mit Stick abziehen.)

Da ist mir gerade noch eingefallen (der letzte Versuch ist mehrere Monate her)
dass ich In der Zwischenzeit Probleme mit dem Telefon (DSL) hatte und es wurde die Telefondose gewechselt,
D.h. "gut, wenn es jetzt geht" aber nichts genaues weiß man nicht.

###edit 09.11.2021 das mit der Download-Geschwindigkeit war ein Rechen-/Denkfehler von mir - Korrektur siehe Beitrag 21 ###

Der Download war auch sehr langsam - 1,36 MB pro Sekunde.Also am Server Niederlande so 45 Minuten.
Am Server Kiel wurden mir jetzt 55 Minuten angekündigt.
Mein Tarif ist ein preisgünstiger - brauche nicht oft mehr.

Zitat


O2 my Home S.
beworbene bzw. maximale Datenübertragungsrate 10 MBit/s Download und 2,4 MBit/s Upload
Minimale Datenübertragungsrate 0,3 MBit/s Download 0,7 MBit/s Upload
Bei Überschreiten eine Datenvolumens von 100 GB ... reduziert sich die Down- und Upload-Datenübertragungsrate auf bis zu 2 MBit/s ...
Also schon eine Chance, zu anderer Zeit schnelleren Download zu bekommen ;)
(evtl. prüfe ich mal in der Fritzbox was ich so erreiche)
Werde es einfach am frühen Morgen nochmal probieren und evtl. halt eine Stunde laufen lasse ;)

Euch allen also vielen Dank.
Im übrigen, hat jemand Erfahrung mit wget gleich alle Dateien einer Version auf einmal zu holen, hatte da auch schon einmal rumprobiert.
Ich glaube bei wget kann man das irgendwie.


Ich muss nur noch mal schauen, an welcher Stelle ich mit meinen Versuchen aufgehört habe,
und versucht habe, einfach diplomatisch alle Dateien einzeln zu holen.

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (09.11.2021, 21:58)


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7

06.10.2021, 00:50

Der Download war auch sehr langsam - 1,36 MB pro Sekunde.
bis 2 MB/s. Diese Anzeige sehe ich wenn meine Internet-Flat 100% überschritten ist. Das kann auch an der Tageszeit liegen. Nachts sehe ich manchmal bei Überschreitung der Flat 7 BM/s.
O2 habe ich gekündigt, warum gehört nicht in dieses Forum.
hat jemand Erfahrung mit wget gleich alle Dateien einer Version auf einmal zu holen,

wget habe ich noch nie probiert. Mehrere Dateien zur gleichen Zeit Download verlangsamt wieder alles MB/s. Gibt es sowas wirklich noch? Dateien einer Version einzeln Download? Ich kenne das vielleicht aus den 1990-iger Jahren habe ich aber Vergessen. Ich kenne Downloads nur als ZIP.

Fritzbox ist doch LAN muss doch schneller laufen wie W-LAN und dann 1,36 MB/s???
Wenn die Telefondose ausgetauscht wurde musst Du wahrscheinlich die Fritzbox neu Einstellen.

Bei Aktualisierungen/Updates bei Ubuntu und Debian sehe ich das nur wenn ich beim Download auf Einzelheiten Klicke das mehrere Pakete gleichzeitig geladen werden.

8

06.10.2021, 10:17

wget lädt - so denke ich - nicht zur gleichen Zeit - automatisiert hintereinander

@ubuntuli -
[
wget habe ich noch nie probiert. Mehrere Dateien zur gleichen Zeit Download verlangsamt wieder alles MB/s.


Nein, hast mich falsch verstanden, will nicht zur gleichen Zeit laden.
Sondern denke dass wget, intern irgendeine Liste erstellt und das hintereinander abarbeitet.

Dafür sollte ich wenn, ein separates Thema aufmachen und meine ersten Versuche mit Meldung zeigen.
War eher hier eine kurze zwischenfrage, weil wir hier sowieso am Thema "download" sind.
Jetzt möchte ich erst einmal überhaupt die Dateien haben und brennen.

Gibt es sowas wirklich noch? Dateien einer Version einzeln Download? Ich kenne das vielleicht aus den 1990-iger Jahren habe ich aber Vergessen. Ich kenne Downloads nur als ZIP.


Auf welchem offiziellen Mirror wird denn Knoppix als ZIP angeboten?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (06.10.2021, 21:42)


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06.10.2021, 18:26

Sondern denke dass wget, intern irgendeine Liste erstellt und das hintereinander abarbeitet.


wget und vielleicht auch der "Ableger" wgetpro können wirklich unheimlich viel.
Die Frage ist immer, welches Tool für welche Zwecke und ob es Sinn macht.
Wer zB immer grafisch und Maus-mäßig agiert, wird mitunter auf der Shell nicht so bewandert sein und selbst, wer oft und ausgiebig die Shell benutzt, kann doch nicht alle Optionen zu allen Befehlen immer im Kopf haben, muss also entsprechend häufig nachlesen. Oder dann das, was er häufiger mal braucht, aufschreiben. Was ich mir aufgeschrieben habe, teile ich gerne, aber ich bin kein Experte und will nun nicht wieder nachlesen und sehen, wie ich auf die jeweiligen Optionen gekommen bin. Außerdem nutze ich kein Linux, es könnte sein, dass mein wget etwas anders funktioniert.

wget --no-check-certificate --no-proxy -r -p -k -E -nc "https:...."
zB kopiert einen kompletten Webauftritt einer Seite auf mein lokales Verzeichnis (in dem ich den Befehl absetze) und ändert dabei alle "Links auf Lokal" und falls bereits vorhanden, werden ältere Dateien durch neuere ersetzt.
Es gibt sicherlich bessere Methoden, so einen "mirror" eines Webauftritts für sich lokal zu erstellen, aber ich habe das früher halt manchmal so gemacht. Heute braucht man das kaum noch, weil es überall und immer Internet gibt, aber früher konnte ich so einen Teil des Internets auf einem Stick mitnehmen und zeigen, zB in einem Vortrag und dabei dann auch die Links in den Seiten anklicken und landete nicht im Nirwana oder hatte nicht die Bilder, die ich eigentlich gebraucht hätte, weil die auf anderen Servern lagen.
Eindeutiger Nachteil: es wird extrem viel aus dem Netz geladen und letztlich doch nur wenig davon gebraucht.

wget --no-check-certificate --no-proxy -p -k -E -nc -nH -nd -i LinkList
Das ist eigentlich schon mein letzter Aufruf, den ich häufig gebrauche. Man sieht Ähnlichkeiten zu oben, doch hier wird alles das geladen, was in der Textdatei LinkList steht. Die http(s) Adressen des Ziels liegen also hier in dieser Texdatei innerhalb des Verzeichnisses, woraus wget aufgerufen wird und wohin es speichert. Diesmal speichert es aber nur die Zieldateien, also keine Links oder Verzeichnis-Strukturen. Das könntest du also etwa auch so machen, um alle Dateien aus einem Knoppix-Server zu laden, deren Ziel du vorher als http-Adresse in LinkList gespeichert hast.

Allerdings sollte gerade das letzte Beispiel auch so funktionieren, dass man nicht eine LinkList angeben muss, sondern alles, was mit einem bestimmten Namen anfängt und mit "*" endet genommen wird.
Das würde dann auf deine Frage noch genauer passen, aber sieh dir nochmal die man-page zu wget an.
Weil man aber die entsprechenden Adressen erst finden muss und weil ftp eh etwas performanter ist, kann man das auch gleich mittels ftp von der Konsole erledigen und dabei dann ggfls auch ein "*" benutzen. Oder halt mit filezilla grafisch. Oder firefox, warum nicht?

Edit, PS:
weil ich gerade oben den Aufruf von wget gesehen habe und mir nicht so sicher bin, ob ich das richtig verstanden habe, was du tun möchtest, nochmal nachgelegt.
Die CDs und DVDs haben bei Knoppix ja unterschiedliche Namen und liegen auch in unterschiedlichen Verzeichnissen auf den Servern, was die Sache ja etwas einfacher macht. Ohne das nun noch ausführlich zu erklären, zeige ich einfach mal was:

Quellcode

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pit@Celsius ~/pits-aussenlager/KNOPPIX-91_s:- > wget "ftp://ftp.uni-kl.de/pub/linux/knoppix-dvd/KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.*"
...
pit@Celsius ~/pits-aussenlager/KNOPPIX-91_s:- > ll
total 4568411
-rw-r--r--  1 pit  1001  4694753280 18 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
-rw-r--r--  1 pit  1001          68 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.md5
-rw-r--r--  1 pit  1001         312 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.md5.asc
-rw-r--r--  1 pit  1001          76 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha1
-rw-r--r--  1 pit  1001         320 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha1.asc
-rw-r--r--  1 pit  1001         100 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha256
-rw-r--r--  1 pit  1001         344 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha256.asc

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pit@Celsius ~/pits-aussenlager/KNOPPIX-91_s:- > wget "ftp://ftp.uni-kl.de/pub/linux/knoppix/KNOPPIX_V9.1*-2021-01-25-DE.*"
...
pit@Celsius ~/pits-aussenlager/KNOPPIX-91_s:- > ll
total 5242699
-rw-r--r--  1 pit  1001   700448768 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso
-rw-r--r--  1 pit  1001          67 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.md5
-rw-r--r--  1 pit  1001         311 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.md5.asc
-rw-r--r--  1 pit  1001          75 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.sha1
-rw-r--r--  1 pit  1001         319 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.sha1.asc
-rw-r--r--  1 pit  1001          99 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.sha256
-rw-r--r--  1 pit  1001         343 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.sha256.asc
-rw-r--r--  1 pit  1001  4694753280 18 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso
-rw-r--r--  1 pit  1001          68 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.md5
-rw-r--r--  1 pit  1001         312 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.md5.asc
-rw-r--r--  1 pit  1001          76 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha1
-rw-r--r--  1 pit  1001         320 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha1.asc
-rw-r--r--  1 pit  1001         100 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha256
-rw-r--r--  1 pit  1001         344 19 Feb.  2021 KNOPPIX_V9.1DVD-2021-01-25-DE.iso.sha256.asc

und

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22
pit@Celsius ~/pits-aussenlager/KNOPPIX-91_s:- > wget -nc -nH -nd "ftp://ftp.uni-kl.de/pub/linux/knoppix/KNOPPIX_V9.1*-DE.*"
--2021-10-06 19:08:27--  ftp://ftp.uni-kl.de/pub/linux/knoppix/KNOPPIX_V9.1*-DE.*
           => ».listing«
Auflösen des Hostnamens ftp.uni-kl.de (ftp.uni-kl.de)… 131.246.123.4, 2001:638:208:ef1b:0:ff:fe00:4
Verbindungsaufbau zu ftp.uni-kl.de (ftp.uni-kl.de)|131.246.123.4|:21 … verbunden.
Anmelden als anonymous … Angemeldet!
==> SYST ... fertig.    ==> PWD ... fertig.
==> TYPE I ... fertig.  ==> CWD (1) /pub/linux/knoppix ... fertig.
==> PASV ... fertig.    ==> LIST ... fertig.

.listing                                      [ <=>                                                                               ]   9,75K  --.-KB/s    in 0,004s  

2021-10-06 19:08:28 (2,57 MB/s) - ».listing« gespeichert [9987]

».listing« gelöscht.
Die Datei »KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso« ist schon vorhanden; kein erneuter Download.
Die Datei »KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.md5« ist schon vorhanden; kein erneuter Download.
Die Datei »KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.md5.asc« ist schon vorhanden; kein erneuter Download.
Die Datei »KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.sha1« ist schon vorhanden; kein erneuter Download.
Die Datei »KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.sha1.asc« ist schon vorhanden; kein erneuter Download.
Die Datei »KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.sha256« ist schon vorhanden; kein erneuter Download.
Die Datei »KNOPPIX_V9.1CD-2021-01-25-DE.iso.sha256.asc« ist schon vorhanden; kein erneuter Download.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pit234a« (06.10.2021, 19:11)


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10

06.10.2021, 18:40

Ich hatte Vergessen .iso zu Schreiben sorry. Zusätzliche Programme und Dateien kann man als zip Downloaden.
Warum möchtest Du im Terminal mit wget einen Abgebrochenen Download Fortsetzen?
Wenn der Download unterbrochen wurde kann das Technische und Hardware Bedingte Ursachen haben. Auch Schlechte Verbindung zum Download-Server, wenn zufällig zur gleichen Zeit wie Du auf diese Datei und dem Server Zugreifen und Downloaden, Du weißt das nicht.
Ich kenne das so wie Du es Versuchst nicht. Wenn bei mir ein Download abgebrochen oder unterbrochen wurde aus welchen Gründen auch immer kann ich ihn dort Fortsetzen wo er unterbrochen wurde indem ich den Download neu Starte. Der Download Manager vergleicht den Download mit dem was schon vorhanden ist und macht dort wo er unterbrochen wurde weiter.
Wenn das nicht funktioniert ist die Idee von pit234a besser geeignet.
Die Datei löschen und den Download neu Starten.

11

06.10.2021, 21:55

Download fortsetzen - warum nicht?

Ubuntuli

Ich hatte Vergessen .iso zu Schreiben sorry.


Sorry, habe total den Überblick verloren in unserer Diskussion - wo willst Du ".iso" schreiben?




Ich sage ja nicht, dass man das unbedingt tun muss, hatte mir halt mal für mich interessante Optionen zusammengesucht,
und dann immer wieder verwendet.

Mit fortsetzten löscht man zumindest nicht dauernd auf dem Ziel-USB-Stick und schreibt beim nächsten Download neu.
Kann ja nicht schaden, bei einem nicht beliebig häufig beschreibbaren Medium.

Wenn der Download unterbrochen wurde kann das Technische und Hardware Bedingte Ursachen haben.
Auch Schlechte Verbindung zum Download-Server, wenn zufällig zur gleichen Zeit wie Du auf diese Datei und dem Server Zugreifen und Downloaden,

Du weißt das nicht.
.


Genau, dann kann man nochmal probieren und braucht das, was man schon hat, nicht nochmal zu holen.
Und wenn das Problem z.B. bei einer schlechten Verbindung lag (was man ja evtl. so gleich nicht weiß)
ist es ja besser, noch ein Stück von der Datei daran gehängt zu bekommen, als nie fertig zu werden ;)

Wenn bei mir ein Download abgebrochen oder unterbrochen wurde aus welchen Gründen auch immer kann ich ihn dort Fortsetzen wo er unterbrochen wurde indem ich den Download neu Starte. Der Download Manager vergleicht den Download mit dem was schon vorhanden ist und macht dort wo er unterbrochen wurde weiter.


Schön und wo liegt dann der Unterschied zu "wget" mit der Option "-c" ?

Wenn das nicht funktioniert ist die Idee von pit234a besser geeignet.
Die Datei löschen und den Download neu Starten.


Das kann man so machen, aber es ging in meiner Frage nicht darum, das geeignete Tool zum herunterladen zu finden, wenn du meines nicht kennst.

Es ging um ein geeignetes Dateisystem und darum auszuschließen, dass irgendwelche Dateisystem-Beschränkungen das Problem sind.
Irgendwo im Forum gab es das Thema schon einmal.

Download des DVD.iso's mit rsync?
Da k?nnte dein Filesystem schuld sein.
Da wo du abspeichern willst, sollten neben den erforderlichen 5 GB Platz, auch kein FAT32 sein.
FAT32 kann max. Dateigr??e 4 GB
Also schon sowas wie ext2...

HtH
Ralf


Dann schreibt noch jemand (ich glaube ich habe es zitiert), dass NTFS-Treiber unter Linux evtl. problematisch sind.

Schlussfolgerung war: "welches Dateisystem ist geeignet?
Gerade auch im Hinblick auf langfristige Unterstützung, sicher weiß keiner, wie sich die Software-Tools weiterentwickeln - und was irgendwann nicht weiterentwickelt wird.
Aber je nachdem was von wie vielen Nutzern für gut befunden und eingesetzt wird, wird es wohl auch länger unterstützt. Darauf zielte meine Frage ab.

Zu diesem Thema habe ich schon einen guten Überblick über Unterschiede der Dateisysteme und Systemgrenzen hier gefunden:
Comparision of file systems - Englisches Wiki

Den Code - und somit den Befehl wget habe ich nur gezeigt, damit jemand, der das tool wget kennt so evtl. noch einen Fehler in meiner Benutzung sieht.
Was sicher beweisen würde, dass ich mit meiner Idee mit dem Dateisystem-Problem nicht richtig liege.
Eben um nicht nur Vermutungen anzustellen und im Trüben zu fischen.

Irgendwo muss man nun mal mit dem Probieren anfangen.
Und mein nächster geplanter Versuch war ein neuer USB-Stick - mit einem neuen Filesystem vershen.
Möglichst ein unterschiedliches als bisher (schließt sowohl ein Problem mit der Eignung des Dateisystems aus
also auch eine Korruption des Dateisystems, weil evtl. mal Stick falsch abgezogen.

Deshalb war mein erstes Problem "mich für ein Dateisystem entscheiden"

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (06.10.2021, 22:43)


Beiträge: 1 160

Geschlecht: Männlich

12

07.10.2021, 01:22

Ich kenne Downloads nur als ZIP.

Ich hatte Vergessen .iso zu Schreiben sorry.

Zusätzliche Programme und Dateien kann man als zip Downloaden.

Auf welchem offiziellen Mirror wird denn Knoppix als ZIP angeboten?

Sorry, habe total den Überblick verloren in unserer Diskussion - wo willst Du ".iso" schreiben?

Ich befürchte ich habe jetzt auch den Überblick verloren.
Wir Verstricken uns immer weiter in Missverständnisse.
Ich kenne den Befehl wget nicht und hab ihn noch nie Benutzt.
Ich meinte beim Download von zip wollte ich auch iso mit Komma getrennt Schreiben. Du hast vielleicht Verstanden das ich eine iso Datei schreiben möchte das meinte ich aber nicht.

Ich bleibe bei meinen Prinzipien Download neu Starten der Download Manager vergleicht den Download mit dem was schon vorhanden ist und macht dort wo er unterbrochen wurde weiter.
Das finde ich Einfacher als sich Tage mit einem Befehl zu befassen den ich selbst nicht kenne und noch nie Benutzt habe.

13

07.10.2021, 11:29

Download fortsetzen - warum nicht?

es gibt unglaublich viele Möglichkeiten für einen Daten-Schrott. Sehr lieb sind mir die Teilchen der kosmischen Höhenstrahlen, die einfach mal so in deinen RAM einschlagen können und einige Bits kippen. Auf den vollkommen unübersichtlichen Übertragungsstrecken im WWW ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass irgendwas passiert und Daten eben falsch ankommen. Die Übertragungen sind hinsichtlich der Protokolle nur bedingt abgesichert, Fehler bleiben sehr oft unbemerkt.
Deshalb oder auch deshalb überprüft man Dateien nach dem Download auf Fehler, indem man mit einer Checksumme vergleicht.
Das ist natürlich vollkommen unwichtig bei einem Film oder einer Musik. Da macht ein kleiner Fehler gar nichts aus. Aber bei SW sieht das natürlich ganz anders aus und wenn man so will, ist Knoppix ja eine ziemlich große SW und desto größer die zu übertragende Datei, desto höher die Chance, dass etwas bei der Übertragung schief gehen kann.

Wenn ein Download abbricht, ist bereits etwas schief gegangen.
Man kann natürlich versuchen, den Download dann fortzusetzen, aber das läuft ja nicht so, dass tatsächlich der Download fortgesetzt würde. Es findet in jedem Fall ein neuer Download statt, womöglich über ganz neue Wege und Zwischenstationen und der soll nun Bit-genau an der Stelle fortsetzen, die bereits auf deinem Dateisystem gespeichert worden ist. Das kann gut gehen, aber nach meiner Erfahrung geht es meist eben nicht wirklich gut und die anschließende Überprüfung der Checksumme zeigt das dann auch.
Anders gesagt: überprüft werden muss in jedem Fall und wenn die Checksumme passt, sollte die Datei auch in Ordnung sein. Das kannst du ja selbst probieren und herausfinden, wie oft du tatsächlich einen Download erfolgreich fortsetzen konntest.

Dass man die Checksumme von einem zweiten Server nehmen sollte, hat indessen einen anderen Hintergrund: wenn ich ein Bösewicht bin und ein kontaminiertes Knoppix anbiete, werde ich natürlich auch die Checksumme anpassen. Ich will ja, dass mein verseuchtes System auch wirklich richtig und passend heruntergeladen wird. Wenn einige Server meines Vertrauens aber immer die gleichen Checksummen zeigen, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Manipulation geringer. Die Ursache der Verunreinigung müsste dann immer weiter in Richtung Quelle liegen und den "Herstellern" des Knoppix wollen wir ja vertrauen.

14

07.10.2021, 21:45

RE: Download fortsetzen - warum nicht? - Danke füer den Hinweis

@pit234a
Danke für Deine Mühe der Erklärung.
Hast aber einen Technik-Dino, der trotzdem immer mal wieder Fragen hat (wie das optimale Dateisystem für den Zweck finden), vor Dir.

Sehr lieb sind mir die Teilchen der kosmischen Höhenstrahlen, die einfach mal so in deinen RAM einschlagen können und einige Bits kippen.

Was sehr vereinfacht dargestellt ist.
Denn erstens gibt es für jedes Byte im RAM ein Prüfbit, das erkennen sollte, wenn ein Bit umgekippt ist (war zumindest früher so).
Zweitens habe ich das Programmieren noch auf Mikroprozessorebene gelernt.
Programme reparieren/ändern durch patchen einzelner Bytes (Hexcode-Befehle)
In so fern weiß ich sehr wohl was passieren kann, wenn ein Bit umkippt.
Entweder ein Programm tut gar nicht mehr was es soll,
oder man hat Glück und das Bit kippt irgendwo um, wo durch irgendwelche Bedingungen,
eine Programmverzweigung stattfindet, so dass fehlerhaften Befehle in der benötigten Konstellation gar nicht abgearbeitet werden.
Zu unterscheiden ist hier, wenn jemand gezielt Befehle verändert, und Schadcode einschleust.

Dafür kann man ja im Bios auch einstellen, dass das RAM bei Programmstart gecheckt wird.
Mache ich zumindest wenn ich einen PC neu habe oder neues RAM eingebaut wurde.


Auf den vollkommen unübersichtlichen Übertragungsstrecken im WWW ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass irgendwas passiert und Daten eben falsch ankommen. Die Übertragungen sind hinsichtlich der Protokolle nur bedingt abgesichert, Fehler bleiben sehr oft unbemerkt.

Interessant, dass die Protokolle die Daten nicht zumindest paketweise über eine Prüfsumme überprüfen.

Deshalb oder auch deshalb überprüft man Dateien nach dem Download auf Fehler, indem man mit einer Checksumme vergleicht.

Mein Name mit "100" steht eher für die 100%, die ich immer gerne hätte, natürlich prüfe ich die Prüfsummen.
Hatte diesbezüglich sogar schon mal gefragt, wie ich die Prüfsumme nach dem Brennen auf der DVD noch prüfen kann.
Auch das geht - hab es nicht im Kopf, aber gut dokumentiert und gehe jedesmal nach Standardschema vor ;)

Wenn ein Download abbricht, ist bereits etwas schief gegangen..

Ja, und ich hätte erwartet, dass der Abbruch erfolgt, weil etwas schief geganen ist und irgend ein Mechanismus das erkannt hat und die falschen Daten dann nicht mehr schreibt.
Hm, dachte so ein Fehlerhandling sei nicht zu viel verlangt. Aber wie du schreibst, hast du da andere Erfahrungen.

Es findet in jedem Fall ein neuer Download statt, womöglich über ganz neue Wege und Zwischenstationen und der soll nun Bit-genau an der Stelle fortsetzen, die bereits auf deinem Dateisystem gespeichert worden ist.

Wo ist das Problem, wget scheint ja mit dem Sender zu kommunizieren, sieht man ja an der angezeigten Antwort.
Also sollte es doch möglich sein, dass wget mitteilt "ich habe schon soundsoviele Bytes/Byte-Pakete einer bestimmten Größe - bitte mach da weiter.


Das kann gut gehen, aber nach meiner Erfahrung geht es meist eben nicht wirklich gut und die anschließende Überprüfung der Checksumme zeigt das dann auch.
Anders gesagt: überprüft werden muss in jedem Fall und wenn die Checksumme passt, sollte die Datei auch in Ordnung sein. Das kannst du ja selbst probieren und herausfinden, wie oft du tatsächlich einen Download erfolgreich fortsetzen konntest.

Das ist interessant, deine Erfahrung, so eine Info freut mich immer - das ist der Austausch den man sucht und den ich in Deiner ersten Antwort schon zwischen den Zeilen vermutet habe. Das hätte ich bei eigenen Versuchen bestimmt im Hinterkopf behalten, bisher habe ich damit gar keine Erfahrung, denn meist hat der Download im Stück geklappt oder aber mit einer so suspekten Fehlermeldung, dass ich ganz neu angesetzt habe.

Dass man die Checksumme von einem zweiten Server nehmen sollte, hat indessen einen anderen Hintergrund: wenn ich ein Bösewicht bin und ein kontaminiertes Knoppix anbiete, werde ich natürlich auch die Checksumme anpassen. Ich will ja, dass mein verseuchtes System auch wirklich richtig und passend heruntergeladen wird. Wenn einige Server meines Vertrauens aber immer die gleichen Checksummen zeigen, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Manipulation geringer. Die Ursache der Verunreinigung müsste dann immer weiter in Richtung Quelle liegen und den "Herstellern" des Knoppix wollen wir ja vertrauen.

Der Hinweis ist mir auch schon öfter aufgefallen und ich habe beschlossen mich daran zu halten. - Danke.

Man kann ja dann sogar feststellen, ob wenn die Checksumme mit der auf dem selben Server übereinstimmt, wohl kein Übertragungsfehler vorliegt.
Erst wenn man die Checksumme eines anderen Servers auch noch vergleicht, ist man sicherer vor Manipulationen an den übertragenen Daten

@ubuntuli
Ach, lassen wir es einfach gut sein, mir ist ja klar gewesen, dass es Glückssache ist, wenn jemand auch noch einen Fehler in der wget-Benutzung sieht.
Ich liebe es einfach auf der Konsole zu arbeiten, möglichst viele Ausgaben zu aktivieren, und eine Kopie der Konsole als Protokoll zu behalten, falls ich später etwas noch einmal nachvollziehen will.
Das ist für die Protokollierung viel handlicher als Screenshots von irgendwelchen Tools wie z.B. einem Downloadmanager zu machen.
Gerade wenn ich etwas nur alle Jahre einmal mache, wie Knoppix downloaden und auf DVD brennen, kann man dieses Protokoll dann schnell als Vorlage nehmen. Dies evtl. sogar in ein Skript einbauen, wenn man es wiederholt benötigt.

Ja jetzt ist es gut mit meinem 100%-Ansatz und das optimale Dateisystem haben zu wollen ;)

Danke, dass ihr in diesem Forum helfen wollt.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (10.10.2021, 22:03)


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08.10.2021, 12:32

Ja jetzt ist es gut mit meinem 100%-Ansatz und das optimale Dateisystem haben zu wollen


das sollte man vielleicht genauer in einem eigenen Beitrag verfolgen.

Bei weitem die meisten Dateisysteme (afaik) dürfte Linux unterstützen.
Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
-Nativ
-über FUSE
Nativ bedeutet, dass diese Systeme bereits im Kernel eingebaut sind und das ist dann notwendig, wenn sie zur Bootzeit schon erkannt und eingebunden werden sollen
Bei FUSE-FS muss indessen dieses FUSE laufen und das ist SW im Userspace. Dafür gibt es aber nochmal sehr viele Dateisysteme und dieses FUSE gibt es dann auch für andere Systeme, so daß in der Freien Welt sehr viele Dateisysteme genutzt werden können.
Theoretisch dann ja auch in proprietären Systemen, wenn sich jemand findet, die SW zu schreiben.

Wer Linux nutzt, hat also mal wieder die Qual der Wahl.
Wer ein Wondows nutzt kann zwischen FAT(32), ExFat und NTFS wählen.
Wer Mac-OS-X nutzt bekommt ein Dateisystem vorgesetzt und kann FAT(32) und über zusätzliche SW ExFat und NTFS.
Sowohl für Windows als auch OS-X soll es auch die Möglichkeit geben, EXT2FS zu benutzen. Damit habe ich keine Erfahrung.
Auf den ersten Blick wird aber damit schon stark eingeschränkt, welche Dateisysteme für Austauschdatenträger überhaupt verwendet werden können. Von diesen ist dann NTFS am geeignetsten, am Besten.

Austauschdatenträger sollen Daten zwischen verschiedenen Systemen transportieren können.
Es sind als externe Speichermedien. Für diese gilt aber eigentlich immer, dass der Datenverkehr zu diesen Medien möglichst reduziert werden sollte. Das kann oft mit speziellen Optionen für die Dateisysteme oder mit gezielten Mount-Optionen optimiert werden. So will man zB die sehr nützliche Journaling-Funktion moderner Dateisysteme nicht auf einem Stick. Die Journals müssen ja ständig geschrieben werden und stellen so für die allermeisten Fälle unnötigen Datenballast für ein externes Medium dar. Als Mountoptionen drängen sich solche Dinge wie relatime und/oder noatime in den Vordergrund, aber auch über die sync-Funktion kann durchaus nachgedacht werden.

Für Systemdatenträger gelten dann wieder andere Umstände.
Hier will man Journals, unkaputtbare Dateisysteme, COW, evtl Redundanz und Snapshots und da gibt es heute genau zwei Dateisysteme, die für Linux in Frage kommen und das sind ZFS und BTRFS. Beide sind auch modern genug, um die Besonderheiten von SSDs zu berücksichtigen.

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09.10.2021, 22:24

Dateisystemüberlegungen ext2 ext4

# edit 31.10.2021 Tipfehler ;)

Hallo pit232a,

vielen Dank für Deine Erklärung.

Da Du schon gesagt hast, dass Du weder mit ext2 noch mit ext4 arbeitest,
erware ich nicht, dass du mir hierbei "das Händchen hälst".

Also, ich bin jetzt mal dran, überhaupt einen download zu schaffen - neuer USB-Stick (der alte hat jetzt größere Probleme u. Reparieren wenn nichts ungesichertes drauf ist ist bei 32 GB Blödsinn.

Weil ich mit ntfs jetzt schon öfter Probleme hatte (ich seiss nicht, ob es immer umount-Fehler von mir waren)
Hatte auch mal gelesen, dass aktuelle USB-Sticks sogar teilweise mit ntfs vorformatiert seien (wohl die für FAT zu großen)
würde jetzt einfach mal gerne ein ext-Dateisystem verwenden.

Nachdem ich das folgende gelesen hatte,
Englisches wiki ext2

Zitat

ext2 was the default filesystem in several Linux distributions, including Debian and Red Hat Linux,
until supplanted by ext3, which is almost completely compatible with ext2 and is a journaling file system.
ext2 is still the filesystem of choice for flash-based storage media (such as SD cards and USB flash drives)
because its lack of a journal increases performance and minimizes the number of writes,
and flash devices can endure a limited number of write cycles.
Since 2009,[5] the Linux kernel supports a journal-less mode of ext4 which provides benefits not found with ext2,
such as larger file and volume sizes.[6]
Wer weiß, wie alt diese Idee ext2 wegen des fehlenden Journals zu nehmen ist.

Also ext2 oder ext4.
RalfonLinux« hatte 2007 ja mal ext2 empfohlen, das ist aber schon sehr lange her.

Habe auch festgestellt, dass das mit den Dateisystem-Limits gar nicht so einfach ist,
denn im von mir vorhin verlinkten wiki (hatte mich so gefreut eine schöne Übersicht gefunden zu haben)
engl. Wiki Vergleich Dateisysteme
geht nicht hervor dass die "Maximum file size" nur unter bestimmten Umständen jeweils gegeben ist.
Hier sieht man zwischen ext2, ext3 und ext4 keinen Unterschied.
Das sieht man z.B. erst, wenn man den Artikel zu ext2 liest.

@pit234a

deutsches wiki ext2

Zitat

Dateisystemgrenzen

Grenzen des ext2-Dateisystems auf Linux Blockgröße:
1 KiB[3] 2 KiB 4 KiB 8 KiB
max. Dateigröße: 16 GiB 256 GiB 1 TiB 2 TiB
max. Dateisystemgröße: 4 TiB 8 TiB 16 TiB 32 TiB

Die Ursachen für gewisse Limits des ext2-Dateisystems können einerseits im Datenformat auf dem Datenträger begründet sein,
andererseits durch den Kernel des zugrunde liegenden Betriebssystems.
Die meisten werden einmalig bei der Erstellung des Dateisystems festgelegt
und hängen von der gewählten Blockgröße und dem gewählten Verhältnis von Blöcken zu Inodes ab.
Blockgrößen von 8 KiB sind standardmäßig nur auf Alpha-Architekturen möglich,
sowie auf speziell konfigurierten und gepatchten anderen Architekturen.

Unabhängig von den Fähigkeiten des Kernels können einige Userspace-Programme,
denen Unterstützung für große Dateien fehlt, Dateien jenseits von 2 GiB nicht korrekt handhaben.
Das sagt das englische wiki noch deutlicher

engl.Wiki Dateisystemgrenzen

File-system limits

Zitat

The reason for some limits of ext2 are the file format of the data and the operating system's kernel.
Mostly these factors will be determined once when the file system is built.
...
They depend on the block size and the ratio of the number of blocks and inodes.
In Linux the block size is limied by the architecture page size.
Anhand dieser ganzen Aussagen denke ich, dass ich doch besser ext4 verwende.
Ist ja jetzt nicht mehr so neu und hoffentlich so ausgereift, dass es für meine Zwecke
"ein Knoppix-Imge beim Download auf einem USB-STick zwischenzuspeichern,
bis ich dann eine DVD brenne.

Ubuntu Wochenrückblick Januar 2009

Zitat

Kernel 2.6.28 und Ext4
Wichtige Neuerung am aktuellen Kernel sind Verbesserungen an der Geschwindigkeit durch Veränderung der Speicher- und CPU-Verwaltung und weitere Fortschritte am Ext4-Dateisystem. So wurde Ext4, der Nachfolger des in Ubuntu verwendeten Standarddateisystems Ext3, in Kernel 2.6.28 als stabil bezeichnet. Die vielen Vorteile, wie zum Beispiel ein größeres Dateigrößen/Partitionsgrößenlimit, verzögerte Speicherreservierung, bessere Leistung, schnelleres fsck, schnelleres und robusteres Journaling, können - sogar ohne Formatierung einer vorhandenen Ext3-Partition - genutzt werden. Die dazu benötigte Version von ext2fs ist seit Version 8.10 in Ubuntu enthalten.
Quellen: Heise, Kernelnewbies.org

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »the_idealist100« (31.10.2021, 20:39)


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10.10.2021, 18:25

Dateisystemüberlegungen ext2 ext4

in den verlinkten Beiträgen wird ja nicht mal über ext4 gesprochen. ext4 ist dabei heute der Standard und das hat auch gute Gründe.
Ich weiß nicht, wie gut es ist, immer mit der Vergangenheit zu beginnen, zumal ich ja doch immer mehr Dinge einfach vergesse. Vielleicht fange ich damit an, dass erste Unix-Dateisysteme gar nicht für den Gebrauch auf Festplatten gedacht waren. Vielleicht kann man diese Dinger aber tatsächlich nicht mal als Dateisysteme im heutigen Sinne überhaupt benennen. Und weil es vielleicht wirklich zu weit führt, sollte ich das abkürzen und bei ext2fs weiter machen. Der sehr kleine Ausflug soll aber zeigen, dass alles ja einen Ursprung hatte, der viel weiter zurück liegt, als heutige Speichermedien und deren Einsatz.
So ist das dann auch vielleicht mit ext2fs zu sehen.
Es war das erste Dateisystem, das mit Linux im weiten Gebrauch mit HDs benutzt wurde und man ahnt es ja schon, dass es auch einen Vorläufer hatte, der nur ext geheißen hatte und den vermutlich niemand heute mehr kennt oder aktiv kennen gelernt hat, der mit einem Linux in die Freie Welt eingetreten ist.
Nach kurzer Zeit schon hatte sich ext2fs etabliert und wurde dann auch auf immer mehr billiger HW eingesetzt, weil eben immer mehr Linux-User dieses auf ihren billigen PCs benutzen und dabei zeigten sich bestimmte Schwierigkeiten und Unzuverlässigen, die ihren eigentlichen Ursprung darin liegen haben, dass Unix in erster Linie für den dauerhaften Gebrauch auf sehr zuverlässiger HW entwickelt worden war. Man konnte oder wollte sich nicht vorstellen, dass ein Nutzer einfach den PC am Hauptschalter ausschaltete, wenn er mit der Arbeit fertig war. Allen Entwicklern erschien es selbstverständlich, dass immer die Dateisysteme erst sauber aus-gehangen werden und dass alle Anwender dies auch sehr gewissenhaft tun.
Aber nicht nur solche unsachgemäße Handhabung, wozu auch die Verwendung von labberiger HW gehört, auch andere Fragestellungen wurden von ext2fs nicht ausreichend beantwortet. Insbesondere die Zuordnung der Dateien führte dazu, dass diese nur langsam zu finden und deshalb auch zu reparieren waren. Man mag vielleicht sagen, dass ext2fs zu konservativ, zu geradlinig und linear entworfen war, woran auch einige zusätzliche Verbesserungen nicht grundsätzlich etwas geändert haben. Alternative Dateisysteme kamen auf und wurden teilweise schon lange von bedeutenden Unternehmen entwickelt. Ich nenne mal JFS, XFS und REISEFS als vielleicht bedeutendste. XFS von SGI war und ist vielleicht auch immer noch super genial und zeigte, wo der Hase lang läuft. Auf Grund verschiedener Verwicklungen, die vermutlich hauptsächlich mit unterschiedlichen Lizenzen zu tun haben, wurde es in Linux immer nur Stiefmütterlich behandelt. Aber es benutzte eine neue Art, Dateien zu organisieren (sogenannte B(+)-Bäume) und es bot ein Journal.
Das wurde DAS Stichwort für Dateisysteme überhaupt: Journaling file-system.
In der Linux-Welt fand sich da zunächst REISERFS und wurde auch von einigen Unternehmen (Distributionen) massiv unterstützt. Die Entwicklung und Verwendung dieses Dateisystems ist ein Kapitel für sich und es erstaunt mich durchaus, dass Klaus Knopper noch immer eine Version davon für seine Overlay-Partition benutzt. Für uns hier ist eher dies wichtig, dass es ebenfalls die B+-Baum-Struktur benutzte und Journals lieferte.
Das wurde offenbar immer wichtiger, also die Journals.
Ein Dateisystem zeigt einen Fehler, wenn es nicht sauber aus-gehangen wird. Das nun immer nur auf die doofen User zu schieben, die ihren PC nicht richtig ausschalten, greift allerdings etwas zu kurz, denn tatsächlich können auch bestimmte Prozesse noch laufen und ein Aushängen verhindern, so dass auch nach einem richtigen Ausschalten eine Dateisystemprüfung nötig wird. Die damals verfügbaren Distributionen rangen darum, möglichst einfache Mechanismen liefern zu können, um auch unbedarfte Endanwender glücklich zu machen. Aber nicht nur dadurch ist zu erklären, dass plötzlich alle Welt Journals forderte. Ich sage mal, die Zeit war reif dafür Journals und B+-Bäume in Dateisystemen zu bekommen. Die Antwort aus dem ext-fs Lager war ext3fs, was allerdings erst in einer Art Zangengeburt ins Leben gerufen wurde. Mein Gefühl war immer, dass es nicht mit voller Leidenschaft entwickelt worden war, dass sich die Entwickler eher versteckten, als sich damit zu brüsten. Es war ja auch ext2fs schon lange fertig und es fand sich kaum jemand, der nun ein modernes ext3fs schaffen wollte.
Mit Sicherheit kann man sagen, dass mit ext3fs nun nicht eine neue Sonne am Firmament der Dateisysteme aufgegangen war.
Diese Sonne ging dann auch leider mit ext4fs nicht auf, aber innerhalb der ext-fs Dateifamilie überstrahlt dieses doch alle Vorgänger sehr sehr deutlich und ist deshalb auch zu Recht heute das Standard-Dateisystem für viele GNU/Linux-Distributionen.

Nun werde ich denn gleich mal etwas blasphemisch und erkläre: die wichtigste Neuerung in ext4fs ist, dass man die Journals auch abschalten kann!
Und das illustriere ich dann auch mal:
ext2fs + Journals = ext3fs
ext4fs - Journals = ext2fs
Wobei das natürlich extrem verkürzt ist!!!
ex4fs ist super viel besser und moderner, als ext2fs jemals sein wollte.
Es ist der Standard und vollkommen zu Recht.

Wenn ich nun einen Stick habe und weiß, dass für einen Stick gewisse Besonderheiten gelten, wie etwa jene, dass ich Journals ausschalten möchte, dann nehme ich halt ein ext4fs und schalte die Journals ab.
ODER ich nehme das alte und vergleichsweise schlechtere ext2fs, das gar keine Journals kann und habe in weiten Teilen genau das gleiche Ergebnis.
Mir fällt die spezielle Relativitäts-Theorie ein, was womöglich absolut unpassend ist. Aber alle unsere alltäglichen Probleme können wir gut ohne diese berechnen und in der Physik von Isaac Newton bleiben. Erst bei sehr speziellen Themen werden die Erweiterungen Einsteins bedeutend.

USB-Sticks sind Verbrauchsartikel und deshalb ist hier die Frage des ultimativen Dateisystems vielleicht etwas kurzlebiger, als wenn ich einen Server aufsetze, der zehn oder zwanzig Jahre laufen soll.
Auch hinsichtlich der maximalen Datenmenge sind sie eher begrenzt und fordern kein modernes Dateisystem bis an seine Grenzen (bei sachgemäßen Gebrauch, also so, wie man das halt im Alltag anwendet).

Tatsächlich benutze ich Sticks mit ext4fs und welche mit ext2fs und sehe keinen Unterschied, außer dass ich für mein System bei ext4fs ein FUSE-Dateisystem benutzen muss und dies als etwas instabiler kennen lernte.
Innerhalb der GNU/Linux-Systeme funktionieren beide super und zuverlässig.
Und damit liefere ich den Grund, weshalb ich so oft NTFS nutze: weil ich beruflich sehr viel mit fertig installierten und unveränderlichen Windows-Systemen zu tun habe, von denen ich gelegentlich auch mal Dateien größer 4G sichern möchte und trotzdem auch ein Knoppix bei Bedarf booten können will. Sowohl auf dem System meiner Wahl als auch in GNU/Linux-Systemen wird NTFS mittels FUSE (ntfs-3g) so gut unterstützt, dass ich damit durchaus glücklich bin.
Deshalb nutze ich sehr gerne und vollkommen zufrieden NTFS auf meinen Sticks.

ODER noch besser?
Würde ich (nur) GNU/Linux benutzen und nur für unterschiedliche GNU/Linux-Systeme ein Dateisystem für einen Austauschdatenträger, etwa einen USB-Stick, haben wollen, dann würde ich selbst entweder einfach ext2fs nehmen ODER mich in BTRFS tiefer einlesen.
Wie das nun?
Nun, wenn ich erst lernen muss, wie ich die Journals in ext4fs abschalte und mit welchen Optionen ich dieses Dateisystem am gescheitesten einbinde, dann ist die Arbeit ja nicht weit davon entfernt, das nochmal wesentlich verbesserte und modernere BTRFS kennen zu lernen, oder?
Ich glaube, du siehst eh schon, wohin die Reise geht.
Man kann es ganz einfach haben und ext2fs nehmen oder meinetwegen NTFS, wenn Windows im Spiel ist und dort keine zusätzliche SW installiert werden darf und diese Wahl wird wohl so ziemlich alle "normalen" Nutzer vollkommen zu Frieden stellen und niemand denkt auch nur Ansatzweise darüber nach, was das jeweilige Dateisystem womöglich nicht kann.
ODER man fängt an zu lesen und lernt, lernt aber immer mehr, wird immer verwirrter und muss sich irgendwann doch entscheiden.
Und hier möchte ich dir einfach einen Ansatz bieten, gleich dort zu lesen und lernen, wo es meiner Ansicht nach am sinnvollsten ist und das ist nun mal derzeit in der Linux-Welt bei BTRFS.

BTRFS
Ich bin kein FAN von BTRFS und kein FAN der ständigen Neuerungen, die in einem Linux quasi täglich statt finden.
Aber oben sagte ich mal, dass irgendwann die Zeit reif gewesen ist für Journals und B-Bäume und schon vor mehr als zehn Jahren war die Zeit auch reif für COW und Fehlertoleranz in Dateisystemen. Und für Dateisysteme, die sich auf mehrere Datenträger verbreiten können und damit klassisches RAID ablösen.
Die Antwort darauf war und ist ZFS.
Es gibt auch andere Ansätze und ZFS ist womöglich nicht die Zukunft und kann natürlich auch verbessert werden, aber alle Forderungen hinsichtlich Verfügbarkeit, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit wurden erfüllt und machten ZFS zu etwas, das weit weit besser ist, als alle bisherigen Datei-Systeme.
Es ist viel mehr als ein einfaches Dateisystem. Es ist meine Wahl geworden und ich bin ein FAN von ZFS. Das ist auch ein Grund, weswegen ich Alternativen zu Linux suchte, weil in Linux nämlich zunächst ZFS nicht möglich war (wegen Lizens-Gedöns).
Die Linux-Antwort auf ZFS sollte BTRFS sein, aber dabei ging man nicht ganz so weit und baute etwas, das doch immer noch wie ein herkömmliches Dateisystem erscheint.
Somit war (ist) es auch möglich, ein ext-fs in ein BTRFS live, also während der Laufzeit des Systems, zu verwandeln und auch wieder zurück.
Wer sich aber mal mit den vielen zusätzlichen Möglichkeiten von BTRFS befasst hat wird zweifeln, wohin diese zusätzlichen Eigenschaften denn gewandelt werden, wenn das Ziel-System diese gar nicht kennt und umgekehrt werden zwar sehr wohl neue Dateisysteme mit BTRFS aus einem ext-fs gebaut, aber woher sollen die denn automatisch wissen, wie die zusätzlichen Möglichkeiten des neuen Dateisystems gesetzt werden sollen?
Ich glaube, dass viele Zweifel an BTRFS daraus resultieren, weil Nutzer einfach den Transfer-Mechanismus angeworfen haben und hinterher enttäuscht wurden.
Die vielen guten und neuen Eigenschaften werden im Betrieb nicht erkannt und die Geschwindigkeit erscheint zunächst womöglich sogar etwas reduziert.

Dies ist keine Werbung für dieses BTRFS.
Und wirklich habe ich auch so ein wenig das Gefühl, dass BTRFS sich irgendwie tot gelaufen hat, weil inzwischen ja ZFS für Linux vollkommen Frei ist und ja, sogar ausschließlich hier öffentlich entwickelt wird.
Aber was gilt schon mein Eindruck?

Viele der Begriffe, die ein "Dateisystem der Zukunft" mitbringen wird, sind in BTRFS schon vorhanden und können dort erlernt werden. Dazu gehören die Snapshots, Datensicherung (also Transfer von snapshots), mögliche Verschlüsselung, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll und was ich alles erzählen möchte.
BTRFS ist hinsichtlich seiner Möglichkeiten und Eigenschaften sehr viel weiter von einem ext4fs entfernt, als dieses von ext2fs vielleicht sein möchte. Jedenfalls nach meiner Einschätzung.

In einem GNU/Linux, etwa einem modernen Knoppix, kann es sehr einfach benutzt werden. Und es kann ziemlich einfach als Dateisystem angelegt werden, also so, wie man das von den alten und einfachen Dateisystemen erwartet.
Trotzdem können zusätzliche Optionen genutzt werden, etwa die Kompression des kompletten Dateisystems, was natürlich nicht nur deshalb wünschenswert ist, weil zusätzlicher Platz auf dem Datenträger frei wird, sondern weil gerade zu externen Datenträgern dann weniger Daten übertragen werden müssen.

Daher, als Zusammenfassung nochmal:
in Linux-Only nehme ich am einfachsten ext2fs für externe Datenträger und werde damit glücklich.
in Linux-Only kann man auch sehr gut BTRFS einsetzen, sein Dateisystem komprimiert anlegen und auch die sonstigen Vorteile dieses modernen Dateisystems nutzen, wobei man diese dann womöglich erst noch erlernen muss, um sie überhaupt würdigen zu können.

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18

12.10.2021, 07:21

Also ext2 oder ext4.

Ich kenne zwar keinen praktischen nennenswerten Grund ext2 Dateisystem zu Benutzen nur das es schon bis Anfang 198* bei UNIX verwendet wurde und sehr Alt ist.
ext4 wird seit 1983/85/86 LINUX benzrtzt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ubuntuli« (12.10.2021, 07:42)


19

23.10.2021, 23:08

nochmal zu ntfs -gparted unter Knoppix 8.6.1 sagt ntfs-3g und ntfsprogs fehlen

Hallo,

nur mal so am Rande,
weil ihr ja ntfs als Dateisystem zum Austausch mit Win gar nicht für schlecht gehalten habt,
ich habe ja einen Stick mit ntfs, der Probleme hat.

Ich habe ich diesen nochmal unter Knoppix 8.6.1 mit gparted angesehen und die Meldung erhaltendass Software-pakete, die zur Unterstütung des ntfs-Dateisystemserforderlich sind
"ntfs-3g" und "ntfsprogs" fehlen.
Schon eigenartig dass diese fehlen. ob man mit dieser vorletzen Knoppix-Version 8.6.1 dann überhaupt noch ein ntfs-Dateisystem anlegen könnte?

Aber wie gesagt, es muss nicht unbedingt ntfs sein - Austauch mit Windows brauche ich eigentlich nicht.
Wollte nur am Rande von den scheinbar fehlenden Paketen berichten,
um Mitleser zu warnen, die sich vielleicht für ntfs entscheiden.

Zur Erklärung:
Ich vermute das die Probleme mit dem ntfs-Dateisystem auf meinem USB-Stich, die Ursache hatten,
die mir nur kurz später beinahe passiert wäre
habe im lxterminal vor dem Stick aushängen - ein sync und anschließendes umount gemacht.
Mache ich immer, seit es mal das 0-Byte-lange-Dateien Problem gab und irgendwelche Probleme mit aushängen/auswerfen über den Dateimanager bestanden, traue ich dem nicht mehr ;)

Aber in der Konsole sollte man halt auf die Meldung des umount achten, bevor man den Stick abzieht.
Denn wenn da steht, dass noch irgendein Prozeß läuft oder so ähnlich, ist der halt nicht sauber ausgehänt.
Da ich meist keine Prozesse mehr auf dem Stick laufen habe, ist mir das so, noch nie aufgefallen.
Damit könnte ich mir aber besagten Stick ruiniert haben.

Danke für Eure Antworten und Diskussionen.
Haber im Moment Zeitprobleme und weiß noch nicht wann ich weiter komme.

20

24.10.2021, 11:05

RE: nochmal zu ntfs -gparted unter Knoppix 8.6.1 sagt ntfs-3g und ntfsprogs fehlen

Hallo,

nur mal so am Rande,
weil ihr ja ntfs als Dateisystem zum Austausch mit Win gar nicht für schlecht gehalten habt,
ich habe ja einen Stick mit ntfs, der Probleme hat.

Ich habe ich diesen nochmal unter Knoppix 8.6.1 mit gparted angesehen und die Meldung erhaltendass Software-pakete, die zur Unterstütung des ntfs-Dateisystemserforderlich sind
"ntfs-3g" und "ntfsprogs" fehlen.
Schon eigenartig dass diese fehlen. ob man mit dieser vorletzen Knoppix-Version 8.6.1 dann überhaupt noch ein ntfs-Dateisystem anlegen könnte?

Aber wie gesagt, es muss nicht unbedingt ntfs sein - Austauch mit Windows brauche ich eigentlich nicht.
Wollte nur am Rande von den scheinbar fehlenden Paketen berichten,
um Mitleser zu warnen, die sich vielleicht für ntfs entscheiden.

Zur Erklärung:
Ich vermute das die Probleme mit dem ntfs-Dateisystem auf meinem USB-Stich, die Ursache hatten,
die mir nur kurz später beinahe passiert wäre
habe im lxterminal vor dem Stick aushängen - ein sync und anschließendes umount gemacht.
Mache ich immer, seit es mal das 0-Byte-lange-Dateien Problem gab und irgendwelche Probleme mit aushängen/auswerfen über den Dateimanager bestanden, traue ich dem nicht mehr ;)

Aber in der Konsole sollte man halt auf die Meldung des umount achten, bevor man den Stick abzieht.
Denn wenn da steht, dass noch irgendein Prozeß läuft oder so ähnlich, ist der halt nicht sauber ausgehänt.
Da ich meist keine Prozesse mehr auf dem Stick laufen habe, ist mir das so, noch nie aufgefallen.
Damit könnte ich mir aber besagten Stick ruiniert haben.

Danke für Eure Antworten und Diskussionen.
Haber im Moment Zeitprobleme und weiß noch nicht wann ich weiter komme.


warum 8.6.1?
Diese Version hatte (afaik) jene Probleme mit 0-Byte Dateien, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nun behoben ist. Es ist in meinen Augen ein generelles Problem der mount-Optionen, bin da aber nicht weiter eingestiegen.
Definitiv kann 861 NTFS!
Ich bin da sehr sicher und habe einen Stick im Einsatz, wo es komplett auf NTFS gelaufen war. Den habe ich erst neulich auf 9.1 umgebaut.
Wenn derartige Fehler gemeldet werden, könnte dein Knoppix (merkwürdig) defekt sein und du könntest dann aber auch gar keine NTFS-Sticks überhaupt benutzen.
Deshalb vermute ich eher mal fehlende Rechte: hattest du gparted als root gestartet?
Dazu kannst du im Terminal mittels su (Enter) zu root werden und dann einfach gparted & (Enter) eingeben.

21

09.11.2021, 21:53

doch nicht zu langsam - war Denkfehler

Korrektur - das war wohl ein Denk-/Rechenfehler.
Hier, weil es nicht sinnvoll erscheint, an einem schon wochen alten Beitrag von mir, herumzueditieren.


[edit 09.10.2021 nur Rechtschreibundg und Schönheitsfehler ]

Der Download war auch sehr langsam - 1,36 MB pro Sekunde.Also am Server Niederlande so 45 Minuten.
Am Server Kiel wurden mir jetzt 55 Minuten angekündigt.
Mein Tarif ist ein preisgünstiger - brauche nicht oft mehr.

Zitat


O2 my Home S.
beworbene bzw. maximale Datenübertragungsrate 10 MBit/s Download und 2,4 MBit/s Upload
Minimale Datenübertragungsrate 0,3 MBit/s Download 0,7 MBit/s Upload
Bei Überschreiten eine Datenvolumens von 100 GB ... reduziert sich die Down- und Upload-Datenübertragungsrate auf bis zu 2 MBit/s ...
Also schon eine Chance, zu anderer Zeit schnelleren Download zu bekommen ;)
(evtl. prüfe ich mal in der Fritzbox was ich so erreiche)
Werde es einfach am frühen Morgen nochmal probieren und evtl. halt eine Stunde laufen lasse ;)


Glaube der Fehler hängt mit dem MByte Mbit Unterschied zusammen.
Wget scheint Mbit anzuzeigen, denn wen mann rechnet kommt man so auf ca. 54 Minuten, wie das MBit sagt.:


Also 4 GByte Image-Größe
* 1.024 = 4.096 MByte
* 8 Bit = 32.768 Mbit (ich weiß evtl. gibt es da noch Prüf-Bits und evtl. noch was mehr - aber so circa)
/ 10 Mbit/s = 3.276 Sekunden
/ 60 = ca. 54 Minuten

Dann würde die download-Geschwindigkeit zu meinem Tarif passen.

Es geht also wirklich nur darum, warum die heruntergeladene Datei letztendlich nicht vollständig auf dem USB-Stick gespeichert wurde.
Das werde ich morgen nochmal probieren ;).

Gruß
the_idealist100

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Geschlecht: Männlich

22

10.11.2021, 01:22

1024 ×4=4096
4096/60=68,27
1 Stunde 8,27 Min.
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Geschlecht: Männlich

23

10.11.2021, 01:56

400 MB/1 Min ist bei mir über USB-Tethering mit Handy Normal mit meinem Rechner 2 GH
bei 4700 MB : 400 komme ich auf 11.75 Min

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